Hannelore Rönsch

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Hannelore Rönsch rechts, mit Ministerkollegin Angela Merkel beim Staatsakt für Detlev Rohwedder im April 1991.

Hannelore Rönsch geb. Heinz (* 12. Dezember 1942 in Wiesbaden-Schierstein) ist eine deutsche Politikerin (CDU).

Sie war von 1991 bis 1994 Bundesministerin für Familie und Senioren.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach der Mittleren Reife besuchte Hannelore Rönsch bis 1960 die Höhere Handelsschule und war anschließend bis 1962 beim Bundeskriminalamt tätig. Von 1962 bis 1983 war sie dann als Mieterberaterin bei der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Nassauische Heimstätte angestellt.

Hannelore Rönsch ist verwitwet[1] und hat eine Tochter.

Partei[Bearbeiten]

Seit 1963 ist sie Mitglied der CDU. Seit 1988 war sie Mitglied im Präsidium der CDU in Hessen.

Abgeordnete[Bearbeiten]

Von 1974 bis 1980 war sie Stadtverordnete der Stadt Wiesbaden. Hier war sie von 1980 bis 1983 auch ehrenamtliche Stadträtin.

Von 1983 bis 2002 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war sie von November 1994 bis Februar 2002 Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Sie war zuletzt (14. Wahlperiode 1998) über die Landesliste Hessen in den Deutschen Bundestag eingezogen.

Öffentliche Ämter[Bearbeiten]

Nach der Bundestagswahl 1990 wurde sie am 18. Januar 1991 als Bundesministerin für Familie und Senioren in die von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 1994 schied sie am 17. November 1994 aus dem Kabinett wieder aus, da das von ihr geführte Ministerium in dem neuen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufging.

Seit November 2001 ist sie Präsidentin des DRK Landesverbandes Hessen.

Kabinette[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/meldungen/9183423.htm