Chiavari

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Chiavari
Wappen
Chiavari (Italien)
Chiavari
Staat: Italien
Region: Ligurien
Provinz: Genua (GE)
Koordinaten: 44° 19′ N, 9° 20′ O44.3166666666679.33333333333335Koordinaten: 44° 19′ 0″ N, 9° 20′ 0″ O
Höhe: m s.l.m.
Fläche: 12 km²
Einwohner: 27.815 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 2318 Einw./km²
Postleitzahl: 16043
Vorwahl: 0185
ISTAT-Nummer: 010015
Demonym: Chiavaresi
Schutzpatron: Nostra Signora dell'Orto
Website: Chiavari

Chiavari ['kja:vari] ist eine Gemeinde mit 27.815 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010) in der italienischen Region Ligurien, Provinz Genua (GE).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage und Daten

Der Ort liegt zwischen Rapallo im Norden und Sestri Levante im Süden an der Küste des Golfo Tigullio bei der Mündung des Flusses Entella und der Bahnlinie Genua - La Spezia. Chiavari erstreckt sich vor dem Trebbia-Tal bis in eine Höhe von ca. 50 m über dem Meeresspiegel. Chiavari umfasst eine Fläche von ca. 20 km².

Chiavari ist Sitz einer Bischofsdiözese und verfügt daher über ein bedeutendes Archiv. In Chiavari finden sich höhere Schulen, eine Bibliothek mit ca. 50.000 Bänden, ein Kulturverein und nicht zuletzt, im Palazzo Torriglia, eine Galerie mit Bildern genuesischer Maler aus der Zeit zwischen 1600 und 1900.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden sind Zoagli im Norden und Lavagna im Süden. In weiterer Umgebung liegen Rapallo und Nervi im Norden und Sestri Levante und La Spezia im Süden.

[Bearbeiten] Geschichte

Gegründet als Clavarum (lat. Talschlüssel), führt Chiavari noch heute einen Schlüssel in seinem Wappen. Doch neuere Ausgrabungen brachten eine Totenstadt aus bereits vorrömischer Zeit zutage.

Aus Chiavari stammen die Familien von Giuseppe Garibaldi und Giuseppe Mazzini.

Chiavari Statale
Chiavari Nascio
Chiavari

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Basilica dei Fieschi (errichtet 1245-1252 im romanisch-gotischen Stil)
  • Kirche S. Maria delle Grazie (eindrucksvolle Portikus, im Mittelalter eine Etappe des Pilgerwegs nach Rom)
  • Rathaus
  • Die Gassen und Bogengänge "portici neri" in der Altstadt
  • Palazzo Torriglia (Gemäldegalerie)
  • Die Ruinen der 1167 erbauten Burg des Grafen von Lavagna
  • Die Ruinen des 1252 erbauten Palazzo dei Fieschi, der 1567 von den Sarazenen weitgehend zerstört wurde

[Bearbeiten] Wirtschaft

[Bearbeiten] Handwerk

  • Produktion von geklöppelten Spitzen in traditioneller Herstellungsweise - auch in Makramee-Technik).
  • Holzbearbeitung (in Chiavari werden die bekannten, leichten und eleganten Campanino-Stühle hergestellt)
  • Schieferbearbeitung (wie auch in der südlich angrenzenden Nachbargemeinde Lavagna)

[Bearbeiten] Industrie

  • Schiffbau
  • Fischerei

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Chiavari – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica vom 31. Dezember 2010.
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