Bachs
| Bachs | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Zürich (ZH) |
| Bezirk: | Dielsdorf |
| BFS-Nr.: | 0081 |
| Postleitzahl: | 8164 |
| Koordinaten: | 675372 / 26428747.5249958.439443470Koordinaten: 47° 31′ 30″ N, 8° 26′ 22″ O; CH1903: 675372 / 264287 |
| Höhe: | 470 m ü. M. |
| Fläche: | 9.12 km² |
| Einwohner: | 563 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 61 Einw. pro km² |
| Website: | www.bachs.ch |
| Karte | |
Bachs ist eine politische Gemeinde im Bezirk Dielsdorf des Kantons Zürich in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: Schräggeteilt von Silber und Blau, in Silber ein achtstrahliger blauer Stern
Als Bachs 1714 – damals zur Landvogtei Regensberg gehörend – eine neue Kirche erhielt, wurde in dieser der Zürcher Schild angebracht, der durch einen facettierten Stern, als Zeichen für die Gemeinde Bachs, ergänzt wurde. Als es darum ging ein amtliches Wappen festzulegen, wählte man anstelle eines facettierten Sterns, einen einfachen blauen Stern. Im März 1931 wurde das bereinigte Wappen vom Gemeinderat angenommen.
Geographie [Bearbeiten]
Die Nachbargemeinden von Bachs sind die aargauischen Gemeinden Fisibach und Kaiserstuhl sowie die Zürcher Gemeinden Weiach, Stadel, Neerach, Steinmaur, Schöfflisdorf und Oberweningen.
Bevölkerung [Bearbeiten]
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1467 | 36 |
| 1634 | 391 |
| 1836 | 596 |
| 1860 | 673 |
| 1960 | 414 |
| 1990 | 591 |
| 2000 | 577 |
| 2010 | 573 |
Politik [Bearbeiten]
Gemeindepräsident ist Emanuel Hunziker (Stand 2012).
Wirtschaft [Bearbeiten]
Die vom Zürcher Regierungsrat erlassenen umfassende Schutzverordnung beschränkt die Entwicklung der Gemeinde stark.
Verkehr [Bearbeiten]
Obwohl die Luftdistanz zur Stadt Zürich lediglich 18 km beträgt, ist Bachs bis heute eine sehr ländliche Gemeinde, ruhig und etwas abgelegen. Als einzige Gemeinde des Bezirks Dielsdorf gehört sie (noch) nicht zur Agglomeration Zürich, was auch mit der dürftigen Anbindung an den öffentlichen Verkehr zu tun hat, welche durch eine Postautolinie gewährleistet wird.
Geschichte [Bearbeiten]
Die früheste Siedlung ist der 1277 erwähnte Hof Hodleten. Die Grundbesitzer, die Grafen von Nimburg schenkten um 1150 einen Teil des Hofes dem Kloster Allerheiligen in Schaffhausen. Die Grenze zum Aargau bewachten die Burgen Waldhausen und Ruebisberg.
Von den Habsburgern ging Bachs 1409 an Zürich über.
Seit der Brandkatastrophe von 1763 unterscheiden die Bachser Alt- und Neubachs.
Naturschutzgebiet [Bearbeiten]
Der Wald nimmt mit 44 % fast die Hälfte der Fläche der Gemeinde ein. Eine kantonale Schutzverordnung schränkt seit einigen Jahrzehnten die landwirtschaftliche Nutzung grosser Teile des Tales ein, was anfänglich für böses Blut sorgte, heute aber mehrheitlich Zustimmung findet. Das Bachsertal ist heute – nicht zuletzt dank dieser Verordnung – eine der letzten intakten Kulturlandschaften des Kantons Zürich.
Sport [Bearbeiten]
Bachs ist eine Hochburg im Korbball der Frauen. In der höchsten Spielklasse der Schweiz, der Nationalliga A holte sich das Bachser Team in den Jahren 1979, 1989 und zwischen 2004 und 2007 viermal in Serie den Schweizer Meistertitel.
Literatur [Bearbeiten]
- E. Bolleter: Geschichte eines Dorfes (Bachs). Zürich 1921.
- M. Leonhard: Bachs – aus der Geschichte eines Tales. (Hrsg. Gemeinde Bachs). Bachs, 1995.
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website der Gemeinde Bachs
- Statistische Daten Gemeinde Bachs
- Bachs im Historischen Lexikon der Schweiz
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
Bachs | Boppelsen | Buchs | Dällikon | Dänikon | Dielsdorf | Hüttikon | Neerach | Niederglatt | Niederhasli | Niederweningen | Oberglatt | Oberweningen | Otelfingen | Regensberg | Regensdorf | Rümlang | Schleinikon | Schöfflisdorf | Stadel bei Niederglatt | Steinmaur | Weiach
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