Stallikon

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Stallikon
Wappen von Stallikon
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Affolternw
BFS-Nr.: 0013i1f3f4
Postleitzahl: 8143
Koordinaten: 679557 / 24238147.3274948.491107534Koordinaten: 47° 19′ 39″ N, 8° 29′ 28″ O; CH1903: 679557 / 242381
Höhe: 534 m ü. M.
Fläche: 12.01 km²
Einwohner: 3309 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 234 Einw. pro km²
Website: www.stallikon.ch
Stallikon und Egerten vom Uetliberg aus gesehn.

Stallikon und Egerten vom Uetliberg aus gesehn.

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Stallikon (auf Schweizerdeutsch «Schtalike») ist eine politische Gemeinde im Bezirk Affoltern des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Stallikon
Blasonierung:

„In Blau ein geschweifter silberner Sparren“

Beschreibung:

Den Entscheid für das heutige offizielle Gemeindewappen traf der Stalliker Gemeinderat im Jahre 1931, um es vom Familienwappen der Effinger zu unterscheiden, welches einen Sparren im roten Feld zeigt.

Geographie[Bearbeiten]

Zur politischen Gemeinde Stallikon gehören ein grosser Abschnitt des Albisgrates mit dem Üetliberg, dem Berggut Mädikon, der Baldern und Buechenegg sowie der mittlere Teil des Reppischtals mit den Weilern Tägerst, Gamlikon, Aumüli, die Dörfer Stallikon und Sellenbüren sowie Einzelhöfe. Der höchste Punkt der Gemeinde Stallikon liegt auf dem Üetliberg, dem Hausberg der Stadt Zürich. Das westlich gelegene Sellenbüren ist wesentlich grösser als das Dorf Stallikon.

Geschichte[Bearbeiten]

Die älteste Siedlung auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde befand sich auf dem Gipfel des Uetliberg, dem Uto Kulm. Seit der Jungsteinzeit befand sich dort ein Dorf mit dazugehöriger Befestigungsanlage (Oppidum Uetliberg). Später bauten die Römer dort einen Wachturm. Zuletzt stand dort die Uetliburg, welche von den Alamannen errichtet wurde. Ein ebenfalls schon früh besiedelter Punkt war der Ofengüpf oberhalb von Sellenbüren.

Alte Mühle im Weiler Aumüli
Dorfkirche

Der Uetliberg war Sitz der Freiherren von Sellenbüren, die das Kloster St. Blasien im 10. Jahrhundert mit Gütern und Höfen in Stallikon reich dotiert haben sollen. Heinrich von Sellenbüren beschenkte Ende des 11. Jahrhunderts das Kloster Muri mit Ländereien, und Konrad liess im 12. Jahrhundert auf seinem eigenen Grund das Kloster Engelberg erbauen und vergabte ihm Güter. So verfügten die drei Klöster St. Blasien, Muri und Engelberg über wesentliche Besitzungen im Stallikertal. Die Vogtei Wettswil-Sellenbüren-Stallikon ging 1466 vom Kloster Engelberg an die Familie Effinger über, und später an die Stadt Zürich. 1538 vereinigte Zürich die Vogtei mit der Obervogtei Bonnstetten. Die Reformation trug dazu bei, dass die Bindung an Zürich immer enger wurde.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1643 624
1772 983
1860 906
1910 570
1960 748
1990 2020

Politik[Bearbeiten]

Neuer Gemeindepräsident ist seit dem 22. April 2014 der parteilose Werner Michel, 1. Vizepräsident Robert Sidler und 2. Vizepräsidentin Iris Geissbühler. Werner Michel ist der Nachfolger des langjährigen Gemeindepräsidenten Walter Ess. [3] Die Gemeinde Stallikon gehört seit 2010 zu den fast vierzig Zürcher Gemeinden, die mit dem Zertifikat "QualiStar" qualifiziert sind, das vorbildliche Lehrbetriebe im Bereich der Berufsbildung erhalten. [4] Stallikon ist die erste Gemeinde im Kanton Zürich, die ein neues elektronisches Verfahren zur Neuausstellung einer Identitätskarte anbietet. [5]

Offizielles Publikationsorgan[Bearbeiten]

Das Publikationsorgan Blickpunkt Stallikon, herausgegeben von der Gemeinde Stallikon, erscheint 5 - 6 Mal mal pro Jahr. Das Magazin hat eine Auflage von 1600 Exemplaren im Format A4 und wird von der Druckerei Käser Druck AG in Stallikon gedruckt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Karl Henckell (1864–1929), Bürger von Stallikon seit 1890, Schriftsteller aus Hannover (Deutschland); jüngerer Bruder des Hero-Mitbegründers Gustav Henckell.

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Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stallikon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Güst Huber, Auf Wanderwegen im Sihltal und Knonaueramt, hrsgg. von der Zürcher Arbeitsgmeinschaft für Wanderwege (zaw), 5. überarbeitete Auflage, Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1992, S. 29.
  3. Blickpunkt Stallikon. Magazin für die Stalliker Bevölkerung, Mai 2014, S. 3
  4. Blickpunkt Stallikon. Magazin für die Stalliker Bevölkerung, Mai 2014, S. 5
  5. Blickpunkt Stallikon. Magazin für die Stalliker Bevölkerung, Mai 2014, S. 4