Union für den Mittelmeerraum

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Union für den Mittelmeerraum

Mitgliedstaaten der Mittelmeerunion (blau: EU-Staaten; ockergelb: übrige Mitglieder; rot: Beobachter, grün: suspendierte Mitglieder, schwarz gestreift: umstrittenes Gebiet)
Organisationsart Zwischenstaatliche Organisation
Vorsitz Königlicher Palast von Pedralbes, Barcelona (Spanien)
Generalsekretär Fathallah Sijilmassi (Marokko)
Mitgliedstaaten

43 Länder

Amts- und Arbeitssprachen

Englisch, Arabisch und Französisch

Fläche 12.358.770  km²
Einwohnerzahl 756 Millionen
Bevölkerungsdichte 61,2 Einwohner pro km²
Gründung

13. Juli 2008

UFMSecretariat.org

Die Union für den Mittelmeerraum (UfM)[1], auch Union für das Mittelmeer[2] (umgangssprachlich Mittelmeerunion; französisch Union pour la Méditerranée, UpM; englisch Union for the Mediterranean, UfM; auch EUROMED (von ‚Euro-mediterrane Partnerschaft‘)) ist eine Gemeinschaft zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, den Mittelmeeranrainerstaaten sowie den an diese angrenzenden Staaten Mauretanien und Jordanien, die am 13. Juli 2008 in Paris gegründet wurde.[3] Sie baut auf der bereits 1995 eingeleiteten Euro-mediterranen Partnerschaft („Barcelona-Prozess“) auf und nahm im März 2010 ihre Arbeit auf.[4] Ursprünglich hatte dies schon im Mai 2009 erfolgen sollen, was jedoch durch einen neuerlichen Konflikt im Gazastreifen behindert wurde.[5][6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicolas Sarkozy, 2007

Vorschlag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Bestreben von Frankreich, das die 1995 eingeführte euro-mediterrane Partnerschaft wiederbeleben wollte, wurden ab 2007 intensive Verhandlungen zwischen den Staaten[7][8] über die Erneuerung des Prozesses aufgenommen.

Der Vorschlag zur Gründung einer „Mittelmeerunion“ war ursprünglich Teil des Wahlkampfes von Nicolas Sarkozy vor den französischen Präsidentschaftswahlen 2007. Nach seinem Sieg wiederholte er die Idee und stellte erste Pläne dazu vor. Trotz der möglichen Spaltung, die die Mittelmeerunion in der muslimischen Welt auslösen könnte, sah Sarkozy den Plan als eine Möglichkeit, zum Friedensprozess zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn beizutragen. Außerdem sollte die Mittelmeerunion in den Augen von Sarkozy eine Alternative zum Beitritt der Türkei zur Europäischen Union darstellen. Am 23. Oktober 2007 lud Sarkozy alle Staats- und Regierungschefs der Mittelmeerregion zu einem Treffen im Juni 2008 in Frankreich ein, bei dem „die Grundlagen für eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Union auf der Basis strenger Gleichheit“ gelegt werden sollten.

Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vorschlag stieß bei den EU-Mittelmeerländern, etwa Spanien, Italien und Griechenland, auf Zustimmung. Die nördlichen EU-Mitgliedstaaten, darunter vor allem Deutschland, und die EU-Kommission zeigten sich hingegen deutlich reservierter. Insbesondere wurde kritisiert, dass kaum Details über Umfang, Institutionen und Inhalte der geplanten Union bekannt wurden. Auch das Verhältnis zwischen der Mittelmeerunion und dem bereits existierenden Barcelona-Prozess blieb zunächst unklar. Ein weiterer wichtiger Kritikpunkt war, dass die Mittelmeerunion ursprünglich nicht die ganze EU, sondern nur die Mittelmeeranrainer umfassen sollte. Deshalb wurde befürchtet, dass die gemeinsame EU-Politik in der Region an Effektivität verliere und die südlichen Mittelmeerstaaten EU-interne Konflikte nützen könnten, um Verpflichtungen in den ihnen unangenehmen Politikfeldern, etwa in Fragen der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte, aufzuweichen.

Von den übrigen Mittelmeeranrainern unterstützten Marokko, Tunesien und Israel den Vorschlag, während die Türkei ihn nicht als eine Alternative zur EU-Mitgliedschaft akzeptierte. Die Regierung Libyens erklärte es als einen Fehler der französischen Regierung, den Vorschlag zu lancieren, ohne sich zuvor mit den nordafrikanischen Staaten zu beraten. Am 11. Juni 2008 verschärfte der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi seine Kritik noch und erklärte, die EU versuche mit der Union für das Mittelmeer andere Organisationen wie die Arabische Liga und die Afrikanische Union zu spalten, in der die meisten nordafrikanischen Staaten Mitglied sind.[9]

Reduktion der Pläne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang 2008 begann Sarkozy, seine Pläne für die Mittelmeerunion zu reduzieren, um die Kritik anderer EU-Mitgliedstaaten und der Kommission aufzufangen. Ende Februar erklärte der französische Europaminister Jean-Pierre Jouyet, dass es „keine Mittelmeerunion“ (Union méditerranéenne), sondern eine „Union für das Mittelmeer“ bzw., korrekt übersetzt, „Union für den Mittelmeerraum“ (Union pour la Méditerranée) geben werde. Durch diese Namensverschiebung sollte die sprachliche Assoziierung zur Europäischen Union (Union européenne) vermieden werden: Die neue Organisation sollte nicht in Konkurrenz zur EU treten, sondern nur deren bestehenden Strukturen „ergänzen und bereichern“. Tatsächlich wurde der offizielle Name der Organisation später „Union für das Mittelmeer“, die Kurzform „Mittelmeerunion“ aber umgangssprachlich beibehalten.

Nach einem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel im März 2008 wurde vereinbart, dass das Projekt alle EU-Mitgliedstaaten umfassen und auf dem bestehenden Barcelona-Prozess aufbauen sollte. Auch wurde der Plan aufgegeben, mit der Mittelmeerunion einen türkischen EU-Beitritt zu ersetzen: Der Türkei wurde eine Garantie angeboten, dass die Gründung der Mittelmeerunion die Beitrittsverhandlungen mit der EU nicht beeinflussen werde; daraufhin erklärte sie sich zur Teilnahme daran bereit.

Gründung und Fortentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Union für das Mittelmeer

Am 13. März 2008 beschloss schließlich der Europäische Rat die Gründung der Mittelmeerunion. Die Gründungszeremonie erfolgte am 13. Juli 2008 in Paris.

Die Staats- und Regierungschefs von 43 Ländern – 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und 16 Staaten des südlichen und östlichen Mittelmeerraums – nahmen an diesem Gipfeltreffen auf Einladung des Vorsitzes im Rat der Europäischen Union (zu diesem Zeitpunkt der Republik Frankreich unter Nicolas Sarkozy) teil, dessen Bestrebungen dem Ziel galten, alle Mittelmeeranrainer erstmals zusammenzubringen[10].

Die Organisation wurde anlässlich des ersten Treffens der Außenminister der 43 Länder, das am 3. und 4. November 2008 in Marseille stattfand, in „Union für den Mittelmeerraum“ umbenannt. Dieses Treffen fand seinen Abschluss in einer neuen gemeinsamen Erklärung[11], welche die Erklärung von Paris ergänzt, wobei vor allem die institutionelle Struktur und die Funktionsprinzipien der UfM definiert wurden.

Allerdings gelang es zunächst nicht, auch die wesentlichen Institutionen, insbesondere das Sekretariat der Union, einzurichten. Die israelische Militäroperation Gegossenes Blei, die im Winter 2008/09 zu einer Verschärfung des Nahostkonflikts führte, bewirkte eine weitgehende Blockade der Mittelmeerunion, da zahlreiche arabische Länder nicht mehr dazu bereit waren, in diesem Rahmen mit Israel zusammenzuarbeiten.[12] Erst Anfang März 2010 nahm das Sekretariat schließlich während der spanischen EU-Ratspräsidentschaft seine Arbeit auf.[13] Ein für Juni 2010 geplantes Gipfeltreffen wurde verschoben, da die Spannungen im Nahost-Konflikt wenig Erfolgsaussichten versprachen.[14] Auch der auf November verschobene Termin wurde am 14. November 2010 kurzfristig abgesagt.[15]

Am 26. Januar 2011 kündigte der Generalsekretär der Mittelmeerunion, Ahmed Masadeh, seinen Rücktritt an. Als Grund nannte er die unzureichende Fähigkeit der Union, auf die in diesen Tagen stattfindenden Unruhen in Tunesien und in Ägypten zu reagieren. Zudem soll die Unzufriedenheit über die Unterfinanzierung der Mittelmeerunion ein Grund für den Rücktritt gewesen sein.[16]

Am 22. Juni 2011 billigte die UfM ihr erstes Projekt, die Errichtung einer Meerwasserentsalzungsanlage für den Gaza-Streifen durch das Verleihen des ‘‘UfM Labels‘‘ als Zeichen der übereinstimmenden politischen Anerkennung der Union[17]

2012 verliehen die zur UfM gehörenden Länder sieben neuen Projekten ihr politisches Label und kamen damit auf insgesamt 13[18][19] Projekte in den Sektoren Transport und Verkehr, Bildung, Wasserwirtschaft und Unternehmensentwicklung, die von der Union gebilligt wurden.

Im Januar 2012 wurde der Generalsekretär der UfM, der Marokkaner Youssef Amrani, zum delegierten Minister im Minister für Auswärtige Angelegenheiten und Kooperation in der Regierung Benkirane ernannt. Ihm folgte auf den Posten des Generalsekretärs der UfM sein Landsmann, der Diplomat Fathallah Sijilmassi[20].

Im Jahr 2013 lancierte die Union für den Mittelmeerraum ihre ersten Projekte:

  • 30. April: Junge Frauen schaffen Arbeitsplätze[21]
  • 28. Mai: Governance und Finanzierung der Wasserwirtschaft im Mittelmeerraum[22]
  • 17. Juni : LogismedTA[23]

Am 14. November 2013 trafen sich die Verkehrsminister der 43 zur UfM gehörenden Länder in Brüssel anlässlich der Ministerkonferenz der Union für den Mittelmeerraum über den Verkehr[24].

Zwischen 2013 und 2015 fanden 7 sektorale Ministertreffen statt:

  • Die Rolle der Frau in der Gesellschaft stärken – September 2013[25]
  • Transport und Verkehr – November 2013[26]
  • Energie – Dezember 2013[27]
  • Industrielle Zusammenarbeit - Februar 2014[28]
  • Umwelt und Klimawandel – Mai 2014[29]
  • Digitale Wirtschaft - September 2014[30]
  • Blue Economy - November 2015[31]

2015 hat die UfM insgesamt 37 Projekte[32] anerkannt, wovon sich 19 in der Umsetzungsphase befinden.

Am 16. Januar 2015 thematisierte François Hollande in seiner Rede anlässlich der Eröffnung des Forums „Renouveaux du monde arabe“ (Erneuerung der arabischen Welt) am Institut der Arabischen Welt die schwierige Lage der Flüchtlinge in Europa und betonte, dass „die bestehenden Institutionen wie die Union für den Mittelmeerraum stärker genutzt“ werden müssten[33].

Am 21. Januar 2015 bekräftigte der König von Spanien, Felipe VI[34], sein Engagement für die UfM und erklärte: „Nordafrika, insbesondere der Maghreb, nimmt nach wie vor eine Vorrangstellung in unserer Außenpolitik ein. Daher sind wir bestrebt, die bilateralen Beziehungen und unsere aktive Beteiligung an Foren wie der Union für den Mittelmeerraum oder den 5 + 5-Dialog[35] zu verstärken.“

Am 18. November 2015 positionierte die aktualisierte europäische Nachbarschaftspolitik (ENP), die vom Europäischen Auswärtigen Dienst und von der Kommission veröffentlicht sowie vom Europäischen Rat am 14. Dezember bestätigt wurde, die UfM als treibende Kraft für die regionale Integration und Zusammenarbeit[36].

Anlässlich des 20. Jahrestages der Erklärung von Barcelona am 26. November 2015 und auf Initiative der Ko-Präsidenten der UfM, Federica Mogherini (Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik) und Nasser Judeh (Außenminister des Königreichs Jordanien) fand ein inoffizielles Treffen der Außenminister der zur UfM gehörenden Länder in Barcelona statt, bei dem die Länder ihr politisches Engagement für die Entwicklung der Zusammenarbeit in der Region im Rahmen der UfM[37] erneuerten.

Die dritte Ministerkonferenz über die Stärkung der Rolle der Frau in der Gesellschaft fand im September 2013 in Paris statt. Zu der Konferenz versammelten sich die für die Rechte der Frau und die Gleichstellung von Mann und Frau befassten Minister der 43 Mitgliedsstaaten der UfM[38].

Am 14. Dezember 2015 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den Beschluss A/70/124 verabschiedet, der der Union für den Mittelmeerraum Beobachterstatus einräumt[39].

Anlässlich ihres ersten Treffens im Jahr 2016 haben die hochrangigen Vertreter der Mitgliedsstaaten der UfM vier neue Regionalprojekte auf den Gebieten inklusives Wachstum, nachhaltige Entwicklung und Selbstbestimmung der Frau genehmigt[40].

2016 zählt die UfM über 40 von den Mitgliedsstaaten genehmigte Projekte[41].

Ziele und Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das vorrangige Ziel der Union für den Mittelmeerraum besteht in der verstärkten regionalen Zusammenarbeit und Integration sowie im regionalen Dialog und der Umsetzung konkreter und strukturbestimmender Projekte für die euro-mediterranen Region[42].

Die Mittelmeerunion soll eine losere Gemeinschaft bilden als die EU. Sarkozy rief zwar die Mittelmeerstaaten dazu auf, „dasselbe zu tun, mit demselben Ziel und derselben Methode“ wie die Europäische Union, stellte jedoch klar, dass die Mittelmeerunion nicht auf dem supranationalen Modell der EU gegründet sein werde.

Bei der Reduktion der Pläne Anfang 2008, wurden einige der ursprünglichen Vorschläge fallen gelassen, darunter eine Reihe von zu gründenden Agenturen und der Plan einer „Mittelmeer-Investitionsbank“ (die nach dem Vorbild der Europäischen Investitionsbank gebildet sein sollte). Stattdessen sollte sich die Mittelmeerunion lediglich auf einzelne konkrete Projekte konzentrieren. In der Abschlusserklärung des Gipfeltreffens vom 13. Juli 2008 wurden als Projekte genannt:

  • die Umweltsanierung des Mittelmeers
  • die Einrichtung von transnationalen Schifffahrtsstraßen und Autobahnen
  • die Schaffung eines gemeinsamen Katastrophenschutzes
  • ein Energie-, ein Bildungs- und ein Projekt für den Mittelstand.

Deutsche und Franzosen kündigten zudem die Absicht an, gemeinsam mit den Südländern einen „Plan für Sonnenenergie“ zu entwickeln, bei dem in Nordafrika erzeugte Solarenergie nach Europa exportiert würde.[43] Am 13. Juli 2009 wurde genau zu diesem Zweck das Projekt Desertec gegründet, an dem die Mittelmeerunion jedoch selbst nur am Rande beteiligt war.[44]

Als politisches Ziel wurde in der Abschlusserklärung die Schaffung eines Nahen Ostens frei von Massenvernichtungswaffen formuliert. Die Mitgliedstaaten bekannten sich zur „Stärkung der Demokratie und des politischen Pluralismus“ und lehnten sowohl jede Form von Terrorismus als auch Versuche, eine Religion oder Kultur mit Terrorismus in Verbindung zu bringen, ab.[45] Zur strittigen Frage des Nahostkonflikts einigte man sich auf die Formulierung, dass man den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern unterstützen wolle, ohne konkrete Ziele oder Lösungsansätze zu nennen.[46]

RéunionUpm.png

Regionaler Dialog[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die UfM ist ergänzend in der Europäischen Nachbarschaftspolitik[47] tätig, die 2004 aufgelegt wurde, und in der jeweiligen Entwicklungspolitik der zur UfM gehörenden Länder, um die Entstehung eines gemeinsamen Projekts im Mittelmeerraum in Form von regelmäßigen Treffen ihrer 43 Mitgliedsländer zu fördern[48].

Über 20 sektor-spezifische Ministertreffen wurden unter Beteiligung der 43 Länder seit Initiierung der UfM 2008 abgehalten, davon 7 seit 2013 (Stärkung der Rolle der Frau in der Gesellschaft – September 2013[49], Transport und Verkehr – November 2013[50], Energie – Dezember 2013[51], Industrielle Zusammenarbeit – Februar 2014[52], Umwelt und Klimawandel – Mai 2014[53], Digitale Wirtschaft – September 2014[54], Blue Economy – November 2015[55]).

Regionale Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschäftigungsfähigkeit der Jugend und inklusives Wachstum

Das Sekretariat der UfM hat 13 Projekte politisch anerkannt, die sich den Herausforderungen der Beschäftigungsfähigkeit der Jugend und des inklusiven Wachstums annehmen. Im Rahmen des politischen Mandats[56](insbesondere der Ministerkonferenzen über industrielle Zusammenarbeit und digitale Wirtschaft) und anhand der in den Regionaldialogen gesetzten Prioritäten zielen diese Projekte auf rund 200.000 Nutznießer ab, im Wesentlichen junge Menschen, und beziehen über 1000 private kleine und mittlere Unternehmen mit ein.

Im Anschluss an einen Beratungsprozess mit den verschiedenen Beteiligten hat die UfM 2013 eine zweckgebundene Jobinitiative lanciert (Med4Jobs), die die Handlungsprioritäten in Sachen Beschäftigungsfähigkeit, Vermittlungsleistungen und Schaffung von Arbeitsplätzen für die Region definiert, kraft derer weitere spezifische Projekte entwickelt werden sollen[57].

Am 26. November 2014 unterzeichnete die UfM ein Abkommen über die "Stärkung der Beteiligung des Privatsektors an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung im Mittelmeerraum" mit ASCAME (Verband der Industrie- und Handelskammern des Mittelmeerraums)[58].

Nachhaltige Entwicklung

2015 wurden 14 Projekte von den 43 Ländern der UfM anerkannt[59]. Die UfM arbeitet vor allem an der Säuberung des tunesischen Sees Bizerte, dem Bau der Meerwasserentsalzungsanlage für den Gazastreifen und an der integrativen Stadtentwicklung der Stadt Imbaba.

Unterstützung der Frauen

Vom 11. bis 12. November 2009 fand die erste Ministerkonferenz der UfM statt. Die in Marrakesch abgehaltene Konferenz hatte die Stärkung der Rolle der Frau in der Gesellschaft zum Thema und führte zur Schaffung einer Stiftung der Frauen für den Mittelmeerraum[60].

Am 30. April 2013 bestätigten die 43 Mitgliedsländer der UfM das Projekt "Junge Frauen schaffen Arbeitsplätze", dessen Ziel die Förderung des Unternehmertums unter Frauen sowie die Gleichstellung der Geschlechter ist. Im April 2015 wurde in Palästina ein Tag des Frauenunternehmertums[61] abgehalten.

Die UfM unterstützt auch das Programm "Beschäftigungsfähigkeit von jungen Frauen[62], dessen Ziel darin besteht, junge arbeitssuchende Frauen weiterzubilden, jedoch mangelt es dem Programm an professioneller Kompetenz. Das Projekt wurde zunächst in Marokko, in Tunesien und in Jordanien in der ersten Hälfte des Jahres 2014 eingeführt und später auf Ägypten und den Libanon Ende 2014 und Anfang 2015 ausgeweitet. Im Mai 2015 kam das Programm 180 Frauen[63] zugute.

Institutionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitz der UfM

Geplant sind zweijährliche Gipfeltreffen der Mitgliedstaaten unter einem jeweils rotierenden Vorsitz (nach Vorbild des Europäischen Rats), um über Themen wie Energie, Sicherheit, Terrorismusbekämpfung, Immigration und Handel zu beraten. Die Mittelmeerunion und die EU sollen dabei zusammenarbeiten und einige Institutionen teilen. Ein gemeinsamer Bereich zur Bekämpfung von Korruption, Terrorismus, organisiertem Verbrechen und Menschenhandel ist vorgesehen.

Den Vorsitz der ersten Sitzungsperiode übernahmen als erste Ko-Vorsitzender Ägypten für die südlichen Anrainer und Frankreich für die Europäische Union.[64][65]

Die Ko-Präsidenten der UfM, Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, und Nasser Judeh, Außenminister des haschemitischen Königreichs von Jordanien, neben dem Generalsekretär der UfM, Fathallah Sijilmassi.

Am 4. November 2008 einigten sich die Außenminister der 43 Mitgliedstaaten in Marseille auf Barcelona als Sitz für das Generalsekretariat der Mittelmeerunion.[66] Das Sekretariat der Mittelmeerunion wird in der früheren Königsresidenz, dem Palau Reial de Pedralbes eingerichtet.[67] Tunesien sollte als Vertreter des südlichen Ufers das Vorschlagsrecht für den Generalsekretär haben. Bei einem Treffen der Außenminister von Frankreich, Spanien, Ägypten, Tunesien und Jordanien am 5. Januar 2010 wurde der Jordanier Ahmed Masade als Generalsekretär vorgeschlagen.[68] Anfang März nahm er seine Arbeit auf.[69]

Dem Generalsekretär stehen sechs Stellvertreter zur Seite: drei Europäer und drei Vertreter der südlichen Anrainer, davon einer für Israel, damit die Arabische Liga als Vollmitglied in der UfM[70] vertreten ist.

Stellvertretende Generalsekretäre sind derzeit:

  • Lino Cardarelli (Italien), zuständig für Wirtschaft
  • Panagiotis Roumeliotis (Griechenland), zuständig für Energie
  • Cecilia Attard-Pirotta (Malta), zuständig für Soziales
  • Mehmet Yigit Alpogan (Türkei), zuständig für Verkehr
  • Ilan Chet (Israel), zuständig für Bildung und Wissenschaft
  • Rafiq al Husseini (Palästina), zuständig für Wasser und Umwelt

2016 verfügt die UfM über ein aus 65 Personen bestehendes Generalsekretariat für die operative Arbeit, das 23 Nationalitäten repräsentiert, einschließlich der ständigen Anwesenheit der Europäischen Kommission, der EIB, der EBWE[71] und der CDC[72].

Mitgliedstaaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flaggen der Mitgliedsländer der UfM vor dem Königlichen Palast von Pedralbes inBarcelona.

Die Union für das Mittelmeer soll aus allen EU-Staaten sowie aus den Mittelmeeranrainern bestehen, die an der Euro-mediterranen Partnerschaft (EUROMED), auch als Barcelona-Prozess bezeichnet, beteiligt sind.

Die ursprünglichen Pläne umfassten lediglich diejenigen EU-Staaten, die auch selbst an das Mittelmeer angrenzen (Frankreich, Spanien, Italien, Malta, Griechenland, Slowenien, Zypern); alle anderen EU-Staaten sollten nur Beobachterstatus besitzen. Dieser Plan wurde aber von den nördlichen EU-Staaten, insbesondere von Deutschland, abgelehnt und daher im März 2008 verworfen.

Beim Gipfeltreffen zur Gründung der Union im Juli 2008 waren Vertreter aus 43 Staaten anwesend. Einzig Libyen, das auch schon in der Euro-mediterranen Partnerschaft nur Beobachterstatus besaß, blieb dem Treffen in Paris fern.

Nach intensiven Verhandlungen mit Israel ist die Arabische Liga Beobachter ohne Stimmrecht und kann somit an allen Treffen teilnehmen.[65]

Staat Mitgliedschaft Bevölkerung Fläche
in km²
unterzeichnender
Repräsentant
AgyptenÄgypten Ägypten ENP, EUROMED [73]000000075400000.000000000075.400.000 000000001001449.00000000001.001.449 Muhammad Husni Mubarak
AlbanienAlbanien Albanien EU-Kandidat, CEFTA 000000003127263.00000000003.127.263 000000000028748.000000000028.748 Sali Berisha
AlgerienAlgerien Algerien ENP, EUROMED 000000033333216.000000000033.333.216 000000002381740.00000000002.381.740 Abd al-Aziz Bouteflika
BelgienBelgien Belgien EU, EUROMED 000000010584534.000000000010.584.534 000000000030528.000000000030.528 Karel De Gucht
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina CEFTA 000000004400126.00000000004.400.126 000000000051129.000000000051.129 Haris Silajdžić
BulgarienBulgarien Bulgarien EU, EUROMED 000000007679290.00000000007.679.290 000000000110912.0000000000110.912 Georgi Parwanow
DanemarkDänemark Dänemark EU, EUROMED 000000005457415.00000000005.457.415 000000000043094.000000000043.094 Anders Fogh Rasmussen
DeutschlandDeutschland Deutschland EU, EUROMED 000000082314906.000000000082.314.906 000000000357050.0000000000357.050 Angela Merkel
EstlandEstland Estland EU, EUROMED 000000001342409.00000000001.342.409 000000000045226.000000000045.226 Andrus Ansip
FinnlandFinnland Finnland EU, EUROMED 000000005289128.00000000005.289.128 000000000338145.0000000000338.145 Tarja Halonen & Matti Vanhanen
FrankreichFrankreich Frankreich EU, EUROMED 000000063392140.000000000063.392.140 000000000674843.0000000000674.843 Nicolas Sarkozy
GriechenlandGriechenland Griechenland EU, EUROMED 000000011125179.000000000011.125.179 000000000131990.0000000000131.990 Kostas Karamanlis
IrlandIrland Irland EU, EUROMED 000000004239848.00000000004.239.848 000000000070273.000000000070.273 Brian Cowen
IsraelIsrael Israel ENP, EUROMED 000000007184000.00000000007.184.000 000000000020770.000000000020.770 Ehud Olmert
ItalienItalien Italien EU, EUROMED 000000059131287.000000000059.131.287 000000000301318.0000000000301.318 Silvio Berlusconi
JordanienJordanien Jordanien ENP, EUROMED 000000005924000.00000000005.924.000 000000000089342.000000000089.342 Nadir adh-Dhahabi
KroatienKroatien Kroatien EU 000000004513458.00000000004.513.458 000000000056592.000000000056.592 Stjepan Mesić
LettlandLettland Lettland EU, EUROMED 000000002281305.00000000002.281.305 000000000064589.000000000064.589 Valdis Zatlers
LibanonLibanon Libanon ENP, EUROMED 000000004099000.00000000004.099.000 000000000010452.000000000010.452 Michel Sulaiman
LibyenLibyen Libyen (Beobachter) ENP, EUROMED-Beobachter 000000006036914.00000000006.036.914 000000001759540.00000000001.759.540
LitauenLitauen Litauen EU, EUROMED 000000003373991.00000000003.373.991 000000000065303.000000000065.303 Gediminas Kirkilas
LuxemburgLuxemburg Luxemburg EU, EUROMED 000000000476200.0000000000476.200 000000000002586.00000000002.586 Jean-Claude Juncker
MaltaMalta Malta EU, EUROMED 000000000404962.0000000000404.962 000000000000316.0000000000316 Lawrence Gonzi
MarokkoMarokko Marokko ENP, EUROMED 000000033757175.000000000033.757.175 000000000446550.0000000000446.550 Moulay Rachid
MauretanienMauretanien Mauretanien 000000003069000.00000000003.069.000 000000001030700.00000000001.030.700 Sidi Mohamed Ould Cheikh Abdallahi
MonacoMonaco Monaco 000000000032000.000000000032.000 000000000000002.00000000002 Fürst Albert II.
MontenegroMontenegro Montenegro EU-Kandidat, CEFTA 000000000622000.0000000000622.000 000000000013812.000000000013.812 Milo Đukanović
NiederlandeNiederlande Niederlande EU, EUROMED 000000016372715.000000000016.372.715 000000000041526.000000000041.526 Jan Peter Balkenende
OsterreichÖsterreich Österreich EU, EUROMED 000000008316487.00000000008.316.487 000000000083871.000000000083.871 Alfred Gusenbauer
Palastina AutonomiegebietePalästinensische Autonomiegebiete Palästinensische Autonomiegebiete ENP, EUROMED 000000004018332.00000000004.018.332 000000000006020.00000000006.020 Mahmud Abbas
PolenPolen Polen EU, EUROMED 000000038116486.000000000038.116.486 000000000312683.0000000000312.683 Lech Kaczyński
PortugalPortugal Portugal EU, EUROMED 000000010599095.000000000010.599.095 000000000092391.000000000092.391 José Sócrates
RumänienRumänien Rumänien EU, EUROMED 000000021565119.000000000021.565.119 000000000238391.0000000000238.391 Traian Băsescu
SchwedenSchweden Schweden EU, EUROMED 000000009142817.00000000009.142.817 000000000449964.0000000000449.964 Fredrik Reinfeldt
SlowakeiSlowakei Slowakei EU, EUROMED 000000005396168.00000000005.396.168 000000000049037.000000000049.037 Robert Fico
SlowenienSlowenien Slowenien EU, EUROMED 000000002013597.00000000002.013.597 000000000020273.000000000020.273 Janez Janša
SpanienSpanien Spanien EU, EUROMED 000000045116894.000000000045.116.894 000000000506030.0000000000506.030 José Luis Rodríguez Zapatero
SyrienSyrien Syrien ENP, EUROMED 000000020314747.000000000020.314.747 000000000185180.0000000000185.180 Baschar al-Assad
TschechienTschechien Tschechien EU, EUROMED 000000010306709.000000000010.306.709 000000000078866.000000000078.866 Alexandr Vondra
TunesienTunesien Tunesien ENP, EUROMED 000000010102000.000000000010.102.000 000000000163610.0000000000163.610 Zine el-Abidine Ben Ali
TurkeiTürkei Türkei EU-Kandidat, EUROMED [74]000000076667864.000000000076.667.864 [75]000000000814578.0000000000814.578 Recep Tayyip Erdoğan
UngarnUngarn Ungarn EU, EUROMED 000000010066158.000000000010.066.158 000000000093030.000000000093.030 Ferenc Gyurcsány
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich EU, EUROMED 000000060587300.000000000060.587.300 000000000244820.0000000000244.820 Gordon Brown
Zypern RepublikZypern Zypern EU, EUROMED 000000000766400.0000000000766.400 000000000009251.00000000009.251 Dimitris Christofias

Andere euro-mediterrane Organisationen und Institutionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrere Institutionen arbeiten eng mit der UfM zusammen (Parlamentarische Versammlung der Union für den Mittelmeerraum, Versammlung der regionalen und lokalen Gebietskörperschaften Europa-Mittelmeer, Anna-Lindh-Stiftung, europäische wirtschaftliche und soziale Kommissionen).

Die Parlamentarische Versammlung der Union für den Mittelmeerraum (PV-UfM) ist eine regionale parlamentarische Organisation, die die Delegationen der Parlamente der Staaten der UfM[76] zusammenbringt. Sie tritt mindestens einmal pro Jahr zur Plenarsitzung zusammen und umfasst 280 Mitglieder, die zu gleichen Teilen aus Mitgliedern der südlichen und der nördlichen Mittelmeeranrainer vertreten sind.

Die 2010 gegründete Versammlung der regionalen und lokalen Gebietskörperschaften Europa-Mittelmeer (ARLEM) stellt die Kommunal- und Regionalvertreter der Europäischen Union und ihrer Partner des Mittelmeerraums. Sie steht für die territoriale Dimension im Zentrum der Union für den Mittelmeerraum[77].

Die euro-mediterrane Stiftung für den Dialog zwischen den Kulturen, gemeinhin unter ihrer Bezeichnung Anna-Lindh-Stiftung bekannt, hat den Auftrag, den interkulturellen Dialog im Zentrum der Europa-Mittelmeer-Region und die Wertschätzung zwischen den Kulturen zu fördern sowie die Zivilgesellschaft dabei zu unterstützen[78].

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Benjamin Heese: Die Union für das Mittelmeer – Zwei Schritte vor, einen zurück? Lit, Münster [u. a.] 2009, ISBN 978-3-643-10262-1 (= Region, Nation, Europa, Band 59).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Union für das Mittelmeer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Union für den Mittelmeerraum (EUROMED), Website des Auswärtigen Dienstes der Europäischen Union, abgerufen am 27. Oktober 2014.
    Die Union für den Mittelmeerraum, Website des Auswärtigen Amts, Stand 17. April 2014.
    Parlamentarische Versammlung der Union für den Mittelmeerraum (PV-UfM), Website des Deutschen Bundestags, Stand August 2013
    Union für den Mittelmeerraum, Website des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), abgerufen am 27. Oktober 2014.
  2. "Union für das Mittelmeer", Hintergrund aktuell, Bundeszentrale für politische Bildung, 14. Juli 2008.
    Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung der Richtlinie zum Förderprogramm "Internationale Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung - Union für das Mittelmeer", Fassung vom 16. Januar 2012
  3. nzz.ch: Symbole bei der Taufe der «Mittelmeer-Union», vom 12. Juli 2008
  4. EurActiv, 5. März 2010: Mittelmeerunion eröffnet Büro.
  5. diepresse.com: Mittelmeerunion: Sarkozys Schuss ins Leere, vom 10. Juli 2009
  6. Antwort der Bundesregierung 16/11531 (PDF; 112 kB) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion 16/11259 (PDF; 72 kB)
  7. Outre-Terre, 2009/3
  8. http://www.lemonde.fr/l-europe-a-l-heure-de-la-presidence-francaise/article/2008/07/11/le-projet-d-union-pour-la-mediterranee-conjugue-ambitions-et-incertitudes_1072518_1058958.html
  9. Liberté Algérie: Al-Kadhafi torpille le projet de Sarkozy (auf Französisch)
  10. http://www.lemonde.fr/l-europe-a-l-heure-de-la-presidence-francaise/article/2008/07/11/le-projet-d-union-pour-la-mediterranee-conjugue-ambitions-et-incertitudes_1072518_1058958.html
  11. http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2004_2009/documents/dv/droi_090209_74/DROI_090209_74fr.pdf
  12. Deutschlandradio, 13. Juli 2009: Hürdenlauf zum Start. Ein Jahr Union für das Mittelmeer.
  13. EurActiv, 5. März 2010: Mittelmeerunion eröffnet Büro.
  14. Der Standard, 21. Mai 2010: Spanien verschiebt Gipfel der Mittelmeerunion
  15. Vgl. UfM-Gipfel in Barcelona erneut abgesagt Mittelmeerunion bleibt zerstritten. EurActiv.de, abgerufen am 16. November 2010.
  16. EUobserver, 27. Januar 2011: Mediterranean Union chief resigns as Egypt unrest continues (englisch).
  17. http://ufmsecretariat.org/the-desalination-facility-for-the-gaza-strip-project/
  18. http://www.medafrique.info/news/show.php?id=930
  19. http://www.lemonde.fr/international/article/2009/07/29/la-difficile-relance-de-l-union-pour-la-mediterranee_1223764_3210.html
  20. http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=TA&language=FR&reference=P7-TA-2010-0192
  21. http://www.deputes-socialistes.eu/relancer-lunion-pour-la-mediterranee-est-une-priorite-strategique/
  22. http://www.lefigaro.fr/international/2008/07/11/01003-20080711ARTFIG00634-union-pour-la-mediterranee-mode-d-emploi-.php
  23. https://www.letemps.ch/template/international.asp?page=4&article=235994
  24. http://www.enpi-info.eu/medportal/news/latest/42963/UfM-Member-States-endorse-4-new-development-projects
  25. http://ufmsecretariat.org/fr/the-desalination-facility-for-the-gaza-strip-project/
  26. http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/dmed/dv/5_ufm-projects_stateofplay/5_ufm-projects_stateofplayen.pdf
  27. http://ufmsecretariat.org/two-new-regional-projects-labeled-by-ufm-member-countries/
  28. http://www.yabiladi.com/articles/details/8883/fathallah-sijilmassi-tete-l-upm.html
  29. http://enpi-info.eu/medportal/news/latest/35794/Young-Women-as-Job-Creators:-UfM-prepares-to-launch-second-phase-extending-project-to-Egypt-and-Tunisia
  30. http://eeas.europa.eu/delegations/egypt/press_corner/all_news/news/2013/20130530_en.pdf
  31. http://ufmsecretariat.org/ufm-launches-logismedta-project-to-promote-competitiveness-and-job-creation-in-the-mediterranean-logistics-industry/
  32. http://archives.dimed.gouv.fr/actualite/3eme-conference-ministerielle-upm-sur-le-renforcement-du-role-des-femmes.html
  33. http://archives.dimed.gouv.fr/actualite/2eme-conference-ministerielle-upm-sur-les-transports.html
  34. http://archives.dimed.gouv.fr/actualite/conference-ministerielle-upm-sur-lenergie-11-decembre-2013-bruxelles.html
  35. http://archives.dimed.gouv.fr/actualite/9eme-conference-ministerielle-de-lupm-sur-la-cooperation-industrielle-euro-mediterraneenne.html
  36. http://archives.dimed.gouv.fr/actualite/1ere-conference-ministerielle-de-lupm-sur-lenvironnement-et-le-changement-climatique.html
  37. http://archives.dimed.gouv.fr/actualite/conference-ministerielle-union-pour-la-mediterranee-sur-leconomie-numerique-et-lacces.html
  38. http://ufmsecretariat.org/wp-content/uploads/2015/11/2015-11-17-declaration-on-blue-economy_fr.pdf
  39. http://www.elysee.fr/declarations/article/allocution-lors-de-l-ouverture-du-forum-renouveaux-du-monde-arabe-a-l-institut-du-monde-arabe/
  40. http://www.casareal.es/ES/Actividades/Paginas/actividades_discursos_detalle.aspx?data=5425
  41. http://www.parleu2015.lv/files/cfsp-csdp/draft_conclusions_final_fr.pdf
  42. http://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/note/join/2014/457129/EXPO-AFET_NT(2014)457129_FR.pdf
  43. Tages-Anzeiger: Konkrete Projekte für die Mittelmeerunion vom 13. Juli 2008.
  44. EurActiv, 13. Juli 2009: Start für Desertec.
  45. Focus: Viel Beifall für Geburt der Mittelmeerunion vom 13. Juli 2008.
  46. Tagesschau: „Ein guter Start“ (tagesschau.de-Archiv) vom 13. Juli 2008.
  47. http://archives.dimed.gouv.fr/actualite/conference-ministerielle-upm-sur-lenergie-11-decembre-2013-bruxelles.html
  48. http://archives.dimed.gouv.fr/actualite/9eme-conference-ministerielle-de-lupm-sur-la-cooperation-industrielle-euro-mediterraneenne.html
  49. http://archives.dimed.gouv.fr/actualite/1ere-conference-ministerielle-de-lupm-sur-lenvironnement-et-le-changement-climatique.html
  50. http://archives.dimed.gouv.fr/actualite/conference-ministerielle-union-pour-la-mediterranee-sur-leconomie-numerique-et-lacces.html
  51. http://www.parleu2015.lv/files/cfsp-csdp/draft_conclusions_final_fr.pdf
  52. http://www.egrejob.eu/regione_t/wp-content/uploads/2015/11/UfM-Union-for-the-Mediterranean.pdf
  53. http://allafrica.com/stories/201309190274.html
  54. http://ufmsecretariat.org/wp-content/uploads/2014/11/COMMUNIQU%C3%89-L%E2%80%99UpM-et-l%E2%80%99ASCAME-font-%C3%A9quipe-pour-faire-avancer-l%E2%80%99int%C3%A9gration-%C3%A9conomique-en-M%C3%A9diterran%C3%A9e.pdf
  55. http://www.club-jade.fr/index.php/nos-travaux/columns-2/item/8582-lunion-pour-la-mediterranee-une-union-en-devenir
  56. http://ufmsecretariat.org/fr/la-tunisie-et-le-portugal-appellent-a-renforcer-le-soutien-a-la-cooperation-regionale-developpee-dans-le-cadre-de-lupm/
  57. http://eeas.europa.eu/enp/documents/2015/151118_joint-communication_review-of-the-enp_en.pdf
  58. http://www.elperiodico.com/es/noticias/internacional/sus-socios-del-sur-lanzan-mensaje-unidad-firmeza-ante-crisis-region-mediterranea-4704845
  59. http://eeas.europa.eu/enp/documents/2015/151118_joint-communication_review-of-the-enp_en.pdf
  60. http://ec.europa.eu/transport/themes/international/doc/euromed/ufm-transport-conference-14-11-2013-declaration_fr.pdf
  61. http://www.un.org/fr/documents/view_doc.asp?symbol=A/RES/70/124
  62. http://www.enpi-info.eu/mainmed.php?id=43872&id_type=1&lang_id=469
  63. http://www.enpi-info.eu/mainmed.php?id=44773&id_type=1&lang_id=469
  64. Basler Zeitung: Kouchner: Frankreich und Ägypten leiten Mittelmeerunion vom 13. Juli 2008.
  65. a b Märkische Oderzeitung: Barcelona wird Sitz der Mittelmeerunion, 5. November 2008, S. 4. Website der MOZ
  66. nzz.ch: Barcelona soll Sitz der Mittelmeerunion werden, vom 4. November 2008.
  67. Berliner Zeitung vom 5. November 2008: LEXIKON: Pedralbes-Palast
  68. EurActiv, 7. Januar 2010: Araber wird Mittelmeerunion anführen
  69. EurActiv, 5. März 2010: Mittelmeerunion eröffnet Büro.
  70. http://www.lesechos.fr/04/11/2008/lesechos.fr/300306285_union-pour-la-mediterranee---accord-global-sur-barcelone--le-role-de-la-ligue-arabe-et-d-israel.htm
  71. http://www.leconomiste.com/article/977082-upm-80-des-projets-labellises-vont-au-marocdnes-barcelone-aida-bouazza
  72. http://lematin.ma/journal/2014/exclusif---fathallah-sijilmassi-secretaire-general--de-l-union-pour-la-mediterranee_-le-maroc-a-toujours-ete-tres-actif-dans-l-espace-euro-mediterraneen-/197581.html#sthash.YJh6qN6Q.dpuf
  73. Schweizer Botschaft in Kairo − Eckdaten
  74. Türkisches Institut für Statistiken: BYıllara, Yaş Grubu ve Cinsiyete Göre Nüfus, 1935-2013 abgerufen am 11. Oktober 2014
  75. Auswärtiges Amt: Landesinformation für die Republik Türkei abgerufen am 23. März 2011
  76. http://www.europarl.europa.eu/intcoop/paufm/paufm_fr.html
  77. http://cor.europa.eu/en/activities/arlem/Documents/arlem-leaflet-fr.pdf
  78. http://annalindhfoundation.be/fr/a-propos/mission-de-la-fal/
  79. Die Homepage wurde ursprünglich von der Europäischen Kommission betrieben und wurde mittlerweile vom Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) übernommen. Die Abkürzung „EUROMED“ stand ursprünglich für die Euro-mediterrane Partnerschaft.