SeaWorld
| Sea World | |
|---|---|
| Rechtsform | Corporation |
| Gründung | 21. März 1964 |
| Sitz | |
| Website | www.seaworld.com |
SeaWorld ist eine Kette von Meeres-Themenparks in den Vereinigten Staaten mit Einrichtungen in Orlando (Lage28.411111111111-81.461111111111), San Diego (Lage32.765833333333-117.22638888889) und San Antonio (Lage29.456944444444-98.698611111111). Ein weiterer Park soll 2012 in Dubai, (VAE) eröffnet werden. Die Parks sind eine Mischung aus Delfinarium (mit Seelöwen, Eisbären, Seekühen, Pinguinen, Delphinen und Walen) und Vergnügungspark. SeaWorld betreibt außerdem Aufzuchtprogramme, um gefährdete Arten vor dem Aussterben zu bewahren.
Die SeaWorld-Freizeitparks gehören zu SeaWorld Parks & Entertainment, einem Tochterunternehmen der Blackstone Group.
Hauptattraktion des Parks ist die tägliche Liveshow mit den Orcas (großen Schwertwalen). Seit 2006 gab es eine Show mit dem Namen Believe, in der die Faszination dieser Tieren dem Publikum nähergebracht werden soll. Sie löste die Show The Shamu Adventure ab. 2011 hatte die neue Show OneOcean Premiere.
Am 5. März 2007 gab SeaWorld Orlando bekannt, nach Discovery Cove mit Aquatica einen weiteren Abenteuer- und Meerespark in Orlando zu eröffnen.
Am 24. Februar 2010 starb Trainerin Dawn Brancheau (40) bei einem Zwischenfall mit dem Wal Tilikum.[1]
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Der erste SeaWorld Park in San Diego wurde 1964 von vier Absolventen der University of California gegründet. Die ursprüngliche Idee, ein Unterwasserrestaurant mit zugehöriger Meerestiershow zu bauen, wurde zu einem Themenpark mit Meerestieren ausgebaut. Zur Eröffnung am 21. März 1964 gab es zunächst nur einige Delfine, Seelöwen und wenige andere Tiere. Der Park war von Anfang an sehr erfolgreich und wurde nach und nach weiter vergrößert. Ende der 1960er Jahre war er weltweit der erste Park, der Orcas zeigen konnte.
Tiere [Bearbeiten]
SeaWorld beherbergt in seinen drei US-amerikanischen Aquarien insgesamt 22 Orcas. Der erste Orca, den SeaWorld in den 1960er Jahren in San Diego bekam, hieß Shamu. Heute werden in den Shows die erwachsenen Orcas Shamu genannt, obwohl sie einen eigenen Namen haben.
Fünf der 20 in den SeaWorld Parks gehaltenen Orcas sind noch Wildfänge, die in den 1970er und den 1980er Jahren vor Island gefangen wurden. Corky (II) ist ein Wildfang, der vor British Columbia, Kanada 1969 gefangen wurde.
Vier der in den SeaWorld Parks geborenen Orcas leben im OrcaOcean des Loro Parque auf Teneriffa, der am 13. Februar 2006 eröffnete. Diese haben sich mittlerweile bereits zweimal vermehrt. Außerdem wurde das Orca Weibchen Morgan im November 2013 aus den Niederlanden überführt. Dieses Tiere eingeschlossen, bestehlt die Gesamtsammlung aller Orcawale, die SeaWorld betreut, derzeit aus 29 Tieren. Ein weiterer SeaWorld-Orca aus Florida, Ikaika, wurde am 18. November 2006 vorübergehend dem Marineland in Niagara Falls (Kanada) zur Verfügung gestellt. Er lebte dort mit Kiska zusammen in Friendship Cove, bis er am 13. November 2011 nach Sea World San Diego transportiert wurde.
Orcas in San Diego [Bearbeiten]
- Corky (II) (Wildfang)
- Kasatka (Wildfang)
- Ulises (Wildfang)
- Orkid
- Keet
- Nakai
- Kalia
- Ikaika
- Shouka
- "Baby Kshamenk" (der endgültige Name ist noch nicht bekannt)
Orcas in San Antonio [Bearbeiten]
- Kyuquot
- Unna
- Tuar
- Takara
- Sakari
Orcas in Orlando [Bearbeiten]
- Katina (Wildfang)
- Tilikum (Wildfang)
- Kayla
- Trua
- Nalani
- Malia
- Makaio
Achterbahnen [Bearbeiten]
| SeaWorld Orlando | SeaWorld San Antonio | SeaWorld San Diego |
|---|---|---|
| Journey to Atlantis (Wasserachterbahn) | Great White (Inverted Coaster) | Journey to Atlantis (Wasserachterbahn) |
| Kraken (Floorless Coaster) | Journey to Atlantis (SuperSplash) | Manta (LSM-Coaster) |
| Manta (Flying Coaster) | Shamu Express (Kinderachterbahn) | |
| Shamu Express (Familienachterbahn) | Steel Eel (Hyper Coaster) |
Galerie [Bearbeiten]
-
Journey to Atlantis in San Diego
Kritik [Bearbeiten]
SeaWorld steht besonders bei Tierschützern immer wieder in der Kritik, Delfine und Orcas in Gefangenschaft zu halten und als "Clowns" zu missbrauchen. Besonders aktuell wurde diese Thematik durch Richard O'Barrys oscarprämiertes Doku-Drama Die Bucht, in dem die Delfinjagd im japanischen Taiji aufgedeckt wird, bei der ausgewählte Tiere auch gefangen und dann weltweit an Delfinarien verkauft werden.
Literatur [Bearbeiten]
- Alex Miller & Bruce Walker: California Theme Parks, Schiffer Publishing 2010, ISBN 978-0-7643-3478-8
Weblinks [Bearbeiten]
Quellen [Bearbeiten]
Walt Disney World Resort | Disneyland Resort | Universal Orlando Resort | SeaWorld Florida | Universal Studios Hollywood | Busch Gardens Africa | SeaWorld California | Knott’s Berry Farm | Canada’s Wonderland | Kings Island | Cedar Point | Hershey Park | Busch Gardens Europe | Six Flags Great Adventure | Six Flags Great America