Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu
| Seriendaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu (Staffeln 1–9), Baywatch Hawaii (Staffeln 10–11) |
| Originaltitel | Baywatch (Staffeln 1–9), Baywatch Hawai'i (Staffeln 10–11) |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Produktionsjahr(e) | 1989–2001 |
| Länge | 45 Minuten |
| Episoden | 243 in 11 Staffeln |
| Genre | Drama, Actionserie |
| Idee | Michael Berk, Douglas Schwartz, Gregory J. Bonann |
| Musik | John D’Andrea, Cory Lerios |
| Erstausstrahlung | 23. April 1989 auf NBC |
| Deutschsprachige Erstausstrahlung |
31. August 1990 auf Das Erste |
| Besetzung | |
Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu ist der deutsche Titel einer 243 Folgen umfassenden US-amerikanischen Fernsehserie, die 1989 begann und 2001 endete. Die elf Staffeln der Serie handeln von den Rettungseinsätzen eines Teams von Rettungsschwimmern. Ursprünglich nach der ersten Staffel eingestellt (1990) und ein Jahr später mit der zweiten Staffel neu gestartet (1991), spielten die Geschichten bis zur neunten Staffel in Kalifornien und ab der zehnten Staffel – einhergehend mit einer Umbenennung des Titels in Baywatch Hawaii – auf Hawaii.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Nachdem die erste Staffel zunächst ein Flop war, übernahm Hauptdarsteller David Hasselhoff mit seiner Produktionsfirma All American Television selbst die Produktion. Die Serie entwickelte sich in der Folgezeit zur erfolgreichsten US-Fernsehserie des 20. Jahrhunderts, die in 144 Ländern ausgestrahlt und während ihrer erfolgreichsten Zeit wöchentlich von über einer Milliarde Menschen weltweit gesehen wurde.
Baywatch war dafür bekannt, dass mit jeder neuen Staffel ein großer Teil der Besetzung ausgetauscht wurde. Zum Beispiel waren von den dreizehn Hauptdarstellern der achten Staffel in der neunten Staffel nur noch acht übrig. Auch nach der ersten Hawaii-Staffel waren nur noch vier von ursprünglich neun Rollen übrig.
In Deutschland wurde die Serie zunächst im Ersten ausgestrahlt, später dann bei Sat.1 und als Wiederholung bei Kabel eins. Seit April 2008 wird die Serie vom ORF wiederholt. Die elfte und letzte Staffel aus dem Jahr 2000/2001 wurde in Deutschland jahrelang nicht ausgestrahlt. Erst im Sommer 2008 erfolgte die Erstausstrahlung beim Sender Das Vierte. Der Abschlussfilm Baywatch – Hochzeit auf Hawaii aus dem Jahr 2003, in dem Darsteller aus allen Staffeln mitspielten und so die Serie zum Abschluss brachten, wurde in Deutschland erstmals im Mai 2005 auf RTL gezeigt.
Von 1995 bis 1997 wurden zusätzlich zwei Staffeln des Ablegers Baywatch Nights produziert, in der David Hasselhoff denselben Charakter wie in Baywatch spielt, der aber hier als Privatdetektiv tätig ist.
Die Originalserie gewann u. a. zweimal den US-amerikanischen Fernsehpreis ASCAP (1996, 1997) und war mehrfach für weitere Preise nominiert.
[Bearbeiten] Rolle des Körpers
| Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Hilf bitte der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung. |
--Thomasione 20:11, 6. Feb. 2011 (CET)
Der Erfolg von Baywatch beruht größtenteils auf dem Ideal einer vor Gesundheit und Tatendrang strotzenden Jugendlichkeit, die das Team verkörpert, und auf der Mitwirkung publikumswirksamer Sexbomben wie Erika Eleniak, Pamela Anderson und später Carmen Electra, die für Erotik in der Serie sorgen.
Neben der attraktiven „Stammbesetzung“ tauchten in den Episoden immer wieder stark übergewichtige, behinderte, kleinwüchsige oder blinde Figuren, häufig Kinder, auf. Für die Andersartigkeit dieser Menschen sollten die Hauptfiguren (häufig die Figur von David Hasselhoff, der sich privat für Behinderte engagierte) in besonderer Weise Mitgefühl und Fürsorge aufbringen. Diese an sich löbliche Botschaft ging aber angesichts des in Baywatch sehr stark betonten Schönheits- und Körperkults (sog. „Bodyismus") größtenteils wieder unter.
[Bearbeiten] Besetzung und Synchronisation
[Bearbeiten] DVD
Alle 11 Staffeln der Serie (1–9: Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu / 10–11: Baywatch Hawaii) sowie beide Staffeln von Baywatch Nights sind auf dem deutschen Markt auf DVD erschienen.
Bei den DVD-Boxen wurde die Fernsehversion als Vorlage verwendet, wodurch der Abspann die deutsche Bearbeitung hat. Ebenfalls ist die Reihenfolge der Episoden bei manchen Staffeln nicht die der US-Veröffentlichung. In den USA sind aufgrund von Problemen mit den Rechten an den weiteren Folgen bislang nur die ersten drei Staffeln veröffentlicht worden. Da die Serie nach Staffel eins von der ursprünglichen Produktionsfirma eingestellt und von David Hasselhoffs Firma fortgeführt wurde, ist Staffel zwei als Staffel eins erhältlich, Staffel drei als Staffel zwei usw. Die ursprünglich erste Staffel wird als Bonus in den einzelnen Staffeln veröffentlicht werden.
[Bearbeiten] Vorbild
Als Vorbild für die Fernsehserie diente die Rettungsschwimmer-Division der Feuerwehr des Los Angeles County. Dort hatten zuvor sowohl der Schöpfer von Baywatch, Gregory J. Bonann, als auch der technische Berater und Schauspieler Michael Newman[1] als Rettungsschwimmer gearbeitet. Der Los Angeles County Lifeguard Service überwacht die Küste von San Pedro im Süden des Los Angeles County bis nach Malibu im Norden und ist mit über 650 saisonal beschäftigten und 132 festangestellten Rettungsschwimmern der größte nicht-ehrenamtliche Rettungsschwimmerdienst der Welt.[2]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
- Baywatch in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Baywatch – Hochzeit auf Hawaii in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Synchronisation
- Episodenführer