Hamburg-Alsterdorf
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| Lage des Stadtteils
Alsterdorf |
Lage des Bezirks
Hamburg-Nord |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Hamburg |
| Bezirk: | Hamburg-Nord |
| Geografische Lage: | 53° 36' N, 10° 0' O Koordinaten: 53° 36' N, 10° 0' O |
| Fläche: | 3,1 km² |
| Einwohner: | 12.723 (2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 4156 Einwohner je km² |
| Vorwahl: | 040 |
| Kfz-Kennzeichen: | HH |
Hamburg-Alsterdorf ist ein Stadtteil von Hamburg. Er liegt im Bezirk Hamburg-Nord.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Alsterdorf liegt an der namensgebenden Alster, die den Stadtteil von Nordost nach Südwest durchfließt. Diese bildet die Grenze zum Nachbarstadtteil Groß Borstel. Im Süden und Westen grenzt Alsterdorf an Winterhude, im Osten an Ohlsdorf und Barmbek Nord.
[Bearbeiten] Geschichte
Alsterdorf wird erstmals 1219 urkundlich erwähnt. Es gehört später zum landesherrlichen holsteinischen Amt Trittau. 1803 tauscht das Damenstift St. Johannis seine Besitzungen im Dorf Bilsen bei Quickborn gegen Alsterdorf ein. Da bei diesem Handel auch die Herrschaftsrechte getauscht werden, wird Alsterdorf hamburgisch.
Um 1860 erwirbt der Pastor Dr. Heinrich Matthias Sengelmann (nach dem eine Straße im Stadtteil benannt wurde) eine Kate im Ort und gründet dort ein Heim für Behinderte, die heutige Evangelische Stiftung Alsterdorf.
[Bearbeiten] Politik
Für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft und der Bezirksversammlung gehört Alsterdorf zum Wahlkreis Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Langenhorn.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
Das „Alte Krematorium“ des Hauptfriedhof Ohlsdorf liegt auf dem Gebiet des Stadtteils Alsterdorf und ist mit dem Errichtungsjahr 1892 das älteste erhaltene Krematoriumsgebäude Deutschlands. Dazu gehörte ein mittlerweile eingeebneter Urnenhain. Es wurde 1933 durch das „Neue Krematorium“ auf dem nahegelegenen Friedhofsgelände des Hauptfriedhofes ersetzt. Nachdem der Verfall drohte, wurde es im Jahre 2000 zu einem Restaurant, das allerdings derzeit leer steht, umgebaut.
[Bearbeiten] Sport
Der SC Sperber Hamburg von 1898 ist der örtliche Sportverein. Seine Fußballmannschaft spielte von 1966 bis 1969 und von 1970 bis 1972 in der Fußball-Regionalliga-Nord.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Mit den Haltestellen Sengelmannstraße und Alsterdorf gibt es zwei Haltepunkte der U-Bahn-Linie 1 im Stadtteil. Parallel zur U-Bahnstrecke führt das Gleis der Güterumgehungsbahn.
[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen
- Präsidium der Polizei Hamburg (nach Verwaltungsreform heute zu Winterhude)
- Evangelische Stiftung Alsterdorf
- Israelitisches Krankenhaus
[Bearbeiten] Literatur
- Von Altona bis Zollenspieker. Das Haspa-Handbuch für alle Stadtteile der Hansestadt, Hoffmann und Campe, Hamburg 2001. ISBN 3-455-11333-8. Artikel über Alsterdorf.
[Bearbeiten] siehe auch
Durch Verwaltungsreform gingen Gebiete Alsterdorfs an Winterhude:
[Bearbeiten] Weblinks
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