KUKA AG

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KUKA AG
Kuka-logo.svg
Rechtsform AG
ISIN DE0006204407
Gründung 1872
Sitz Augsburg

Leitung

Mitarbeiter 5.990[1]
Umsatz 1.078 Millionen Euro[1]
Branche Maschinenbau
Produkte Robotik und Anlagenbau
Website www.kuka.com
Stand: 31. Dezember 2010 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2010

Die KUKA AG (ehemals IWKA) ist ein im MDAX gelistetes Unternehmen der Maschinenbaubranche mit Sitz in Augsburg und agiert als Holding für ihre zwei Geschäftsbereiche:

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Ursprünge des Unternehmens gehen zurück auf das Jahr 1898. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte die Gründung eines Acetylenwerkes in Augsburg durch Johann Josef Keller und Jakob Knappich.[2] In diesem Werk wurden anfangs kostengünstigen Acetylen-Generatoren für Beleuchtungskörper produziert, einige Jahre später konzentrierte sich das Unternehmen dann auf die Herstellung von autogenen Schweißgeräten. Die Bezeichnung KUKA entstand ebenfalls in dieser Zeit und entwickelte sich aus den Anfangsbuchstaben der Unternehmensbezeichnung „Keller und Knappich Augsburg“.

Die beiden zur Quandt-Gruppe gehörenden Unternehmen KUKA GmbH und Industrie-Werke Karlsruhe AG fusionierten 1970 zur Industrie-Werke Karlsruhe Augsburg Aktiengesellschaft, kurz IWKA AG, mit Sitz in Karlsruhe. 1979 wurden die verschiedenen Aktivitäten der IWKA AG in rechtlich selbstständige Gesellschaften umgewandelt und die AG zu einer reinen Holdinggesellschaft. Von 1928 bis 1980 waren die Unternehmen im Besitz der Familie Quandt, seither war das Unternehmen weitgehend in Streubesitz.

In den ehemaligen Fabrikhallen der damaligen IWKA in Karlsruhe befindet sich seit 1997 das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM).

Logo der IWKA

Das Unternehmen erfand u. a. leichtgewichtige Hochdruck-Stahlflaschen, die einem Druck von 450 bar standhielten, sowie den weltweit ersten Industrieroboter mit 6 elektromechanisch angetriebenen Achsen (der KUKA Famulus). Besonders erfolgreich wurde KUKA auch mit Regel-, Schweiß-, Automations-, Wehr- und Umwelttechnik.

Im Jahre 2005 geriet das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten und wurde verschiedentlich als Beispiel in der Debatte um den sogenannten Heuschreckenkapitalismus genannt und begann sich auf seine Kernbereiche zu konzentrieren. Nach dem Verkauf der Verpackungstechniksparte, im 2. Quartal 2007 für 255 Mio. €[3], beschloss die Hauptversammlung im Mai 2007 die Umbenennung der IWKA in KUKA und die Verlegung des Sitzes nach Augsburg.[4]

Vielen Menschen sind aus dem täglichen Leben auch noch die KUKA-Kommunalfahrzeuge (Müllwagen) ein Begriff – allerdings wurde diese Sparte schon 1983 an die Fa. Faun verkauft. Weiterhin gab es auch noch eine Wehrtechnik-Sparte, die 1999 an Rheinmetall veräußert wurde. Im Jahr 1967 erfolgte bei IWK im Auftrag der Deutschen Bundesbahn die Herstellung von Schienenfahrzeugen des Typs Klv 53. Es handelte sich dabei um die 4. Bauserie dieser Einheitsbauart, insgesamt wurden im gleichen Jahr 45 Fahrzeuge gefertigt.[5]

[Bearbeiten] Aktionäre

Größter Einzelaktionär war bis Anfang 2009 Guy Wyser-Pratte mit 9,7 %. Seither hat das Unternehmen Grenzebach Maschinenbau einen Aktienanteil von rund 29 % erworben.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: KUKA – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Kennzahlen KUKA Konzern, abgefragt am 5. Januar 2012
  2. KUKA Unternehmensgeschichte
  3. Zwischenbericht zum 1. Quartal 2007
  4. IWKA heißt jetzt KUKA:9. Juli 2007
  5. 4. Bauserie Klv 53 bei nebenfahrzeuge.de

48.3690510.934Koordinaten: 48° 22′ 9″ N, 10° 56′ 2″ O

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