KUKA Systems
| KUKA Systems GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1898 / 2007 |
| Sitz | Augsburg |
| Mitarbeiter | KUKA Systems; 3.500 (weltweit) |
| Umsatz | KUKA Systems GmbH: 605,5 Mio. € (2009) |
| Branche | Maschinen- und Anlagenbau |
| Produkte | Anlagenbau, Sondermaschinenbau, Photovoltaikindustrie, Aerospaceindustrie, Lohnfertigung, Werkzeugbau, Pressenautomation, Umformtechnik, Schweißtechnik, Steuerungen |
| Website | www.kuka-systems.com |
Die KUKA Systems GmbH, Geschäftsbereich der KUKA Aktiengesellschaft in Augsburg, ist ein internationaler Anbieter von flexiblen Automationsanlagen für Automotive, Aerospace, Energy und Industrial Solutions.
Rund 3.500 Mitarbeiter in über 15 Ländern, arbeiten an Ideen, Konzepten und Lösungen für die automatisierte Produktion, sowie die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen für nahezu alle Aufgaben bei der industriellen Verarbeitung von metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen.
1995 haben sich die beiden getrennt operierenden Schwesterunternehmen KUKA Systems GmbH (bis September 2007 KUKA Schweißanlagen GmbH) und KUKA Roboter GmbH als Töchter der damaligen IWKA (heute KUKA AG) formiert.
KUKA Systems Anlagen sind bei Automobilherstellern wie BMW, GM, Chrysler, Ford, oder Mercedes-Benz, aber auch in anderen Industriebereichen, z. B. bei Airbus, Siemens und vielen anderen Unternehmen im Einsatz.
[Bearbeiten] Geschichte
Im Jahr 1898 wurde das Acetylenwerk Augsburg durch Johann Josef Keller und Jakob Knappich gegründet. 1905 wurde mit der Herstellung von Autogen-Schweißgeräten begonnen. Mit der Gründung der Bayerischen Kesselwagen G.m.b.H. im Jahr 1922 erweiterte das Unternehmen seinen Geschäftsbereich um die Entwicklung und Produktion von Aufbauten für Kommunalfahrzeuge (Straßenreinigungsmaschinen, Fäkalienwagen, Kastenmüllwagen). 1927 präsentierte dieser Geschäftsbereich Großmüllautos. Aus den Anfangsbuchstaben der Unternehmensbezeichnung „Keller und Knappich Augsburg“ wurde im selben Jahr der Firmennamen KUKA.
Die Entwicklung und Herstellung von Punktschweißgeräten setzte im Jahr 1936 ein. Drei Jahre später waren bereits mehr als 1.000 Mitarbeiter bei KUKA beschäftigt. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Doppelzylinder-Rundstrickmaschinen hergestellt. Im Jahre 1949 brachte KUKA die Reiseschreibmaschine „Princess“ auf den Markt. Das Unternehmen entwickelte 1956 die erste Vielpunktschweißpresse. Zehn Jahre später ging die erste Reibschweißmaschine in Produktion. 1967 wurde bei KUKA das Schutzgasschweißverfahren erstmals angewendet. Die Auslieferung der ersten Roboter-Schweißtransferanlage für die S-Klasse erfolgte 1971. Ein Jahr darauf kam dann die Magnetarc-Schweißmaschine auf den Markt.
Mit der Fertigung des Roboters „Famulus“ gelang KUKA 1973 der Einstieg in die Roboterproduktion. Im Jahr 1981 erfolgte die Gründung der KUKA Wehrtechnik GmbH. Ende 1982 wurde die LSW Maschinenfabrik GmbH in Bremen Konzerntochter der KUKA.[1] 1993 wurden die ersten Laser-Dachnaht-Schweißanlagen hergestellt. Zur gleichen Zeit übernahm KUKA die Werkzeugbau Schwarzenberg GmbH. Die Lieferung der ersten Presswerkzeuge für Pkw-Seitenwände aus hochfestem Stahl begann im Jahr 2002. Das Unternehmen startete 2003 die Markteinführung des KUKA RoboScan mit Remote-Laser-Schweißkopf. Seit 2006 betreibt die KUKA Systems im amerikanischen Toledo ein eigenes Rohbauwerk und produziert für Chrysler die Karosserie des Jeep Wrangler. Im Zuge der Internationalisierung und der Ausweitung der Geschäftsfelder und Technologien wie Umformen, Werkzeugbau, Kleben, Dichten usw. wurde aus der KUKA Schweißanlagen GmbH im Jahre 2007 die KUKA Systems GmbH.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ KUKA History Bremen. Abgerufen am 2. Dezember 2011.
48.37185110.934806Koordinaten: 48° 22′ 19″ N, 10° 56′ 5″ O
