Davao City

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Dieser Artikel erläutert die philippinische Stadt Davao City. Weitere geographische Bezeichnungen mit dem Begriff Davao finden sich unter der Begriffsklärung zu Davao.
Davao
Lungsod ng Dabaw
Dakbayan sa Dabaw
Lage von Davao City in der Provinz Davao del Sur
Karte
Basisdaten
Region: Davao Region
Provinz: Davao del Sur
Barangays: 182
Distrikt: 2. Distrikt von Davao del Sur
PSGC: 112402000
Einkommensklasse: 1. Einkommensklasse
Haushalte: 240.057
Zensus 1. Mai 2000
Einwohnerzahl: 1.449.296
Zensus 1. Mai 2010
Bevölkerungsdichte: 593 Einwohner je km²
Fläche: 2.444 km²
Koordinaten: 7° 4′ N, 125° 36′ O7.0722222222222125.60694444444Koordinaten: 7° 4′ N, 125° 36′ O
Postleitzahl: 8000
Vorwahl: +63 82
Bürgermeister: Rodrigo Duterte
Website: www.davaocity.gov.ph
Geographische Lage auf den Philippinen
Davao City (Philippinen)
Davao City
Davao City

Davao (Tagalog: Lungsod ng Dabaw; Cebuano: Dakbayan sa Davao; Englisch: Davao City) ist eine Stadt der obersten Kategorie auf der philippinischen Insel Mindanao.

Sie hat 1.449.296 Einwohner (Stand 1. Mai 2010) und ist mit 2.444 km² eine der weltgrößten Städte, bezogen auf die Flächenausdehnung. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 593 Bewohnern pro km².

Bürgermeister der Stadt ist seit dem 30. Juni 2013 Rodrigo Duterte, der zuvor von 1989 bis 1998 und von 2001 bis 2010 das Amt bekleidete.

Davao City ist die größte Stadt Mindanaos und nach Manila und Cebu die drittgrößte Metropolregion der Philippinen. Sie ist Hauptstadt des Bezirks Davao-Region (oder Region XI) und eine derjenigen philippinischen Städte, die keiner Provinz unterstehen, wobei sie für statistische Zwecke zu Davao del Sur gerechnet wird.

Namensherkunft[Bearbeiten]

Örtliche Historiker sind der Meinung, die Bezeichnung Davao sei eine phonetische Mischung dreier Wörter aus einer Untergruppe der Bagobo-Volksgruppensprache, die den Fluss Davao bezeichnen. Die einheimischen Obos, die das Hinterland bewohnten, nannten den Fluss Davoh, die Clatta oder Guiangans nannten ihn Duhwow oder Davau und die Tagabawa Bagobos verwendeten das Wort Dabu.

Das Wort davoh aus der Sprache der Obos steht übersetzt für einen Platz „unterhalb der Höhe“. Dies rührt daher, dass ihre Siedlung an der Mündung des Davao-Flusses lag und dort von hohen Hügelzügen umgeben war. Wenn sie gefragt wurden, wohin sie auf ihrem Nachhauseweg gingen, antworteten sie: davoh.

Duhwow wiederum war ein Handelsplatz, an dem die Händler ihre Naturgüter gegen Salz und andere Bedarfsartikel tauschten.

Andere Quellen berichten, der Name stamme ab von dem Wort „Daba-daba“, das für „Feuer“ steht. Danach hätten jesuitische Priester diesen Ort so benannt, da sie in dieser Gegend auffallend viele Flammen und Feuer registrierten.

Geographie[Bearbeiten]

Davao City liegt im Südosten der Insel Mindanao am Golf von Davao, in den auch der Davao-Fluss mündet. Das Stadtgebiet ist umgeben von der Provinz Davao del Sur im Süden, von Cotabato im Westen, von Bukidnon im Norden und von Davao del Norte im Osten. Im Südosten befindet sich das Küstengebiet der Stadt.

Die Stadt grenzt an den Fuß des höchsten Gipfels des Inselstaates, des Bergs Apo. Wendet man sich vom Gipfel in Richtung Osten, so stößt man auf großflächige Ebenen, unberührte Waldgebiete, befahrbare Flüsse, und gelangt schließlich zur glitzernden Metropole.

Allein 50 Prozent des Stadtgebietes ist als bewaldet klassifiziert, während 43 Prozent der agrarwirtschaftlichen Nutzung zur Verfügung stehen. Der Westrand des Stadtgebiets gehört bereits zum Mount Apo Natural Park.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Der Davao-Fluss in Davao City

Davao City ist in elf administrative Distrikte gegliedert, die wiederum in 182 Baranggays (Ortsteilen), die kleinste Verwaltungseinheit der Philippinen, unterteilt sind.

  • Acacia
  • Agdao
  • Alambre
  • Alejandra Navarro
  • Alfonso Angliongto Sr.
  • Angalan
  • Atan-Awe
  • Baganihan
  • Bago Aplaya
  • Bago Gallera
  • Bago Oshiro
  • Baguio
  • Balengaeng
  • Baliok
  • Bangkas Heights
  • Bantol
  • Baracatan
  • Barangay 1-A
  • Barangay 10-A
  • Barangay 11-B
  • Barangay 12-B
  • Barangay 13-B
  • Barangay 14-B
  • Barangay 15-B
  • Barangay 16-B
  • Barangay 17-B
  • Barangay 18-B
  • Barangay 19-B
  • Barangay 2-A
  • Barangay 20-B
  • Barangay 21-C
  • Barangay 22-C
  • Barangay 23-C
  • Barangay 24-C
  • Barangay 25-C
  • Barangay 26-C
  • Barangay 27-C
  • Barangay 28-C
  • Barangay 29-C
  • Barangay 3-A
  • Barangay 30-C
  • Barangay 31-D
  • Barangay 32-D
  • Barangay 33-D
  • Barangay 34-D
  • Barangay 35-D
  • Barangay 36-D
  • Barangay 37-D
  • Barangay 38-D
  • Barangay 39-D
  • Barangay 4-A
  • Barangay 40-D
  • Barangay 5-A
  • Barangay 6-A
  • Barangay 7-A
  • Barangay 8-A
  • Barangay 9-A
  • Barangay 10-A
  • Bato
  • Bayabas
  • Biao Escuela
  • Biao Guianga
  • Biao Joaquin
  • Binugao
  • Bucana
  • Buda
  • Buhangin
  • Bunawan
  • Cabantian
  • Cadalian
  • Calinan
  • Callawa
  • Camansi
  • Carmen
  • Catalunan Grande
  • Catalunan Pequeño
  • Catigan
  • Cawayan
  • Centro
  • Colosas
  • Communal
  • Crossing Bayabas
  • Dacudao
  • Dalag
  • Dalagdag
  • Daliao
  • Daliaon Plantation
  • Datu Salumay
  • Dominga
  • Dumoy
  • Eden
  • Fatima
  • Gatungan
  • Gov. Paciano Bangoy
  • Gov. Vicente Duterte
  • Gumalang
  • Gumitan
  • Ilang
  • Inayangan
  • Indangan
  • Kap. Tomas
    Monteverde, Sr.
  • Kilate
  • Lacson
  • Lamanan
  • Lampianao
  • Langub
  • Lapu-lapu
  • Leon Garcia, Sr.
  • Lizada
  • Los Amigos
  • Lubogan
  • Lumiad
  • Ma-a
  • Mabuhay
  • Magsaysay
  • Magtuod
  • Mahayag
  • Malabog
  • Malagos
  • Malamba
  • Manambulan
  • Mandug
  • Manuel Guianga
  • Mapula
  • Marapangi
  • Marilog
  • Matina Biao
  • Matina Pangi
  • Matina Aplaya
  • Matina Crossing
  • Megkawayan
  • Mintal
  • Mudiang
  • Mulig
  • New Carmen
  • New Valencia
  • Pampanga
  • Panacan
  • Panalum
  • Pandaitan
  • Pangyan
  • Paquibato
  • Paradise Embak
  • Rafael Castillo
  • Riverside
  • Salapawan
  • Salaysay
  • Saloy
  • San Antonio
  • San Isidro
  • Santo Niño
  • Sasa
  • Sibulan
  • Sirawan
  • Sirib
  • Suawan
  • Subasta
  • Sumimao
  • Tacunan
  • Tagakpan
  • Tagluno
  • Tagurano
  • Talandang
  • Talomo
  • Talomo River
  • Tamayong
  • Tambobong
  • Tamugan
  • Tapak
  • Tawan-tawan
  • Tibuloy
  • Tibungco
  • Tigatto
  • Toril
  • Tugbok
  • Tungakalan
  • Ubalde
  • Ula
  • Vicente Hizon Sr.
  • Waan
  • Wangan
  • Wilfredo Aquino
  • Wines

Klima[Bearbeiten]

Klimadiagramm von Davao

Davao City genießt das ganze Jahr über ein gemäßigtes Klima, das durch selten auftretende Regenfälle, angenehme Temperaturen und Luftfeuchtigkeit charakterisiert wird. Es gibt keine ausgesprochene Trocken- oder Regenperiode. Die Temperaturen schwanken zwischen 20 bis 32 °C bei einer durchschnittlichen Regenmenge von 2.000 mm im Jahr.

Die Stadt liegt außerhalb des Taifungürtels und bleibt deshalb vor starken tropischen Stürmen und Taifunen weitgehend verschont.

Geschichte[Bearbeiten]

Der spanische Einfluss setzte sich im Gebiet von Davao erst im Jahre 1848 durch, als eine Expedition unter der Leitung von Don Jose Oyanguren eine christliche Siedlung in den Mangrovensümpfen errichtete, die heute das Bolton-Flussufer darstellt.

Das Gebiet von Davao wurde zu dieser Zeit von dem Moro-Oberhaupt Datu Bago regiert, dessen Volk entlang der Ufer des Davao-Flusses lebte. Datu Bago verstand das Eindringen der Spanier als Provokation seiner Machtansprüche. Es kam zum Kampf, der von den Spaniern gewonnen wurde. Der Sieg über den herrschenden Datu markierte das Ende des Imperiums der Stammesfürsten dieser Gegend.

Am 27. Februar 1849 war die 1846 begonnene Eroberung von Davao abgeschlossen und Gov. Gen. Claveria verfügte die Aufteilung der Caraga-Provinz. Der nördliche Teil wurde zur Provinz Surigao, den südlichen Abschnitt benannte er zu Ehren seiner spanischen Geburtsstadt „Nueva Guipozcoa“ und bestimmte den Ort Caraga zu deren Hauptstadt. Nueva Guipozcoa wurde später in Davao umbenannt. Uyanguren ernannte sich zum ersten Gouverneur des Gebietes. Seine Ziele für die Entwicklung des Gebietes wurden von ihm jedoch nie erreicht.

Die amerikanische Besatzung startete mit der Ankunft von Major Hunter Ligget im Jahre 1890. Einige Jahre danach, um 1900, landeten die US-Streitkräfte und machten den Weg frei für privat geführte Farmen, und sie unterstützten die Schaffung von Transport- und Kommunikationswegen.

Bereits vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war Davao von vielen japanischen Einwanderern bevölkert, die die agrarwirtschaftliche Entwicklung des Gebietes maßgebend vorantrieben. Ein japanischer Unternehmer namens Kichisaburo Ohta formte weite Teile des fruchtbaren Landes zu großen Abaca- und Kokosnussplantagen. Die erste Welle japanischer Plantagenarbeiter erreichte den Ort um 1903, und es entstand ein kleiner Ortsteil, genannt Little Japan. Hier hatten sie ihre eigenen Schulen, Zeitungen, eine Botschaft sowie einen Shinto-Schrein.

Davao wurde schließlich am 1. März 1937 durch einen Beschluss von Präsident Manuel Quezon zu einer beurkundeten Stadt ernannt.

Im Jahre 1941 besetzten die japanischen Truppen Davao und richteten hier ein regionales Hauptquartier der Besatzungsarmee ein. Die japanische Armee brachte Angst über die Davaoeños, weswegen viele Einwohner in die Außenbezirke der Stadt flüchteten. Nachdem Recht und Ordnung wiederhergestellt waren, kamen die meisten zurück und arrangierten sich mit den neuen Gegebenheiten. Bei der Befreiung Davaos durch die amerikanischen Truppen 1945 war das Stadtgebiet heftig umkämpft. Große Teile der Stadt und der Umgebung wurden dabei zerstört.

1945, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, kam es zu einer starken Einwanderungswelle aus den Visayas, aus Luzon und anderen Teilen Mindanaos in den Osten Davaos.

Am 8. Mai 1967 wurde das riesige Stadtgebiet durch den Republic Act Nr.4867, in drei Provinzen aufgeteilt, Davao del Norte, Davao del Sur und Davao Oriental. Die heutige Provinz Compostela Valley gehörte damals noch zu Davao del Norte. Der Stadt blieb das Gebiet im heutigen Ausmaß, und sie genießt einen provinzfreien Status.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Die Mehrzahl der Davaoeños haben Visaya als Muttersprache. Filipino (Tagalog) steht an zweiter Stelle, knapp hinter den verschiedenen Visaya-Dialekten. Dagegen werden die Sprachen, die sich ursprünglich in dem Gebiet entwickelt hatten, nur mehr von Minderheiten beherrscht. Englisch wird in den Schulen als Lehrsprache benutzt und ist somit allgemein verbreitet, vor allem bei Geschäftsleuten und Akademikern.

Eine Mischung aus Visaya und Tagalog mit Einflüssen von Englisch und Spanisch hat sich zu einer Gesellschaftssprache entwickelt, die vor allem von den jüngeren Generationen verwendet wird.

Religion[Bearbeiten]

Die Anhänger der römisch-katholischen Konfession sind mit 83,83 Prozent die dominante religiöse Gruppe in Davao (Dabaw), gefolgt von anderen christlichen Gruppen (15 Prozent). Die restlichen 1,17 Prozent gehören nichtchristlichen Glaubensgemeinschaften wie den Moslems, den Buddhisten an.

Politik[Bearbeiten]

Sara Duterte-Carpio, Bürgermeisterin

Der Stadtrat von Davao hat nach dem Kommunalrecht (Local Government Code) von 1991 gewisse Autonomie in städtischen Angelegenheiten. Die Stadt ist in drei Kongressdistrikte aufgeteilt.

Der Bürgermeister wird alle drei Jahre gewählt, kann jedoch für höchstens drei aufeinanderfolgende Wahlperioden im Amt bleiben.

Bürgermeister von Davao City:

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Davao City unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Davao Crocodile Park
GAP Farming Orchard Resort Davao City

Die Verwendung von Feuerwerkskörpern und gleichartiger Pyrotechnik genauso wie das Rauchen sind in weiten Teilen der Stadt verboten. Eine Verletzung kann mit Geldbußen, der Verrichtung gemeinnütziger Arbeit, Gefängnisstrafen oder einer Kombination aus allen drei Möglichkeiten geahndet werden.

Die Stadt bietet einige Attraktionen, wie etwa den Eden Nature Park mit dem angrenzenden Mt. Apo Nationalpark, das Malagos Garden Resort und Philippine Eagle Center, den Davao Crocodile Park, das GAP Farming Orchard Resort oder etwa auch die der Stadt im Golf von Davao vorgelagerte Inselstadt Samal mit zahlreichen Strandresorts.

  • Das Schlachtdenkmal – ein historisches Denkmal, das an die längste Schlacht zwischen amerikanischen und japanischen Truppen in Mintal im Distrikt Tugbok erinnert
  • Das Camp Domingo Leonor–Quartier der spanischen und später der amerikanischen Armee bis 1920 (San Pedro St.)
  • Die Stadthalle, das ehemalige Rathaus bis 1926 (San Pedro St.)
  • Das Davao-Museum in Insular Village I, Lanang
  • Das sozialhistorische Museum von Davao
  • Der Eden-Naturpark
  • Das Fort of Datu Bago – Ein Teil der Bastion des muslimischen Helden Datu Bago, der über das Land am Tagloc-Fluss herrschte, der alte Name des Davao-Flusses
  • Die Furukawa-Plantage in Toril
  • Das Japanische Museum in Calinan
  • Das Japanische Friedensdenkmal in Mintal
  • Der Japanische Tunnel – Ein Restaurant mit freiem Zugang durch einen Tunnel aus der Zeit der japanischen Revolution
  • Der Lon Wa, ein buddhistischer Tempel – der größte buddhistische Tempel in Mindanao im Baranggay R. Cabaguio Ave
  • Das Malagos Garden Resort im Herzen der Stadt
  • Der Mindanao-taoistische Tempel in der J.P. Cabaguio Ave.
  • Das Monument für Frieden und Einheit in San Pedro St.
  • Die alten japanischen Häuser in Mintal, im Tugbok- und Toril-Distrikt
  • Der Osmeña Park in San Pedro St.
  • Der Ottha Kyosaburu-Gedenkschrein bei der Mintal-Grundschule
  • Die Anlegestelle von Uyanguren, dem späteren Gouverneur von Davao (Rodriguez Park, Quezon Blvd.)
  • Die San-Pedro-Kathedrale – Eine der ältesten Kirchen in Mindanao. Die originale Struktur wurde 1847 zu Ehren von St. Petro erbaut, dem Stadtpatron. Der älteste Altar ist im rechten Flügel der Kathedrale zu bewundern.
  • Der Strand Talomo im Talomo-Distrikt
People's Park in Davao City
  • Das Philippine Eagle Center, Heimat des philippinischen Nationalvogels, der Philippinenadler (früher auch als affenfressender Adler bezeichnet). Er ist als einer der größten Adler (Spannweite) der Welt bekannt.
  • Das Paradise Island Park and Beach Resort (Samal Island)
  • Pearl Farm Beach Resort auf Samal Island
  • Deca Wakeboarding in Mintal (künstlich angelegte Wakeboard Anlage)
  • Crocodile Park in Davao City
  • Batcaves Samal Island (eine der weltgrößten Kolonien von Fledermäusen)
  • Hagimit Falls Samal Island (mehrere kleine Wasserfälle)
  • Talikud Island (Coral Garden – Mehrere Korallenarten)
  • Der People's Park im Herzen der Stadt (Poblacion), welcher im Dezember 2007 auf dem Gelände einer ehemaligen Sportanlage eröffnet wurde

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Airbus A330-301 der PAL auf dem Flughafen von Davao City
NCCC Mall Matina, MacArthur Highway

Die Landwirtschaft ist der größte Wirtschaftsfaktor der Stadt. Große Flächen des Stadtgebietes werden von Plantagen eingenommen, auf denen hauptsächlich Bananen, Ananas, Kaffee und Kokosnüsse angebaut werden. Davao City wird zudem auch Home of Durian genannt, also als Heimat der Durian(frucht) bezeichnet.

Die Stadt verfügt über einen internationalen Flughafen mit mehrmals wöchentlicher internationaler Anbindung nach Singapur sowie täglichen Inlandsverbindungen, unter anderem nach Cebu und Manila. Zudem hat die Stadt mit der Sasa Wharf einen regional bedeutenden Containerhafen. Kunstvoll gestaltete Jeepney gehören – wie überall auf den Philippinen – zum Straßenbild.

Für den Tourismus ist Mindanao (und damit auch Davao City) im Vergleich zu anderen Regionen der Philippinen, von eher geringerer Bedeutung. Dies liegt sicherlich nicht zuletzt an terroristischen Anschlägen und wiederholten militärischen Auseinandersetzungen zwischen der MILF und Regierungstruppen, was zahlreiche Regierungen weltweit dazu veranlasst, ihren Bürgern von Reisen nach Mindanao aus Sicherheitsgründen abzuraten.

Im Stadtbereich von Davao City wurden in den verstärkte Anstrengungen unternommen, die Sicherheitslage zu verbessern. Insbesondere der Flughafen, aber auch andere stark frequentierte öffentliche Bereiche wie etwa Shopping Malls sind seitdem von strengen Sicherheitskontrollen geprägt; auch fällt eine allgemein hohe Präsenz von Polizei, Militär und Wachpersonal im Stadtalltag auf.

Wie viele andere Städte in ärmeren Ländern ist auch Davao City von Slums geprägt. Im Vergleich zu anderen Städten der Philippinen wird die Stadt jedoch wesentlich positiver und sauberer wahrgenommen. Hinsichtlich der Bekämpfung von Kriminalität macht Davao City auch wesentliche Fortschritte. Inzwischen hat Davao den Status einer Metropole erhalten und nennt sich nun Metro Davao.

Medien[Bearbeiten]

Die älteste Zeitung der Stadt ist die 1946 erschienene Mindanao Times. Weitere täglich herausgegebene Zeitungen sind beispielsweise Sun Star Davao und Mindanao Daily Mirror (seit 1950). Wöchentlich erscheinen die Mindanao Post oder die Metropolitan Gazette.

Hochschulen[Bearbeiten]

Ausländische Stellen[Bearbeiten]

Der Einfluss ausländischer Besucher und die Präsenz von Expatriates und Einwanderern hat die Regierungen von Japan, Malaysia, Indonesien und den Vereinigten Staaten dazu bewogen, jeweils ein eigenes Konsulat in der Stadt einzurichten.

Die US-Botschaft der Philippinen eröffnete zudem in der Stadt ein virtuelles Konsulat für die Bearbeitung von Versicherungsfällen in Zusammenhang mit VISA-Karten, auswärtigen Angelegenheiten und für Reiseinformationen zu den Vereinigten Staaten, die über das Internet mit E-Mail und Chat angefragt und bearbeitet werden können. Die Website wird von der Davao University gewartet.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Website des virtuellen Konsulats