Disney’s Animal Kingdom

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Disney's Animal Kingdom
Logo Animal Kingdom.png
Ort Bay Lake, Florida, USA
Eröffnung 22. April 1998
Besucher 10,2 Millionen[1] (2013)
Fläche über 200 Hektar [2]
Website Offizielle Website (Englisch)
Disney's Animal Kingdom (USA)
Disney's Animal Kingdom
Disney's Animal Kingdom
Lage des Parks

28.35785-81.590483333333Koordinaten: 28° 21′ 28,3″ N, 81° 35′ 25,7″ W

Der Tree of Life
Der Eingang zum Animal Kingdom

Disney’s Animal Kingdom ist ein am 22. April 1998 eröffneter Themenpark des Walt Disney World Resort in Florida. Er ist der größte Disney-Themenpark der Welt, und seine Fläche beträgt mehr als zwei Quadratkilometer. Er ist der erste Disney-Themenpark, der sich, gemäß der Philosophie Walt Disneys, ganz der Erhaltung der Tierwelt widmet. Mit etwa 10,2 Millionen Besuchern lag der Park 2013 auf Platz 4 der meistbesuchten Vergnügungsparks der Vereinigten Staaten und auf Platz 7 weltweit.[1]

Regionen[Bearbeiten]

Der Park besteht aus sieben Inseln mit verschiedenen Themen.

Oasis[Bearbeiten]

Nach Betreten des Parks müssen die Gäste durch diese Region gehen, um in die anderen Bereiche zu gelangen. Oasis besteht aus verschiedenen Fußwegen zu Discovery Island. Links und rechts der Fußwege werden wie in Zoos einige Tiere gehalten wie z.B. Muntjaks, Pampashasen, Löffler, Enten, Fische, Schildkröten, Wallabys, Ameisenbären, Hirscheber, Papageien und andere. Das Rainforest Cafe befindet sich im Eingangsbereich von Oasis.

Discovery Island[Bearbeiten]

Die Hauptregion des Parks ist Discovery Island (früher Safari Village genannt). Es befindet sich im Zentrum und hat Fußwege zu den anderen sechs Regionen des Parks. Hier steht auch der Lebensbaum (Tree of Life), das Wahrzeichen des Parks. Man kann unter anderem Kängurus, Flamingos, Axishirsche, westafrikanische Kraniche, Altweltgeier, Stachelschweine, Lemuren, Papageien, Enten, Galapagos Schildkröten, Otter und Störche sehen. Am Fuß des Lebensbaums befindet sich die Attraktion „It’s Tough to be a Bug“, die einen 3D-Film mit Figuren aus dem Pixar-Film Das große Krabbeln zeigt.

Camp Minnie-Mickey[Bearbeiten]

Diese Region beinhaltet eine Show und ermöglicht den Kontakt mit Disney-Figuren wie Micky Maus, Minnie Maus, Goofy und anderen. Die Show ist eine musikalische Performance mit artistischen Einlagen mit den Namen „Festival of the Lion King“, die Lieder und Figuren aus dem Disney-Film Der König der Löwen präsentiert.

Bis September 2008 gab es auch eine Kindershow namens „Pocahontas and Her Forest Friends“ mit lebenden Tieren, die auf dem Disney-Film Pocahontas basierte.

Africa[Bearbeiten]

Kilimanjaro Safaris

Africa beinhaltet zwei Attraktionen: Die Kilimanjaro Safaris und den Pangani Forest Exploration Trail. Bei Kilimanjaro Safaris steigen die Gäste in einen Safaribus, der nicht verglast ist, sondern offene Seiten hat. So können die Besucher verschiedene afrikanische Tiere wie Giraffen, Nilpferde, Elefanten, Nashörner oder Löwen beobachten, die sich frei in einer künstliche Savanne mit Flüssen und Hügeln bewegen. Man kann auch an einer Mission teilnehmen, um gegen Elfenbein-Wilderer vorzugehen.

Bei der Attraktion Pangani Forest Exploration Trail können sich die Gäste im Wald auf die Suche nach Gorillas begeben. Die Gäste gehen über einen Naturweg durch ein kleines afrikanisches Dorf und kommen zu einer Voliere mit exotischen Vögeln, einem Forschungszentrum mit Nacktmullen und verschiedenen Nagetieren und Reptilien, zu einer Unterwasserbeobachtungsstation zur Beobachtung von Nilpferden sowie zu einem Savannenüberblick und einem sehr nahen Blick auf die Gorillas.

Rafiki's Planet Watch[Bearbeiten]

Früher hieß dieser Bereich “Conservation Station”. Der Bereich, der nur über den Wildlife Express Train, einem rustikalen afrikanischen Zug, welcher an verschiedene Tierpflegegebäude und Tierhaltungsgebäude vorbeifährt und so einen Einblick hinter die Kulissen der Savanne ermöglicht, erreichbar ist, beinhaltet die Attraktion Affection Section, einem Kleintierzoo mit Ziegen, Schafen, Schweinen, Hühnern, Lamas und mehr. Ebenso hat das Gebiet ein Tierspital, welches dem Besucher ermöglicht, über Fenster den Tätigkeiten des medizinischen Personals zuzuschauen. Außerdem beinhaltet es eine Vielzahl von Experimenten mit wilden Tieren, interaktive Spiele und Shows. Bei der Attraktion Habitat Habit! können die Gäste aus allernächster Nähe Primaten sehen und lernen auf einem Abenteuerpfad, wie sie gefährdeten Tieren helfen können.

Asien[Bearbeiten]

Die Achterbahn Expedition Everest

Die Region Asien beinhaltet vier Attraktionen: Flight of Wonder, Kali River Rapids, Maharajah Jungle Trek und Expedition Everest.

DinoLand U.S.A.[Bearbeiten]

Die Region DinoLand U.S.A. beinhaltet folgende Attraktionen: The Boneyard, DINOSAUR, Finding Nemo – The Musical, Cretaceous Trail, Primeval Whirl, TriceraTop Spin, Fossil Fun Games.

  • The Boneyard ist eine Region mit großen Sandkästen, wo die Besucher nach Knochen von Dinosauriern graben können.
  • DINOSAUR (früher Countdown to Extinction) ist eine künstliche Reise in die Vergangenheit nach dem Disney Film Dinosaur. Die Besucher haben den Auftrag, einen Iguanodon zu finden und mitzunehmen, bevor ein Asteroid einschlägt und die Dinosaurier vernichtet.
  • Finding Nemo – The Musical ist eine Show, die seit dem 12. November 2006 aufgeführt wird. Tänzer, Akrobaten und Puppenspieler stellen die Geschichte des Films Findet Nemo als Musical dar.
  • Cretaceous Trail ist ein Wanderweg, auf dem die Besucher einem Pachycephalosaurus begegnen. Ebenso begegnen sie lebenden Fossilien aus der Dinosaurierzeit.

Chester and Hester's Dino-Rama ist ein Teil von Dinoland U.S.A. und sieht wie ein altes Autokino aus den 1950ern aus.

  • Primeval Whirl ist eine Achterbahn mit selbst drehenden Kabinen und sehr schnellen Kurven.
  • TriceraTop Spin: ein fliegender Dinosaurier als Attraktion für maximal vier Personen.
  • Fossil Fun Games: Etliche Schausteller-Attraktionen wie Pferderennen oder Büchsenwerfen.

Restaurants[Bearbeiten]

Rainforest Cafe

Am Parkeingang befindet sich das Rainforest Cafe und im Park befinden sich noch die Bedienungsrestaurants Yak & Yeti in Asia sowie das Tusker House Restaurant in Africa. Darüber hinaus gibt es noch mehrere Selbstbedienungsrestaurants.

Weiterentwicklung[Bearbeiten]

Beastly Kingdom[Bearbeiten]

Das Beastly Kingdom ist eine geplante, aber auf Grund von Budgetkürzungen nicht gebaute Erweiterung des Parks. Dieses Land hätte Fabeltiere wie Einhörner, Drachen oder Seeungeheuer mit zwei Regionen beinhalten sollen: Eine für gute und eine für böse Fabeltiere. Das Zentrum der Region für die bösen Ungeheuer hätte der Dragon Tower (Drachenturm) sein sollen, ein auf einer Schlossruine stehendes Nest eines Feuer speienden Drachens, welcher dort gestohlene Schätze hortet. Auf dem Schloss hätte es auch Fledermäuse geben sollen, die versuchen die Schätze des Drachen zu stehlen. Die Geschichte sollte mit einer Achterbahn verknüpft werden, welche durch die Schlossruine fährt. Als Höhepunkt der Achterbahn würden dann die Besucher in direkten Kontakt mit dem Drachen kommen.

Die gute Seite des Landes hätte Quest of the Unicorn (Das Abenteuer des Einhorns) geheißen und würde durch ein mittelalterliches Labyrinth führen, in welchem viele mythologische Kreaturen leben. Fantasia Gardens wäre eine musikalische Bootsreise durch den Disney-Klassiker Fantasia. Darin würden auch singende und tanzende Krokodile und Nilpferde vom Film „Dance of the Hours“ sowie ein Pegasus, Wolfsgötter und Kentauren vorkommen.

Besucher[Bearbeiten]

Jahr Besucher
in Millionen
2007 9,49
2008 9,54
2009 9,59
2010 9,69
2011 9,78
2012 10
2013 10,2

Literatur[Bearbeiten]

  • Sehlinger, Bob und Testa, Len (2007): The Unofficial Guide to Walt Disney World 2007. John Wiley & Sons, Inc., Hoboken, New Jersey, USA. ISBN 0-471-79032-X.
  • Birnbaum, Stephen (2006): Walt Disney World 2007, The official guide. Disney Editions, New York, New York, USA. ISBN 1-4231-0051-4.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Disney's Animal Kingdom – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Global Attractions Attendance Report 2013. TEA, abgerufen am 2. Juli 2014 (PDF, englisch).
  2. Disney Themenpark – Animal Kingdom. Artikel von Reisebuch.de, abgerufen am 12. November 2012