AL-Bank Ligaen
| Voller Name | Superisligaen - Arbejdernes Landsbank Ligaen |
| Aktuelle Saison | AL-Bank Ligaen 2011/12 |
| Sportart | Eishockey |
| Abkürzung | ALBL |
| Verband | Danmarks Ishockey Union |
| Ligagründung | 1960 |
| Mannschaften | 9 |
| Land (Länder) | |
| Titelträger | Herning Blue Fox |
| Rekordmeister | Herning Blue Fox (15) |
| Website | www.al-bankligaen.dk |
Die AL-Bank Ligaen (offiziell Superisligaen, früher Oddset Ligaen, Eliteserien, 1. division) ist die höchste professionelle Spielklasse im dänischen Eishockey. Seit der Saison 2007/08 trägt die Liga ihren heutigen Sponsorennamen. Die alten Bezeichnungen wurden zwar als offizielle Liganamen abgelöst, doch sind sie immer noch sehr tief im dänischen Sprachgebrauch verwurzelt. Der amtierende dänische Meister sind die Herning Blue Fox, die die Frederikshavn White Hawks im Finale der Saison 2010/11 besiegten.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die erste dänische Eishockeymeisterschaft wurde 1955 ausgespielt, wobei eine Mannschaft aus Jütland auf zwei Vereine der Insel Seeland traf. In den folgenden Jahren fand diese Meisterschaft nur unregelmäßig statt, da ihn manchen Wintern nicht genügend Frost herrschte, um Eisflächen zu präparieren. Auch die ausgetragenen Turnierspiele litten oft unter schlechten Eisbedingungen aufgrund von Tauwetter.
1960 wurde durch die Dänische Eishockeyunion (Danmarks Ishockey Union - DIU) mit der 1. division und 2. division ein regulärer Ligenspielbetrieb ins Leben gerufen. Zwischen erster und zweiter Spielklasse fand eine Relegation statt, wobei der Letztplatzierte der 1. division auf den Sieger der zweiten Liga traf. Dieses Spielsystem wurde bis 1985 beibehalten, ehe es zu einer Ligenreform kam. Im Rahmen dieser Reform wurde die höchste Spielklasse in Eliteserien umbenannt, während die 1. division als neue zweite Ligenstufe eingeordnet wurde.
In den Spielzeiten 1985/86 bis 1991/92 erreichten die besten vier Mannschaften der Hauptrunde die Finalrunde, die entweder als Einfachrunde oder als Play-offs gespielt wurde. Ab der Saison 1992/93 nahmen die besten sechs Teams der Hauptrunde (Eliteserien) an der Endrunde teil, die in einer Einfachrunde ausgespielt wurde und Superisligaen (von Super-Is-Ligaen) genannt wurde. Danach folgte das Halbfinale und Finale für die besten vier Mannschaften der Superisligaen.
Für die Saison 1994/95 wurde das Spielformat für die Superisligaen erneut geändert − zwei Gruppen, bestehend aus jeweils drei Mannschaften, spielten die zwei Teilnehmer am Finale aus. Zwei Jahre später wurde das Format der Superisligaen wieder geändert, indem erneut eine Gruppenphase mit sechs Mannschaften sowie ein Playoff-Viertelfinale eingeführt wurde. Dieser Modus wurde für zwei Jahre beibehalten. Zwischen 1985 und 1998 wurde die Hauptrunde (oder erste Saisonphase) Eliteserien und die Gruppenphase der Endrunde Superisligaen genannt.
1998 fand die dänische Eishockeyunion mit dem dänischen Versicherungsunternehmen Codan einen Ligensponsor für die höchste Spielklasse, die entsprechend in Codan Ligaen umbenannt wurde. Die besten acht Teams der Hauptrunde erreichten die zweite Saisonphase, in der in zwei Gruppen mit vier Mannschaften die vier Teilnehmer am Playoff-Halbfinale ausgespielt wurden. Dieser Modus wurde in den folgenden Jahren beibehalten, auch wenn der Liga-Name aufgrund wechselnder Hauptsponsoren in Sanistål Ligaen (2001/02) respektive SuperBest Ligaen (2002−2004) geändert wurde. Für die Saison 2003/04 wurde die Gruppenphase der Endrunde (Superisligaen) gestrichen und stattdessen ein Playoff-Viertelfinale eingeführt. Im Zuge dieser Veränderung verschwand auch der Name Eliteserien und wurde sowohl offiziell, als auch im Sprachgebrauch durch Superisserien ersetzt.
2004 schloss die DIU einen Sponsoringvertrag über drei Jahre mit Danske Spil, der staatlichen dänischen Lotteriegesellschaft, ab. Im Zuge dessen wurde die höchste Spielklasse in Oddset Ligaen umbenannt. Seit 2007 ist die Bankgesellschaft Arbejdernes Landsbank (kurz AL-Bank) Namenssponsor der Superisligaen.
[Bearbeiten] Modus
In der Saison 2011/12 gehören der Liga neun Teams an, die 40 Spiele gegeneinander in einer regulären Saison absolvieren. Die ersten acht Mannschaften qualifizieren sich für das Play-off-Viertelfinale. Alle Play-off-Spiele vom Viertelfinale bis hin zum Finale werden im Modus „Best of Seven“ ausgetragen. Der Letztplatzierte der regulären Saison muss in einem Relegationsspiel gegen den Sieger der zweiten Spielklasse, der 1. division antreten. Der Gewinner der Relegation spielt in der folgenden Saison in der AL-Bank Ligaen, der Verlierer in der 1. division.
[Bearbeiten] Vereine 2011/12
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Michael Søvsø: Fra pionerånd til verdensklasse: Danmarks Ishockey Union i 60 år. Danmarks Ishockey Union, 2009, ISBN 9788799289417.
[Bearbeiten] Weblinks
Dänische Eishockeymeisterschaft: 1954/55 | 1955/56 | – | 1959/60
1. division: 1960/61 | 1961/62 | 1962/63 | 1963/64 | 1964/65 | 1965/66 | 1966/67 | 1967/68 | 1968/69 | 1969/70 | 1970/71 | 1971/72 | 1972/73 | 1973/74 | 1974/75 | 1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79 | 1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84 | 1984/85
Eliteserien: 1985/86 1986/87 | 1987/88 | 1988/89 | 1989/90 | 1990/91 | 1991/92 | 1992/93 | 1993/94 | 1994/95 | 1995/96 | 1996/97 | 1997/98
Codan Ligaen: 1998/99 | 1999/00 | 2000/01 Sanistål Ligaen: 2001/02 SuperBest Ligaen: 2002/03 | 2003/04
Oddset Ligaen: 2004/05 | 2005/06 | 2006/07 AL-Bank Ligaen: 2007/08 | 2008/09 | 2009/10 | 2010/11 | 2011/12
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