Feldkirch

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Feldkirch
Wappen von Feldkirch
Feldkirch (Österreich)
Feldkirch
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Feldkirch
Kfz-Kennzeichen: FK
Fläche: 34,33 km²
Koordinaten: 47° 14′ N, 9° 36′ O47.2380555555569.5983333333333458Koordinaten: 47° 14′ 17″ N, 9° 35′ 54″ O
Höhe: 458 m ü. A.
Einwohner: 31.428 (1. Jän. 2014)
Postleitzahl: 6800
Vorwahl: 05522
Gemeindekennziffer: 8 04 04
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schmiedgasse 1–3
6800 Feldkirch
Website: www.feldkirch.at
Politik
Bürgermeister: Wilfried Berchtold (ÖVP)
Gemeindevertretung: (2010)
(36 Mitglieder)
25 ÖVP
5 Grüne
3 SPÖ
3 FPÖ [1]
Lage der Stadt Feldkirch im Bezirk Feldkirch
Altach Düns Dünserberg Feldkirch Frastanz Fraxern Göfis Götzis Klaus Koblach Laterns Mäder Meiningen Rankweil Röns Röthis Satteins Schlins Schnifis Sulz Übersaxen Viktorsberg Weiler Zwischenwasser VorarlbergLage der Gemeinde Feldkirch im Bezirk Feldkirch (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Feldkirch, Blick vom Stadtschrofen
Feldkirch, Blick vom Stadtschrofen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Feldkirch ist, gemessen an der Bevölkerungszahl, mit 31.428 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) die zweitgrößte Stadt im österreichischen Bundesland Vorarlberg und zugleich Hauptstadt des gleichnamigen Verwaltungsbezirks. Die Stadt liegt am Ausgang des Illtals in der Ebene des Alpenrheins und grenzt an die Schweiz sowie an Liechtenstein. Feldkirch ist die westlichste Gemeinde Österreichs und dessen 13.-bevölkerungsreichste Stadt.

Feldkirch ist Sitz zahlreicher Institutionen, weshalb es auch als „heimliche Landeshauptstadt“ bezeichnet wird.[2] Dazu zählen unter anderem das Landesgericht Feldkirch, die Finanzlandesdirektion, die Wirtschaftskammer Vorarlberg, die Arbeiterkammer Vorarlberg, das größte Landeskrankenhaus Vorarlbergs (Landeskrankenhaus Feldkirch), das Vorarlberger Landeskonservatorium, eine Außenstelle des Bundesfinanzgerichtes und das Landesamt für Vermessung und Geoinformation (LVG)[3]. Seit 1968 ist Feldkirch Diözesanstadt sowie Bischofssitz und seit der Gründung der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg 2007 auch Hochschulstadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Feldkirch um 1650, Kupferstich von Matthäus Merian d. Ä.
Marktgasse, Feldkirch
Neustadt, Feldkirch
Feldkirch

Antike und Mittelalter[Bearbeiten]

Einige Kilometer nördlich des heutigen Stadtgebiets (im heutigen Rankweil) befand sich bereits zu römischer Zeit eine Siedlung mit einer ecclesia sancti Petri ad Campos, also einer Kirche St. Peter im Felde. Im 9. Jhdt. entstand dann eine weitere (Filial-)Kirche im Feld, die St. Petronilla-Kirche (heute Kapelle St. Petronilla und Martin). Der Name Feldkirichun im Rätischen Reichsurbar – einem Besitzverzeichnis von 842 n. Chr. – leitete sich von einer dieser Kirchen im Feld ab und bezeichnete ursprünglich die Siedlung des heutigen Altenstadt. Der Name Feldkirch (Veldkiricha, Veldkirchia u. a. Schreibweisen) wurde dann jedoch für die südlicher, nahe der Ill, neu entstandene und stark wachsende Ansiedlung am Fuße der unter Graf Hugo I. von Montfort erbauten Schattenburg übernommen und das ursprüngliche Feldkirch, obgleich immer noch Dorf, nach und nach Alte Stat, später Altenstadt genannt.

1218 ist das neue Feldkirch erstmals urkundlich als Stadt genannt. Der letzte Graf der Feldkircher Linie der Montforter, Rudolf IV. († 1390), war zunächst viele Jahre Domherr und Dompropst in Chur und erst nach einer späten, kinderlosen Ehe zur Regierung berufen. Er veräußerte 1375 Stadt und Herrschaft Feldkirch an Herzog Leopold III. von Habsburg, dessen Vögte 1379 schließlich in Feldkirch einzogen.

Zu Anfang des 14. Jahrhunderts lebten 30-40 Juden in Feldkirch, die jedoch 1349 verbrannt wurden, da man sie des Ausbruchs der Pest bezichtigte.

Im Zusammenhang mit dem Verkauf verstanden es die Feldkircher Bürger, Freiheitsrechte zu erstreiten, die im großen Freiheitsbrief von 1376 ihren Ausdruck fanden und die sie wirtschaftlich zu nutzen wussten.

Der Handel mit Italien und dem Heiligen Römischen Reich gedieh und brachte der Stadt Wohlstand. Die Handwerker erreichten eine solche Bedeutung, dass sie 1405 einen Aufstand gegen die Patrizier wagen konnten. Der Reichtum der Stadt war eine wichtige Voraussetzung für ihre kulturelle Entwicklung. Man hatte genug Geld zur Gründung einer Lateinschule, die sich 1399 zum ersten Mal nachweisen lässt.

Die Habsburger verwalteten in der Folge ihre im heutigen Vorarlberg gelegenen Herrschaftsgebiete abwechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Im späten Mittelalter, in der Zeit der Appenzellerkriege (1405–1429) zwischen der mit Habsburg verbündeten Fürstabtei St. Gallen und den dieser untergebenen Appenzellern, begann die in der Neuzeit abgeschlossene Herausbildung der staatlichen Territorien. Signifikant dafür sind unterschiedliche Bündnisse der Städte und der Stände der Herrschaft Feldkirch mit den Hofleuten zu Altstätten, Berneck und Marbach, mit der Stadt St. Gallen sowie mit den Landleuten am Eschnerberg. 1405 erfolgte durch die Aufnahme der Stadt Feldkirch die eigentliche Gründung des nach eidgenössischem Vorbild organisierten Bundes ob dem See, des wichtigsten Bündnisses dieser Zeit in dieser Region. Der Bund dehnte sich durch den Beitritt von Bludenz, Rankweil, Sax, Gaster, Toggenburg und anderen rasch aus. Gewagte militärische Unternehmungen und Erhebungen gegen die Herrschaft der Habsburger (Tirol, Allgäu, Thurgau) waren kurzfristig erfolgreich und führten zur Zerstörung zahlreicher Adelsburgen. Am 13. Jänner 1408 unterlag der Bund jedoch bei Bregenz dem habsburgischen Ritterheer.[4]

Neuzeit[Bearbeiten]

Im Zweiten Koalitionskrieg fand bei Feldkirch 1799 eine Schlacht statt. 1649 begründete der Jesuitenorden in Feldkirch ein Kolleg, aus dem sich von 1856 an das vom Kaiserhaus protegierte Elitegymnasium Stella Matutina entwickelte, das – mit Unterbrechungen – bis 1979 bestand und durch das Feldkirch internationale religiöse, wissenschaftliche und pädagogische Ausstrahlung gewann.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

1925 vergrößerte sich das Stadtgebiet erheblich durch die Eingemeindung von Levis, Altenstadt, Gisingen, Nofels, Tosters und Tisis.

Am 1. Oktober 1943 war Feldkirch Ziel eines alliierten Luftangriffes. Ein Bomberverband der USAAF, der ein Messerschmitt-Werk bei Augsburg angreifen sollte, jedoch auf Grund von schlechtem Wetter sein Ziel nicht gefunden hatte, nutzte stattdessen Feldkirch als Ersatzziel. Getroffen wurde unter anderem ein Lazarett im Stadtteil Tisis, wobei über 100 Todesopfer zu beklagen waren. Abgesehen vom Einmarsch der französischen Truppen zu Kriegsende war der Bombenangriff auf Feldkirch die einzige größere Kampfhandlung während des Zweiten Weltkriegs im Raum Vorarlberg.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister und Stadtrat[Bearbeiten]

Bürgermeister der Stadtgemeinde Feldkirch ist seit 1991 der am 21. Juni 1954 in Feldkirch geborene Wilfried Berchtold (ÖVP). Von 1995 bis 2011 war er auch Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes. Berchtold übt die Funktion des Bürgermeisters hauptberuflich aus. Zuvor war er von 1986 bis 1991 Referent in der Abteilung für Außenhandel und Handelspolitik in der Wirtschaftskammer Vorarlberg.[5] In der Stadtverwaltung ist er unter anderem für die allgemeine Verwaltung, für Personalangelegenheiten, für das Feuerwehrwesen und das Katastrophenmanagement zuständig.[6]

Vizebürgermeisterin ist Erika Burtscher (ÖVP).

Neben dem Bürgermeister und der Vizebürgermeisterin gehören Barbara Schöbi-Fink (ÖVP), Angelika Lener (ÖVP), Marlene Thalhammer (Grüne), Wolfgang Matt (ÖVP), Guntram Rederer (ÖVP), Rainer Keckeis (ÖVP) und Daniel Allgäuer (FPÖ) dem neunköpfigen Stadtrat an.[7]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Stadtgemeinderat umfasst 36 Mitglieder (einschließlich Bürgermeister) und setzt sich nch der Gemeindevertretungswahl 2010 wie folgt zusammen:[8]

Gliederung[Bearbeiten]

Seit der Gründung von „Groß-Feldkirch“ besteht die Stadt aus sieben „Fraktionen“ – diese bezeichnen hier einen Ortsteil und nicht einen Zusammenschluss von Abgeordneten –, von denen jede einen Ortsvorsteher hat. Diese werden von der Stadtvertretung im Einvernehmen mit dem Bürgermeister bestellt. Heute kommt den Fraktionen und ihren Ortsvorstehungen in der politischen Realität aber meist nur noch geringe Bedeutung zu.

Einwohnerentwicklung der Stadtteile Feldkirchs (Stand 31. Dezember 2003)

Die sieben Fraktionen sind (Stand: 31. März 2011):

Stadtteil KG-Nummer[9] Fläche in m2[9] Einwohner[9] Haushalte[9] Ortsvorsteher[10] Partei
Feldkirch-Innenstadt 92105 01.309.629 3.191 1.545 Dieter Preschle ÖVP
Levis 92102 02.514.153 2.373 1.114 Trudi Tiefenthaler ÖVP
Altenstadt 92102 03.375.570 4.819 2.002 Josef Mähr ÖVP
Gisingen 92102 08.002.650 8.564 3.472 Peter Vaschauner ÖVP
Nofels 92116 10.702.079 3.787 1.460 Doris Wolf ÖVP
Tosters 92125 04.052.933 5.377 2.350 Manfred Himmer ÖVP
Tisis 92124 04.397.119 4.985 2.202 Gerold Kornexl ÖVP

Wappen[Bearbeiten]

Hauptartikel: Wappen der Stadt Feldkirch

Das Wappen der Stadt Feldkirch besteht aus einer schwarzen Kirchenfahne auf silbernem Schild. Es findet in den Stampiglien und im Siegel sowie in der Fahne der Stadt Verwendung. Ursprünglich bestand das Stadtwappen aus einem Bild des Feldkircher Domes, an dem das Wappen mit der schwarzen Kirchenfahne hing. Es gleicht dem Wappen der Grafen von Werdenberg-Heiligen und entspricht – in anderer Farbstellung – dem Wappen der Grafen von Montfort und dem des Bundeslandes Vorarlberg.

Sicherheit[Bearbeiten]

Feldkirch ist Sitz des Bezirkspolizeikommandos für den Bezirk Feldkirch, Standort der Polizeiinspektion Feldkirch und der Landespolizeischule. Außerdem befindet sich in Feldkirch eine Außenstelle des Einsatzkommandos Cobra, einer österreichischen Antiterroreinheit. Die Stadt Feldkirch beschäftigt einen eigenen Gemeindewachkörper mit 20 Stadtpolizisten, deren Wachzimmer sich im Rathaus befindet. Daneben sind noch zwei Parküberwachungsorgane für die Stadt im Einsatz.

Institutionen[Bearbeiten]

Blick über Feldkirch

Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen[Bearbeiten]

Sowohl die Arbeiterkammer Vorarlberg als auch die Wirtschaftskammer Vorarlberg haben ihren Sitz in Feldkirch. Der Österreichische Gewerkschaftsbund ist mit einer Niederlassung vertreten.

Diözese[Bearbeiten]

Das Gebiet der späteren Stadt Feldkirch gehörte seit dem frühen Mittelalter zusammen mit dem Süden des heutigen Vorarlberg zum Bistum Chur, der Norden Vorarlbergs zum Bistum Konstanz und der Nordosten zum Bistum Augsburg. Unter Kaiser Joseph II. (1780–1790) wurde in Wien erfolglos der Einfluss dieser Diözesen auszuschalten versucht. Im Jahre 1816 mussten das Bistum Chur und 1819 das Bistum Konstanz ihre Anteile in Vorarlberg an das Bistum Brixen im heutigen Südtirol abtreten. In der Stadt Feldkirch wurde ein Generalvikariat errichtet, die Generalvikare waren auch Weihbischöfe.
Als 1968 Vorarlberg von der Diözese Innsbruck abgetrennt wurde, wurde Feldkirch zur Diözesanstadt und zum Bischofssitz; damit heißt nach kirchlichem Usus das Bistum Diözese Feldkirch. Die gotische Stadtpfarrkirche St. Nikolaus wurde zur Kathedrale erhoben und heißt jetzt Dompfarrkirche St. Nikolaus.

Landesgericht[Bearbeiten]

Justizanstalt mit Steuer- und Zollkoordination im Hintergrund
Hauptartikel: Landesgericht Feldkirch

Das Landesgericht Feldkirch ist das einzige Landesgericht in Vorarlberg; damit ist Vorarlberg das einzige österreichische Bundesland, dessen Landeshauptstadt kein Landesgericht beherbergt. Das rührt daher, dass das Gericht in Feldkirch gebaut worden war, bevor Vorarlberg ein eigenständiges Bundesland und Bregenz seine Hauptstadt wurde. Das Landesgericht Feldkirch ist das Berufungsgericht für die Bezirksgerichte in Bregenz, Bezau, Dornbirn, Feldkirch, Bludenz und Montafon. Berufungsinstanz für Entscheidungen des Landesgerichts Feldkirch ist das Oberlandesgericht Innsbruck.

Das Gebäude des Landesgerichts wurde von 1903 bis 1905 vom Jugendstilarchitekten Ernst Dittrich erbaut, der als Ministerialbeamter eigens dazu aus Wien kam. Neben dem allgemein hohen Niveau dieser Architektur ist der Schwurgerichtssaal von besonderer Qualität.

Steuer- und Zollkoordination für Vorarlberg[Bearbeiten]

Die Steuer- und Zollkoordination für Vorarlberg

Die Steuer- und Zollkoordination ist eine Finanzbehörde des Bundes mit Sitz in Feldkirch. Ihr Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf das gesamte Landesgebiet. Das Gebäude befindet sich gegenüber dem Landesgericht und wurde vom selben Architekten geplant. Schien Ernst Dittrich zu Beginn seiner Bautätigkeit noch stärker vom Wiener Jugendstil beeinflusst, so ist die Steuer- und Zollkoordination eher dem Darmstädter Jugendstil verpflichtet. Eine besondere Beziehung zu Joseph Maria Olbrich ist durchaus gegeben, da beide aus Wien stammen. Mit dem Landesgericht und der Steuer- und Zollkoordination konnte Ernst Dittrich eine einmalige Brückenkopfsituation planen.

Landeskonservatorium[Bearbeiten]

Landeskonservatorium mit Pförtnerhaus

Das Landeskonservatorium befindet sich im sogenannten Jubiläumsbau auf der linken Illseite. Zunächst war es Sitz des Privatgymnasiums der Jesuiten Stella Matutina. Das imposante Gebäude wurde 1900/01 vom Orden errichtet, der bereits 1649 nach Feldkirch gekommen war. 1938 wurde das Gymnasium vom NS-Regime geschlossen und als Reichsfinanzschule – später als Lazarett – verwendet. Das Kolleg wurde 1946 wieder eröffnet und bestand bis 1979. Seit 1977 beherbergt das Gebäude das Vorarlberger Landeskonservatorium, an dem heute über 400 Studenten dem Studium der Musik nachgehen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Feldkirch

Feldkirch hat eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtbilder von Vorarlberg. Die Stadt ist Mitglied im Verband Kleine historische Städte.

Stadtbefestigung[Bearbeiten]

Churer Tor

Die Straßenzüge des Schlossgrabens, Hirschgrabens und St. Leonhardsplatzes kennzeichnen den ehemaligen Verlauf der im 13. Jahrhundert zunächst den Bereich der Neustadt umschließenden Stadtmauer. Die Mauer wurde um 1500 weitgehend neu errichtet, seit 1826 vielerorts abgetragen.

Solange Feldkirch von einer Stadtmauer und einem Stadtgraben umgeben war, konnte man nur durch eines der vier Tore in die Stadt gelangen. Diese Stadttore hießen Bregenzer- oder Nikolaustor, Bludenzer- oder Schultor, Mühle- oder Sautor und Churer- oder Salztor. Die beiden letztgenannten Tore stehen heute noch, die anderen beiden wurden Anfang des 19. Jahrhunderts zusammen mit der Stadtmauer abgetragen.

  • Das Churertor wurde als Teil der alten Stadtmauer 1491 erbaut und liegt am Ausgang der Montfortgasse zum Hirschgraben. Der Name leitet sich von der hier beginnenden Churerstraße ab. Weil neben diesem Tor bis zur letzten Jahrhundertwende der Salzstadel stand, in dem damals Salz gelagert wurde, wird es auch „Salztor“ genannt. Das Gebäude trägt an der Wand einen Wappenstein mit Feldkircher Wappen in Rollwerkkartusche (1591).
  • Der achtgeschossige runde Katzenturm (auch „Dicker Turm“ genannt) steht am Hirschgraben. Er wurde im Zuge der Stadtbefestigung gegen die Schweizer unter der Regierung des römisch-deutschen Königs und späteren Kaisers Maximilian I. von 1491 bis 1507 erbaut. Im 17. Jahrhundert wurde die Glockenstube für die große Glocke (die größte in Vorarlberg) aufgebaut. Der mächtige, ursprünglich sechsgeschossige Rundturm wurde mit einem Marienbild versehen, das im 19. Jahrhundert von Florus Scheel restauriert wurde. Der Name stammt von Katzen (Waffen), die in dem Wehrturm untergebracht waren.
  • Pulverturm: Der Turm von 1460 steht an der Südecke der Stadtmauer, nahe dem Mühletor
  • Wasserturm: Dieser befindet sich im westlichen Eck der Stadt, genauso wie der
  • Diebsturm

Burgen und Paläste[Bearbeiten]

Schattenburg
Palais Liechtenstein
  • Schattenburg: Die Schattenburg war Stammsitz der Grafen von Montfort bis 1390. Die erste Bauphase begann um 1230 unter Hugo I. von Montfort, dem Gründer der Stadt. Unter Graf Friedrich von Toggenburg (1416–1436) und unter dem Vogt Hans von Königsegg wurden im 15. Jahrhundert Ausbauten und Umgestaltungen der Schattenburg durchgeführt. Nach dem Auszug des Vogteiamtes wurde die Burg mehrfach zur Versteigerung ausgeschrieben, und 1813 sollte sie sogar abgebrochen werden. Seit 1825 ist die Schattenburg im Besitz der Stadt Feldkirch, die diese damals für 833 Gulden erwarb. Die Schattenburg diente nun als Kaserne und später als Armenquartier. Die Rettung und Wiederbelebung verdankt die Burg dem 1912 gegründeten Museums- und Heimatschutz-Verein für Feldkirch und Umgebung. In den ebenerdig gelegenen Räumen beherbergt die Burg eine Schlosswirtschaft, in den Obergeschossen wird ein Heimatmuseum betrieben, das jährlich etwa 25.000 Gäste anlockt.
  • Ruine Tosters
  • Palais Liechtenstein: In der heutigen Form wurde das Haus in der Schlossergasse Nr. 8 nach dem Stadtbrand von 1697 als Amtshaus für den Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein im barocken Stil erbaut. Für einige Zeit war das Haus im Besitz von Christian Getzner (1782–1848).[11] 1848 gelangte es in den Besitz der Familie Tschavoll, von deren Erben es die Stadt 1967 erwarb. Heute wird das Gebäude als Stadtarchiv und Bibliothek genutzt.

Kirchen, Klöster und Kapellen[Bearbeiten]

Dom St. Nikolaus
Dompfarrkirche St. Nikolaus
  • Die Dompfarrkirche St. Nikolaus wurde erstmals 1287 erwähnt. Der ursprünglich romanische Bau wurde durch Stadtbrände (1348, 1398, 1460) schwer beschädigt. Der spätgotische Neubau wurde 1478 abgeschlossen. Die Domkirche ist die bedeutendste gotische Kirche Vorarlbergs. Ihre Bedeutung lässt sich vor allem am Innenraum erkennen. Zu sehen ist unter anderen Kunstwerken auch eine schmiedeeiserne gotische Kanzel, welche aus einem ursprünglichen Sakramentshäuschen entstanden ist.
  • Die Frauenkirche (eig. Kirche Mariä Verkündigung und Hll. Sebastian und Antonius) liegt südöstlich des Churer Tores. Ursprünglich stammt sie von 1473, wurde aber 1672–1678 weitgehend neu gestaltet; seit 1990 serbisch-orthodoxe Gemeindekirche und mit Ikonostase ausgestattet
  • Johanniterkirche: Die Kirche Hl. Johannes der Täufer in der Marktgasse wurde 1218 unter Hugo Graf Montfort als Ordenskirche der Johanniter erbaut. Ab 1665 gehörte sie dem Kloster Ottobeuren. Nach der Säkularisation diente sie von 1809 bis 1969 als Kirche des Gymnasiums. Auf der Giebelseite schlägt eine Ritterfigur, der „Bläsi“, stündlich auf eine Glocke, um die Zeit anzuzeigen.
  • Die 1551 erbaute Friedhofskirche Hl. Peter und Paul liegt inmitten des 1549 angelegten Friedhofs im Norden der Stadt. Hier befindet sich auch ein Wappengrabstein von Franz Ferdinand Ramschwag (1716).
  • Das Kapuzinerkloster Feldkirch wurde 1602 gegründet. 1605 wurde der Klosterbau im Nordosten der Stadt außerhalb der ehemaligen Stadtmauern vollendet und die Kirche Mariä Opferung geweiht. Besonders verehrt wird hier der Stadtpatron St. Fidelis von Sigmaringen, der 1621 hier Klostervorsteher war und dessen Haupt im Kloster aufbewahrt wird.
  • Das Institut St. Josef ist ein Kloster der Kreuzschwestern und eine Schule
  • Die reformierte Pauluskirche (H. B.)

In Altenstadt:

  • Die Stadtpfarrkirche der Heiligen Pankratius und Zeno wurde vor 1425 erbaut, erhielt 1825/26 einen Turm und wurde 1884/86 vergrößert.
  • Das Dominikanerinnenkloster wird seit 1551 von Schwestern des Dominikanerinnenordens bewohnt und unterhalten. Der heutige Klosterbau stammt ursprünglich aus dem Jahre 1634, wurde aber später erweitert. Die Dominikanerinnenkirche Maria Verkündigung von 1695 ersetzte einen früheren Kirchenbau von 1640/42.

In Gisingen:

  • Die Stadtpfarrkirche Hl. Sebastian wurde 1864–65 an Stelle einer 1634 erbauten Pestkapelle erbaut und 1922 auf Grund starker Zunahme der Bevölkerung vergrößert.

In Nofels:

  • Die alte Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Heimsuchung wurde 1726–28 erbaut, 1865 wurde der Turm erhöht. 1958–1962 wurde der Kirche ein Neubau zur Seite gestellt.

In Tisis:

In Tosters:

Villen und andere Wohngebäude[Bearbeiten]

Villa Claudia

Das Feldkircher Bürgertum baute im 19. Jahrhundert etliche repräsentative Wohngebäude, von denen sich heute die meisten noch in Privatbesitz befinden. Die Villen wurden meist an der Reichsstraße errichtet und hier vor allem im Bereich zwischen der Bärenkreuzung und Bahnhof.

  • Villa Getzner: Die Villa aus Sandstein, mit Remise und Gesindehaus wurde 1882 nach den Plänen des Schweizer Architekten Hilarius Knobel errichtet. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
  • Villa Feldegg: Diese Villa wurde 1861 erbaut, der Architekt ist unbekannt. Sie zeichnet sich aus durch einen überhöhten Mittelrisalit mit fünf Fensterachsen und einen Balkon mit drei Arkaden. Sie ist ein seltenes Beispiel dafür, dass die weitgehend anonyme Baukultur des Biedermeier trotz ihres historizierenden Beiwerks die Qualität der frühen Jugendstilbauten erreicht.
  • Villa Claudia: Das rote Jugendstilgebäude mit Zwiebeltürmchen befindet sich heute in öffentlichem Besitz und beherbergt das Standesamt Feldkirch. Es ist auch regelmäßig Schauplatz von Ausstellungen.
  • Wohnanlage der Stadtgemeinde Feldkirch (1925–1926): Nach der Zerstörung der Turmhelme der Stadthalle ist diese flächig rhythmische Giebelfront der Wohnanlage (Graf Hugo Wehrgang 1–5) das letzte Zeichen des städtebaulichen Wirkens Lois Welzenbachers.

Kultur[Bearbeiten]

Seit 1984 wird der Kulturpreis der Stadt Feldkirch vergeben.

Theater am Saumarkt[Bearbeiten]

Der Saumarkt versteht sich als wichtiger regionaler Kulturvermittler, der immer wieder aktuelle kulturelle Strömungen aufgreift, sie vor Ort präsentiert und zur Diskussion stellt. Daneben werden regelmäßig in Kooperation mit den Kulturschaffenden im Land Premieren und Eigenproduktionen angeboten.

James Joyce und Feldkirch[Bearbeiten]

Amtliches Straßenschild:
„James Joyce Passage“
Hinweistafel
„James Joyce Passage“
James Joyce-Zitatleiste in der Feldkircher Bahnhofshalle

Seit dem Bloomsday 1994 ist in der Bahnhofshalle von Feldkirch ein James Joyce-Zitat zu lesen, das die besondere Verbindung des irischen Schriftstellers mit der Montfort-Stadt betont. Dank einflussreicher Freunde konnte James Joyce, der 1915 weltkriegsbedingt als „feindlicher Ausländer“ betrachtet wurde, mit seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle und den beiden gemeinsamen Kindern aus Österreich ausreisen, während sein Bruder Stanislaus Joyce noch in Triest als „feindlicher Ausländer“ verhaftet wurde und auf Weltkriegsdauer inhaftiert blieb.[12] Bei der Grenzkontrolle in Feldkirch wurde auch Joyce um ein Haar verhaftet, weshalb sich nach seinen Worten am Bahnhof von Feldkirch das Schicksal seines Romanes Ulysses entschieden hat.[12]

Im Sommer 1932 führte die Freundschaft mit dem Verleger-Ehepaar Maria und Eugene Jolas Joyce erneut in die Montfortstadt, wo er drei Wochen lang im Hotel Löwen logiert und an Finnegans Wake gearbeitet hat.[12]

Der breiten Öffentlichkeit war Feldkirchs doppelte Verbindung mit James Joyces Leben und Werk unbekannt. Auf Anregung des Literaturwissenschafters Andreas Weigel,[13] der den Vorarlberger Finanz- und Kulturlandesrat Guntram Lins 1992 auf diese literarhistorische Sonderstellung der Montfortstadt hingewiesen hat, hat der Kulturkreis Feldkirch 1994 in der Bahnhofshalle und beim Hotel Löwen Gedenktafeln montiert sowie mit finanzieller Unterstützung des Landeskulturreferates gemeinsam mit der Zürcher James Joyce Stiftung ein mehrtägiges Joyce-Symposion veranstaltet.[14]

Ende 2001 haben die ÖBB die vom Kulturkreis Feldkirch am Bloomsday 1994 über den Fahrkartenschaltern montierte Gedenktafel durch eine besonders anschauliche und auffällige Präsentation des literarhistorischen Joyce-Zitates ersetzt, womit die ÖBB wesentlich zur Popularisierung und Verbreitung des jahrzehntelang verborgenen Sachverhaltes beitragen.

Am 16. Juni 2004 hat die Stadt Feldkirch nach zehnjähriger Diskussion[15] anlässlich der Feier des 100. Bloomsdays die Löwen-Passage offiziell in James Joyce Passage umbenannt. Bei dieser Gelegenheit wurde von der Stadt Feldkirch eine Hinweistafel mit biographischen Hintergrundinformationen montiert.

poolbar-Festival[Bearbeiten]

Das poolbar-Festival bietet jeden Sommer in den Monaten Juli und August sechs Wochen lang neben Konzerten auch Kino, Kurzfilme, Kabarett, Poetry Slam, Pop-Quiz, Modeperformances, Diskussionen etc. Ort des Geschehens ist das ehemalige Hallenbad der Stella Matutina (s. u.) im Reichenfeldpark, direkt beim Stadtzentrum. Die jeden Sommer komplett neue Einrichtung wird über einen international ausgeschriebenen Architekturwettbewerb ermittelt. Auch Kunst- und Modewettbewerbe bereichern das Festival.[16]

Jährliche Veranstaltungen[Bearbeiten]

Blosengelmarkt[Bearbeiten]

Jährlich mit Beginn des Advents startet im Zentrum dieser Markt, welcher untertags ein normaler Weihnachtsmarkt ist, und abends die Älteren zum Verweilen bei heißem Glühwein einlädt.

Gauklerfestival[Bearbeiten]

Straßenkünstler aus 10 Nationen machen die Altstadt zwei Tage lang zum Dorado der Clowns, Jongleure, Pantomimen und Komödianten

Vinobile Feldkirch[Bearbeiten]

Die Weinmesse Vinobile präsentieren sich über 100 Winzer aus allen Weinbauregionen Österreichs.

Feldkircher Weinfest[Bearbeiten]

Im Juli findet das weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte und beliebte Feldkircher Weinfest in der Marktgasse statt. Die Veranstaltung wurde 1967 eingeführt und hieß anfangs noch Wachauer Weinfest. Die Gastronomiebetriebe präsentieren hier ein Wochenende lang diverse Weinspezialitäten.

Sonstiges[Bearbeiten]

Im Frühjahr 2008 fanden in Feldkirch Dreharbeiten für den 22. James Bond-Film Ein Quantum Trost statt. Die dabei gedrehte Fahrt des Bond-Darstellers Daniel Craig durch die Gassen der Feldkircher Altstadt wurde im Film als Fahrt durch die Altstadt von Bregenz dargestellt. Zuvor war bereits im Jahr 1969 im sechsten Film der James Bond Filmreihe, Im Geheimdienst Ihrer Majestät, auf die Stadt Bezug genommen worden, als Bond in Feldkirch eine Telefonzelle aufsuchte. Die entsprechenden Filmszenen wurden damals jedoch nicht in Feldkirch, sondern im Schweizer Ort Lauterbrunnen aufgenommen.[17]

Infrastruktur[Bearbeiten]

Das Wasserkraftwerk von Feldkirch

Verkehr[Bearbeiten]

Feldkirch besitzt seit 1993 ein Stadtbussystem mit acht Linien, welche in allen Stadtteilen und in Frastanz (Ortsteil Fellengatter) verkehren. An Wochenenden und vor Feiertagen verbinden vier Nachtlinien des Landbus Oberes Rheintal die Teile Feldkirchs sowie Rankweil, Sulz, Röthis, Weiler, Klaus, Zwischenwasser, Übersaxen und Frastanz bis fünf Uhr früh. An allen Tagen gibt es zudem bis drei Uhr das Anrufsammeltaxi "YOYO", welches das gesamte Gebiet des Landbus Oberes Rheintal bedient. Zudem verkehren die Linien 56, 59, 60, 67, 68, 70 und 71 des Landbus Oberes Rheintal, die Linie 73 des Landbus Walgau sowie die Linien 11, 13, 14 und 36E der Liechtensteiner Busanstalt in Feldkirch. (Stand: Jänner 2010)

Der Bahnhof Feldkirch, an dem alle Personenzüge halten, liegt an der Vorarlbergbahn, welche kurz nach Bludenz in die Arlbergbahn Richtung Innsbruck und weiter nach Wien übergeht. An dieser Strecke liegt weiter nördlich auch die Haltestelle Feldkirch Amberg. Feldkirch ist aufgrund der Bahnstrecke in Richtung Buchs SG, die über Schaan (Liechtenstein) führt, auch ein wichtiger Knoten für die Verbindung nach Zürich. (Weitere Haltestellen im Gemeindegebiet von Feldkirch sind: Altenstadt, Gisingen, Tisis.) Autozüge verkehren täglich auf der Strecke Feldkirch-Wien, Feldkirch-Villach sowie Feldkirch-Graz. Der Bahnhof verfügt über eine Fahrzeugverladestelle[18] für Autoreisezüge.

Feldkirch ist durch die Anschlüsse Feldkirch-Nord (36) und Feldkirch-Frastanz an die Rheintal/Walgau Autobahn (A 14) angeschlossen, die südlich ab Bludenz als S 16 durch den Arlberg Straßentunnel nach Tirol führt.

Wie die meisten Städte leidet Feldkirch unter dem Druck eines hohen Verkehrsaufkommens. Ab 2007 wurden in einem umfangreichen transparenten Planungsprozess unter Beteiligung der Bevölkerung zahlreiche Varianten zur Entlastung Feldkirchs gesucht. Ein Gesamtkonzept bestehend aus straßenbaulichen Vorhaben (vier Tunnelarme nach Tisis, Frastanz, Tosters, Altstadt Feldkirch münden in einen Ringtunnel) und umfangreichen Begleitmaßnahmen v. a. im Bereich öffentlicher Verkehr wurden zwischenzeitlich von der Stadtvertretung Feldkirchs verabschiedet. Das Projekt wird nunmehr als Stadttunnel Feldkirch weiterentwickelt. Die für die Bauumsetzung erforderlichen Behördenverfahren sind eingeleitet. Eine Bauinangriffnahme ist noch vor 2015 geplant.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

In Feldkirch gab es die Gießereien Stutzenberger, Felix und Grassmayr.

Unternehmen[Bearbeiten]

Per Stichtag 15. Mai 2001 beschäftigten 1.464 Unternehmen – davon acht größere Unternehmen mit mehr als je 200 Mitarbeitern – in Feldkirch 13.146 Mitarbeiter.

Landeskrankenhaus
  • Bachmann Electronic
  • Vorarlberg Milch
  • Lingenhöle Technologie
  • JCL Logistics GmbH
  • Stadtwerke Feldkirch
  • KSW Elektro- und Industrieanlagenbau GmbH
  • Gebäudereinigung Bauer
  • Landeskrankenhaus Feldkirch

Sport[Bearbeiten]

In Feldkirch liegt die Wiege des österreichischen Fußballs. Im Jahr 1874 brachten englische Studenten der Stella Matutina den Sport erstmals nach Österreich. Außer dem Fußballklub FC Blau-Weiß Feldkirch, der derzeit (Saison 2013/14) in der Vorarlbergliga (vierthöchste Spielklasse in Österreich) im Waldstadion im Stadtteil Gisingen spielt, gibt es in den Stadtteilen Altenstadt, Tisis und Tosters auch noch die Vereine TSV Altenstadt, SC Tisis und FC Tosters 99.

Von überregionaler sportlicher Bedeutung ist der Eishockeyclub und Euroligasieger von 1998 VEU Feldkirch. Der Baseballverein Cardinals Feldkirch spielt in der Baseball-Bundesliga.

Schulen[Bearbeiten]

  • Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Feldkirch (BGF; gegründet 1649)
  • Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Feldkirch
  • Bundesoberstufenrealgymnasium und Bundesrealgymnasium Schillerstraße (GYS)
  • Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik, Institut St. Josef
  • Höhere Lehranstalt und Fachschule für wirtschaftliche Berufe, Institut St. Josef
  • Musikschule der Stadt Feldkirch
  • Vorarlberger Landeskonservatorium
  • Pädagogische Hochschule Vorarlberg (gegründet 2007)
  • Praxisschule der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg
  • Schule für Gesundheits- und Krankenpflege
  • Neue Mittelschule, Institut St. Josef
  • Neue Mittelschule Gisingen-Oberau
  • Neue Mittelschule Levis
  • Pädagogisches Förderzentrum Feldkirch
  • Polytechnische Schule Feldkirch
  • Landesberufsschule Feldkirch
  • Sicherheitsakademie Bildungszentrum der Sicherheitsexekutive Gisingen

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Bekannte Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Mit der Stadt verbunden[Bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Feldkirch ist mit der deutschen Stadt Sigmaringen in Baden-Württemberg eine Städtepartnerschaft eingegangen. Geschichtlicher Hintergrund ist die gemeinsame Verbundenheit mit Fidelis von Sigmaringen, dessen Haupt in der Kapuzinerkirche in Feldkirch bestattet ist.

Literatur[Bearbeiten]

  • Josef Mähr et al.: Feldkirch. Die österreichische Stadt am Alpenrhein. Unterberger Verlagsbuchhandlung, Feldkirch 1949.
  • Gerhard Wanner: Geschichte der Stadt Feldkirch. 1914 - 1955. Rheticus Gesellschaft, Feldkirch 2000, ISBN 3-900866-69-4 (= Rheticus-Gesellschaft: Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft, Band 39).
  • Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S. 93–105. Wien: präsens 2005.
  • Andreas Weigel: Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch. In: Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01. In: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller. Trier: Wissenschaftlicher Verlag 2001. S. 159–177.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Feldkirch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Feldkirch – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://vorarlberg.orf.at/stories/429254/ vorarlberg.orf.at - Feldkirch: Berchtold klar wiedergewählt
  2. Land Vorarlberg - Leitfaden Vorarlberg (PDF; 3,1 MB)
  3. Land Vorarlberg: Landesamt für Vermessung und Geoinformation
  4. Heinz Starchl: Feldkircher an der Spitze der Reformation
  5. Stadtgemeinde Feldkirch: Kurzbiografie Wilfried Berchtold (abgerufen am 17. Februar 2012)
  6. Stadtgemeinde Feldkirch: Bürgermeister Wilfried Berchtold (abgerufen am 17. Februar 2012)
  7. Stadtgemeinde Feldkirch: Stadträte (abgerufen am 17. März 2014)
  8. Stadtgemeinde Feldkirch: Stadtvertretung und Vorarlberg Wahlen (abgerufen am 11. März 2014)
  9. a b c d Stadtmarketing & Tourismus Feldkirch: Feldkirch in Zahlen (abgerufen am 17. Februar 2012)
  10. Stadtgemeinde Feldkirch: Ortsvorsteher und Stadtteile (abgerufen am 17. Februar 2012)
  11. Vorarlberg Chronik, von Hubert Weitensfelder
  12. a b c Andreas Weigel: Feldkirch und das Schicksal. Zum 125. Geburtstag von James Joyce (1882–1941). St. Galler Tagblatt, 2. Februar 2007.
  13. Andreas Weigel: Initiative für eine bleibende, öffentliche Erinnerung an James Joyces Feldkirch-Aufenthalte.
  14. Andreas Weigel: Das Schicksal des „Ulysses". James Joyce und Feldkirch, Vorarlberg. In: Montfort. Vierteljahreszeitschrift für Geschichte und Gegenwart Vorarlbergs. 52. Jahrgang. 2000. Heft 3. S.289-301.
  15. Andreas Weigel: „Ein tierischer Namenskonflikt“. Streit zwischen Hypobank und Hotel Löwen vereitelt Joyce-Ehrung. In: „Wiener Zeitung“ vom 6. Juli 2000. S.10.
  16. Offizielle Homepage des poolbar-Festivals.
  17. Siegfried Tesche: Der große James Bond Atlas: Alle Filme,Schauplätze und Hintergründe. Wissen-Media-Verlag, Gütersloh/ München 2008, ISBN 978-3-577-07305-9, S. 167. (online auf: books.google.de)
  18. Terminalbeschreibung ÖBB Autoreisezug Autoverladerampe Feldkirch (PDF-Datei)