Hohenberg-Krusemark

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohenberg-Krusemark
Hohenberg-Krusemark
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenberg-Krusemark hervorgehoben
52.72666666666711.95305555555631Koordinaten: 52° 44′ N, 11° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Stendal
Verbandsgemeinde: Arneburg-Goldbeck
Höhe: 31 m ü. NHN
Fläche: 63,39 km²
Einwohner: 1260 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km²
Postleitzahl: 39596
Vorwahl: 039394
Kfz-Kennzeichen: SDL, HV, OBG
Gemeindeschlüssel: 15 0 90 245
Adresse der Verbandsverwaltung: An der Zuckerfabrik 1
39596 Goldbeck
Webpräsenz: www.arneburg-goldbeck.de
Bürgermeister: Dirk Kautz (SPD)
Lage der Gemeinde Hohenberg-Krusemark im Landkreis Stendal
Aland Aland Altmärkische Höhe Altmärkische Wische Arneburg Bismark (Altmark) Bismark (Altmark) Eichstedt Goldbeck Hassel Havelberg Hohenberg-Krusemark Hohenberg-Krusemark Iden Kamern Klein Schwechten Klietz Osterburg Rochau Sandau (Elbe) Schollene Schönhausen (Elbe) Stendal Stendal Stendal Stendal Seehausen Seehausen Tangerhütte Tangermünde Werben (Elbe) Wust-Fischbeck Zehrental Sachsen-AnhaltKarte
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Hohenberg-Krusemark ist eine Gemeinde in der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck im Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten]

Hohenberg-Krusemark liegt rund 17 km nordnordöstlich von Stendal.

Zu Hohenberg-Krusemark gehören die Ortsteile Altenzaun, Gethlingen, Groß Ellingen, Hindenburg, Klein Ellingen, Klein Hindenburg, Osterholz, Rosenhof und Schwarzholz.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde wurde 1928 aus den bis dahin selbständigen Dörfern Hohenberg und Krusemark gegründet. Am 31. Dezember 2008 wurde die Gemeinde Hindenburg eingemeindet[2], am 1. Januar 2009 die Gemeinde Altenzaun[3] und am 1. September 2010 schließlich die Gemeinde Schwarzholz[4].

Politik[Bearbeiten]

Bei den Gemeinderatswahlen am 19. April 2009 gab es folgende Ergebnisse:

  • CDU 18,9 %
  • SPD 33,7 %
  • UWG Hindenburg 30,1 %
  • WG Altenzaun 11,3 %
  • Einzelbewerber Gärtner 6,0 %

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 15. April 1998 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten und halb geteilt von Grün, Rot und Gold; vorn ein steigendes silbernes Pferd, hinten oben ein dreiarmiger brennender goldener Leuchter, hinten unten ein schräglinks steigendes grünes Eichenblatt.“

Die Farben der Gemeinde sind Silber (Weiß) - Grün.

Der dreiarmige brennende goldene Leuchter ist dem Familienwappen derer von Krusemark entnommen. Das steigende silberne Pferd symbolisiert die über einhundertjährige Pferdesport- und Pferdezuchttradition in der Gemeinde. Hohenberg-Krusemark gilt als Hochburg des Pferdesports im Land Sachsen-Anhalt. Das schräglinke Eichenblatt steht als Symbol für die Natur in der gesamten Gemeinde, vor allem Eichen sind in großer Zahl zu finden. Das vorliegende Wappen wurde anlässlich der 800-Jahr-Feier der Gemeinde entworfen und seinerzeit nach wappenrechtlicher und heraldischer Prüfung durch die Heraldische Gesellschaft „Schwarzer Löwe“ Leipzig in der Quedlinburger Wappenrolle unter Nummer QWR II/89004 am 15. Februar 1989 eingetragen.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge ist Weiß - Grün (1:1) gestreift mit dem aufgelegten Gemeindewappen.

Partnerschaften[Bearbeiten]

Hohenberg-Krusemark ist Partnergemeinde von Ellingen in Bayern, 1989 nach der Grenzöffnung von den Freiwilligen Feuerwehren Groß Ellingen und Ellingen in Bayern initiiert. Des Weiteren ist die Ortsgemeinde Straßenhaus der Verbandsgemeinde Rengsdorf eine Partnergemeinde von Hohenberg-Krusemark.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Hohenberg-Krusemark war schon zu Zeiten der DDR ein Zentrum des Pferdesports. Alljährlich finden hier vor allem im Bereich Vielseitigkeitsreiten und Ländliches Reiten Reitveranstaltungen statt, die vom 1881 gegründeten Pferdesportverein veranstaltet werden.

Vereine[Bearbeiten]

In Hohenberg-Krusemark gibt es ein reges Vereinsleben das u.a. aus dem Heimatverein, dem Interessenverein „Stenreiten in der Altmark“ e.V., dem Dorfentwicklungsverein, dem Pferdesportverein „1881“ Hohenberg-Krusemark e.V. und dem Kulturförderverein „Östliche Altmark“ besteht.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2012 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2008
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2009, 1. Liste
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hohenberg-Krusemark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien