Glenn Frey

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Qsicon Fokus2.svg Dieser Artikel wurde am 6. April 2014 auf den Seiten der Qualitätssicherung eingetragen. Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und beteilige dich bitte an der Diskussion!
Folgendes muss noch verbessert werden: Der Beitrag gehört von vorn bis hinten überarbeitet. Insbesondere Stil und Ausdruck sind mangelhaft; es sind keinerlei Quellen genannt, oft ist der Inhalt POV lastig. Zudem hat man den Eindruck, es sei mehr über die Eagles geschrieben, als über Glenn Frey. Also: ran an die Arbeit! --CV Disk RM 13:58, 6. Apr. 2014 (CEST)
Glenn Frey, 2008

Glenn Lewis Frey (* 6. November 1948 in Detroit, Michigan) ist ein US-amerikanischer Rockmusiker.

Leben[Bearbeiten]

Frey gehört der Formation Eagles an, deren Gründungsmitglied er ist. In dieser Gruppe spielt er Gitarre, Slide-Gitarre und Piano und leiht auch vielen Eagles-Songs seine Stimme. Zusammen mit Don Henley schrieb und schreibt er die meisten Songs der Eagles, und diese beiden waren und sind auch von Gründung bis Auflösung und bei mehrmaliger Wiedervereinigung der Gruppe Bandmitglieder. Zwar kamen die Eagles nochmals als Gruppe zusammen und gingen zuletzt 2008 kommerziell erfolgreich auf Tournee, die gewaltigen Erfolge und Plattenumsätze der 1970er Jahre erreichten sie jedoch nicht wieder. Einige Jahre vor der ersten Wiedervereinigung der Gruppe 1994 sagte Don Henley, dass sich die Eagles nie wieder vereinigen würden, „eher werde die Hölle zufrieren“. Folgerichtig hieß dann auch das Album nach dem Comeback Hell Freezes Over.

Den ersten Hit der Eagles überhaupt, Take It Easy, schrieb Glenn Frey zusammen mit dem US-Songwriter Jackson Browne, aus dessen Feder weitere Eagles-Hits stammten, obwohl Browne nie Mitglied der Eagles war. Der Text von Take It Easy war so originell geschrieben, dass er teilweise in die amerikanische Umgangssprache eingegangen ist. Henley und Frey ergänzten sich perfekt und waren stimmlich so verschieden, dass die Eagles sehr breitgefächerte Songs veröffentlichen konnten. Bei einem der größten Hits aller Zeiten (und dem größten Hit der Eagles), Hotel California, spielte er jedoch nur eine untergeordnete Rolle als Co-Autor des Textes und als Backgroundsänger. Die Melodie und das berühmte Gitarrensolo stammten vom damaligen Eagles-Gitarristen Don Felder. Zwar verbindet man wegen der markanten Stimme die meisten Hits der Eagles mit Don Henley, jedoch steuerte auch Glenn Frey viele Songs bei.

Nach Auflösung der Gruppe 1981 war Glenn Frey auch als Solokünstler erfolgreich. Mit dem Lied The Heat Is On kam er auch in die Hitparaden. Dieser Song war im Soundtrack des US-Kinoerfolges Beverly Hills Cop erschienen und wurde von Harold Faltermeyer und Keith Forsey geschrieben. Weitere auch in Deutschland sehr bekannte Singles waren You Belong to the City und I’ve Got Mine. Freunde der US-Krimi-Serie Miami Vice kennen auch den eigens für die Serie geschriebenen Hit Smuggler’s Blues. In der gleichnamigen Folge 15 der 1. Staffel der Serie spielte Frey selbst mit. So ist Glenn Frey in Deutschland weniger durch seinen Namen bekannt, als vielmehr durch seine Songs, die zwar keine Top-Ten-Hits wurden, doch in vielen Radiosendern immer wieder gespielt werden.

Auch als Schauspieler war er aktiv. In einigen US-Spielfilmen (z. B. Jerry Maguire) spielte er Nebenrollen. In der entsprechenden Miami-Vice-Folge (s. o., deutscher Folgentitel "Abenteuer in Kolumbien") spielte er einen schmuggelnden Piloten.

Eine Hauptrolle erhielt er in mehreren Folgen der Serie Wiseguy, die in Deutschland Kampf gegen die Mafia hieß und in den frühen 90er Jahren bei RTL und RTL II lief. Dabei ging es um eine fiktive Unterorganisation des FBI, das sog. OCB, das sich speziell der Bekämpfung des organisierten Verbrechens widmete. Glenn Frey spielt in mehreren Folgen, die sich um die Musikindustrie drehen, den erfolglosen Musikmanager Bobby Travis, der sein finanziell klammes Plattenlabel Dead Dog Records an das OCB verkauft, damit dieses fortan als Tarnunternehmen genutzt werden kann. Die Serie war in den USA enorm populär, was viele Gaststars anzog. So spielte Frey in seinen Folgen mit Deborah Harry (Blondie) und Tim Curry (The Rocky Horror Picture Show). Andere Gaststars waren u. a. Jerry Lewis in einer seiner wenigen ernsten Rollen, sowie Joe Dallesandro, Meat Loaf, Maximilian Schell, Kevin Spacey und Patti D’Arbanville.

Zu hören in[Bearbeiten]

Eines seiner Stücke ist in der Serie Eine schrecklich nette Familie in der Folge Alte Zeiten (Staffel 2 bis Folge 14) zu hören. Es ist das Stück You Belong to the City, welches auch des Öfteren in der Kultserie Miami Vice zu hören war. The Heat Is On wurde für den Film Beverly Hills Cop mit Eddie Murphy als Intromusik verwendet, True Love erklang in der Folge Geiseln im Sturm (Staffel 1 Episode 12) von Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu.

Diskografie/Alben[Bearbeiten]

  • No Fun Aloud (1982)
  • The Allnighter (1984)
  • Soul Searchin' (1988)
  • Strange Weather (1992)
  • Live in Dublin (1993)
  • The Solo Collection (1995)
  • 20th Century Masters – The Millennium Collection (2000)
  • After Hours (22. Juni 2012)

Singles (in den Charts)[Bearbeiten]

  • I Found Somebody (1982) US #31
  • The One You Love (1982) US #15
  • All Those Lies (1983) US #41
  • Sexy Girl (1984) US #20, UK #81
  • The All Nighter (1984) US #54
  • The Heat Is On (1985) D #4, A #27, CH #5, US #2, UK #12, NL #19, F #47, S # 5, N # 2
  • Smuggler's Blues (1985) US #12, UK #22
  • You Belong to the City (1985) US #2, UK #94, NL #37
  • True Love (1988) US #13, UK #84
  • Livin' Right (1988) US #90
  • Part of Me, Part of You (1991) D #54, US #55
  • I've Got Mine (1992) D #51, US #91
  • Love in the 21St Century (1993) D #53
  • This Way to Happiness (1995) D #65

Weblinks[Bearbeiten]