Colm Meaney
Colm Meaney (* 30. Mai 1953 in Dublin) ist ein irischer Schauspieler.
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Werdegang [Bearbeiten]
Meaney begann im Alter von 14 Jahren mit dem Schauspielunterricht an der Abbey Theatre School of Acting, ein Jahr später wurde er Mitglied des National Theatre of Ireland. Er verbrachte acht Jahre in England als Theaterschauspieler. Dabei knüpfte er auch erste Kontakte zum Fernsehen. 1992 spielte Meaney im Pilotfilm zu "Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft" die Rolle des Jake Slicker, die jedoch danach von dem Schauspieler Jim Knobeloch übernommen wurde.
Bekannt wurde Colm Meaney vor allem in der Rolle des Transporterchiefs und späteren Chefingenieurs Miles Edward O’Brien in den Fernsehserien Raumschiff Enterprise: Das Nächste Jahrhundert und Star Trek: Deep Space Nine. Darüber hinaus war er vor allem als Prototyp des kleinen Mannes in zahlreichen englischen und irischen Produktionen zu sehen, wie zum Beispiel in Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam und Die Commitments. Für seine darstellerische Leistung in The Snapper wurde er 1994 als bester Schauspieler für den Golden Globe nominiert. In Stargate Atlantis hatte er eine wiederkehrende Gastrolle als Anführer des außerirdischen Volkes der Genii. Gegen den Strich besetzt wurde Meaney 2003 als besonders hartgesottener Cop in Intermission unter Regie von John Crowley. 2013 steht er neben Rufus Sewell und Anne Heche im Thriller "The Occult" vor der Kamera.[1]
Synchronstimme [Bearbeiten]
In Deutschland leiht ihm meist Roland Hemmo seine Stimme.
Filmografie (Auswahl) [Bearbeiten]
Filme [Bearbeiten]
- 1990: Dick Tracy
- 1990: Stirb langsam 2
- 1990: Komm und sieh das Paradies (Come See the Paradise)
- 1991: Die Commitments
- 1992: Alarmstufe: Rot (Under Siege)
- 1992: In einem fernen Land
- 1992: Der letzte Mohikaner
- 1994: The Snapper
- 1994: Scarlett
- 1994: Willkommen in Wellville (The Road to Wellville)
- 1995: Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam
- 1996: Fisch & Chips
- 1996: Last Of The High Kings (The Last of the High Kings)
- 1996: Con Air
- 1998: Monument Ave. (Snitch)
- 1998: Vig
- 1999: Mystery – New York: Ein Spiel um die Ehre (Mystery, Alaska)
- 2000: Kampf der Kobolde
- 2003: Intermission
- 2003: Hier spielt die Musik (The Boys from County Clare)
- 2004: Blueberry und der Fluch der Dämonen (Blueberry)
- 2004: Layer Cake
- 2006: Deep Threat – Die Höhle (Caved In, Fernsehfilm)
- 2006: Five Fingers
- 2006: Der Hades-Faktor
- 2006: A Lobster Tale
- 2008: Clean Break – Die schmutzige Wahrheit (Clean Break)
- 2008: Drei und Raus
- 2009: Das große Rennen – Ein abgefahrenes Abenteuer (The Race)
- 2009: The Damned United – Der ewige Gegner (The Damned United)
- 2009: Gesetz der Rache
- 2009: Alice im Wunderland (Alice, Fernsehzweiteiler)
- 2010: Alleged
- 2010: Männertrip
- 2010: Die Lincoln Verschwörung (The Conspirator)
- 2010: Parked – Gestrandet (Parked)
- 2012: Bel Ami
- 2012: Soldiers Of Fortune
- 2012: The Cold Light of Day
Serien [Bearbeiten]
- 1983: Die Rosen von Dublin
- 1987–1992, 1994: Raumschiff Enterprise: Das Nächste Jahrhundert
- 1993–1999: Star Trek: Deep Space Nine
- 2004: Stargate Atlantis
- 2005: Criminal Intent - Verbrechen im Visier (Law & Order: Criminal Intent, 5x6+7)
- 2006: The Unit – Eine Frage der Ehre (The Unit)
- 2009: Zone of Separation
- seit 2011: Hell on Wheels
Einzelnachweise [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Colm Meaney in der Internet Movie Database (englisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Meaney, Colm |
| KURZBESCHREIBUNG | irischer Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 30. Mai 1953 |
| GEBURTSORT | Dublin |