Kaisermühlen Blues
| Seriendaten | |
|---|---|
| Originaltitel | Kaisermühlen Blues |
| Produktionsland | |
| Originalsprache | deutsch |
| Produktionsjahr(e) | 1992–1999 |
| Länge | 45 Minuten |
| Episoden | 64 + Sonderfolge in 7 Staffeln |
| Genre | Dramedy |
| Titellied | Marianne Mendt & Adi Hirschal – Kaisermühlen Blues |
| Produktion | MR Film |
| Idee | Ernst Hinterberger |
| Musik | Roland Neuwirth |
| Besetzung | |
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Kaisermühlen Blues, andere Schreibweisen[1][2] Kaisermühlen-Blues, Kaisermühlenblues (1992–1999), im Auftrag des ORF von der MR Film produziert, war eine der erfolgreichsten Fernsehserien in Österreich.
Schauplatz der Serie ist eine Gemeindebausiedlung in Kaisermühlen, einem Bezirksteil des 22. Wiener Gemeindebezirks Donaustadt. Die Handlung zeichnet sich durch eine sehr realitätsnahe Darstellung des Wiener Arbeitermilieus aus. In den Folgen wurden häufig Probleme des aktuellen politischen Geschehens aufgegriffen.
Das Drehbuch der Serie stammt von Ernst Hinterberger. Die Musik wurde zum Teil beigesteuert von Roland Neuwirth und seinen Extremschrammeln, die in einzelnen Folgen auch in Erscheinung treten.
Bemerkenswert ist auch die Liste der Darsteller, in der sich einige der bekanntesten österreichischen Schauspieler und Kabarettisten finden.
Im Jahr 2000 wurde rund um die Figur des von Wolfgang Böck dargestellten Inspektor Trautmann eine eigene Krimi-Serie als Spin-off gestartet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Produktion
In sechs Staffeln wurden 64 Folgen sowie eine Sonderfolge hergestellt.[2]
- Staffeln
- 1992/93 (12 Folgen, Regie: Reinhard Schwabenitzky, Kamera: Gerard Vandenberg/Walter Kindler)
- 1995 (10 Folgen, Regie: Harald Sicheritz, Kamera: Walter Kindler)
- 1996 (10 Folgen, Regie: Harald Sicheritz, Kamera: Walter Kindler)
- 1997 (12 Folgen, Regie: Erhard Riedlsperger, Kamera: Peter Zeitlinger)
- 1997 (10 Folgen, Regie: Erhard Riedlsperger, Kamera: Jiri Stibr)
- 1999 (10 Folgen, Regie: Erhard Riedlsperger, Kamera: Jiri Stibr)
[Bearbeiten] Folgen
1. Folge – Zentrum der Welt
- Buch: Ernst Hinterberger / Bearbeitung Reinhard Schwabenitzky
- Regie: Reinhard Schwabenitzky
Handlung:
- Einzug von Lena und Franz ("Franzi", "Fünfer") Mayerhofer in den Gemeindebau ("10er Stiege")
- Aufregung um den neuen Bewohner Franzi, der die Straßenbahnlinie 5 "spielt" und deshalb für Verärgerung bei Auto- und Busfahrern sorgt.
- Bezirksrat Erwin Schoitl hat ein Verhältnis mit Sabine Leitner, findet dann aber auch an Lena Mayerhofer Gefallen.
- Renate Schoitl lässt ihren Mann glauben, sie hätte eine Affäre, derweil kommt ihr Bruder Walter aus Norddeutschland zu Besuch.
- Gitti Schimek ist in Sorge, an Krebs erkrankt zu sein, der Hausarzt stellt aber nur Gallensteine fest. Trotz der bevorstehenden Operation wird sie in der Fabrik gekündigt.
Gastrolle: Horst Chmela als Möbeltransportfahrer, Hartmut Becker als Bruder von Renate Schoitl und Roland Neuwirth als er selbst.
2. Folge – Nette Männer
3. Folge – Der Muttertag
4. Folge – Verrückt
5. Folge – Hof-Konzert
6. Folge – Der Abschied
7. Folge – Der erste Kaisermühlner
8. Folge – Drunter und drüber
9. Folge – Saure Wiesen
10. Folge – Die Trafik
11. Folge – Das Glück ist ein Vogerl
12. Folge – Kein Baum wächst in den Himmel
13. Folge – Der Held von Kaisermühlen
14. Folge – Bis dass der Tod Euch scheidet
15. Folge – Wie aus dem Gesicht geschnitten
16. Folge – Partnerschaften
17. Folge – Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben
18. Folge – Fasching
19. Folge – Voll daneben
20. Folge – Träume sind Schäume
21. Folge – Freud und Leid
22. Folge – Die Kittelfalte
23. Folge – Wie im ewigen Leben
24. Folge – Las Molinas Imperiales
25. Folge – Schön wär's auf einer Insel
26. Folge – Keiner ist mit Nichts zufrieden
27. Folge – Der Traumurlaub
28. Folge – Turbulenzen
29. Folge – Leben und leben lassen
30. Folge – Wer hoch steigt ...
31. Folge – Ein Stern wird geboren
32. Folge – Das Drittel-Millennium
33. Folge – Das Amulett
34. Folge – Guter Hoffnung
35. Folge – Gottes Mühlen
36. Folge – Neue Verhältnisse
37. Folge – Der Fremde
38. Folge – Das vierte Gebot
39. Folge – Wer will mich
40. Folge – Alles Walzer
41. Folge – Undank ist der Welten Lohn
42. Folge – Es wär' so schön gewesen
43. Folge – Aufsteiger
44. Folge – Schlussakkord
45. Folge – Die heilige Johanna
46. Folge – Lebenslügen
47. Folge – Auf krummen Linien
48. Folge – Immer diese Asiaten
49. Folge – Der Lauschangriff
50. Folge – Tiroler Gröstl
51. Folge – Der schwarze Engel
52. Folge – Missverständnisse
53. Folge – Provokationen
54. Folge – Die Liebe höret nimmer auf
90 min. Serienspezial: Das Jahrtausendbaby
55. Folge – Zarte Bande
56. Folge – Es tut sich was
57. Folge – Die Quereinsteigerin
Gastrolle: * Hermann Nitsch als er selbst.
58. Folge – Die Wallfahrt
59. Folge – Gewalt im Gemeindebau
60. Folge – Schatten
61. Folge – Neue Perspektiven
62. Folge – Venedig in Wien
63. Folge – Wenn einer eine Reise tut
64. Folge – Kaisermühlen wird immer sein
[Bearbeiten] Literatur
- Ernst Hinterberger: Kaisermühlen Blues. Ein Wiener Roman, Deuticke, Wien 1994, ISBN 3-216-30068-4
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Im Original:
KAISER
MÜHLEN
BLUES - ↑ a b Siehe DVD, u. a. dvd-forum.at, Sammlerstücke: Kaisermühlen Blues - Gesamt Ausgabe, abgerufen am 1. Mai 2010)
[Bearbeiten] Weblinks
- Private Fanpage über den Kaisermühlen Blues
- Kaisermühlen Blues in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database