Altmärkische Wische

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Altmärkische Wische
Altmärkische Wische
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Altmärkische Wische hervorgehoben
52.85555555555611.86833333333332Koordinaten: 52° 51′ N, 11° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Stendal
Verbandsgemeinde: Seehausen (Altmark)
Höhe: 32 m ü. NHN
Fläche: 67,09 km²
Einwohner: 837 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner je km²
Postleitzahl: 39615
Vorwahlen: 039386, 039393, 039396
Kfz-Kennzeichen: SDL, HV, OBG
Gemeindeschlüssel: 15 0 90 008
Adresse der Verbandsverwaltung: Große Brüderstraße 1
39615 Seehausen (Altmark)
Bürgermeister: Karsten Reinhardt
Lage der Gemeinde Altmärkische Wische im Landkreis Stendal
Aland Aland Altmärkische Höhe Altmärkische Wische Arneburg Bismark (Altmark) Bismark (Altmark) Eichstedt Goldbeck Hassel Havelberg Hohenberg-Krusemark Hohenberg-Krusemark Iden Kamern Klein Schwechten Klietz Osterburg Rochau Sandau (Elbe) Schollene Schönhausen (Elbe) Stendal Stendal Stendal Stendal Seehausen Seehausen Tangerhütte Tangermünde Werben (Elbe) Wust-Fischbeck Zehrental Sachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild

Altmärkische Wische ist eine kreisangehörige Gemeinde im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt, Deutschland. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark) an.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Falkenberg (am 19. Januar 2009), Lichterfelde (am 19. Januar 2009), Neukirchen (Altmark) (am 9. Januar 2009) und Wendemark (am 16. Januar 2009), dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Altmärkische Wische vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[2] Sie wurde nach der tischebenen Wische in der nordöstlichen Altmark benannt.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen und die Flagge wurden am 30. Januar 2014 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Grün; vorn ein goldbewehrter, halber roter Adler am Spalt mit ausgeschlagener roter Zunge, der Fang begleitet von einem grünen Seeblatt; hinten ein silberner Spaten, bedeckt mit einer aus vier Weizenähren bestehenden goldenen Garbe.“[3]

Das von dem Hundisburger Thomas Rystau gestaltete Wappen ist vorn identisch mit dem der Verbandsgemeinde Seehausen und zeigt den märkischen Adler mit dem redenden Seeblatt (Seehausen). Spaten und Weizengarbe symbolisieren die Landwirtschaft in der Gemeinde. Die vier Ähren stehen für die Ortsteile und ehemaligen Gemeinden Falkenberg, Lichterfelde, Neukirchen (Altmark) und Wendemark.

Die Farben der Gemeinde sind Grün - Weiß.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge ist grün - weiß (1:1) gestreift (Querformat: Streifen waagerecht verlaufend, Längsformat: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.[3]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Ortsteil Falkenberg betreibt das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung eine Außenstelle.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2013 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Amtsblatt des Landkreises Nr. 17/2009 Seite 210-213 (PDF; 7,1 MB)
  3. a b Amtsblatt des Landkreis Nr. 4/2014 Seite 26

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Altmärkische Wische – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien