Bonstetten ZH

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ZH ist das Kürzel für den Kanton Zürich in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Bonstettenf zu vermeiden.
Bonstetten
Wappen von Bonstetten
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Affolternw
BFS-Nr.: 0003i1f3f4
Postleitzahl: 8906
Koordinaten: 677916 / 24106247.3158278.469171543Koordinaten: 47° 18′ 57″ N, 8° 28′ 9″ O; CH1903: 677916 / 241062
Höhe: 543 m ü. M.
Fläche: 7.42 km²
Einwohner: 5260 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 646 Einw. pro km²
Website: www.bonstetten.ch
Bonstetten Frühling 2009

Bonstetten Frühling 2009

Karte
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Bonstetten (zürichdeutsch älter Baustette [ˈbæʊ̯ˌʃtetːə]) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Affoltern des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Bonstetten ZH
Blasonierung:

„In Schwarz mit goldenem Bord drei aneinanderstossende, geschliffene silberne Rauten.“

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den zwei Teilen Bonstetten-Dorf und Bonstetten-Schachen. Im Quartier Schachen befindet sich auch der Bahnhof Bonstetten-Wettswil auf 527 m ü. M.; Bonstetten-Dorf liegt beim Gemeindehaus/Kirche auf 543 m ü. M.. Bonstetten grenzt im Norden an Wettswil am Albis, im Osten an Stallikon, im Süden an Hedingen und im Westen an Islisberg und Birmensdorf.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Bonstetten ist eine ländliche Agglomerationsgemeinde mit 70 % Wegpendlern.

Die Gemeinde verfügt über je eine Filiale von Coop, Migros und Spar. Die Einkaufsgelegenheiten werden von den beiden Zentren Burgwies und Heumoos geprägt.

Bonstetten verfügt über eine Filiale der Zürcher Kantonalbank.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1635 495
1712 612
1850 887
1900 691
1950 888
1960 1180
1990 2738
2000 3893
2005 4450
2008 5004

Politik[Bearbeiten]

Gemeindepräsident ist Bruno Steinemann (parteilos) Stand 2012.

Der Gemeinderat besteht ausserdem aus folgenden Mitgliedern: Frank Rutishauser (FDP), Patrick Vogel (FDP), Roger Mella (SVP), Claude Wuillemin (SVP)

Reformierte Mauritius Kirche von 1510

Geschichte[Bearbeiten]

Drei Grabhügel aus der Bronze- und der Hallstattzeit bilden die ersten Spuren menschlicher Ansiedlung in Bonstetten. Im Gibel fand man die Reste eines römischen Wohnhauses.

Erstmals schriftlich als «Boumstettin» erwähnt wird es im Jahr 1122 in einem Dokument des Bistums Konstanz. Eine kleine Burganlage wurde 1989 genauer untersucht. Dabei könnte es sich um den Stammsitz der Herren von Bonstetten handeln, die 1217 erstmals erwähnt werden.

In der Nachfolger der Habsburger gelangt die hohe Gerichtsbarkeit 1415 an den Kanton Zürich.

Nach dem Dorfbrand von 1783, dem 23 Wohnhäuser zum Opfer fielen, erliess die Zürcher Regierung strenge Bauvorschriften für den Wiederaufbau. Mit dem Bau der Waldeggstrasse nach Zürich 1827 und der Eisenbahn 1864 erlebte die Gemeinde einen gewissen Aufschwung.

Bildung[Bearbeiten]

In Bonstetten gibt es Kindergärten, Primarschule und Oberstufe. Die Primarschule umfasst drei Schulhäuser und einen Pavillon sowie Hort und Mittagstisch. Die Bonstetter Sekundarschule wird auch aus den Gemeinden Wettswil, Bonstetten, Stallikon und Islisberg (AG) besucht. Umgekehrt besuchen die Bonstetter das Gymnasium in Zürich oder Urdorf.

Sonstiges[Bearbeiten]

Ein Teil des Filmklassikers Es geschah am hellichten Tag wurde 1958 in Bonstetten im Restaurant Löwen gedreht. Auch der Spielfilm «Polizist Wäckerli in Gefahr» aus dem Jahre 1967 spielte sich teilweise in Bonstetten vor der alten Bäckerei ab.

Literatur[Bearbeiten]

  • W. Glättli: 100 Jahre Gemeindeverein Bonstetten, 1964

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bonstetten ZH – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)