Tom Tomsk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tom Tomsk
FK Tom Tomsk(neu).svg
Voller Name Futbolny klub Tom Tomsk
Ort Tomsk, Russland
Gegründet 1957
Stadion Trud-Stadion
Plätze 15.000
Präsident Sergei Schwatschkin
Trainer Waleri Petrakow
Homepage fctomtomsk.ru
Liga Premjer-Liga
2015/16 3. Platz in der 1. Fußball-Division (Relegationsgewinner)
Logo bis 2007

Der FK Tom Tomsk (russisch Футбольный клуб Томь Томск/ Futbolny klub Tom Tomsk, wiss. Transliteration Futbol’nyj klub Tom’ Tomsk) ist ein russischer Fußballverein aus der westsibirischen Stadt Tomsk.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Klub wurde 1957 gegründet und trat in den folgenden Jahren unter wechselnden Namen an. Zunächst hieß die Mannschaft Burewestnik, nannte sich aber schnell in Tomitsch um. Im dritten Jahr des Bestehens erhielt der Verein mit Sibelektromotor den dritten Namen, der allerdings nur bis 1960 bestand hatte, als der Verein sich wieder in Tomitsch zurücktaufte. 1964 bis 1967 und wieder von 1974 bis 1978 trat die Mannschaft als Torpedo an. Dazwischen wurde der Klub in Tomles umbenannt. Ab 1979 trat der Klub als Manometr an und erhielt 1987 den heutigen Namen, nach dem Fluss Tom.

Bis zum Zerfall der Sowjetunion konnte der Klub keinen größeren Erfolg erzielen. Bei der Gründung der neuen russischen Liga im Jahr 1992, wurde der Verein in die 1. Division eingeordnet, der zweiten Spielklasse. Bereits 1993 musste er in die Drittklassigkeit absteigen. Erst Mitte der 1990er Jahre ging es sportlich bergauf. Im Jahre 1996 erreichte die Mannschaft den zweiten Platz der dritten russischen Liga (die sogenannte zweite Division) und verpasste nur knapp den Aufstieg in die zweite Liga. Im folgenden Jahr 1997 gelang der Aufstieg in die zweite russische Liga (die sogenannte erste Division).

Im Jahr 2004 gelang als Tabellenzweiter der zweiten Liga der Aufstieg in die höchste Spielklasse Russlands. Das war der bisher größte Erfolg von Tom, der sich im Jahr des 400-jährigen Stadtjubiläums ereignete. Der Verein spielte in der Folgezeit in der Premjer-Liga und erreichte in seiner ersten Saison 2005 den zehnten Platz. Das beste Ergebnis wurde 2006 und 2010 mit dem jeweils achten Tabellenrang erzielt. Nach der Spielzeit 2011/12 stieg die Mannschaft aus Tomsk aus der höchsten Spielklasse ab, erreichte aber in der darauffolgenden Saison als Vizemeister der 1. Division den sofortigen Aufstieg.

2014 musste Tomsk in die Relegation gegen den FK Ufa, unterlag dem Club aus Baschkirien nach einer 1:5-Auswärtsniederlage sowie einem 3:1-Heimsieg und stieg erneut in die zweitklassige 1. Division ab.[1] Am Ende der Saison 2014/15 erreichte der Verein einen Relegationsplatz, verlor jedoch das Spiel im heimischen Stadion 0:1 gegen Ural Oblast Swerdlowsk, erreichte auswärts nur ein 0:0-Unentschieden und blieb somit zweitklassig. 2015/16 sicherte sich die Mannschaft erneut einen Relegationsplatz, spielte zum dritten Mal hintereinander um den Verbleib bzw. Aufstieg in höchste russische Fußballliga und kehrte nach zwei Spielen (0:1 und 2:0) gegen Kuban Krasnodar in die Premjer-Liga zurück.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein trägt seine Heimspiele im 15.000 Zuschauer fassenden Trud-Stadion aus, das bereits im Jahre 1929 erbaut wurde. Im Frühjahr 2008 wurde das Stadion entsprechend dem Reglement der russischen Liga umgebaut.

Kader 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: Juni 2016

Nr. Position Name
1 RusslandRussland TW Alexei Solossin
- RusslandRussland TW Anton Kotschenkow
- WeissrusslandWeißrussland AB Maksim Bardatschou
- RusslandRussland AB Aslan Dudijew
- RusslandRussland AB Kirill Kombarow
- RusslandRussland AB Witali Djakow
- BulgarienBulgarien AB Stanislaw Manolew
- KroatienKroatien AB Ante Puljić
Nr. Position Name
- RumänienRumänien MF Eric Bicfalvi
- UkraineUkraine MF Kyrylo Kowaltschuk
- TschechienTschechien MF Lukáš Droppa
9 RusslandRussland ST Kirill Pogrebnjak
15 RusslandRussland ST Pawel Golyschew

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russland

GUS und ehemalige Sowjetunion

Europa

Asien

Bekannte ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Abstieg 2014