Yviers

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Yviers
Yviers (Frankreich)
Yviers
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Charente
Arrondissement Angoulême
Kanton Tude-et-Lavalette
Gemeindeverband Lavalette Tude Dronne
Koordinaten 45° 17′ N, 0° 0′ WKoordinaten: 45° 17′ N, 0° 0′ W
Höhe 48–147 m
Fläche 22,56 km2
Einwohner 510 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 23 Einw./km2
Postleitzahl 16210
INSEE-Code

Mairie Yviers

Yviers ist eine französische Gemeinde mit 510 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2017) im Département Charente in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Angoulême und zum 2017 gegründeten Gemeindeverband Lavalette Tude Dronne.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Yviers liegt im Süden der historischen Provinz Angoumois im waldreichen Süden des Départements Charente an der Grenze zum Département Charente-Maritime, etwa 45 Kilometer südlich von Angoulême. Durch das nach Südwesten sanft ansteigende Gelände des Gemeindegebietes fließt die Argentonne, ein rechter Nebenfluss der Tude. Mit 22,56 km² gehört Yviers zu den nach Fläche größeren Gemeinden des Départements. Zur Gemeinde gehören neben dem namensgebenden Yviers die Dörfer Les Gorces, Chet Foucher, Chez Touray, Les Foucaudes, Chez Rassat, Le Portail Bleu, La Lime, Chez Parlant und Le Moulin de la Motte sowie ein Teil der Dörfer Chez Tureau und Chez Lavaud. Umgeben wird Yviers von den Nachbargemeinden Bardenac im Norden, Curac im Nordosten, Chalais im Osten, Rioux-Martin im Süden, La Genétouze im Südwesten, Sauvignac im Westen sowie Saint-Vallier im Nordwesten.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2005 2016
Einwohner 493 428 415 516 503 468 487 511
Quellen: Cassini[1] und INSEE[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche Notre-Dame

Die Pfarrkirche Notre-Dame ist romanischen Ursprungs aus dem 12. Jahrhundert. Aus dieser Zeit ist nur die nördliche Mauer erhalten geblieben. Im 14. Jahrhundert wurde die Kirche umgebaut, hat dabei aber ihr monumentales Aussehen bewahrt. Das Portal wurde mit feinen Renaissance-Skulpturen versehen.

Der Turm von Yviers ist eine imposante Residenz des ehemaligen Hauses Talleyrand-Périgord, später residierte hier auch Bertrand de La Tour (ca. 1330–1382), Bischof von Toul, danach Bischof von Puy-en-Velay. Der Turm wurde im 16. Jahrhundert restauriert.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Tieste-Uragnoux werden derzeit keine Weine produziert, die Lagen wären aber für die Verwendung des Prädikates Côtes de Saint-Mont zugelassen.

In der Gemeinde sind 27 Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Rinder-, Ziegen- und Schafzucht), darunter zwei Winzer.[3] Die wenigen Rebhämge liegen am äußersten südöstlichen Rand des Weinbaugebietes von Cognac und gehören zu den Bons Bois.

Drei Kilometer östlich von Yviers verläuft die Fernstraße D 674 von Angoulême nach Libourne. In der 20 Kilometer westlich gelegenen Gemeinde Chevanceaux besteht ein Anschluss an die autobahnartig ausgebaute RN 10 von Angoulême nach Bordeaux. Der nächste Bahnhof befindet sich in der östlichen Nachbargemeinde Chalais an der Bahnstrecke Paris–Bordeaux.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Yviers auf cassini.ehess.fr
  2. Yviers auf insee.fr
  3. Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Yviers – Sammlung von Bildern