Dienstgrade der Schweizer Armee

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Das Käppi des Chefs der Armee, des höchsten Offiziers in Friedenszeiten

Die Bezeichnungen der Dienstgrade in der Schweizer Armee wurden durch das Parlament in Artikel 102 des Militärgesetzes festgelegt. Der Bundesrat kann für die Mannschaft und die Unteroffiziere weitere Dienstgrade einführen. Von diesem Recht hat er für die Armee XXI in Artikel 5 der Verordnung über die Organisation der Armee (VOA) vom 26. November 2003 Gebrauch gemacht. Für die Änderung der Offiziersgrade ist jedoch eine Gesetzesänderung notwendig.

Im Gegensatz zu anderen Streitkräften tragen die Angehörigen der Luftwaffe der Schweizer Armee dieselben Gradbezeichnungen und Abzeichen wie die Angehörigen des Heeres.

Einführung[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

Wer in einen bestimmten Grad befördert wurde, behält ihn auch dann, wenn er/sie die Funktion nicht mehr innehat (gilt für Fachoffiziere erst nach 6 Funktionsjahren). Aus der Militärdienstpflicht entlassene Angehörige der Armee dürfen ihren zuletzt getragenen Grad mit dem Zusatz „ausser Dienst“ (Abkürzung: „a D“) weiterführen.

Die Bezeichnungen der Grade sind in den Teilstreitkräften Heer und Luftwaffe sowie anderen Bereichen der Armee wie der Führungsunterstützungsbasis oder der Logistikbasis identisch.

Weiblichen Soldaten stehen alle Funktionen offen. Sie führen daher die Gradbezeichnungen ihrer ranggleichen männlichen Kameraden, das heisst, es wird kein „(w)“ oder ein „-in“ hinter den Grad gestellt.

Fachoffiziere[Bearbeiten]

Der Fachoffizier (Fachof) ist im schweizerischen Milizsystem ein Angehöriger der Mannschaft, der Unteroffiziere oder der höheren Unteroffiziere, der auf Grund besonderer Kenntnisse für einen Einsatz oder dauerhaft zum Offizier ernannt wurde.

Die Schweizer Armee ist die einzige Armee weltweit, bei welcher es einen eigenen Dienstgrad (mit eigenen Gradabzeichen) „Fachoffizier“ gibt. Für die Bestimmung der Besoldung sowie der Rechte und Pflichten kann der Fachoffizier je nach Funktion in den Gradstufen Hauptmann oder Major eingestuft werden. In Auslandeinsätzen wird er als Specialist Officer bezeichnet (Spec Of). NATO-Code: OF-1/2/3/4 (Oberleutnant bis Oberstleutnant), je nach Funktion.

Einer der bekanntesten Fachoffiziere des Schweizer Militärs ist Pepe Lienhard. Er war bis 2011 Leiter der Swiss Army Big Band[1].

Generalstabsoffiziere[Bearbeiten]

Der Generalstabsoffizier (Gst Of) kann sowohl ein Miliz- wie ein Berufsoffizier sein. Er ist Teil des Korps der Generalstabsoffiziere und wird für besondere Führungsaufgaben eingesetzt. Generalstabsoffiziere bekleiden Offiziersgrade zwischen Major und Oberst mit dem Zusatz i Gst für im Generalstab (unter bestimmten Umständen, wenn zB die minimale Anzahl von Gradjahren als Hauptmann noch nicht erreicht wurde, gibt es auch noch Hptm i Gst). Auf der Aussennaht der Hose des Ausgangsanzuges tragen sie einen breiten schwarzen Stoffstreifen.

Im Gegensatz zu den restlichen Stabsoffizieren sind die Generalstabsoffiziere alle ehemalige Kompaniekommandanten und verfügen somit über langjährige Führungserfahrung. Sie durchlaufen eine Zusatzausbildung und übernehmen höhere Kommandos sowie Schlüsselfunktionen in den Stäben grosser Verbände.

Rotkreuzdienst[Bearbeiten]

Angehörige des dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) unterstellten und der Armee zur Zusammenarbeit zugewiesenen Rotkreuzdienstes (RKD) sind keine Angehörigen der Armee. Sie tragen jedoch die Uniform und Gradabzeichen der Armee. Die Dienstgrade sind durch den Zusatz "RKD" gekennzeichnet (z.B. Wm RKD).

Gradbezeichnungen[Bearbeiten]

In der Schweizer Armee gibt es folgende Grade:

Grade der Mannschaft[Bearbeiten]

Gradabzeichen Mannschaftsgrade
Rekrut (Rekr; französisch recrue, italienisch recluta).
Er trägt kein Gradabzeichen.
Soldat (Sdt; französisch soldat, italienisch soldato).
In der Praxis richtet sich die Bezeichnung meist nach der Truppengattung. So gibt es unter anderem Aufklärer (Aufkl), Füsilier (Füs), Grenadier (Gren), Kanonier (Kan), Pionier (Pi), Motorfahrer (Motf) oder Sanitätssoldat (San Sdt). In Auslandeinsätzen wird er als Private bzw. Private E-2 bezeichnet (Pte). NATO-Code: OR-2.
Gefreiter (Gfr; appointé, appuntato).
Im Gegensatz zur Bundeswehr wird er nicht automatisch, sondern erst bei speziellen Ereignissen verliehen. Gefreite haben daher auch einen Sonderstatus, wie Kaderausgang und keine Wochenendwache.
In Auslandeinsätzen wird er als Private bzw. Private E-2 bezeichnet (Pte). NATO-Code: OR-2. Vor einigen Jahren wurde noch die aus der britischen Tradition stammende Bezeichnung Lance Corporal (LCpl) verwendet.
Obergefreiter (Obgfr; appointé-chef, appuntato capo).
Neuer Grad seit 1. Januar 2004. Er dient als Gruppenführerstellvertreter oder Unteroffiziersanwärter während des Praktikums. Weiter als Offiziersanwärter in der Offiziersschule (OS) ohne Erfahrung als Gruppenführer. In Auslandeinsätzen wird er als Private First Class bezeichnet (PFC). NATO-Code: OR-3. Mit der Weiterentwicklung der Armee ab 1.1.2017 soll der Grad Obergefreiter abgeschafft werden.


Grade der Unteroffiziere[Bearbeiten]

Gradabzeichen Unteroffiziere

Anmerkung: Seit der Armeereform 95 (Ausgangsanzug 95) sind die Gradabzeichen der Gefreiten, Unteroffiziere und höheren Unteroffiziere nicht mehr auf der Uniform aufgenäht (siehe Chevron (Uniform)) sondern in die Patte integriert.

Korporal (Kpl; caporal, caporale).
Seit dem 1. Januar 2004 werden Fach-Unteroffiziere wie zum Beispiel die Post- oder ABC-Unteroffiziere zum Korporal befördert. Vor diesem Datum waren Korporäle Gruppenführer. Neu absolvieren sie keine Führungsausbildung und führen auch keine Gruppe mehr. In Auslandeinsätzen wird er als Corporal bezeichnet (Cpl). NATO-Code: OR-4. (Alle Gruppenführer im Grad eines Korporals wurden ab 2004 bei ihrer nächsten Dienstleistung zum Wachtmeister befördert.)
Wachtmeister (Wm; sergent, sergente).
Bis 1. Januar 2004 Grad des Zugführer-Stellvertreters; seit 1. Januar 2004 neu für Gruppenführer oder Wagenkommandanten (zum Beispiel Geschützführer). Im Praktikum Anwärter auf einen höheren Unteroffizier wie Feldweibel und Fourier. In Auslandeinsätzen wird er als Sergeant bezeichnet (Sgt). NATO-Code: OR-5.
Oberwachtmeister (Obwm; sergent-chef, sergente capo).
Neuer Grad seit 1. Januar 2004 für Zugführerstellvertreter; Grad der Offiziersanwärter während des Praktikums in der Rekrutenschule. In Auslandeinsätzen wird er als Sergeant First Class bezeichnet (SFC). NATO-Code: OR-6.


Höhere Unteroffiziere[Bearbeiten]

Gradabzeichen Höhere Unteroffiziere I
Gradabzeichen Höhere Unteroffiziere II
Feldweibel (Fw; sergent-major, sergente maggiore).
Seit 1. Januar 2004 nur noch für technische Feldweibel vorgesehen. Alle Einheitsfeldweibel im Grad eines Feldweibels werden bei ihrer nächsten Dienstleistung zu Hauptfeldweibeln befördert. In Auslandeinsätzen wird er als Sergeant Major bezeichnet (SGM/Sgt Maj). NATO-Code: OR-7.
Fourier (Four; fourrier, furiere).
In Auslandeinsätzen wird er als Quartermaster Sergeant bezeichnet (QMS). NATO-Code: OR-7. Seit 1. Januar 2004 wurde dem Gradabzeichen des Fouriers ein Querbalken angefügt. Damit wird klargestellt, dass Fourier und Hauptfeldweibel in der Hierarchie gleichwertige Grade sind.
Hauptfeldweibel (Hptfw; sergent-major chef, sergente maggiore capo).
Neuer Grad seit 1. Januar 2004 für den Einheitsfeldweibel. In Auslandeinsätzen wird er als Chief Sergeant Major bezeichnet (CSM). NATO-Code: OR-7.
Adjutant-Unteroffizier (Adj Uof; adjudant, aiutante).
Der Adj Uof kann entweder Berufsunteroffizier oder in Milizfunktion Logistikzugführer, Chef Mechaniker oder Unfallpikettzugführer sein. Als Berufsunteroffizier ein Ausbildner auf spezifischem Fachbereich. (z.B. Chef Sport,...) In Auslandeinsätzen wird er als Warrant Officer bezeichnet (WO). NATO-Code: OR-8.
Stabsadjutant (Stabsadj; adjudant d'état-major, aiutante di stato maggiore).
Als Berufsunteroffizier normalerweise der Einheitsberufsunteroffizier oder Klassenlehrer an der Unteroffiziersschule sowie dem höheren Unteroffizierslehrgang. In der Milizverwendung im Stab eines Bataillons für die Unteroffiziersbelange zuständig. In Auslandeinsätzen wird er als Staff Warrant Officer bezeichnet (SWO). NATO-Code: OR-9.
Hauptadjutant (Hptadj; adjudant-major, aiutante maggiore).
Neuer Grad seit 1. Januar 2004. Kommandant einer Unteroffiziersschule. Führungsgehilfe eines Schulkommandanten oder Brigadekommandanten. In Auslandeinsätzen wird er als Master Warrant Officer bezeichnet (MWO). NATO-Code: OR-9.
Chefadjutant (Chefadj; adjudant-chef, aiutante capo).
Neuer Grad seit 1. Januar 2004. Führungsgehilfe eines Kommandanten einer Territorialregion, Kdt Heer, Kdt Luftwaffe oder CdA. In Auslandeinsätzen wird er als Chief Warrant Officer bezeichnet (CWO). NATO-Code: OR-9.


Grade der Offiziere[Bearbeiten]

Subalternoffiziere[Bearbeiten]

Gradabzeichen Subalternoffiziere
Leutnant (Lt; lieutenant, tenente).
Der Leutnant ist der unterste Offiziersgrad. Im Gegensatz zur „Armee-95“-Zeit wird ein Zugführer nach seinem praktischen Dienst nicht mehr automatisch befördert, sondern bleibt während zwei Wiederholungskursen Leutnant. In Auslandeinsätzen wird er als Second Lieutenant bezeichnet (2Lt). NATO-Code: OF-1.
Oberleutnant (Oblt; premier-lieutenant, primo tenente).
Der Oberleutnant ist in der Regel ein Zugführer. Der Grad wird dem Leutnant nach zwei Wiederholungskursen «geschenkt», gute Qualifikationen vorausgesetzt. Diese Abstufung ermöglicht es (wieder), die Erfahrung eines Zugführers abzuschätzen.
Weiter kann er ein angehender Kompaniekommandant (Hauptmann) sein, der entweder im praktischen Dienst ist oder aufgrund einer Bewährung noch nicht befördert wurde. In Grundausbildung und Fachgrundausbildung wird oft ein Oblt Zeitmilitär als Kompaniekommandant eingesetzt. In Auslandeinsätzen wird er als First Lieutenant bezeichnet (1Lt). NATO-Code: OF-1.


Hauptleute[Bearbeiten]

Gradabzeichen Hauptleute
Hauptmann (Hptm; capitaine, capitano).
Häufig hat ein Hauptmann die Funktion eines Kompanie- bzw. eines Batteriekommandanten (Artillerie und Fliegerabwehr), er kann aber auch in einem Stab tätig sein.
Als Berufsoffizier oft Einheitsberufsoffizier; Klassenlehrer an einer Offiziersschule.
In Auslandseinsätzen wird er als Captain bezeichnet (Capt). NATO-Code: OF-2.


Stabsoffiziere[Bearbeiten]

Gradabzeichen Stabsoffiziere/Fachoffizier
Major (Maj, bzw. Maj i Gst; major, maggiore). 
Im Stab eines Bataillons mit verschiedener Funktion. (Stellvertreter, S1-7). Kann unter bestimmten Umständen auch Bataillonskommandant sein.
Als Berufsoffizier oft Einheitsberufsoffizier; Klassenlehrer an einer Offiziersschule oder im Stab der Schule. In Milizfunktion Einteilung als Kommandant einer Stabskompanie oder Offizier im Stab eines Bataillons bzw. eines Grossen Verbandes (Br oder Ter Reg)
In Auslandeinsätzen wird er als Major bezeichnet (Maj). NATO-Code: OF-3.
Oberstleutnant (Oberstlt bzw. Oberstlt i Gst; lieutenant-colonel, tenente colonello).
Kommandant eines Bataillons. Offizier im Stab eines Grossen Verbandes (Br oder Ter Reg). In Auslandeinsätzen wird er als Lieutenant Colonel bezeichnet (LTC/Lt Col). NATO-Code: OF-4.
Oberst (Oberst bzw. Oberst i Gst; colonel, colonello).
War früher der Regimentskommandant. Seit die Regimenter mit der Armee XXI per 1.1.2004 abgeschafft wurden, führt er in seltenen Fällen ein Bataillon. Meist in Stäben von Grossen Verbänden (Br od. Ter Reg), Brigadekommandant-Stellvertreter.
Als Berufsoffizier normalerweise der Schulkommandant einer Schule. In Auslandeinsätzen wird er als Colonel bezeichnet (Col). NATO-Code: OF-5.


Fachoffizier[Bearbeiten]

Fachoffizier (Fachof; officier spécialiste (of spéc), ufficiale specialista (uff spec)).
Ist normalerweise ein Soldat mit einem Mannschaftsgrad, ein Unteroffizier oder ein höherer Unteroffizier, der aufgrund seiner Fähigkeiten in einem bestimmten Bereich zum Offizier befördert wird. Neben dem Armeeseelsorger absolviert er als einziger Offizier der Schweizer Armee keine Offiziersausbildung.
In Auslandseinsätzen wird er als Specialist Officer bezeichnet (Spec Of). NATO-Code: OF-1/2/3/4/5, je nach Funktion.

Höhere Stabsoffiziere[Bearbeiten]

Gradabzeichen Höhere Stabsoffiziere

Höhere Stabsoffiziere (HSO) tragen auf der Aussennaht der Ausgangshose zwei dicke schwarze Stoffstreifen.

Brigadier (Br; brigadier, brigadiere).
Ein-Sterne-General. Kommandant einer Brigade. Auch als Militärattaché. Im Verkehr mit dem Ausland wird er als Brigadier General bezeichnet (Brig Gen). NATO-Code: OF-6.
Divisionär (Div; divisionnaire, divisionario).
Zwei-Sterne-General. Kommandant einer Territorialregion. Man trifft ihn auch im Armeestab an. Im Verkehr mit dem Ausland wird er als Major General bezeichnet (Maj Gen). NATO-Code: OF-7.
Korpskommandant (KKdt; commandant de corps, comandante di corpo).
Drei-Sterne-General. Höchster Dienstgrad der Schweizer Armee in Friedenszeiten. Momentan gibt es drei KKdt in der Schweizer Armee. André Blattmann (Chef der Armee, CdA), Dominique Andrey (Kommandant Heer) und Aldo Schellenberg (Kommandant Luftwaffe). Im Verkehr mit dem Ausland wird er als Lieutenant General bezeichnet (Lt Gen). NATO-Code: OF-8.


Oberbefehlshaber der Armee[Bearbeiten]

Gradabzeichen General (im Kriegsfall)
Käppi General
General (Gen; général, generale). Vier-Sterne-General.
Wird nur im Verteidigungsfall/Kriegszustand vom Parlament (Vereinigte Bundesversammlung) auf Vorschlag des Bundesrates gewählt und verliert seine Funktion wieder, wenn die Krise abgewendet ist.

In Friedenszeiten gibt es keinen Oberbefehlshaber, wohl aber einen Chef der Armee (CdA) im Range eines Korpskommandanten. Seit dem 1. März 2009 ist André Blattmann offiziell Armeechef. Er führte dieses Amt interimistisch bereits seit dem Rücktritt von Roland Nef.

Gradabzeichen[Bearbeiten]

Die Gradabzeichen der Armee sind unterteilt in

  • die Stoffabzeichen für den Ausgangsanzug (auf beiden Schultern getragen; oben im Bild links) und
  • die Klettabzeichen für den Dienst- und Kampfanzug (nur auf dem rechten Kragenspiegel und der Kopfbedeckung getragen, auf dem vom Soldaten aus gesehen linken Kragenspiegel ist die Truppengattung gemäss Einteilung ablesbar; oben im Bild rechts).

Seit dem 1. Januar 2006 werden die metallischen Grad- und Funktionsabzeichen (Spiegel), sowie die Namensschilder durch Stoffabzeichen (Klett) ersetzt, welche den NATO-Standards entsprechen.

Inoffiziell ist der Grund für die Anpassung an die Stoffabzeichen der NATO ein relativ simpler: Die Metallabzeichen am Kampfanzug haben die Strahlung der Nachtsichtgeräte überdeutlich reflektiert, was einen Nachteil im Gefecht darstellte. Seit einiger Zeit werden die Metallabzeichen vom Schweizer Zivilschutz verwendet. Allerdings werden auch dort immer mehr Stoffabzeichen verwendet. Die metallenen Abzeichen werden an den Jacketts der Eliteverbände des schweizerischen Militärspiels noch verwendet.

Truppenfarben[Bearbeiten]

Die Truppenfarben sind einerseits anhand der Farbe der Achselschlaufe und des Kragenspiegels, andererseits anhand der Béretfarbe ersichtlich. Die Farben der Bérets sind nicht zwingend mit den Farben der Achselschlaufen identisch.

Farben der Achselschlaufen und des Kragenspiegels[Bearbeiten]

Es gibt folgende Farben für die Achselschlaufen und Kragenspiegel (Reihenfolge und Bezeichnungen nach „Schweizer Armee 2006“):

Truppengattungen
  • dunkelgrün: Infanterie
  • gelb: Panzertruppen
  • rot: Artillerie
  • königsblau: Luftwaffe (Flieger- und Fliegerabwehrtruppen)
  • schwarz: Generalstabsoffiziere, Genietruppen, Führungsunterstützung und Rettungstruppen
  • silbergrau: Übermittlungs- und Führungsunterstützungstruppen
  • bordeauxrot: Logistiktruppen
  • blau: Sanitätstruppen
  • grau: Militärische Sicherheit
  • senfgelb: ABC-Abwehrtruppen
Dienstzweige
Weitere Dienste
  • hellblau: UNO-Militärbeobachter

Béretfarben[Bearbeiten]

Grundsätzlich richtet sich die Farbe des Bérets nach der Farbe der Truppengattung. Es gibt jedoch Abweichungen, da man zum Beispiel silbergraue oder gelbe Bérets für zu unpraktisch hält. Angehörige betroffener Truppen werden in der Regel mit schwarzen Bérets ausgerüstet. Somit gibt es folgende Farben für die Bérets:

  • schwarz: Generalstabsdienst, Territorialdienst, Panzer, Genie, Rettung, Übermittlung/Führungsunterstützung, ABC-Abwehr, Militärischer Nachrichtendienst, Militärjustiz, Armeeseelsorge, Bereitschaftsdienst, Sport, Swisscoy (Ab Kontingent 27)
  • grün: Infanterie, Militärmusik
  • rot: Artillerie
  • dunkelblau: Luftwaffe
  • blau: Sanitätstruppen, Rotkreuzdienst
  • bordeauxrot: Logistiktruppen (Versorgung, Material, Transporte, Veterinäre)
  • grau: Militärische Sicherheit
  • hellblau: Friedensförderungseinsatz für die UNO

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.he.admin.ch/internet/heer/de/home/themen/kompzenmm/unsere/unsere/swiss.html