Hamburger SV (Frauenfußball)

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Hamburger SV
HSV-Logo.svg
Voller Name Hamburger Sport-Verein e.V.
(Abteilung Frauen- und Mädchenfußball)
Ort Hamburg
Gegründet 29. September 1887
(Abteilung: 1970)
Vereinsfarben Blau-Weiß-Schwarz
Stadion Wolfgang-Meyer-Sportanlage
Plätze 2.000
Vorstand Carl-Edgar Jarchow
0(Vorsitzender)
Frank Arnesen
• Oliver Scheel
• Joachim Hilke
Trainer Frank Rost
Teamchef: Holger Prischmann
Homepage hsv-frauen.de
Liga Regionalliga Nord
2011/12 9. Platz (Bundesliga)
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Heim
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Auswärts

Die Frauenfußballabteilung des Hamburger SV besteht seit 1970 und umfasst vier Frauen- und fünf Mädchenmannschaften. Die erste Mannschaft spielt in der Regionalliga Nord, die zweite in der Verbandsliga Hamburg. Spielort ist die Wolfgang-Meyer-Sportanlage.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

1970 wurde die Frauenfußball-Abteilung des Hamburger SV gegründet. In den Siebziger und Achtziger Jahren stand sie im Schatten von Vereinen wie Lorbeer Rothenburgsort oder dem TV Farmsen. 1976 wurde die Frauenmannschaft erstmals Hamburger Meister. Drei Jahre später gewann sie erstmals den Hamburger Pokal. 1990 wurde mit dem erneuten Gewinn der Hamburger Meisterschaft ein weiterer Titel errungen. Durch die Meisterschaft stieg die Mannschaft in die Oberliga Nord, damals die zweithöchste Spielklasse, auf. In der Oberliga erreichte sie mit einigen Ausnahmen stets vordere Platzierungen. 1997 gewann sie zum fünften Mal den Hamburger Pokal und als Vizemeister der Oberliga Nord nahm man sie an der Relegation zur eingleisigen Bundesliga teil. Dort wurde sie hinter Fortuna Sachsenroß Hannover Zweiter. Weil Hannover jedoch auf die Teilnahme an der Bundesliga verzichtete, rückte der HSV nach. In der ersten Bundesligasaison wurde die Mannschaft Letzter und stieg ab. Drei Mal hintereinander wurde der Verein Meister der Regionalliga Nord. In der Saison 1999/2000 gewann er alle Spiele. 2001 konnte er sich in der Aufstiegsrunde durchsetzen, musste aber erneut absteigen. In dieser Saison wurde das Endspiel des DFB-Pokals erreicht, wo der HSV dem 1. FFC Frankfurt mit 5:0 unterlag. 2003 wurde er wieder Meister der Regionalliga Nord. In der Aufstiegsrunde konnte er durch einen Sieg am letzten Spieltag beim USV Jena zum dritten Mal aufsteigen. Die Mannschaft erreichte Platz sechs und das Finale des Hallenpokals, in dem sie mit 1:0 gegen den 1. FFC Turbine Potsdam unterlag. Im Folgejahr wurde der Klassenerhalt erreicht. Mittlerweile konnten sich die HSV-Frauen in der Bundesliga etablieren und erreichte mit dem vierten Platz in der Saison 2010/11 die beste Platzierung der Geschichte.

Die erfolgreiche Jugendarbeit schlägt sich in den Erfolgen der zweiten HSV-Frauenmannschaft nieder. 2002 stieg sie in die Regionalliga Nord auf und wurde auf Anhieb Meister. Da im Gegensatz zum Männerfußball auch die zweiten Mannschaften in der 2. Bundesliga spielen dürfen, qualifizierte man sich für die neu eingeführte Spielklasse. Der Sprung war allerdings etwas zu groß und die zweite Mannschaft musste absteigen. Der sofortige Wiederaufstieg wurde geschafft. Im Unterhaus angekommen belegte die Mannschaft den zweiten Platz und ist damit bester Aufsteiger aller Zeiten. Nach Ablauf der Saison 2010/11 zog der HSV die zweite Mannschaft aus finanziellen Gründen in die Regionalliga zurück.[1] Am 21. Mai 2012 gab man bekannt, die erste Mannschaft für die erste und zweiten Bundesliga zurückzuziehen und wird die Saison 2012/2013 in der Regionalliga spielen.[2]

Personalien [Bearbeiten]

Stand 28. Dezember 2012[3][4]

Kader Saison 2012/13 [Bearbeiten]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 Saskia Schippmann DeutschlandDeutschland
02 Alina Ogundipe DeutschlandDeutschland
03 Kimberly Bühl DeutschlandDeutschland
05 Anna Peters DeutschlandDeutschland
15 Kristin Witte DeutschlandDeutschland
17 Cathérine Knobloch DeutschlandDeutschland
04 Paulina Bode DeutschlandDeutschland
06 Jana Wethje DeutschlandDeutschland
07 Şebnem Dairecioğlu TurkeiTürkei
11 Vanessa Ochs DeutschlandDeutschland
14 Songül Aydin TurkeiTürkei
16 Katrin Prischmann DeutschlandDeutschland
19 Anna Schell DeutschlandDeutschland
25 Henrike Zollfrank DeutschlandDeutschland
27 Johanna Staade DeutschlandDeutschland
28 Finja Witte DeutschlandDeutschland
08 Sara Akbulut TurkeiTürkei
09 Nicol Hirdler DeutschlandDeutschland
10 Fjolla Gara KosovoKosovo
16 Marilén Bistricianu RumänienRumänien
22 Justine Kusi GhanaGhana
24 Daniela Marth DeutschlandDeutschland
29 Jaqueline Wolf DeutschlandDeutschland
33 Nicole Zweigler DeutschlandDeutschland

Zu- und Abgänge Saison 2012/13 [Bearbeiten]

Zugänge
Sara Akbulut (SV Einigkeit Wilhelmsburg)
Kimberly Bühl (FFC Oldesloe 2000)
Şebnem Dairecioğlu (Gölcükspor)
Vanessa Ochs (HSV Barmbek-Uhlenhorst)
Katrin Prischmann (HSV Barmbek-Uhlenhorst)
Anna Schell (TuS Issel)
Abgänge
Marie-Louise Bagehorn (BV Cloppenburg)
Kristina Brenner (Rot-Weiss Frankfurt)
Nina Brüggemann (Arizona State Sun Devils)
Friederike Engel (FC Westheim-Oesdorf 06)
Marisa Ewers (Bayer 04 Leverkusen)
Heike Freese (SV Meppen)
Janina Haye (FC Union Tornesch)
Aferdita Kameraj (BV Cloppenburg)
Henrike Meiforth (VfL Kellinghusen)
Louisa Nöhr (Holstein Kiel)
Lena Petermann (UCF Knights)
Silva Lone Saländer (Karriereende)
Saskia Schippmann (FC Elmshorn)
Christine Schoknecht (SV Henstedt-Ulzburg)
Maja Schubert (FFC Oldesloe)
Carolin Simon (VfL Wolfsburg)
Maike Timmermann (Werder Bremen)
Bianca Weech (SV Henstedt-Ulzburg)
Jessica Wich (1. FFC Frankfurt)
Aylin Yaren (SC 07 Bad Neuenahr)

Winter Transfers 2012

Zugänge
Daniela Marth (FC Altona 93)
Johanna Staade (ESV Fortuna Celle)
Finja Witte (FC Altona 93)
Jaqueline Wolf (TSC Wellingsbüttel)
Henrike Zollfrank (FFC Heike Rheine)
Nicole Zweigler (SV Hafen Rostock)

Bekannte ehemalige Spielerinnen [Bearbeiten]

Erfolge [Bearbeiten]

  • Aufstieg in die Bundesliga 1997, 2001, 2003
  • DFB-Pokal-Finalist 2002
  • DFB-Hallenpokal-Finalist 2004, 2007, 2009
  • Meister der Regionalliga Nord 1999, 2000, 2001, 2003*
  • Hamburger Meister 1976, 1990, 2000*, 2002*
  • Hamburger Pokalsieger 1979, 1991, 1994, 1995, 1997, 2000, 2001, 2002*, 2003, 2004*

Die mit einem Sternchen (*) versehenen Erfolge wurden von der 2. Mannschaft errungen.

Platzierungen seit 1990 [Bearbeiten]

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte DFB-Pokal
1990/91 Oberliga Nord 8. 23:24 15:21 nicht qualifiziert
1991/92 Oberliga Nord 4. 41:28 29:15 1. Runde
1992/93 Oberliga Nord 3. 52:15 30:14 nicht qualifiziert
1993/94 Oberliga Nord 4. 39:25 28:16 1. Runde
1994/95 Regionalliga Nord 2. 58:24 29:15 nicht qualifiziert
1995/96 Regionalliga Nord 10. 20:41 17 1. Runde
1996/97 Regionalliga Nord 2. 65:15 54 1. Runde
1997/98 Bundesliga 12. 1 2 19 17:78 5 2. Runde
1998/99 Regionalliga Nord 1. 18 1 1 82:9 55 1. Runde
1999/00 Regionalliga Nord 1. 22 0 0 103:8 66 nicht qualifiziert
2000/01 Regionalliga Nord 1. 21 1 0 76:7 64 Achtelfinale
2001/02 Bundesliga 11. 2 2 18 16:62 8 Finale
2002/03 Regionalliga Nord 1. 20 1 1 82:8 61 Achtelfinale
2003/04 Bundesliga 6. 10 4 8 47:37 34 Achtelfinale
2004/05 Bundesliga 9. 6 2 14 20:48 20 1. Runde
2005/06 Bundesliga 5. 10 3 9 42:40 33 Achtelfinale
2006/07 Bundesliga 9. 7 5 10 34:34 26 Achtelfinale
2007/08 Bundesliga 10. 4 6 12 23:46 18 Achtelfinale
2008/09 Bundesliga 6. 9 2 11 52:49 29 Achtelfinale
2009/10 Bundesliga 7. 8 4 10 31:51 28 2. Runde
2010/11 Bundesliga 4. 12 2 8 42:42 38 Viertelfinale
2011/12 Bundesliga 9. 5 7 10 23:40 22 Halbfinale
grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte Spielzeiten einen Abstieg.

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Hamburger Abendblatt, Ausgabe vom 3. Mai 2011.
  2. HSV zieht Frauen-Mannschaft aus der Bundesliga zurück - Hamburger Abendblatt, Ausgabe vom 21. Mai 2011.
  3. HSV: Mannschaft (Stand: 20. August 2012)
  4. 1. Frauen 2012-2013