Tylsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Tylsen
Stadt Salzwedel
Koordinaten: 52° 48′ 56″ N, 11° 2′ 1″ O
Höhe: 32 m ü. NHN
Fläche: 8,16 km²[1]
Einwohner: 81 (31. Dez. 2021)[2]
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 29410
Vorwahl: 039033
Tylsen (Sachsen-Anhalt)

Lage von Tylsen in Sachsen-Anhalt

Tylsener Straße in Tylsen

Tylsen ist eine Ortschaft und ein Ortsteil der Kreisstadt Salzwedel im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tylsen, ein nach Süden straßendorfartig erweitertes Rundplatzdorf mit Kirche,[1] liegt etwa 10 Kilometer südwestlich von Salzwedel in der Altmark am Flüsschen Dumme.[3]

Nachbarorte sind Osterwohle und Bombeck im Norden, Klein-Wieblitz im Nordosten, Groß-Wieblitz im Osten, Wallstawe im Süden und Wistedt im Westen.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Tylsen als Tulci stammt aus dem Jahre 956, als Otto I. dem Stift Quedlinburg sechs Dörfer aus der Marca Lipani schenkte.[4] 1112 lautete der Name in einer Urkunde für das Kloster Hamersleben Dissili, der Besitz umfasste neun Hufen, 1178 waren dann sieben Hufen im Besitz des Klosters.[5][6] Um 1150 hatte das Kloster St. Ludgeri in Helmstedt neun Hufen in Besitz[1] und 1238 bestanden in Titole (vel Citele) Lehen des Grafen von Osterburg, der sie dem Abt Gerhard von Werden und Helmstedt überschrieb.[7]

Letztere wurden von den von Alvensleben abgelöst, denen schließlich 1354 die von dem Knesebeck folgten.[8] Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 wird das Dorf als Tilsen aufgeführt, die von dem Knesebeck hatten hier Besitz.[9] Diese lüneburg-altmärkische Familie besaß das Rittergut Tylsen bis zur Enteignung von 1945 und brachte zahlreiche hohe preußische Beamte und Offiziere hervor.

Angelegt wurde Tylsen um 800 als slawisches Platzdorf, entwickelte sich aber durch den Bau einer Burg und den Zuzug von Siedlern zu einem Straßendorf.[10] Die Burg entstand von 1134 bis 1170 im Nordwesten der Ortschaft. An ihre Stelle traten später Wirtschaftsgebäude, teilweise auf Resten der alten Burg errichtet.[11]

2014 wurde Tylsen im bundesweiten Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet.[12]

Burg Tylsen und Altes Schloss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruine des alten Schlosses

Wilhelm Zahn schrieb 1909: „Nach der Wüstungskarte 1609 (Salzwedel) lag die alte Burg im nördlichen Teil des jetzigen Schloßgrabens, der Kirche des Dorfes Tylsen gegenüber, die westlich zwischen dem Park und der Dumme liegenden Wiesen heissen noch heute »hinter der Burg«“.[13]

Das alte Schloss Tylsen, an der Stelle der alten Burg, liegt im Wiesengelände östlich der Dumme an der Nordwestecke des Dorfes gegenüber der Kirche. Paul Grimm schrieb 1958: „Die trapezförmige, etwa einen Meter erhöhte Burgfläche von etwa 40×60 Meter Größe war von einem 5–15 Meter breiten Graben umgeben, der zum Teil noch erhalten ist. Die Stelle ist mit jüngeren Gebäuden bebaut.“[14] Die Reste der Burgkapelle waren in der damaligen Schmiede erhalten, die heute eine Ruine ist.[15]

Im August 1928 besuchte der Kunsthistoriker Udo von Alvensleben Tylsen. Er berichtete in seinen Tagebuchaufzeichnungen über seine Besichtigung der Bibliothek, die im alten Schloss aufgestellt war, die als eine der wenigen den Dreißigjährigen Krieg in der Altmark überlebt hatte.[16] Im Jahre 2018 wurde bekannt, dass Bibliothek bereits im Jahre 1926 zum Verkauf stand, da die Eigentümer in finanziellen Nöten waren.[17] Sie blieb daher nicht bis 1945 insgesamt erhalten, wie Lemme im Jahr 2005 vermutete.[18]:S. 12

Das alte Schloss mit dem zugehörigen Gelände ist in Privatbesitz und nicht zugänglich. Im Herbst 2016 wurde über einen möglichen Verkauf spekuliert.[19]

Neues Schloss Tylsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Tylsen im 19. Jahrhundert

Südlich der Burg stand das 1620–21 erbaute Neue Schloss Tylsen, ein prachtvolles Renaissance-Schloss, das nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1947 zur Gewinnung von Baumaterial für Neubauernhäuser abgerissen wurde und nur noch als Ruine vorhanden ist.[18]:S. 15 Das Schloss war von einem Park umgeben, der ab 1945 verwilderte und heute unter Denkmalschutz steht.

Herkunft des Ortsnamens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkstein 1000 Jahre Tylsen

Heinrich Sültmann leitet den Namen 956 villa tulci von den slawischen Worten „telka, tüölsa“ für „die Eule“ ab.[20] Sinngemäß also „Dorf bei den Eulen“.[18]:S. 1 Jürgen Udolph und Aleksander Brückner meinen hingegen, dass die Herleitung des Ortsnamens unklar sei, sicher sei nur sein slawischer Ursprung.[6][21]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche Tylsen mit Infotafel

Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Tylsen aufgelöst. Der Hauptteil vom Gutsbezirk und das Vorwerk Niephagen wurden mit der Landgemeinde Tylsen vereinigt. Das Vorwerk Wötz wurde mit der Landgemeinde Leetze vereinigt und die Exklave in der Feldmark Ellenberg mit der Landgemeinde Ellenberg.[22]

Bis Ende 2009 war Tylsen mit seinem Ortsteil Niephagen eine eigenständige Gemeinde und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Salzwedel-Land.

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Tylsen am 11. Dezember 2008, dass die Gemeinde Tylsen in die Hansestadt Salzwedel eingemeindet wird. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[23][24] Nach Eingemeindung der bisher selbstständigen Gemeinde Tylsen wurden Niephagen und Tylsen Ortsteile der Hansestadt Salzwedel. Für die eingemeindete Gemeinde wurde die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt eingeführt. Die eingemeindete Gemeinde Tylsen und künftigen Ortsteile Niephagen und Tylsen wurden zur Ortschaft der aufnehmenden Hansestadt Salzwedel. In der eingemeindeten Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Tylsen wurde ein Ortschaftsrat mit fünf Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde / Ortsteil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1734 015
1774 128
1789 160
1798 100
1801 137
1818 228
Jahr Einwohner
1840 294
1864 130
1871 131
1885 113
1895 085
1905 070
Jahr Einwohner
1910 [00]064[25]
1925 233
1939 226
1946 285
1964 214
1971 183
Jahr Einwohner
1981 152
1993 124
1990 [00]121[26]
1995 [00]135[26]
2000 [00]140[26]
2006 132
Jahr Einwohner
2010 [00]87[26]
2014 [00]81[27]
2015 [00]83[27]
2021 [0]81[2]

Gut und Gutsbezirk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1798 035
1840 096
1864 186
1871 101
Jahr Einwohner
1885 110
1895 128
1905 082
1910 [00]120[25]

Quelle bis 2006, wenn nicht angegeben:[1]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Pfarrhaus (1600 erbaut)

Die evangelische Kirchengemeinde Tylsen, die früher zur Pfarrei Tylsen gehörte,[28] wird heute betreut vom Pfarrbereich Diesdorf im Kirchenkreis Salzwedel im Propstsprengel Stendal-Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.[29]

Die ältesten überlieferten Kirchenbücher für Tylsen stammen aus dem Jahre 1663.[30]

Die katholischen Christen gehören zur Pfarrei St. Laurentius in Salzwedel im Dekanat Stendal im Bistum Magdeburg.[31]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Letzte Bürgermeisterin der Gemeinde war Sabine Blümel, die 2015 Bürgermeisterin von Salzwedel wurde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwalterhaus (1797 erbaut)
Gutsspeicher (um 1850)
Friedhof mit Knesebeck-Milendonk- und Schulenburg-Gräbern
  • Die evangelische Dorfkirche Tylsen ist ein mittelalterlicher Feldsteinbau. Der Westquerturm mit Treppengiebeln in den Formen der norddeutschen Backsteingotik mit achteckiger Laterne auf dem First stammt von 1859/60.[1]
  • Sehenswert sind die Fachwerkhäuser, wie der Gutsspeicher, das ehemalige Pfarrhaus oder das Verwalterhaus.[15]
  • In Tylsen steht an Dorfstraße ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, ein Feldsteinsockel mit aufgesetztem Findling und krönendem Adler.[32]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 2003 von neu zugezogene Dorfbewohnern gegründete Heimat- und Kulturverein Tylsen widmet sich der Förderung und Pflege von Naturschutz, Umweltschutz, Denkmalpflege und Kultur. Der Verein Lebensraum Land e.V. organisiert Schulprojekte zur Förderung von Kultur und ländlichem Leben.

Sagen aus der Gegend um Tylsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riesensteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes Praetorius berichtet in seiner Weltbeschreibung über die erfolglose Belagerung der Stadt Salzwedel „vor Christi Geburt“. Auf der Stadtmauer standen Engel, die die Pfeile der Feinde auffingen und die Stadt beschützten.[33] Die Brüder Grimm schreiben in ihrer Sage „Riesensteine“:

„Der Feldherr war darüber sehr erbittert, er zog er sein Schlachtschwert und sprach: »soll ich die Stadt nicht gewinnen, so gebe Gott, daß ich in diesen Stein haue, wie in einen Butterweck.« Als er nun hieb, gab der Stein nach, als ob er ganz weich wäre.“[34]

So blieb der Stein an der Lagerstelle liegen, „gleich mitten auffn Wege zwischen Salzwedel und Tielsen“. Praetorius schreibt, dass er sich den Stein im Jahre 1649 selbst angesehen und betastet hatte. Er besaß in der Mitte ein tiefe konvexe Ritze, wie von einem Schwert erzeugt.[33]

Das Herzgelag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine ähnliche Geschichte überlieferte Heinrich Pröhle im Jahr 1863 in einer Sage über „Steine und Felder“.[35] Auf einem Feld zwischen „Tielsen und Salzwedel“ namens „Herzgelag“ befand sich ein roter Kieselstein, „wie eine große Trommel“. In dem Stein war eine Kerbe. Es wurde erzählt, Heinrich der Löwe habe eine Fehde mit der Stadt Salzwedel gehabt und er habe mit dem Schwert in den Stein gehauen, dadurch sei die Kerbe entstanden. Das Feld soll eigentlich „Herzogslager“ bedeuten. Im „Altmärkischen Sagenschatz“ ist die Sage unter dem Titel „Das Herzgelag“ überliefert.[36]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Tylsen geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstige mit dem Ort verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1980er und 1990er Jahren lebte und arbeitete die Grafikerin Johanna Bartl in Tylsen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oscar Schwebel: Die Herren von dem Knesebeck. Hrsg.: Hermann Dietrichs, Ludolf Parisius (= Bilder aus der Altmark. Band 1). 1883, S. 212–230 (auf ub.uni-duesseldorf.de).
  • Ullrich Lemme: Tylsen. Hrsg.: Deutsche Gesellschaft in Sachsen-Anhalt e.V. (= Schlösser und Gärten in Sachsen-Anhalt). Döbbelin 2005, DNB 1170437583.
  • J[ohann] A[ugust] F[riedrich] Hermes: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Hrsg.: J[ohann] A[ugust] F[riedrich] Hermes, M[ichael] J[ulius] Weigelt. Zweiter, oder topographischer Teil. Selbstverlag und W. Heinrichshofen in Kommission, Magdeburg 1842, OCLC 1071081004, S. 348, 162. Tylsen (Online bei google books).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Tylsen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil XII). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-3743-4, S. 2251–2255, doi:10.35998/9783830522355.
  2. a b Alexander Rekow: Salzwedel schrumpft weiter. In: Salzwedeler Volksstimme, Jeetze-Kurier Salzwedel. 13. Januar 2022, DNB 954815971, S. 13.
  3. a b Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)
  4. Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Haupttheil 1. Band 25. Berlin 1863, S. 166 (Digitalisat).
  5. Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Haupttheil 1. Band 16. Berlin 1859, S. 393 (Digitalisat).
  6. a b Matthias Friske: Die mittelalterlichen Kirchen in der nordwestlichen Altmark (= Bernd Janowski und Dirk Schumann [Hrsg.]: Kirchen im ländlichen Raum. Band 9). Lukas, Berlin 2021, ISBN 978-3-86732-379-6, S. 536–540.
  7. Peter Wilhelm Behrens: Graf Siegfried von Osterburg und Altenhausen resigniert viele Dörfer und Grundstücke in der Altmark 1238. In: Jahresberichte des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte. 4. Jahresbericht, 1841, S. 49 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10013289~SZ%3D00049~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  8. Berent Schwineköper: Handbuch der historischen Stätten. Provinz Sachsen Anhalt. Hrsg.: Berent Schwineköper (= Kröners Taschenausgabe. Band 314). 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. Band 11. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-520-31402-9, S. 472–473, Tylsen (Kr. Salzwedel).
  9. Johannes Schultze: Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 (= Brandenburgische Landbücher. Band 2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, S. 408 (uni-potsdam.de (Memento vom 26. April 2019 im Internet Archive)).
  10. Paul Grimm: Handbuch der vor- und frühgeschichtlichen Wall- und Wehranlagen. Die vor- und frühgeschichtlichen Burgwälle der Bezirke Halle und Magdeburg (= Schriften der Sektion für Vor- und Frühgeschichte. Band 6). 1958, ZDB-ID 1410760-0, S. 158–159.
  11. Peter Fischer: Burgen und Herrenhäuser. In: Die nordwestliche Altmark – Eine Kulturlandschaft. Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, Gifhorn 1991, ohne ISBN, S. 101.
  12. Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: BMEL - Wettbewerbe - Preisträger des 24. Bundeswettbewerbs. 19. Juli 2016 (bmel.de (Memento vom 19. Juli 2016 im Internet Archive)).
  13. Wilhelm Zahn: Die Wüstungen der Altmark. In: Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete. Band 43. Hendel, Halle a.S. 1909, S. 427, Nr. 540 (uni-jena.de).
  14. Paul Grimm: Handbuch der vor- und frühgeschichtlichen Wall- und Wehranlagen. Die vor- und frühgeschichtlichen Burgwälle der Bezirke Halle und Magdeburg (= Schriften der Sektion für Vor- und Frühgeschichte. Band 6). 1958, ZDB-ID 1410760-0, S. 380.
  15. a b Heimat- und Kulturverein Tylsen e. V. in Zusammenarbeit mit Anna und Ullrich Lemme: Infoblatt Historisches Tylsen. 23. August 2006 (Infoblatt Historisches Tylsen.pdf).
  16. Harald v. Koenigswald: Besuche vor dem Untergang. Adelssitze zwischen Altmark und Masuren. Aus Tagebuchaufzeichnungen von Udo von Alvensleben. 1968, ISBN 3-548-03562-0, S. 139–141.
  17. Christoph Zempel: Ein Brief schreibt die Geschichte neu. In: Volksstimme Magdeburg, Lokalausgabe Salzwedel. 14. Februar 2018 (volksstimme.de [abgerufen am 27. Februar 2022]).
  18. a b c Ullrich Lemme: Tylsen. Hrsg.: Deutsche Gesellschaft in Sachsen-Anhalt e.V. (= Schlösser und Gärten in Sachsen-Anhalt). Döbbelin 2005, DNB 1170437583.
  19. Monika Schmidt: Spekulationen über Burgverkauf. In: Altmark Zeitung, Salzwedel. 8. Oktober 2016 (az-online.de [abgerufen am 27. Februar 2022]).
  20. nach Ullrich Lemme: Heinrich Sültmann: Die Ortsnamen im Kreise Salzwedel (= Wochenblatt-Schriften. Band 9). 1932, DNB 362852693, S. 27.
  21. Aleksander Brückner: Die slavischen Ansiedlungen in der Altmark und im Magdeburgischen (= Preisschriften, gekrönt und herausgegeben von der Fürstlich-Jablonowskischen Gesellschaft zu Leipzig. Band 22). 1879, S. 53 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A11381473~SZ%3D00060~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  22. Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 217.
  23. Altmarkkreis Salzwedel: Vereinbarung über die Eingemeindung der Gemeinde Tylsen in die Hansestadt Salzwedel (Gebietsänderungsvereinbarung) mit Genehmigung des Altmarkkreises Salzwedel vom 16. März 2009. In: Amtsblatt Altmarkkreis Salzwedel. 15. Jahrgang, Nr. 4, 22. April 2009, S. 82–84 (altmarkkreis-salzwedel.de [PDF; 819 kB; abgerufen am 19. Februar 2022]).
  24. StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010
  25. a b Uli Schubert: Gemeindeverzeichnis.de. Königreich Preußen - Provinz Sachsen, Regierungsbezirk Magdeburg, Landkreis Salzwedel. Abgerufen am 20. Februar 2022.
  26. a b c d Hansestadt Salzwedel: Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2020. Juni 2015 (salzwedel.de [PDF; abgerufen am 5. Mai 2019]).
  27. a b Jens Heymann: Kernstadt und Dörfer der Einheitsgemeinde Salzwedel legen zu. In: Altmark Zeitung, Ausgabe Salzwedel. 15. Januar 2016 (az-online.de).
  28. Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Rossla und Stolberg. 19. Jahrgang, 1903, ZDB-ID 551010-7, S. 100 (genealogy.net [Volltext und Scan]).
  29. Pfarrbereich Diesdorf. Abgerufen am 6. Mai 2019.
  30. Ernst Machholz: Die Kirchenbücher der evangelischen Kirchen in der Provinz Sachsen. In: Mitteilungen der Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte. 30. Heft, 1925, ZDB-ID 504809-6, S. 14 (genealogy.net [Volltext und Scan]).
  31. Bistum Magdeburg, Online-Bistumskarte. 2013, abgerufen am 20. Februar 2022.
  32. Tylsen, Hansestadt Salzwedel, Altmarkkreis Salzwedel. In: denkmalprojekt.org. Onlineprojekt Gefallenendenkmäler, 1. April 2018, abgerufen am 2. Oktober 2022.
  33. a b Johannes Praetorius: Anthropodemus Plutonicus. Das ist, Eine Neue Weltbeschreibung Von allerley Wunderbahren Menschen. Magdeburg 1666, S. 208–209 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10739163~SZ%3D00800~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  34. Brüder Grimm: Deutsche Sagen, Band 1. Nicolai, Berlin 1816, Seite 206. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, Online
  35. Heinrich Pröhle (Hrsg.): Deutsche Sagen. 1863, S. 72, 37. Steine und Felder (Online).
  36. Lehrer Lehmann: Altmärkischer Sagenschatz (= Lehrerverband der Altmark [Hrsg.]: Beiträge zur Volks- und Heimatkunde der Altmark. Band 2). Klinkhardt, 1908, ZDB-ID 1198714-5, S. 163, 36. Das Herzgelag.