Jean-Baptiste Charcot

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jean-Baptiste Charcot

Jean-Baptiste Charcot (* 15. Juli 1867 in Neuilly-sur-Seine; † 16. September 1936 vor der Küste Islands) war ein französischer Wissenschaftler, Arzt und Polarforscher. Sein Vater war der Neurologe Jean-Martin Charcot (1825-1893).

Im Jahr 1903 wurde Charcot Leiter der französischen Antarktisexpedition mit der Français, bei der er von 1904 bis 1907 die Westküste des Graham-Landes erforschte. 1905 gelangte er bis zur Adelaide-Insel und konnte fotografische Aufnahmen des Palmer-Archipels und der Loubet-Küste machen. Von 1908 bis 1910 folgte eine weitere Expedition auf der Pourquoi-Pas, bei der er die Bellingshausen-See und die Amundsen-See erforschte. Er entdeckte dabei das Lobet-Land und die Marguerite Bay sowie die Charcot-Insel, die nach ihm benannt ist.

Später widmete er sich von 1925 bis 1936 der Erforschung Ostgrönlands und Spitzbergens. Bei einem Schiffsunglück vor Island kam er 1936 ums Leben.

[Bearbeiten] Schiffe

Die vierte Pourquoi-Pas

Es existieren oder existierten fünf Schiffe, die den Namen Pourquoi-Pas (deutsch: Warum nicht?) tragen.

Vier Schiffe gehörten Jean-Baptiste Charcot:

[Bearbeiten] Werke

  • Le „Pourquoi pas ?“ dans l'Antarctique 1908-1910, Arthaud, Paris, 1996, ISBN 2-7003-1088-8
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen