Das Lied von Bernadette (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Das Lied von Bernadette
Originaltitel The Song of Bernadette
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1943
Länge 155 Minuten
Stab
Regie Henry King
Drehbuch George Seaton
Produktion William Perlberg/Twentieth Century Fox
Musik Alfred Newman
Kamera Arthur C. Miller
Schnitt Barbara McLean
Besetzung

Das Lied von Bernadette ist ein US-amerikanisches Filmdrama des Regisseurs Henry King aus dem Jahr 1943. Als Vorlage diente der gleichnamige Roman von Franz Werfel über das Leben der heiliggesprochenen Bernadette Soubirous.

Handlung[Bearbeiten]

Das schwächliche Mädchen Bernadette lebt Mitte des 19. Jahrhunderts in dem kleinen französischen Dorf Lourdes. An einem Nachmittag lassen ihre Geschwister sie an einem Fluss zurück, damit sie sich bei der Überquerung nicht erkältet. Ihr erscheint in einer Grotte eine weibliche Heiligenerscheinung mit der Aufforderung, mit ihr den Rosenkranz zu beten. Später gibt sie ihr die Aufgabe, nach einer Quelle zu suchen. Bernadette findet die Quelle - das Wasser scheint heilsame Wirkung zu haben. Die Dorfbewohner fürchten um den Ruf ihres Ortes, auch die Kirche hält sich zunächst bedeckt. Bernadette wird verhört und soll ihre Aussagen zurücknehmen, doch bleibt sie bei ihrer Aussage, wirklich Erscheinungen gesehen zu haben. – Als aus Lourdes ein großer Wallfahrtsort wird, geht Bernadette in ein Kloster, wird dort von ihrer Novizenlehrerin gedemütigt und stirbt jung an Knochentuberkulose.

Hintergrund[Bearbeiten]

Jennifer Jones ist das Pseudonym von Phyllis Isley. Unter diesem Namen drehte sie vorher einige Filme. Sie nahm den Künstlernamen an, um für diesen Film als „entdeckt“ zu gelten.

Im Film erkennt Bernadettes Vorgesetzte zuletzt, dass es sich bei ihr um eine Auserwählte handelte und bereut ihr herrisches Verhalten. In Wirklichkeit blieb sie bei ihrer negativen Einschätzung und widersetzte sie sich auch nach Bernadettes Tod ihrer Verehrung als Heilige.

Mit 2 Millionen $ war der Film die teuerste Produktion des Jahres 1943 für Twentieth Century Fox.

Ursprünglich sollte Linda Darnell, welche die Heiligenerscheinung spielte, die Titelrolle bekommen, verlor sie dann aber an Jennifer Jones. Linda Darnells Name wurde auch nicht im Vorspanntitel aufgeführt.

Kritiken[Bearbeiten]

Der film-dienst bewertete Kings Film in seiner Kritik als „episch breit angelegtes historisch-religiöses Drama“, das durch „die schlichte Gläubigkeit und die (fast immer gewahrte) Dezenz der Darstellung“ besteche.[1] Etwas kritischer sah das Ganze der Evangelische Film-Beobachter: „Ein vor allem durch die Auswahl der Darsteller um religiöse Ernsthaftigkeit bemühtes Werk, das aber wegen der Direktheit in den Wunderszenen und der Perfektion, auch den letzten Skeptiker zu überzeugen, nur mit Vorbehalten gewürdigt werden kann.“[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl. Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
  2. Ev. Presseverband München, Kritik Nr. 151a/1958