Chiavari

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Chiavari
Wappen
Chiavari (Italien)
Chiavari
Staat: Italien
Region: Ligurien
Provinz: Genua (GE)
Koordinaten: 44° 19′ N, 9° 20′ O44.3166666666679.33333333333335Koordinaten: 44° 19′ 0″ N, 9° 20′ 0″ O
Höhe: m s.l.m.
Fläche: 12 km²
Einwohner: 27.259 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 2.272 Einw./km²
Postleitzahl: 16043
Vorwahl: 0185
ISTAT-Nummer: 010015
Volksbezeichnung: Chiavaresi
Schutzpatron: Nostra Signora dell'Orto
Website: Chiavari
Chiavari
Chiavari Statale
Chiavari Nascio

Chiavari ['kja:vari] (ligurisch Ciävai) ist eine Gemeinde mit 27.259 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der italienischen Region Ligurien, Provinz Genua (GE).

Geografie[Bearbeiten]

Der Ort liegt zwischen Rapallo im Norden und Sestri Levante im Süden an der Küste des Golfo Tigullio bei der Mündung des Flusses Entella und der Bahnstrecke Pisa–Genova. Chiavari umfasst eine Fläche von ca. 20 km² und erstreckt sich vor dem Trebbia-Tal bis in eine Höhe von ca. 50 m über dem Meeresspiegel.

Nachbargemeinden:

Die Nachbargemeinden sind Zoagli im Norden und Lavagna im Süden. In weiterer Umgebung liegen Rapallo und Nervi im Norden und Sestri Levante und La Spezia im Süden.

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet als Clavarum (lat. Talschlüssel), führt Chiavari noch heute einen Schlüssel in seinem Wappen. Doch neuere Ausgrabungen brachten eine Totenstadt aus bereits vorrömischer Zeit zutage.

Aus Chiavari stammen die Familien von Giuseppe Garibaldi und Giuseppe Mazzini.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Basilica dei Fieschi (errichtet 1245-1252 im romanisch-gotischen Stil)
  • Kirche S. Maria delle Grazie (eindrucksvolle Portikus, im Mittelalter eine Etappe des Pilgerwegs nach Rom)
  • Rathaus
  • Die Gassen und Bogengänge "portici neri" in der Altstadt
  • Palazzo Torriglia: Gemäldegalerie genuesische Malerei aus der Zeit zwischen 1600 und 1900
  • Die Ruinen der 1167 erbauten Burg des Grafen von Lavagna
  • Die Ruinen des 1252 erbauten Palazzo dei Fieschi, der 1567 von den Sarazenen weitgehend zerstört wurde

Bildung und Kultur[Bearbeiten]

Archiv: Chiavari ist Sitz einer Bischofsdiözese und verfügt daher über ein bedeutendes Archiv. In Chiavari finden sich höhere Schulen, eine Bibliothek mit ca. 50.000 Bänden, ein Kulturverein und nicht zuletzt, im Palazzo Torriglia, eine Galerie mit Bildern genuesischer Maler aus der Zeit zwischen 1600 und 1900.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Handwerk:

  • Produktion von geklöppelten Spitzen in traditioneller Herstellungsweise – auch in Makramee-Technik
  • Holzbearbeitung: in Chiavari werden die bekannten, leichten und eleganten Campanino-Stühle hergestellt
  • Schieferbearbeitung, auch in der südlich angrenzenden Nachbargemeinde Lavagna

Industrie:

  • Schiffbau
  • Fischerei

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Chiavari – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien