Italienische Volleyballnationalmannschaft der Männer

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Italien
Flag of Italy.svg
Verband Confédération Européenne de Volleyball (CEV)
FIVB-Mitglied seit 1947
Weltrangliste Platz 3
Trainer Mauro Berruto
Co-Trainer Andrea Brogioni
Homepage Federazione Italiana Pallavolo (FIPAV)
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 1949, 1962-2010
Bestes Ergebnis Weltmeister 1990-1998
Olympische Spiele
Endrundenteilnahmen 1976-2012
Bestes Ergebnis Silber 1996 und 2004
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 1948, 1951-2013
Bestes Ergebnis Europameister 1989, 1993-1999, 2003, 2005
World Cup
Endrundenteilnahmen 1981, 1989, 1995-2003, 2011
Bestes Ergebnis Sieger 1995
Weltliga
Endrundenteilnahmen 1990-2013
Bestes Ergebnis Sieger 1990-1992, 1994, 1995, 1997, 1999, 2000
Europaliga
Endrundenteilnahmen keine
Bestes Ergebnis keine
(Stand: 9. Oktober 2013)

Die italienische Volleyballnationalmannschaft der Männer ist eine Auswahl der besten italienischen Spieler, die die FIPAV (Federazione Italiana Pallavolo) bei internationalen Turnieren und Länderspielen repräsentiert.

Geschichte[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Bei der ersten Volleyball-Weltmeisterschaft 1948 belegte Italien den achten Rang. Bei den nächsten drei Turnieren fehlten die Italiener. Als sie 1962 zurückkehrten, kamen sie nicht über Platz 14 hinaus und auch in den folgenden Jahren bis 1974 erreichten sie nur hintere Plätze. Bei der WM 1978 waren sie hingegen plötzlich erfolgreich und unterlagen erst im Finale der Sowjetunion. 1982 und 1986 war Italien erneut weit hinten platziert, ehe 1990 eine Siegesserie begann. Dreimal in Folge gewannen die Südeuropäer den WM-Titel gegen Kuba, die Niederlande und Jugoslawien. Bei den Turnieren 2002 und 2006 belegten sie jeweils den fünften Platz, 2010 wurde im eigenen Land Platz Vier erreicht.

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Italien war bei Olympia 1976 erstmals dabei und wurde Achter. Vier Jahre später, 1980 in Moskau gab es einen neunten Platz. Beim Turnier 1984 stießen sie mit Bronze in die Medaillenränge vor. Es folgten zwei schwächere 1988 in Seoul (Platz Neun) und 1992 in Barcelona (Platz Fünf). Das Turnier 1996 endete für Italien erst im Finale gegen die Niederlande. Nach Bronze 2000 wiederholten sie den Erfolg 2004 in Athen mit der Finalniederlage gegen Brasilien. 2008 in Peking verpassten die Italiener nach einer Niederlage gegen Russland eine Medaille. Am 13. Mai 2012 qualifizierten sie sich mit einem 3:2-Finalsieg gegen Deutschland für das olympische Turnier in London, wo sie nach einem 3:1-Sieg über Bulgarien die Bronzemedaille gewannen.

Europameisterschaften[Bearbeiten]

Bei der Premiere der Volleyball-Europameisterschaft 1948 im eigenen Land wurde Italien Dritter. Das folgende Turnier verpassten die Italiener, danach belegten sie bis 1977 immer Plätze zwischen Acht und Zehn. Ab Ende der 1970er Jahre wurden die Ergebnisse etwas besser, ehe es 1987 mit dem neunten Rang einen Rückschlag gab. Doch bereits zwei Jahre später wurde Italien mit dem Sieg gegen Gastgeber Schweden erstmals Europameister. 1991 unterlagen die Italiener im Finale der Sowjetunion. Danach triumphierten sie vier Mal in Folge. 2001 war Jugoslawien im Finale erfolgreicher, 2003 und 2005 holte Italien weitere Titel. Bei der EM 2007 belegten sie den sechsten Rang, 2009 rutschte man gar auf Platz Zehn ab. 2011 und 2013 wurde Italien zweimal in Folge Vizeeuropameister.

World Cup[Bearbeiten]

Italien nahm 1981 erstmals am World Cup teil und wurde Siebter. 1989 unterlagen sie erst im Finale gegen Kuba. Nach einer erneuten Pause gewannen sie 1995 im Endspiel gegen die Niederlande erstmals den Wettbewerb. Es folgten ein dritter und ein zweiter Platz. 2007 nahm Italien nicht teil, 2011 wurde man Vierter.

Weltliga[Bearbeiten]

Die Italiener wurden 1990 gegen die Niederlande erster Sieger der Weltliga. In den folgenden beiden Jahren wiederholten sie den Erfolg im eigenen Land durch Endspiel-Siege gegen Kuba. 1993 belegten sie den dritten Rang, ein Jahr später gab es den dritten Finalsieg gegen Kuba in Italien. 1995 und 1996 trafen die Italiener in den Endspielen auf die jeweiligen Gastgeber. Gegen Brasilien gewannen sie, den Niederlanden unterlagen sie. 1997 war Kuba wieder der Gegner beim Weltliga-Sieg. 1998 fand der Wettbewerb zum vierten Mal in Italien statt, doch der Gastgeber landete nur auf dem vierten Rang. Im folgenden Jahr musste sich Kuba zum fünften Mal den Italienern geschlagen geben, die den Titel im Jahr 2000 gegen Russland verteidigten. 2001 war Brasilien im Finale erfolgreicher, ebenso 2004 beim fünften Turnier in Italien. Bei den restlichen Turnieren kamen die Italiener nicht mehr über den dritten Platz hinaus.

Europaliga[Bearbeiten]

Italien hat noch nie in der Europaliga gespielt.

Weblinks[Bearbeiten]