Hilde Meisel

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Hilde Meisel (* 31. Juli 1914 in Wien; † 17. April 1945 in Tisis bei Feldkirch) war eine Sozialistin und Publizistin.

Aufgewachsen in Berlin veröffentlichte sie Artikel gegen die NS-Diktatur in Deutschland. In Zeitschriften, Büchern und Rundfunksendungen rief sie im englischen Exil, unter dem Pseudonym Hilda Monte, zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus auf. Obwohl als Sozialdemokratin [1] und Jüdin stark gefährdet, unternahm sie wiederholt geheime Aktionen in Deutschland, Österreich, Frankreich und Portugal.

Weitere Decknamen, die sie in der Emigration benutzte, waren Hilde Olday, Selma Trier, Helen Harriman, Eva Schneider, H. Monte, Hilde Monte und Hilda Monte.

Frühe politische Prägung[Bearbeiten]

Sie wurde als jüngere von zwei Töchtern in einem nicht strenggläubigen bürgerlich-jüdischen Elternhaus in Wien geboren, wo die Familie bis 1915 lebte. Danach zogen ihre Eltern, Ernst und Rosa Meisel, zurück nach Berlin. Ihr Vater Ernst Meisel bestritt mit dem Import und Export von Haushaltsartikeln seinen Lebensunterhalt.

Laut dem Berliner Adressbuch waren ihre Eltern von 1915 bis 1936 in Berlin gemeldet. Bis zur Pubertät prägte eine Schilddrüsenkrankheit ihr Leben, und sie musste deshalb mit ihrer Mutter öfters in die Schweiz zur Kur. 1924 wandte sich ihre ältere Schwester Margot einer deutsch-jüdischen Jugendgruppe mit sozialrevolutionären Ideen, dem „Schwarzen Haufen“ (SH), zu, die bis 1927 den liberalen deutsch-jüdischen „Wanderbund-Kameraden“ angehörte und sich 1928 auflöste.

Hilde Meisel absolvierte von 1924 bis 1929 das Lyceum Berlin. Als 1929 ihr Onkel, der bekannte Dirigent und Komponist Edmund Meisel, in London arbeitete, kam sie zum ersten Mal nach England. Im gleichen Jahr unternahm sie ihre ersten Aktivitäten im Internationalen Sozialistischen Kampfbund (ISK). Als der ISK 1932 eine eigene sozialistische Tageszeitung - Der Funke - herauszugeben begann, beteiligte sich Hilde Meisel mit einer Reihe von Artikeln über die ökonomischen Probleme in Frankreich, England und Spanien. 1932 begann sie ein Kunststudium in London, das sie 1934 abbrach.

Nach der Machtergreifung der Nazis[Bearbeiten]

Sie belegte Kurse in Nationalökonomie an der London School of Economics und veröffentlichte zahlreiche ökonomische Aufsätze. An der London School of Economics nahm sie ab 1933 auch ihren Widerstand gegen den Nationalsozialismus auf.

Über den Internationalen Sozialistischen Kampfbund (ISK) fand sie Kontakt zu politischen Freunden in verschiedenen Ländern. Unter dem Pseudonym Hilda Monte brachte sie ihren Gesinnungsgenossen in Deutschland Literatur und Informationen und half auch so manchem bei der Flucht aus Deutschland.

Die Beiträge, die sie für die Sozialistische Warte, die Exil-Publikation des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK), schrieb, befassten sich meist mit Problemen der Wirtschaft.

Als sich die Lage des Strafverteidigers Hans Litten im KZ Dachau verschlechterte, beteiligte sie sich auf die Bitte ihrer Schwester intensiv an den Bemühungen um seine Freilassung. Sie korrespondierte darüber mit anderen Unterstützern und erreichte, dass am 26. Januar 1938 im Manchester Guardian ihr Aufruf „In Dachau Camp. The Tragic Case of Hans Litten“ veröffentlicht wurde. Diese Aktionen waren jedoch erfolglos, da Hans Litten nur wenige Tage später in der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 1938 Suizid beging.

1938 ging Hilde Meisel - zur Vermeidung der Ausweisung aus Großbritannien - eine Scheinheirat mit dem homosexuellen deutsch-britischen Karikaturisten John Olday (1905–1977) ein. Sie wurde dadurch britische Staatsbürgerin und konnte ihre Tätigkeiten in England wesentlich einfacher durchführen. Dabei entwickelte sie eine rege publizistische Tätigkeit mit Beiträgen in The Vanguard, Sozialistische Warte, Left News und Tribune.

Wie kann man Hitler besiegen [Hilda Monte] 1939-1945[Bearbeiten]

How to conquer Hitler[Bearbeiten]

Zusammen mit Fritz Eberhard veröffentlicht sie die Schrift „How to conquer Hitler - A Plan of Economic and Moral Warfare of the Nazi Home Front“. Es wird vermutet, dass der größte Teil von ihm verfasst wurde.

Damit ihre englischen Leser ihren Namen auch vernünftig aussprechen konnten, wandelte sie ihren Vornamen bei englischen Veröffentlichungen in „Hilda Monte“ ab. In ihren deutschsprachigen Manuskripten benutzte sie aber weiterhin das Pseudonym „Hilde Monte“, bei Anwesenheitslisten auf Veranstaltungen die Abkürzung „H. Monte“ und bei Veröffentlichungen, wo Behörden sich weigerten, unter einem dieser Namen etwas zu veröffentlichen, notgedrungen den Namen „Hilde Olday“.

In seiner Publikation „Arbeit gegen das Dritte Reich“ erwähnt Fritz Eberhard Näheres dazu:

Ein Einschnitt in meiner Emigrantenarbeit war der Kriegsausbruch. Zu dieser Zeit habe ich mich dann auch von der Organisation, vom ISK getrennt. Ich war danach nicht politisch, aber gewerkschaftlich organisiert; war also in England ein politischer Einzelgänger. Meine Eintrittskarte sozusagen zu einem erträglicheren und fruchtbareren Emigrantendasein war ein Buch, das ich sehr rasch nach Kriegsbeginn geschrieben hatte aufgrund von vorher laufenden Vorbereitungen, zusammen mit Hilda Monte, die erst einen Tag vor Kriegsausbruch Deutschland verlassen hatte, vorher aber auch in England gewesen war.
Sie hatte die letzten Erfahrungen in Deutschland gemacht über die psychologische Lage der Bevölkerung. Dieses Buch 'How to conquer Hitler' gab Ratschläge für den ökonomischen und den psychologischen Krieg gegen Hitler (How to conquer Hitler = Wie kann man Hitler besiegen). Glänzende Besprechungen hatte dieses Buch, das Buch ist eine Seltenheit, denn der größte Teil der Auflage befand sich in einem Lagerhaus am Hafen, als dieses von Nazibomben zerstört wurde. Wenn das Buch deshalb auch zu keiner großen Verbreitung kam, manche wichtigen Leute kannten es doch, und so manche Türen öffneten sich für mich.

Die Trennung vom ISK (Herbst 1939)[Bearbeiten]

1939 trat sie zusammen mit Fritz Eberhard und Hans Lehnert (1899-1942) aus dem Internationalen Sozialistischen Kampfbund ISK aus. Selbst während des Krieges versuchte sie immer wieder, nach Deutschland zu kommen.

Der Sender der europäischen Revolution[Bearbeiten]

Anfang 1940 wurde sie zusammen mit Fritz Eberhard als Beraterin in den Gillies-Ausschuss berufen. In ihm wurden konkrete Pläne für die Einrichtung eines sogenannten Schwarzsenders entwickelt. Der Sender der europäischen Revolution ging am 7. Oktober 1940 zum ersten Mal auf Sendung.

Auch nach der Auflösung des Gillies-Ausschuss 1941 bildete sie bis 1943 zusammen mit dem Gewerkschaftssekretär Walter Auerbach, dem Juristen Otto Kahn-Freund und Fritz Eberhard einen Diskussionskreis, der sich mit der Bekämpfung des Nationalsozialismus in Deutschland beschäftigte.

Im Auftrag des „Ministry of Economic Warfare“ (MFW) wurde Hilde Meisel Mitarbeiterin des „Central European Joint Committee“ (Propaganda und Nachrichtenauswertung).

Help Germany to revolt![Bearbeiten]

1942 erschien das Buch Help Germany to revolt!. Es ist das letzte Buch, das sie zusammen mit Fritz Eberhard verfasst hat.

Fritz Eberhard dazu:

Im Namen der Fabian Society verfaßte ich eine kleine Broschüre, wiederum zusammen mit Hilda Monte: 'Help German to revolt'. Sie war in Form eines Briefes an die Mitglieder der Labour-Party geschrieben, und ging eben auch von dem Gedanken aus, daß nicht alle Deutschen Nazis waren.

Es ist das einzige Buch von ihr, das heute noch - von der Friedrich-Ebert-Stiftung - vertrieben wird.

German Educational Reconstruction[Bearbeiten]

1942 bereitete sie zusammen mit Fritz Borinski, Werner Milch, Minna Specht, Walter Auerbach, Werner Burmeister, Fritz Eberhard und Otto Kahn-Freund die Gründung der German Educational Reconstruction (G.E.R.) vor. Es handelte sich dabei um ein Projekt, das von der Union deutscher sozialistischer Organisationen in Großbritannien (Union) angestoßen wurde und sich mit der Planung und Vorbereitung einer Neuordnung des Bildung- und Erziehungssystem im Nachkriegsdeutschland beschäftigte.

1943 beteiligte sie sich mit ein paar Beiträgen an diesem Projekt.

Die Union war eine Arbeitsgemeinschaft folgender Vertretungen deutscher sozialistischer Flüchtlinge: Sozialdemokratische Partei Deutschlands Sopade, Sozialistische Arbeiter-Partei SAPD, Gruppe Neu Beginnen (NB) und ISK. Sie wurde im Frühjahr 1941 auf Wunsch der Labour Party gegründet.

Nach eigener Aussage stellte sich die Union die Aufgabe, am Sturz des Hitler-Systems zu arbeiten und an der Seite der Alliierten für die Niederlage Hitlers zu wirken. Darüber hinaus wurden die Voraussetzungen und die Aufgaben einer kommenden einheitlichen sozialistischen Partei in Deutschland diskutiert und Gedanken über eine gemeinsame Zielsetzung ausgetauscht, um in einem demokratischen Nachkriegsdeutschland nicht die Fehler der Weimarer Republik zu wiederholen.

BBC[Bearbeiten]

Hilde Meisel wirkte außerdem an den deutschen Arbeiter-Sendungen der BBC mit, wurde im Rahmen des Bildungsprogramms der britischen Streitkräfte tätig und näherte sich gegen Kriegsende wieder der ISK-Gruppe in London an.

Ein erhalten gebliebenes Rundfunk-Manuskript, das Mitte Dezember 1942 verfasst wurde, beschäftigt sich mit der Ermordung der europäischen Juden: „Was heute in Polen geschieht: die kaltblütige Ausrottung des jüdischen Volkes, das geschieht in Ihrem Namen, im Namen des deutschen Volkes.[...] Beweisen Sie diesen Menschen Ihre Solidarität, auch wenn es Mut kostet - gerade wenn es Mut kostet.

The Unity of Europe[Bearbeiten]

Ursprünglich hatte sie gemeinsam mit Walter Auerbach, Fritz Eberhard, Otto Kahn-Freund und Kurt Mandelbaum an dem Buch „The Next Germany. A Basis of Discussion on Peace in Europe“ gearbeitet, aufgrund von Meinungsverschiedenheiten sich aber von diesem Projekt getrennt.

Ihre Ideen und umfassenden Konzepte für die wirtschaftliche Integration Europas sind dann in ihrem Buch „The Unity of Europe“ veröffentlicht worden. Darin werden u.a. die ökonomischen Bedingungen einer europäischen Nachkriegsordnung behandelt. Mehrere Diplomarbeiten haben sich später mit dem Buch beschäftigt.

Beide Bücher sind 1943 veröffentlicht worden. In den Sozialistische Mitteilungen - News for German Socialists in England, Nr. 57, Ende Dezember 1943, steht u.a. dazu:

"In einem etwa gleichzeitig erschienenen, vom Left Book Club herausgegebenen Buche 'The Unity of Europe' von Hilda Monte wird in einem kurzen Kapitel ebenfalls die Stellung Deutschlands in einem neuen Europa erörtert; grundsätzlich im gleichen Sinne wie in 'The next Germany'. Das überaus lesenswerte Buch Montes ist reich an Tatsachen-Material und an instruktiven Erörterungen der politischen und wirtschaftlichen Zukunftsprobleme Europas und betont besonders den bisherigen Gegensatz des hochindustrialisierten Westens und des agrarischen Südostens Europas, der Export-Schwierigkeiten auf der einen, bäuerliche Armut auf der anderen Seite, Krisen, Spannungen und Unsicherheit zur Folge hatte und eine der Ursachen des Krieges wurde."

In geheimer Mission in die Schweiz[Bearbeiten]

Im Sommer 1944 wurde Hilde Meisel im Rahmen des „Faust Project“ von der „Labor Section“ des Office of Strategic Services (OSS) angeworben. Der Amerikanische Geheimdienst suchte in dem Zeitraum um die 200 Agenten, die militärische und politische Nachrichten in Deutschland beschaffen sollten.

Außerhalb von London, in einem kleinen Privathaus, wurden zu diesem Zweck vom OSS mehrere Schulungskurse für die Teilnehmer des Projekts durchgeführt. Lehrer dieser Kurse waren Mitglieder der US-amerikanischen Armee, darunter auch mehrere Emigranten. Theoretisch wurden die Teilnehmer auf den praktischen deutschen Alltag im nationalsozialistischem Deutschland vorbereitet. Dabei wurde unter anderem vermittelt, welche Meldeformulare gerade im Umlauf waren, welche Lebensmittelkarten benutzt wurden, wie man an eine Wohnung kam und welche Bescheinigungen man haben musste, um eine Arbeit zu bekommen. Zum Abschluss dieser Kurse wurden die Teilnehmer im Fallschirmspringen ausgebildet. Aus Geheimhaltungsgründen wurde ihnen untersagt, mit ihren Bekannten über ihre bevorstehenden Abreise zu sprechen.

Zusammen mit Anna Beyer wurde Hilde Meisel im September 1944 in einem kleinen Flugzeug nach Frankreich geflogen. Ursprünglich sollten beide in der Nähe von Lyon abgesetzt werden. Da aber zu dem Zeitpunkt dort noch gekämpft wird, wurden die beiden Frauen in der Nähe des Genfersees unweit von Thonon-les-Bains auf einer Wiese abgesetzt, die seit Beginn des Krieges vom englischen Geheimdienst als Start- und Landeplatz benutzt worden war.

Von einem französischen Bauern wurden sie in einem alten offenen Wagen zu einem stillgelegten Stollen transportiert, wo sie von einem englischen Offizier begrüßt wurden. Durch seine Mithilfe gelangten beide nach Thonon-les-Bains, wo sie sich vier Wochen aufhielten, bis sie von Rene Bertholet abgeholt wurden. Illegal reisen sie in die Schweiz nach Zürich, wo sie mit neuen Papieren ausgestattet werden. Zusammen mit Hanna Bertholet nahm Hilde Meisel an einem Treffen des Kreises um Willem Adolf Visser 't Hooft in Genf teil.

Kurz darauf reiste sie mit Anna Beyer weiter in die Tessiner Alpen bei Intragna. Das Ehepaar Bertholet unterhielt dort ein Ferienhaus namens „Al Forno“, das als Aufenthaltsort von Emigranten benutzt wurde. Seit Herbst 1944 versuchten Zwangsarbeiter von Deutschland aus, schwimmend in die Schweiz zu flüchten. Um diesen Grenzverkehr zu unterbrechen, hatten die Deutschen die deutsch-schweizerische Grenze hermetisch abgeriegelt.

Kurz vor Kriegsende erhalten Anna Beyer, Hanna Bertholet, Anne Kapius und Hilde Meisel von der US-amerikanischen Vertretung in Bern eine Einladung. Bei diesem Treffen sollten die Frauen für Sabotageakte in Deutschland angeworben werden. Dieser Wunsch wurde von den angesprochenen Personen abgelehnt.

Etwas später nahm Hilde Meisel zusammen mit Karl Gerold, dem späteren Herausgeber der Frankfurter Rundschau, vom Tessin aus Verbindungen zu österreichischen Widerstandskreisen auf.

Am 17. April 1945 wurde sie auf dem Rückweg von Österreich in die Schweiz in der Nähe von Feldkirch, an der „grünen Grenze“ zu Liechtenstein, von einem Grenzwachebeamten angehalten und bei einem Fluchtversuch angeschossen. Sie starb unmittelbar an den Verletzungen und wurde auf dem evangelischen Friedhof in Feldkirch begraben. Erst zwei Jahre später wurde die wahre Identität der Toten geklärt und ein entsprechender Grabstein für Hilde Monte-Olday errichtet.[2]

1946 wurde Hilde Meisel zu Unrecht als Drahtzieherin für das 1939 von Georg Elser auf Adolf Hitler verübte Bombenattentat verantwortlich gemacht.[3]

Ehrungen[Bearbeiten]

Liste der Straßen und Einrichtungen, die nach Hilde Meisel benannt sind:

Werke[Bearbeiten]

Bücher und Broschüren:

Als Hilde Meisel:

  • Gedichte Hans Lehnert. - Hamburg : Europäische Verlagsanstalt, 1950

Als Hilda Monte:

Artikel:

in der Sozialistische Warte:

Namen in [ ] sind die im Artikel verwendeten Pseudonyme

  • [Selma Trier] Der Griff nach der Saar,Jg. 9. 1934, Nr. 8 (Dezember), S. 192 - 201
  • [H. Monte] Krise und Ausbeutung, Jg. 11. 1936, Nr. 1 (Januar), S. 13 - 16
  • [H. Monte] Neues Labour-Programm, Jg. 12. 1937, Nr. 10 (15. Mai 1937), S. 220 - 222
  • [H. Monte] Evolutionaerer Kommunismus, Jg. 13. 1938, Nr. 12 (25. März 1938), S. 267 - 270
  • [Hilde Monte] Die wirtschaftliche Unabhaengigkeit der CSR, Jg. 13. 1938, Nr. 26 (1. Juli 1938), S. 603 - 609
  • [Hilde Monte] Ungarn vor der Wahl, Jg. 13. 1938, Nr. 28 (15. Juli 1938), S. 658 - 662
  • [Hilde Monte] Die Erschliessung Polens, Jg. 13. 1938, Nr. 36 (9. September 1938), S. 845 - 848

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (Hrsg.): Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert. Marburg 2000, S. 227
  2. http://www.malingesellschaft.at/texte/nationalsozialismus/angelika-rosina-kuntner-2009-ein-tod-bei-feldkirch.-leben-und-werk-der-widerstandskaempferin-hilde-monte-olday-1914-1945 Hier auch die Abbildung des kriminalpolizeilichen Berichts zu den Umständen des Todes von "Eva Schneider", recte Hilde Meisel.
  3. Peter Koblank: Union Time, Hilda Monte und der Illegale "A", Online-Edition Mythos Elser 2006

Literatur[Bearbeiten]

  • Knut Bergbauer: Den Namenlosen ein Denkmal setzen. Freitag, Die Ost-West-Wochenzeitung, Nr. 31, 2004.
  • Fritz Eberhard: Arbeit gegen das Dritte Reich. Berlin: Informationszentrum Berlin, Gedenk- und Bildungsstätte Stauffenbergstrasse 1980 (2. Aufl).
  • Willi Eichler: Hilda Monte. Geist und Tat, 2. Jahrgang, Nr. 4, April 1947.
  • Ilse Fischer: Monte, Hilda. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 18, Duncker & Humblot, Berlin 1997, ISBN 3-428-00199-0, S. 43 f. (Digitalisat).
  • Max Fürst: Gefilte Fisch und wie es weiterging. München: Dt. Taschenbuch-Verl. 2004, ISBN 3-423-13190-X.
  • Gisela Konopka: Mit Mut und Liebe. Weinheim 1996.
  • Annedore Leber: Das Gewissen steht auf. 64 Lebensbilder aus dem deutschen Widerstand 1933-1945. Hrsg. in Zusammenarbeit m. Willy Brandt u. Karl Dietrich Bracher, Berlin-Frankfurt 1955.
  • Sabine Lemke-Müller: Ethik des Widerstands. Der Kampf des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK) gegen den Nationalsozialismus. Bonn 1996.
  • Heiner Lindner: "Um etwas zu erreichen, muss man sich etwas vornehmen, von dem man glaubt, dass es unmöglich sei." Der Internationale Sozialistische Kampf-Bund (ISK) und seine Publikationen. Bonn: Historisches Forschungszentrum 2006.
  • Ursula Lücking (Hrsg.): Anna Beyer. Politik ist mein Leben. Waldemar Kramer Verlag, Frankfurt/M. 1991.
  • Dieter Nelles: Widerstand und internationale Solidarität. Die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) im Widerstand gegen den Nationalsozialismus unter besonderer Berücksichtigung der Seeleute. Essen: Klartext Verlag 2001. ISBN 3-88474-956-0 (Diss. 2000).
  • Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (Hrsg.): Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert. Marburg: Schüren 2000, ISBN 3-89472-173-1.
  • Frédéric Stephan: Die Europavorstellungen im deutschen und französischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1933/40 bis 1945. Stuttgart: Univ., Diss. 2002.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hilde Meisel – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien