Grasberg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Osterholz | |
| Höhe: | 5 m ü. NN | |
| Fläche: | 55,54 km² | |
| Einwohner: |
7.595 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 137 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 28879 | |
| Vorwahl: | 04208 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OHZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 56 002 | |
| Gemeindegliederung: | 17 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Speckmannstraße 30 28879 Grasberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Marion Schorfmann (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Grasberg im Landkreis Osterholz | ||
Die Gemeinde Grasberg gehört zum Landkreis Osterholz und liegt etwa 20 km nordöstlich von Bremen im angrenzenden Moor. Die Ortschaft Grasberg besteht aus den Dörfern Eickedorf und Wörpedorf, die bereits im 18. Jahrhundert im Zuge der Kolonisierung des Teufelsmoores durch Jürgen Christian Findorff gegründet wurden. Auf einem Sandhügel (ca. 5 m üNN) wurde 1785 auf Veranlassung von Findorff die Grasberger Kirche gebaut, um die sich der 1831 erstmals erwähnte Ort entwickelte. Die Gemeinde Grasberg existiert in ihrer heutigen Form erst seit der Gebietsreform 1974, bei der 14 weitere Dörfer eingemeindet wurden.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat von Grasberg setzt sich nach den Kommunalwahlen von 2006 voraussichtlich wie folgt zusammen:
| CDU | 12 Sitze |
| SPD | 6 Sitze |
| UWG | 2 Sitze |
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: Wappen silber, im Schildfuß ein grüner Berg, belegt mit einer Wellenleiste, darüber ein roter Turm mit Spitzdach und goldenem Kreuz, beidseitig begleitet von einem grünen Eichenblatt.
Das Wappen ist "redend" und bezieht sich in allen Symbolen auf die 1968 zusammengeschlossene Gemeinde Grasberg, für die der grüne Berg und der Turm der Grasberger Kirche symbolisierend reden. Die Wellenleiste, Bezug nehmend auf die Wörpe, symbolisiert die bisherige Gemeinde Wörpedorf. Die Eichenblätter nehmen Bezug auf die ehemalige Gemeinde Eickedorf.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Szamocin, Gemeinde in Polen
- Suså (Suså Kommune), Gemeinde in Dänemark / ehemals; Partnerschaft beendet, da Suså im Rahmen einer Kommunalreform aufgelöst wurde
[Bearbeiten] Museen
Findorff-Hof: bäuerliche Hofanlage, Freiluftmuseum[2]
[Bearbeiten] Bauwerke
- Die ev.-luth. Kirche wurde 1781–89 von Jürgen Christian Findorff erbaut. Sie birgt als Besonderheit die ursprünglich 1694 für ein Hamburger Waisenhaus gebaute Barock-Orgel von Arp Schnitger. Sie ist in ihrer Form die einzige erhaltene kleine Stadtorgel dieses bekannten Orgelbauers (→ Hauptartikel: Orgel der Grasberger Kirche).
[Bearbeiten] Wirtschaft
Grasberg ist Teil der europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg. Von den 1106 Beschäftigten kommen aus den Bereichen Handel, Gastgewerbe und Verkehr 34 %, Produzierendes Gewerbe 32 %, Dienstleistungen 27 %, sowie Land- und Forstwirtschaft 6 %. Grasberg verzeichnet 662 Einpendler und 2300 Auspendler; vornehmlich aus und nach Bremen. (Alle Zahlen aus 2010)
Der Ort verfügt über das Gewerbegebiet Huxfeld-Nord mit einer Fläche von 0,54 Hektar.
Als größere und ältere Firmen sind in Grasberg zu nennen:
- der Lebensmittelhersteller Zeisner Feinkost GmbH & Co. KG (Würzsaucen, insbesondere Tomatenketchup)
[Bearbeiten] Verkehr
Öffentlicher Personennahverkehr - Die VBN Linie 630 verbindet Grasberg mit Bremen und Zeven. - Der Bürgerbus 612 und 616 erschliesst ab den 15. November 2010 die westlichen Ortschaften und Teile von Worpswede für den ÖPNV.
[Bearbeiten] Ortsteile
[Bearbeiten] Gründungen
- 1751: Wörpedorf
- 1753: Eickedorf
- 1762: Rautendorf
- 1762: Schmalenbeck
- 1780: Dannenberg
- 1782: Tüschendorf
- 1785: Meinershausen
- 1784: Grasdorf
- 1789: Huxfeld
- 1790: Seehausen
- 1792: Mittelsmoor
- 1794: Otterstein
- 1800: Adolphsdorf
- 1826: Weinkaufsmoor
- 1831: Grasberg
[Bearbeiten] Eingemeindungen
- 1976: Wilstedter Moor
- 1983: Tarmstedter Moor
[Bearbeiten] Sozialeinrichtungen
Nächstgelegenes Akutkrankenhaus sind die Residenz-Kliniken Lilienthal. In der Kreisstadt besteht das Kreiskrankenhaus Osterholz.
[Bearbeiten] Veranstaltungen
In der dritten Juliwoche findet jährlich, anlässlich des Schützenfestes im Ortsteil Huxfeld, die Dorfparade statt. Erstmals startete dieser Umzug, gemäß dem Motto der Loveparade, im Jahr 1998.
2007 feierten die Veranstalter (die Dorfjugend Schmalenbeck und der Schützenverein Huxfeld) die 10. Ausgabe mit ca. 1200 Besuchern. Im Jahr 2009 wurde der Besucherrekord von ca. 1600 Menschen erreicht.
[Bearbeiten] Literatur
- Karl Lilienthal: Jürgen Christian Findorffs Erbe. Melloh, Lilienthal 1982. Reprint der 3. Auflage von 1931.
- Rolf Metzing, Johann Schriefer, Fritz Westphal: Grasberg. Saade, Osterholz-Scharmbeck 1987, ISBN 3-922642-17-9.
- Schwietering, Volkhard: Dem Schöpfer geweiht - Geschichte und Geschichten der Kirche Grasberg 1789 - 1989. Saade, Osterholz-Scharmbeck 1989.
- Die Gemeinden der Region: Ein aufstrebender Ort am Rand des Teufelsmoores, in: Weser-Kurier, 24. Juni 2010
[Bearbeiten] Weblinks
- Grasberg, Offizielle Webpräsenz
- Adolphsdorf, Ortsteil von Grasberg, Dorfgemeinschaft
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ Der Findorff-Hof auf der Internet-Präsenz der Gemeinde Grasberg
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