Grasberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Grasberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Grasberg
Grasberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grasberg hervorgehoben
53.1833333333338.98333333333335Koordinaten: 53° 11′ N, 8° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Osterholz
Höhe: 5 m ü. NN
Fläche: 55,54 km²
Einwohner:

7.595 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 137 Einwohner je km²
Postleitzahl: 28879
Vorwahl: 04208
Kfz-Kennzeichen: OHZ
Gemeindeschlüssel: 03 3 56 002
Gemeindegliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Speckmannstraße 30
28879 Grasberg
Webpräsenz: www.grasberg.de
Bürgermeisterin: Marion Schorfmann (CDU)
Lage der Gemeinde Grasberg im Landkreis Osterholz
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Über dieses Bild

Die Gemeinde Grasberg gehört zum Landkreis Osterholz und liegt etwa 20 km nordöstlich von Bremen im angrenzenden Moor. Die Ortschaft Grasberg besteht aus den Dörfern Eickedorf und Wörpedorf, die bereits im 18. Jahrhundert im Zuge der Kolonisierung des Teufelsmoores durch Jürgen Christian Findorff gegründet wurden. Auf einem Sandhügel (ca. 5 m üNN) wurde 1785 auf Veranlassung von Findorff die Grasberger Kirche gebaut, um die sich der 1831 erstmals erwähnte Ort entwickelte. Die Gemeinde Grasberg existiert in ihrer heutigen Form erst seit der Gebietsreform 1974, bei der 14 weitere Dörfer eingemeindet wurden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat von Grasberg setzt sich nach den Kommunalwahlen von 2006 voraussichtlich wie folgt zusammen:

CDU 12 Sitze
SPD 6 Sitze
UWG 2 Sitze

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: Wappen silber, im Schildfuß ein grüner Berg, belegt mit einer Wellenleiste, darüber ein roter Turm mit Spitzdach und goldenem Kreuz, beidseitig begleitet von einem grünen Eichenblatt.

Das Wappen ist "redend" und bezieht sich in allen Symbolen auf die 1968 zusammengeschlossene Gemeinde Grasberg, für die der grüne Berg und der Turm der Grasberger Kirche symbolisierend reden. Die Wellenleiste, Bezug nehmend auf die Wörpe, symbolisiert die bisherige Gemeinde Wörpedorf. Die Eichenblätter nehmen Bezug auf die ehemalige Gemeinde Eickedorf.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Museen

Findorff-Hof: bäuerliche Hofanlage, Freiluftmuseum[2]

[Bearbeiten] Bauwerke

Die Kirche von Grasberg
Die Schnitger-Orgel in der Grasberger Kirche

[Bearbeiten] Wirtschaft

Grasberg ist Teil der europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg. Von den 1106 Beschäftigten kommen aus den Bereichen Handel, Gastgewerbe und Verkehr 34 %, Produzierendes Gewerbe 32 %, Dienstleistungen 27 %, sowie Land- und Forstwirtschaft 6 %. Grasberg verzeichnet 662 Einpendler und 2300 Auspendler; vornehmlich aus und nach Bremen. (Alle Zahlen aus 2010)

Der Ort verfügt über das Gewerbegebiet Huxfeld-Nord mit einer Fläche von 0,54 Hektar.

Als größere und ältere Firmen sind in Grasberg zu nennen:

[Bearbeiten] Verkehr

Öffentlicher Personennahverkehr - Die VBN Linie 630 verbindet Grasberg mit Bremen und Zeven. - Der Bürgerbus 612 und 616 erschliesst ab den 15. November 2010 die westlichen Ortschaften und Teile von Worpswede für den ÖPNV.

[Bearbeiten] Ortsteile

[Bearbeiten] Gründungen

  • 1751: Wörpedorf
  • 1753: Eickedorf
  • 1762: Rautendorf
  • 1762: Schmalenbeck
  • 1780: Dannenberg
  • 1782: Tüschendorf
  • 1785: Meinershausen
  • 1784: Grasdorf
  • 1789: Huxfeld
  • 1790: Seehausen
  • 1792: Mittelsmoor
  • 1794: Otterstein
  • 1800: Adolphsdorf
  • 1826: Weinkaufsmoor
  • 1831: Grasberg

[Bearbeiten] Eingemeindungen

  • 1976: Wilstedter Moor
  • 1983: Tarmstedter Moor

[Bearbeiten] Sozialeinrichtungen

Nächstgelegenes Akutkrankenhaus sind die Residenz-Kliniken Lilienthal. In der Kreisstadt besteht das Kreiskrankenhaus Osterholz.

[Bearbeiten] Veranstaltungen

In der dritten Juliwoche findet jährlich, anlässlich des Schützenfestes im Ortsteil Huxfeld, die Dorfparade statt. Erstmals startete dieser Umzug, gemäß dem Motto der Loveparade, im Jahr 1998.
2007 feierten die Veranstalter (die Dorfjugend Schmalenbeck und der Schützenverein Huxfeld) die 10. Ausgabe mit ca. 1200 Besuchern. Im Jahr 2009 wurde der Besucherrekord von ca. 1600 Menschen erreicht.

[Bearbeiten] Literatur

  • Karl Lilienthal: Jürgen Christian Findorffs Erbe. Melloh, Lilienthal 1982. Reprint der 3. Auflage von 1931.
  • Rolf Metzing, Johann Schriefer, Fritz Westphal: Grasberg. Saade, Osterholz-Scharmbeck 1987, ISBN 3-922642-17-9.
  • Schwietering, Volkhard: Dem Schöpfer geweiht - Geschichte und Geschichten der Kirche Grasberg 1789 - 1989. Saade, Osterholz-Scharmbeck 1989.
  • Die Gemeinden der Region: Ein aufstrebender Ort am Rand des Teufelsmoores, in: Weser-Kurier, 24. Juni 2010

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Grasberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
  2. Der Findorff-Hof auf der Internet-Präsenz der Gemeinde Grasberg
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