Tim Curry

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tim Curry 1994

Timothy James Curry (* 19. April 1946 in Grappenhall, England) ist ein britischer Schauspieler, Sänger und Songschreiber.

Werdegang[Bearbeiten]

Curry im Februar 2005

Der Sohn eines Methodisten-Kaplans studierte Drama und Englisch in Cambridge und Birmingham.

Seinen ersten Erfolg feierte Curry 1968 mit dem Musical Hair, bei dem er Richard O'Brien kennenlernte. Dem Engagement folgten Anstellungen bei der Royal Shakespeare Company, der Glasgow Civic Repertory Company und dem Royal Court Theatre. In letzterem spielte er erstmals die Rolle des von Richard O’Brien kreierten exzentrischen Wissenschaftlers Doktor Frank N. Furter in The Rocky Horror Show, mit der er durch die Verfilmung von Jim Sharman als The Rocky Horror Picture Show 1975 weltberühmt wurde.

Seitdem war er in zahlreichen Filmen zu sehen, beispielsweise 1990 in der Verfilmung von Stephen Kings Es als dämonischer Clown Pennywise. Daneben arbeitete er auch als Sänger und Komponist und veröffentlichte vier Alben; seine beiden Singleauskopplungen I Do the Rock und Paradise Garage aus dem Album Fearless konnten sich 1979 in den US-Charts platzieren. Seine prägnante Stimme ist auch bei Produzenten von Trickfilmen und Hörbüchern überaus gefragt. Zudem wirkte er als Sprecher in Computerspielen wie etwa Toonstruck oder Gabriel Knight mit.

2004 spielte Curry eine Gastrolle in der amerikanischen Krimiserie Monk, 2005 trat er am Broadway in dem Musical Spamalot, das auf dem Monty-Python-Film Die Ritter der Kokosnuß basiert, als König Artus auf. Von Oktober 2006 bis Januar 2007 spielte er diese Rolle im Palace Theater in Londons West End.

2008 übernahm er die Rolle des sowjetischen Premiers Cherdenko für die Realfilmzwischensequenzen in dem Computerspiel Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3.

2009 sprach Curry den Imperator Doviculus, den Erzfeind der Hauptfigur Eddie Riggs (gesprochen von Jack Black) im Videospiel Brütal Legend. Für das Rollenspiel Dragon Age: Origins (2009) war er ebenfalls als Synchronsprecher tätig.

Der Schauspieler erlitt bereits zwei Schlaganfälle (Juni 2012, Mai 2013), von denen er sich langsam wieder erholt. Tim Curry lebt in Los Angeles.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Musikalben[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
I Do the Rock
  DE 26 18.02.1980 (14 Wo.)
  US 77 10.11.1979 (7 Wo.)
  • 1978: Read My Lips (LP)
  • 1979: Fearless (LP)
  • 1981: Simplicity (LP)
  • 1989: The Best of Tim Curry (CD)

Quellen[Bearbeiten]

  1. Hit-Bilanz, Deutsche Chart-Singles auf CD-ROM, Taurus Press / Hit-Guide, US Chart Singles auf CD-ROM, Taurus Press

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tim Curry – Sammlung von Bildern