AMD Fusion

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AMD Vision
Produktion: seit 2011
Produzenten:
Prozessortakt: 1,0 GHz bis 3,8 GHz
Fertigung: 40 nm, 32 nm
Befehlssatz: x86/AMD64
Mikroarchitektur: K10, Bulldozer, Bobcat
Sockel:
Namen der Prozessorkerne:
  • Bobcat
  • Husky
  • Piledriver
  • Jaguar

AMD Fusion ist der Code- und Markenname eines Prozessorkonzepts, das CPU und GPU sowie Video- und andere Hardwarebeschleuniger auf einem Die vereinigt. Es ist ein Ergebnis des Zusammenschlusses von AMD und ATI.[1] Erste Modelle basierend auf diesem Konzept für den Einsatz in Netbooks und ähnlichen Geräten wurden im Januar 2011 vorgestellt,[2] weitere folgten im Verlauf des Jahres 2011. AMD nennt diese Konstruktion Accelerated Processing Unit (APU). AMDs APUs sind Teil des HSA-Programms der HSA Foundation[3].

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

AMD demonstrierte seine erste Fusion-APU am 1. Juni 2010 auf der Computex. Die Demonstration umfasste u. a. eine kurze Einspielung, die einen Ausschnitt aus dem 3D-Spiel Aliens versus Predator zeigte, das auf einem Ontario-System live gelaufen sein soll.[4]

Konkrete Produkte in Form der E- und C-Serien wurden am 4. Januar 2011 vorgestellt.[2] Die Llano-Serie für Notebooks wurde am 14. Juni 2011 vorgestellt.[5]

Am 15. Mai 2012 wurde die zweite Generation (basierend auf dem Piledriver-Prozessorkern) der mobilen A-Serie namens Trinity vorgestellt. Diese löst die Llano-Serie, die noch auf der alten K10-Archtitektur basiert, ab.[6]

Marketing [Bearbeiten]

Die Prozessoren oder sogenannte APUs haben keine Marketingnamen, wie das früher üblich war, wie etwa Phenom oder Athlon. Einziger Markenname in der Prozessorbezeichnung ist „AMD“. Für alle AMD-Systeme gibt es zusätzlich noch den AMD-Vision-Marketingnamen. Je nach Leistung und Features werden entsprechende Sticker auch um „Smart HD“ für günstigste und schwächste Versionen über „Brilliant HD Everyday“ und „Brilliant HD Entertainment“ für den unteren Mainstream bis hin zu „Brilliant HD Performance“ für den oberen Mainstream ergänzt.

Technische Umsetzung des Konzepts [Bearbeiten]

Der Kernaspekt der Fusion-Technologie ist die Verbindung aller wesentlichen Systemkomponenten – x86er-Prozessorkerne, Vector Engines (SIMD) und Unified Video Decoder (UVD) für die HD-Dekodierung – direkt über denselben High-Speed-Bus mit dem Hauptsystemspeicher. Diese neue Architektur soll so einige Nachteile umgehen, die mit integrierten Grafikprozessoren (IGPs) in den bisherigen Chip-to-Chip-Lösungen verbunden sind, wie eine höhere Speicherlatenz und Energieaufnahme sowie geringere Laufzeiten im Akkubetrieb.[7] AMD nennt diese Konstruktion Accelerated Processing Unit. Die Mehrkern-Prozessoren sollen einen oder mehrere Hauptprozessor-Kerne (CPU) und mindestens einen zusätzlichen Prozessor für spezielle Aufgaben enthalten, vorerst ein Grafikprozessor (GPU).[8]

Bisher gibt es seitens AMD vier Umsetzungen des Fusion-Konzepts:

Bobcat [Bearbeiten]

Bobcat ist der AMD-Codename für die Architektur eines Prozessors mit integrierter GPU und Northbridge, der für geringen Verbrauch und kleinen Preis optimiert wurde und deshalb über eine vergleichsweise geringe Leistung verfügt. Einsatzbereiche sind dementsprechend günstige Systeme wie etwa Netbooks und Nettops sowie Geräte, welche eine besonders niedrige Verlustleistung aufweisen, wie etwa Subnotebooks und Tablets. Bei Bobcat handelt es sich im Gegensatz zum Konkurrenzprodukt Intel Atom um eine effizientere Out-of-Order-Prozessorarchitektur, welche die Basis für AMDs Ontario- und Zacate-APUs bildet, die in den Serien C, E und G (AMD Family 14h Processor[9]) verwendet werden.

Jaguar [Bearbeiten]

Die Jaguar-Architektur soll die Bobcat basierenden Prozessoren ablösen. AMD wird mit dieser Generation erstmals auf TSMCs 28-Nanometer-Bulkprozess setzen, der eine Corefläche von 3,1 mm2 ermöglicht (im Vergleich: Bobcat in 40 nm Bulk: 4,9 mm2)[10] und somit die Energieaufnahme sowie die Fläche pro Kern reduziert. Dies ermöglicht, dass nun vier Kerne in einem sogenannten Modul zusammengefasst werden können. Das Konzept hat zur Folge, dass man nun durch die Modularität des Systems, ähnlich wie bei Bulldozer, besser auf Kundenwünsche eingehen kann (siehe Sonys PlayStation 4). Die Größe des Prozessorcaches steigt auf 2 MB (shared zwischen allen Kernen) an und die Gleitkommaeinheit arbeitet mit 128-Bit Datenbreite. Gepaart werden die Jaguar-Kerne mit einem „Graphics Core Next“-Grafikkern („GCN“), sodass im Vergleich zum Bobcat deutlich mehr Grafikleistung zur Verfügung steht.

Mit Jaguar unterstützt AMD erstmals in Low-Voltage-Prozessoren den kompletten SSEx-Befehlssatz sowie auch AES und AVX. Diese Befehlssätze waren vorher nur den großen Architekturen wie Bulldozer (SSEx, AES und AVX) oder K10 (nur SSE4a) vorbehalten. Die IPC (Instructions per cycle) sollen um ca. 15 % steigen.[11][12]

Llano [Bearbeiten]

Llano ist der AMD-Codename für die Architektur eines Prozessors mit integrierter GPU und Northbridge, der für den unteren Mainstream konzipiert ist und aktuelle Prozessortechnik mit aktueller GPU-Technik kombiniert und in Notebooks und Desktops seinen Einsatz findet. Sie werden von AMD als AMD Family 12h Processor eingeordnet.[13][14]

Die Fusion-Llano-CPU kombiniert Prozessorkerne aus der K10-Generation (AMD Family 10h Processor) mit einem DirectX-11-kompatiblen Grafikkern, der auch bei der Radeon HD 5570 zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zur Radeon HD 5570 ist aber UVD 3.0 statt UVD 2.0 im Grafikchip integriert. Auf dem Markt sind Llano-Prozessoren mit zwei bis vier CPU-Kernen für Notebooks und Desktop-Rechner mit Kompatibilität zu x86-Befehlssätzen und zur AMD64-Architektur.

Die parallele Rechenleistung des integrierten DirectX-11-Grafikkerns ergänzt die serielle Rechenleistung der Prozessorkerne,[15] neben der Grafik-Beschleunigung, über Programmierschnittstellen wie OpenCL, WebGL, AMD APP (früher ATI Stream SDK)[16] und Microsoft DirectCompute.

Obwohl sich die skalaren x86er-Kerne und SIMD-Engines der APUs einen gemeinsamen Pfad zum Systemspeicher teilen, ist bei der ersten Generation der AMD APUs der Speicher noch in verschiedene Speicherregionen geteilt. Zum einen in einen Speicherbereich, der vom Betriebssystem verwaltet wird, welches auf den x86er-Kernen läuft, zum anderen in Speicherregionen, die von der Software verwaltet werden, welche auf den SIMD-Engines ausgeführt wird. Für den Datentransfer zwischen den beiden Speicherregionen hat AMD High-Speed-Block-Transfer-Engines eingerichtet. Im Gegensatz zu Datentransfers zwischen externen Framebuffern und dem Systemspeicher sollen diese Transfers nie den externen Systembus belegen.[7]

Trinity [Bearbeiten]

Diese APUs lösen die APUs auf Llano-Basis ab. Trinity ist der Codename für die Architektur des Prozessors mit integrierter GPU und Northbridge, der für den Mainstream konzipiert ist und zukünftige Prozessortechnik, wie sie in CPUs mit Piledriver-Kern (einer weiter optimierten Version der „AMD Bulldozer“-Architektur (AMD Family 15h Processor)) zu finden ist, mit aktueller GPU-Technik kombiniert und in Notebooks und Desktops seinen Einsatz findet. Der Marktstart der Notebook-CPUs war der 15. Mai 2012, die Desktop-CPUs wurden am 2. Oktober 2012 vorgestellt.[17][18]

Bobcat-basierte Modelle [Bearbeiten]

Die verfügbare Speicherbandbreite (1-Kanal DDR3-1066 oder DDR3-1333 mit 64-Bit-Speicherbreite) wird von CPU und GPU im konkurrierendem Zugriff geteilt. Die eigentliche Chipfläche (die size) liegt zwischen 75 und 77 mm2.

RAM-Bus-Bandbreite
Speicherart Datenrate Taktfrequenz
PC3-8500 DDR3-1066 8,525 GB/s 1066 MHz
PC3-10600 DDR3-1333 10,6 GB/s 1333 MHz

E-Serie (Codename: Zacate) [Bearbeiten]

Zacate ist der AMD-Codename für eine 18-Watt-APU für den Mainstream-Notebookmarkt in 40-nm-Technik. Die Modelle haben gegenüber der C-Serie einen höheren Takt sowohl für den Prozessor als auch für den Grafikkern.

Modell-
Nummer
CPU-
Kerne
Takt L2-Cache Multi [19] Vcore GPU-Modell GPU-
Konfiguration
GPU-Takt
(max. Turbo)
Speicher-
Controller
TDP Turbo Core Prozessor-
Sockel
Marktstart
SPs TMUs ROPs
E2-2000 2 1,75 GHz 2 × 512 kB 17,5 N/A HD 7340 80 8 4 538 (700) MHz DDR3-1333 18 W ✔ Ja BGA-413 Q1 2013[20]
E2-1800 2 1,7 GHz 2 × 512 kB 17 N/A HD 7340 80 8 4 523 (680) MHz DDR3-1333 18 W ✔ Ja BGA-413 Q3 2012
E-450 2 1,65 GHz 2 × 512 kB 16,5 N/A HD 6320 80 8 4 508 (600) MHz DDR3-1333 18 W ✔ Ja BGA-413 22. August 2011
E-350 2 1,6 GHz 2 × 512 kB 16 × 1,25–1,35 HD 6310 80 8 4 500 MHz DDR3-1066 18 W ✘ Nein BGA-413 4. Januar 2011
E1-1500 2 1,48 GHz 2 × 512 kB 14,8 N/A HD 7310 80 8 4 529 MHz DDR3-1066 18 W ✘ Nein BGA-413 Q1 2013[21]
E1-1200 2 1,4 GHz 2 × 512 kB 14 N/A HD 7310 80 8 4 500 MHz DDR3-1066 18 W ✘ Nein BGA-413 Q3 2012
E-300 2 1,3 GHz 2 × 512 kB 13 × N/A HD 6310 80 8 4 488 MHz DDR3-1066 18 W ✘ Nein BGA-413 22. August 2011
E-240 1 1,5 GHz 512 kB 15 × 1,175–1,35 HD 6310 80 8 4 500 MHz DDR3-1066 18 W ✘ Nein BGA-413 4. Januar, 2011

C-Serie (Codename: Ontario) [Bearbeiten]

Netbook mit AMD Fusion C-50: Acer Aspire One 522

Ontario ist der AMD-Codename für eine Dual-Core-System-on-a-Chip-Implementierung in 40-nm-Technik. Die APU integriert den Bobcat-Prozessorkern und ist für ultradünne Notebooks, Netbooks und andere Produkte unterhalb der 20-Watt-Grenze gedacht.[22][23]

In einer Ontario-APU stecken ein oder zwei Bobcat-Prozessorkerne und ein DirectX-11-Grafikkern mit 280 MHz. Das BGA-Gehäuse des für Mobile-Applikationen optimierten Ontarios ist zum Auflöten auf Mainboards für Thin-and-Light-Notebooks und Netbooks ausgelegt.[24]

Anfang 2011 wurde die Serie mit zwei Modellen eingeführt. Die Singlecore-Version C-30 hat dabei einen Takt von 1,2 GHz für den Prozessorkern, die Dualcore-Version C-50 von 1 GHz für beide Kerne.[2] Die Dualcore-Versionen C-60 und C-70 haben nach bisheriger Kenntnis exakt gleiche technische Daten. Laut AMD wurde neben dem APU-Namen einzig das Radeon-Branding der GPU auf dem SoC geändert, um es in Einklang mit den anderen Produkten zu bringen[25].

Modell-
Nummer
CPU-
Kerne
Takt
(max. Turbo)[26]
L2-Cache Multi[19] Vcore GPU-Modell GPU-
Konfiguration
GPU-
Takt
TDP Turbo Core Prozessor-
Sockel
Marktstart
SPs TMUs ROPs
C-70 2 1,0 (1,33) GHz 2 × 512 kB 10 × N/A HD 7290 80 8 4 276–400 MHz 9 W ✔ Ja BGA-413 15. September 2012
C-60 2 1,0 (1,33) GHz 2 × 512 kB 10 × N/A HD 6290 80 8 4 276–400 MHz 9 W ✔ Ja BGA-413 22. August 2011
C-50 2 1,0 GHz 2 × 512 kB 10 × 1,05–1,35 HD 6250 80 8 4 280 MHz 9 W ✘ Nein BGA-413 4. Januar 2011
C-30 1 1,2 GHz 512 kB 12 × 1,25–1,35 HD 6250 80 8 4 280 MHz 9 W ✘ Nein BGA-413 4. Januar 2011

Embedded-G-Serie [Bearbeiten]

Mit der Embedded-G-Serie-Plattform hat AMD die Fusion-Technologie Anfang 2011 für Embedded-Systeme verfügbar gemacht, dabei handelt es sich um weitere Ontario-Versionen. Die APUs integrieren auf einer Package-Fläche von 361 mm2 (19x19 mm[27]) ein oder zwei 64-Bit-Prozessorkerne der Bobcat-Klasse sowie eine DirectX-11-fähige Grafikeinheit, die auch als Vektorprozessor genutzt werden kann.[28] Seit März 2011 bietet AMD auch sogenannte „Headless“-Varianten für eingebettete Systeme ohne Grafikausgabe an; diese besitzen dieselbe Package-Fläche von 361 mm2.[29][30]

Modell-
Bezeichnung[30]
Taktung
in GHz
Anzahl
der Kerne
L2-Cache Grafik Speicher-
Typ
Max. TDP
in Watt
Turbo Core[30]
T16R 0,615 1 512 kB AMD Radeon™ HD 6250 LV DDR3-1066 4,5 ✘ Nein
T24L 1,0 1 512 kB LV DDR3-1066 5 ✘ Nein
T30L 1,4 1 512 kB DDR3-1066 18 ✘ Nein
T40R 1,0 1 512 kB AMD Radeon™ HD 6250 LV DDR3-1066 5,5 ✘ Nein
T40E 1,0 2 2 × 512 kB AMD Radeon™ HD 6250 LV DDR3-1066 6,4 ✘ Nein
T40N 1,0 2 2 × 512 kB AMD Radeon™ HD 6250 LV DDR3-1066 9 ✔ Ja
T44R 1,2 1 512 kB AMD Radeon™ HD 6250 LV DDR3-1066 9 ✘ Nein
T48L 1,4 2 2 × 512 kB DDR3-1066 18 ✘ Nein
T48E 1,4 2 2 × 512 kB AMD Radeon™ HD 6250 DDR3-1066 18 ✘ Nein
T48N 1,4 2 2 × 512 kB AMD Radeon™ HD 6310 DDR3-1066 18 ✘ Nein
T52R 1,5 1 512 kB AMD Radeon™ HD 6310 DDR3-1333 18 ✘ Nein
T56E 1,65 2 2 × 512 kB AMD Radeon™ HD 6250 DDR3-1333 18 ✔ Ja
T56N 1,65 2 2 × 512 kB AMD Radeon™ HD 6310 DDR3-1333 18 ✔ Ja

Husky-basierte Modelle (Llano) [Bearbeiten]

A- und E-Serie [Bearbeiten]

Eine AMD A6-3650 APU

Die Serien A und E stellen so genannte APUs dar und wurden im Sommer 2011 veröffentlicht. Sie sind vorrangig für Mainstream- und Low-End-Systeme im Notebook- und Desktop-Segment vorgesehen.[22]

Der als APU bezeichnete Kombiprozessor vereint zwei bis vier x86-CPU-Kerne mit AMD64 Erweiterung auf der K10-Architektur mit verbessertem Speichercontroller und einem DirectX-11-fähigen Grafikprozessor auf einem einzigen Silizium-Die.[31]

Die APU wird in einem Globalfoundries 32-nm-SOI-Prozess gefertigt und strebt die gleichen Zielmärkte an wie die existierende Athlon-II-Linie.[32] Des Weiteren besitzt er einen integrierten PCIe-2.0-Controller, einen Dual-Channel-DDR3-1600-Speichercontroller sowie 1 MB L2-Cache pro Kern, [32] jedoch keinen L3-Cache. Bei Bestückung des Mainboards mit nur einem Speichermodul pro Speicherkanal ist der Speichercontroller der Desktopprozessoren aus der A8- und A6-Serie auch für DDR3-1866 spezifiziert, bei mobilen Prozessoren mit bis zu 35 W TDP ist DDR3-1333 als maximale Speicherbestückung vorgesehen. Die Kommunikation mit dem Chipsatz/Southbridge erfolgt über das Unified Media Interface (UMI) mit 5 GT/s (Gigatransfers/Sekunde). UMI basiert auf PCIe.

Modelle für den Desktop [Bearbeiten]

Modell-
Nummer
CPU-
Kerne
Takt
(max. Turbo)[26]
L2-Cache Multi [19] Vcore GPU-Modell GPU-Konfiguration GPU-
Takt
TDP Turbo Core Prozessor-
Sockel
Marktstart Codename
SPs Shader-
Einheiten
Textur-
einheiten
ROPs
A8-3870K 4 3,0 GHz 4 × 1 MB 30 × (offen) 1,4125 V HD 6550D 400 80x5D-VLIW 20 8 600 MHz 100 W ✘ Nein FM1 Q4/2011 Llano
A8-3850 4 2,9 GHz 4 × 1 MB 29 × 1,4125 V HD 6550D 400 80x5D-VLIW 20 8 600 MHz 100 W ✘ Nein FM1 Q3/2011
A8-3820 4 2,5 (2,8) GHz 4 × 1 MB 25 × N/A HD 6550D 400 80x5D-VLIW 20 8 600 MHz 65 W ✔ Ja FM1 Q4/2011
A8-3800 4 2,4 (2,7) GHz 4 × 1 MB 24 × N/A HD 6550D 400 80x5D-VLIW 20 8 600 MHz 65 W ✔ Ja FM1 Q3/2011
A6-3670K 4 2,7 GHz 4 × 1 MB 27 × (offen) N/A HD 6530D 320 64x5D-VLIW 16 8 444 MHz 100 W ✘ Nein FM1 Q4/2011
A6-3650 4 2,6 GHz 4 × 1 MB 26 × 1,4125 V HD 6530D 320 64x5D-VLIW 16 8 444 MHz 100 W ✘ Nein FM1 Q3/2011
A6-3620 4 2,2 (2,5) GHz 4 × 1 MB 22 × N/A HD 6530D 320 64x5D-VLIW 16 8 444 MHz 65 W ✔ Ja FM1 Q4/2011
A6-3600 4 2,1 (2,4) GHz 4 × 1 MB 21 × N/A HD 6530D 320 64x5D-VLIW 16 8 444 MHz 65 W ✔ Ja FM1 Q3/2011
A6-3500 3 2,1 (2,4) GHz 3 × 1 MB 21 × N/A HD 6530D 320 64x5D-VLIW 16 8 444 MHz 65 W ✔ Ja FM1 Q3/2011
A4-3420 2 2,8 GHz 2 × 512 KB 28 × N/A HD 6410D 160 32x5D-VLIW 8 4 600 MHz 65 W ✘ Nein FM1 Q4/2011
A4-3400 2 2,7 GHz 2 × 512 KB 27 × N/A HD 6410D 160 32x5D-VLIW 8 4 600 MHz 65 W ✘ Nein FM1 Q3/2011
A4-3300 2 2,5 GHz 2 × 512 KB 25 × N/A HD 6410D 160 32x5D-VLIW 8 4 444 MHz 65 W ✘ Nein FM1 Q3/2011
E2-3200 2 2,4 GHz 2 × 512 KB 24 × N/A HD 6370D 160 32x5D-VLIW 8 4 444 MHz 65 W ✘ Nein FM1 Q3/2011

Modelle für Notebooks [Bearbeiten]

Modell-
Nummer
CPU-
Kerne
Takt
(max. Turbo)[26]
L2-Cache Multi[19] Vcore GPU-Modell GPU-Konfiguration GPU-
Takt
TDP Turbo Core Prozessor-
Sockel
Marktstart Codename
SPs Shader-
Einheiten
Textur-
einheiten
ROPs
A8-3550MX 4 2,0 (2,7) GHz 4 x 1 MB 20 x N/A HD 6620G 400 80x5D-VLIW 20 8 444 MHz 45 W ✔ Ja FS1 uPGA Q4/2011 Llano
A8-3530MX 4 1,9 (2,6) GHz 4 × 1 MB 19 × N/A HD 6620G 400 80x5D-VLIW 20 8 444 MHz 45 W ✔ Ja FS1 uPGA Q2/2011
A8-3510MX 4 1,8 (2,5) GHz 4 × 1 MB 18 × N/A HD 6620G 400 80x5D-VLIW 20 8 444 MHz 45 W ✔ Ja FS1 uPGA Q2/2011
A8-3520M 4 1,6 (2,5) GHz 4 x 1 MB 16 x N/A HD 6620G 400 80x5D-VLIW 20 8 444 MHz 35 W ✔ Ja FS1 uPGA Q4/2011
A8-3500M 4 1,5 (2,4) GHz 4 × 1 MB 15 × N/A HD 6620G 400 80x5D-VLIW 20 8 444 MHz 35 W ✔ Ja FS1 uPGA Q2/2011
A6-3430MX 4 1,7 (2,4) GHz 4 × 1 MB 17 × N/A HD 6520G 320 64x5D-VLIW 16 8 400 MHz 45 W ✔ Ja FS1 uPGA Q4/2011
A6-3410MX 4 1,6 (2,3) GHz 4 × 1 MB 16 × N/A HD 6520G 320 64x5D-VLIW 16 8 400 MHz 45 W ✔ Ja FS1 uPGA Q2/2011
A6-3420M 4 1,5 (2,4) GHz 4 × 1 MB 15 × N/A HD 6520G 320 64x5D-VLIW 16 8 400 MHz 35 W ✔ Ja FS1 uPGA Q4/2011
A6-3400M 4 1,4 (2,3) GHz 4 × 1 MB 14 × N/A HD 6520G 320 64x5D-VLIW 16 8 400 MHz 35 W ✔ Ja FS1 uPGA Q2/2011
A4-3330MX 2 2,2 (2,6) GHz 2 × 1 MB 22 × N/A HD 6480G 240 48x5D-VLIW 8 4 444 MHz 45 W ✔ Ja FS1 uPGA Q4/2011
A4-3310MX 2 2,1 (2,5) GHz 2 × 1 MB 21 × N/A HD 6480G 240 48x5D-VLIW 8 4 444 MHz 45 W ✔ Ja FS1 uPGA Q2/2011
A4-3320M 2 2,0 (2,6) GHz 2 × 1 MB 20 × N/A HD 6480G 240 48x5D-VLIW 8 4 444 MHz 35 W ✔ Ja FS1 uPGA Q4/2011
A4-3305M 2 1,9 (2,5) GHz 2 × 512 KB 19 × N/A HD 6480G 160 32x5D-VLIW 8 4 593 MHz 35 W ✔ Ja FS1 uPGA Q4/2011
A4-3300M 2 1,9 (2,5) GHz 2 × 1 MB 19 × N/A HD 6480G 240 48x5D-VLIW 8 4 444 MHz 35 W ✔ Ja FS1 uPGA Q2/2011
E2-3300M 2 1,8 (2,2) GHz 2 × 512 KB 18 × N/A HD 6380G 160 32x5D-VLIW 8 4 444 MHz 35 W ✔ Ja FS1 uPGA Q3/2011

Piledriver-basierte Modelle (Trinity, Richland) [Bearbeiten]

A-Serie [Bearbeiten]

Die zweite Generation der A-Serie wurde am 15. Mai 2012 (mobile Prozessoren)[33] und die Desktopmodelle am 2. Oktober 2012 (Desktop)[34] veröffentlicht bzw. auf der Computex 2012 angekündigt (Desktop)[35] und basiert auf der Bulldozer-Architektur mit Piledriver Kernen. Der GPU-Teil verwendet ein 4D-VLIW-Shader-Design, das mit den Radeon-HD-6900-Grafikkarten vorgestellt wurde. Wie auch Intel markiert AMD inzwischen Prozessoren mit einem nach oben offenen Multiplikator durch ein „K“, das an die Modellnummer angehängt wird. CPUs mit deaktivierter Grafikeinheit werden unter dem alten Namen „Athlon II“ vermarktet, auch wenn die neuen Prozessoren inzwischen eine andere Architektur als Basis haben. Am 12. März 2013 stellte AMD die 2. Generation Piledriver-basierter APUs (insgesamt 3. Generation A-Series) mit dem Namen Richland vor. Bis auf kleine Änderungen, Taktsteigerungen und ein vermutlich neues Stepping bleiben die Richland APUs im Vergleich zu den Trinity APUs identisch.

Modelle für Desktops[36] [Bearbeiten]

Modell-
Nummer
Module/
Integercluster/
Threads
Takt
(max. Turbo)[37]
L2-Cache Multi [19] Vcore GPU-Modell GPU-Konfiguration GPU-
Takt (Turbo)
TDP Turbo Core 3.0 Prozessor-
Sockel
Marktstart Speicher-
controller
Codename
SPs Shader-
Einheiten
Textur-
einheiten
ROPs
A10-5800K 2/4/4 3,8 (4,2) GHz 2 x 2 MB N/A N/A HD 7660D 384 96x4D 24 8 800 (N/A) MHz 100 W ✔ Ja FM2 Q3/2012 (OEM) 1866 MHz Trinity
A10-5700 2/4/4 3,4 (4,0) GHz 2 × 2 MB N/A N/A HD 7660D 384 96x4D 24 8 760 (N/A) MHz 65 W ✔ Ja FM2 Q3/2012 (OEM) 1866 MHz
A8-5600K 2/4/4 3,6 (3,9) GHz 2 × 2 MB N/A N/A HD 7560D 256 64x4D 16 8 760 (N/A) MHz 100 W ✔ Ja FM2 Q3/2012 (OEM) 1866 MHz
A8-5500 2/4/4 3,2 (3,7) GHz 2 x 2 MB N/A N/A HD 7560D 256 64x4D 16 8 760 (N/A) MHz 65 W ✔ Ja FM2 Q3/2012 (OEM) 1866 MHz
A6-5400K 1/2/2 3,6 (3,8) GHz 1 × 1 MB N/A N/A HD 7540D 192 48x4D 12 8 760 (N/A) MHz 65 W ✔ Ja FM2 Q3/2012 (OEM) 1866 MHz
A4-5300 1/2/2 3,4 (3,6) GHz 1 x 1 MB N/A N/A HD 7480D 128 32x4D 8 8 724 (N/A) MHz 65 W ✔ Ja FM2 Q3/2012 (OEM) 1600 MHz
Athlon II 750K 2/4/4 3,4 (4,0) GHz 2 × 2 MB N/A N/A Nicht vorhanden 100 W ✔ Ja FM2 Q4/2012 1866 MHz
Athlon II 740 2/4/4 3,2 (3,7) GHz 2 x 2 MB N/A N/A Nicht vorhanden 65 W ✔ Ja FM2 Q4/2012 1866 MHz

Modelle für Notebooks [Bearbeiten]

Modell-
Nummer
Module/
Integercluster/
Threads
Takt
(max. Turbo)[37]
L2-Cache Multi [19] Vcore GPU-Modell GPU-Konfiguration GPU-
Takt (Turbo)
TDP Turbo Core 3.0 Prozessor-
Sockel
Marktstart Codename
SPs Shader-
Einheiten
Textur-
einheiten
ROPs
A10-5750M 2/4/4 2,5 (3,5) GHz 2 x 2 MB N/A N/A HD 8650G 384 96x4D N/A 8 533 (720) MHz 35 W ✔ Ja FS1r2 Q2/2013 Richland
A10-4655M 2/4/4 2,0 (2,8) GHz 2 x 2 MB N/A N/A (ULV) HD 7620G 384 96x4D N/A 8 360 (496) MHz 25 W ✔ Ja FP2 Q2/2012 Trinity
A10-4600M 2/4/4 2,3 (3,2) GHz 2 × 2 MB N/A N/A HD 7660G 384 96x4D N/A 8 497 (686) MHz 35 W ✔ Ja FS1r2 Q2/2012
A8-5550M 2/4/4 2,1 (3,1) GHz 2 x 2 MB N/A N/A HD 8550G 256 64x4D N/A N/A 515 (720) MHz 35W ✔ Ja FS1r2 Q2/2013 Richland
A8-4555M 2/4/4 1,6 (2,4) GHz 2 x 2 MB N/A N/A (ULV) HD 7600G 384 96x4D N/A 8 320 (424) MHz 19 W ✔ Ja FP2 Q3/2012 Trinity
A8-4500M 2/4/4 1,9 (2,8) GHz 2 × 2 MB N/A N/A HD 7640G 256 64x4D N/A N/A 497 (655) MHz 35 W ✔ Ja FS1r2 Q2/2012
A6-5350M 1/2/2 2,9 (3,5) GHz 1 MB N/A N/A HD 8450G 192 48x4D N/A N/A 533 (720) MHz 35 W ✔ Ja FS1r2 Q2/2013 Richland
A6-4455M 1/2/2 2,1 (2,6) GHz 2 MB N/A N/A (ULV) HD 7500G 256 64x4D N/A N/A 327 (423) MHz 17 W ✔ Ja FP2 Q2/2012 Trinity
A6-4400M 1/2/2 2,7 (3,2) GHz 1 MB N/A N/A HD 7520G 192 48x4D N/A N/A 497 (686) MHz 35 W ✔ Ja FS1r2 Q2/2012
A4-5150M 1/2/2 2,7 (3,3 GHz) 1 MB N/A N/A HD 8350G 128 N/A N/A N/A 514 (720) MHz 35 W ✔ Ja FS1r1 Q2/2013 Richland
A4-4355M 1/2/2 1,9 (2,4) GHz 1 MB N/A N/A (ULV) HD 7400G 192 48x4D N/A N/A 327 (424) MHz 17 W ✔ Ja FP2 2012 Trinity
A4-4300M 1/2/2 2,5 (3,0) GHz 1 MB N/A N/A HD 7420G 192 48x4D N/A N/A 470 (640) MHz 35 W ✔ Ja FS1r2 2012

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Fusion: AMD: Fusion heißt jetzt Fusion, heise.de. 16. September 2010. 
  2. a b c http://www.computerbase.de/news/hardware/prozessoren/amd/2011/januar/amds-fusion-aera-beginnt-heute/
  3. Homepage der „HSA Foundation“. Abgerufen am 21. Februar 2013.
  4. Fusion: AMD zeigt Demo und nennt Termin, heise.de. 2. Juni 2010. 
  5. http://www.heise.de/mobil/meldung/AMD-bringt-neuen-Notebook-Prozessor-Llano-1259681.html/
  6. http://www.hardwareluxx.de/index.php?option=com_content&view=article&id=22479%20%20&catid=34&Itemid=99
  7. a b AMD Fusion Whitepaper, abgerufen am 9. Dezember 2010
  8. Prozessoren 2010: Die Fusion beginnt – Artikel bei Golem.de, vom 2. Januar 2010
  9. Revision Guide for AMD Family 14h Models 00h-0Fh Processors, Seite 4, amd.com (PDF; 373 kB), abgerufen am 8. Mai 2012
  10. AMD präsentiert Jaguar-Quad-Modul auf der ISSCC. Meldung bei Planet3DNow vom 21. Februar 2013.
  11. 15 % höhere IPC und 10 % mehr Takt als die Vorgänger: AMDs „Jaguar“: Scharfe Krallen und Zähne auf 3,1 mm². Meldung bei Computerbase vom 28. August 2012.
  12. Der „Bobcat“-Nachfolger in „Temash“ und „Kabini“: AMD zur ISSCC 2013: Weitere Details zu „Jaguar“. Meldung bei Computerbase vom 20. Februar 2013.
  13. Übersicht Prozessor-Familien, abgerufen am 8. Mai 2012
  14. Revision Guide for AMD Family 12h Processors, Seite 4, amd.com (PDF; 326 kB), abgerufen am 8. Mai 2012
  15. Fusion bald für Embedded verfügbar?, elektroniknet.de. 3. November 2010. 
  16. AMD Blog - "Whats new in AMD APP", 21. Dezember 2010
  17. AMDs Launchpläne für „Trinity“, „Brazos 2.0“,„Vishera“ und „Hondo“
  18. http://www.amd.com/us/press-releases/Pages/second-generation-amd-a-series-2012may15.aspx
  19. a b c d e f Die Taktfrequenz der Prozessoren wird aus dem Systemtakt von 100 MHz und dem Taktmultiplikator generiert.
  20. Zwei neue APUs von AMD zur CES 2013 vorgestellt, computerbase.de. 6. Januar 2013. 
  21. Zwei neue APUs von AMD zur CES 2013 vorgestellt, computerbase.de. 6. Januar 2013. 
  22. a b At-A-Glance Codename Decoder. AMD, abgerufen am 14. September 2011.
  23. AMD Ontario: Monolithic System-on-Chip, 40nm Fabrication Process, xbitlabs.com. 20. April 2010. 
  24. AMD: Details der 2011 kommenden Prozessorkerne Bobcat und Bulldozer. 12. November 2009. 
  25. Volker Rißka: „Bobcat“ und „Trinity“ mit 9, 17 und 19 Watt. AMD stellt drei neue Low-Power-APUs für Notebooks vor. Meldung bei Computerbase.de vom 27. September 2012.
  26. a b c Die höchste Taktfrequenz im Turbomodus wird nur mit der Hälfte der Gesamtprozessorkerne erreicht. Die restlichen Kerne müssen dabei im Schlafmodus <=C4 sein.
  27. AMD.com: AMD Embedded G-Series Patform (PDF; 1,2 MB). 23. Mai 2011.
  28. AMD Delivers the World’s First and Only APU for Embedded Systems, amd.com. 19. Januar 2011. 
  29. Aurelius Wosylus, Holger Heller: AMD x86-Prozessoren: Eine neue Prozessorgeneration für Embedded-Systeme. Meldung bei Elektronik Praxis vom 6. Juli 2011.
  30. a b c AMD Embedded G-Series Platform Brief (englisch; PDF ≈ 766 kB; 1,3 MB) – Dokument bei AMD, Stand: 12. Mai 2011
  31. AMD Fusion: Stromspar-Feinheiten im 32-nm-Chip, heise.de. 9. Februar 2010. 
  32. a b AMD Reveals More Llano Details at ISSCC: 32nm, Power Gating, 4-cores, Turbo?, anandtech.com. 8. Februar 2010. 
  33. http://www.computerbase.de/artikel/notebooks/2012/bericht-amd-a8-4500m-trinity/
  34. http://www.dslteam.de/news/artikel/49850/0/Trinity-AMD-legt-Desktop-CPUs-nach?utm_source=forum&utm_medium=feed
  35. http://www.computerbase.de/news/2012-06/amd-enthuellt-erste-trinity-fuer-den-desktop/
  36. http://www.pcgameshardware.de/aid,888809/Computex-2012-AMD-stellt-die-Desktop-Trinitys-und-Brazos-20-offiziell-vor-und-zeigt-einen-Notebook-Tablet-Hybriden/CPU/News/
  37. a b Die höchste Taktfrequenz im Turbomodus wird nur mit der Hälfte der Module erreicht. Die restlichen Module müssen dabei im Schlafmodus sein.