Antje Huber

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Antje Huber geb. Pust (* 23. Mai 1924 in Stettin) ist eine deutsche Politikerin (SPD).

Sie war von 1976 bis 1982 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit.

Biografie[Bearbeiten]

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Abitur im Jahre 1942 absolvierte Antje Huber ein journalistische Ausbildung und war ab 1946 als Sportjournalistin in Berlin, später in Essen bei der Neue Rhein/Ruhr-Zeitung tätig. Von 1961 bis 1962 studierte sie an der Sozialakademie Dortmund und war hier danach bis 1969 als Studienleiterin tätig.

Politik[Bearbeiten]

Seit 1948 ist sie Mitglied der SPD. Von 1975 bis 1978 gehörte sie dem SPD-Bundesvorstand und von 1978 bis 1984 dem Präsidium der SPD an.

Von 1969 bis 1987 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie vertrat den Wahlkreis Essen III.

Öffentliche Ämter[Bearbeiten]

Nach der Bundestagswahl 1976 wurde sie als Nachfolgerin von Katharina Focke (SPD) am 16. Dezember 1976 als Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit in die von Bundeskanzler Helmut Schmidt geführte Bundesregierung berufen. Nachdem sie bereits am 7. April 1982 von ihrem Amt zurückgetreten war,[1] schied sie anlässlich der Kabinettsumbildung am 28. April 1982 endgültig aus der Bundesregierung aus.

Ehrungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Spiegel vom 12. April 1982: Gesenktes Haupt. Mit ihrem Rücktritt hat Gesundheitsministerin Huber den Kanzler desavouiert: Schmidt laufen die Leute weg, bevor er sie feuern kann.

Weblinks[Bearbeiten]