Die Monster AG
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Die Monster AG |
| Originaltitel | Monsters, Inc. |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2001 |
| Länge | 92 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6 JMK 0 |
| Stab | |
| Regie | Peter Docter, David Silverman, Lee Unkrich |
| Drehbuch | Dan Gerson, Andrew Stanton, Jonathan Roberts, Robert Baird, Rhett Reese |
| Produktion | Darla K. Anderson |
| Musik | Randy Newman, Ira Hearshen |
| Kamera | Jean-Claude Kalache, Louis Rivera |
| Schnitt | Robert Grahamjones, Ken Schretzmann, Jim Stewart, Lee Unkrich, Torbin Xan Bullock, Katherine Ringgold |
| Besetzung | |
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Die Monster AG (Originaltitel: Monsters, Inc.) ist ein 2001 erschienener computeranimierter Kinofilm von den Pixar Animation Studios in Zusammenarbeit mit Disney. Der Film legte in seiner ersten Woche mit einem Einspielergebnis von mehr als 62 Millionen US-Dollar den bis dahin besten Start eines Animationsfilmes hin. Insgesamt brachte der Film mehr als 524 Millionen US-Dollar in die Kassen und ist damit der fünfterfolgreichste Film unter den komplett am Computer animierten Filmen.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung [Bearbeiten]
James P. „Sulley“ Sullivan, ein haariger, blauer Hüne, und sein bester Freund Mike Glotzkowski (im Original Wazowski), ein giftgrüner Augapfel auf zwei Beinen, sind Monster. Sie arbeiten zusammen in der Monster AG, einem Energielieferanten in Monstropolis.
Sulley und Mike beherrschen ihr Fach perfekt. Sie erschrecken Menschenkinder in der Nacht, um durch die markerschütternden Schreie Energie zu erzeugen, die in Behältern aufgefangen wird und der Energieversorgung von Monstropolis zugutekommt. Jedoch wird ein körperlicher Kontakt mit Menschen als gefährlich angesehen. Derart „kontaminierte“ Monster müssen mit harten Dekontaminationsmaßnahmen rechnen.
Gerade, als es so aussieht, als würden die beiden erneut den firmeninternen Rekord brechen, dringt durch ein unglückliches Ereignis ein Menschenkind an der Seite von Sulley in Monstropolis ein. Mike und Sulley versuchen, das Kind wieder loszuwerden, ohne Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Im Laufe mehrerer vergeblicher Versuche entwickelt Sulley eine herzliche Beziehung zu dem kleinen Mädchen, das er Buh nennt, während Mike rational bleiben möchte. Sulley kann sich schließlich diesbezüglich durchsetzen, sie retten Buh aus einer lebensgefährlichen Lage und bringen sie zurück in ihr Kinderzimmer.
Im Laufe dieser Geschehnisse decken die beiden eine Verschwörung auf, die bis in die oberste Chefetage führt. Dies und die guten Erfahrungen mit Buh führen letztlich zu der Reorganisation von Monster AG, die nun Energie aus dem Lachen der Kinder bezieht, welche zehnmal wirksamer ist als die der Schreikraft.
Produktion und Veröffentlichung [Bearbeiten]
Alle Figuren, Landschaften und Effekte wurden am Computer erstellt. Das Monster Sullivan zum Beispiel hat über 2,3 Millionen Haare. Die Szene in der Türhalle verwendet 35 Millionen individuelle und identifizierbare Türen und eine kilometerlange Beförderungsachterbahn. Während der Produktion am Computer hieß der Film Hidden City (Arbeitstitel) oder Monsters, Incorporated.
Zusätzlich zum Film wurde auch ein Kurzfilm namens Mikes neues Auto produziert. Er wurde im Kino nach dem Hauptfilm gezeigt und wurde auch auf DVD veröffentlicht. Einen Monat nach der Premiere wurde beim Hauptfilm der Abspann ausgetauscht. Im neuen Abspann gab es einen Blooper Reel mit (absichtlich gerenderten) verpatzten Szenen sowie eine Aufführung des Laiendarsteller-Musicals, das von Mike im Film erwähnt wird. Die Version mit diesem Abspann ist bei der 4:3-Fullscreen-DVD-Version zu finden, sowie als separates Bonusfeature bei der 2-DVD-Special Edition und bei der Blu-ray. Die Fernsehausstrahlung beinhaltet meistens den Originalabspann, allerdings mit Ton des neuen Abspanns.
Während seiner ursprünglichen Kinoveröffentlichung im Jahr 2001 spielte der Film insgesamt rund 525,4 Mio. US-Dollar (406,1 Mio. Euro; 506,2 Mio. Schweizer Franken) ein. Davon mit 255,4 Mio. US-Dollar (197,4 Mio. Euro; 246,1 Mio. Schweizer Franken) mehr als die Hälfte allein in Nordamerika (Vereinigte Staaten und Kanada) sowie 14,8 Mio. US-Dollar (11,4 Mio. Euro; 14,3) in Deutschland und 2,5 Mio. US-Dollar (1,9 Mio. Euro; 2,4) in Österreich. Inflationsbereinigt entspricht das damalige Gesamteinspielergebnis heute etwa einem Gegenwert von 718 Mio. US-Dollar bzw. 554,9 Mio. Euro respektive 691,8 Schweizer Franken.[1]
Im Vorfeld, der Fortsetzung, die 2013 in 3D in die Kinos kommen wird, wurde auch Monster AG 2012 in Nordamerika (Vereinigte Staaten und Kanada) und einigen Auslandsmärkten in 3D konvertiert noch einmal in die Kinos gebracht. Dabei spielte der Film insgesamt weitere 36,3 Mio. US-Dollar (28,1 Mio. Euro; 35) ein.[2]
Damit erreicht der Film eine nominelles Gesamteinspielergebnis von rund 561,6 Mio. US-Dollar (434 Mio. Euro; 541,1 Mio. Schweizer Franken).
Synchronisation [Bearbeiten]
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Fortsetzung [Bearbeiten]
Eine Fortsetzung wird im Sommer 2013 in die Kinos kommen. Die Monster Uni wird als Prequel das erste Zusammentreffen von Sulley und Mike und das Entstehen ihrer Freundschaft zum Inhalt haben. Regie wird Dan Scanlon (Cars) führen und das Drehbuch stammt von Andrew Stanton (WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf).[3]
Kritik [Bearbeiten]
„Sehr unterhaltsames, technisch und gestalterisch perfektes computeranimiertes Zeichentrickmärchen voller Witz und Rasanz, das die klassische Mythendramaturgie umdreht und Monster zu liebenswerten Helden macht, die durch ihre plastische Charakterzeichnung überzeugen.“
– Lexikon des Internationalen Films
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 2002: ASCAP Film and Television Music Award für Randy Newman
- 2002: Oscar in der Kategorie „Bester Song“ für If I Didn't Have You von Randy Newman
- 2002: BAFTA Award für den „Besten Film“
- 2002: Bogey Award in Silber
- 2002: Hochi Film Award für den „Besten fremdsprachigen Film“
- 2003: Annie Award für Doug Sweetland für eine Außerordentliche Charakteranimation
- 2003: Grammy für den „Besten Song“ für If I Didn't Have You von Randy Newman
- Der Film wurde außerdem in den Kategorien Bester Animationsfilm, Beste Musik und Bester Tonschnitt für den Oscar nominiert.
Weblinks [Bearbeiten]
- Die Monster AG in der Internet Movie Database (englisch)
- Die Monster AG – Offizielle Homepage (englisch)
- Sammlung von Kritiken zu Die Monster AG bei Rotten Tomatoes (englisch)
- Eintrag in The Big Cartoon DataBase
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Monster AG bei BoxOfficeMojo.com (englisch); abgerufen am 9. Februar 2013.
- ↑ Monster AG 3D bei BoxOfficeMojo.com (englisch); abgerufen am 9. Februar 2013.
- ↑ Cinema.de
Toy Story (1995) | Das große Krabbeln (1998) | Toy Story 2 (1999) | Die Monster AG (2001) | Findet Nemo (2003) | Die Unglaublichen (2004) | Cars (2006) | Ratatouille (2007) | WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf (2008) | Oben (2009) | Toy Story 3 (2010) | Cars 2 (2011) | Merida – Legende der Highlands (2012) | Die Monster Uni (2013)