Katsurao (Fukushima)

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Katsurao-mura
葛尾村
Katsurao (Fukushima) (Japan)
Red pog.svg
Geographische Lage in Japan
Region: Tōhoku
Präfektur: Fukushima
Koordinaten: 37° 30′ N, 140° 46′ O37.50355140.76445277778Koordinaten: 37° 30′ 13″ N, 140° 45′ 52″ O
Basisdaten
Fläche: 84,23 km²
Einwohner: 1453
(1. Juni 2014)
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 07548-5
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Katsurao
Baum: Japanische Rotkiefer
Blume: Azalee
Vogel: Buntfasan
Rathaus
Adresse: Katsurao Village Hall
16 Aza Ochiai, Ōaza Ochiai
Katsurao-mura, Futaba-gun
Fukushima 979-1602
Webadresse: www.katsurao.org
Lage Katsuraos in der Präfektur Fukushima
Lage Katsuraos in der Präfektur

Katsurao (jap. 葛尾村, -mura) ist eine Dorfgemeinde im Landkreis Futaba in der japanischen Präfektur Fukushima.

Geografie[Bearbeiten]

Katsurao liegt tief im Abukuma-Hochland, das von Wäldern geprägt, und ist daher weitgehend unbesiedelt ist. Dessen höchste Erhebung auf dem Gemeindegebiet ist der Hiyama (日山) mit 1054,6 m im nordwestlichsten Zipfel, auf der Grenze zu Nihonmatsu und Namie. Eine weitere Nachbargemeinde ist Tamura im Süden.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Katsurao entstand im Zuge der landesweiten Reorganisation des Gemeindewesens am 1. April 1889 und befand sich in dem damaligen Landkreis Shineha (, -gun). Dieser Landkreis wurde am 1. April 1896 mit dem Landkreis Naraha (, -gun) zum Landkreis Futaba (双葉郡, -gun), wörtlich: „zwei ha ()“, zusammengelegt.

Beim Tōhoku-Erdbeben vom 11. März 2011 hatte die Gemeinde aufgrund ihrer abgelegen Lage nur wenig Schäden und bis zum 20. Mai vier Tote und einen Vermissten zu verzeichnen, wurde allerdings stark durch die davon ausgelöste Nuklearkatastrophe von Fukushima beeinflusst.[1] Zwar befindet sich nur ein schmaler östlicher Streifen innerhalb der 20-km-Sperrzone, allerdings liegt der zentrale Teil innerhalb der 20–30-km-Zone für die eine Evakuierung empfohlen wurde. Die Gemeindeverwaltung und die Bevölkerung zog daher erst nach Aizubange[2] und am 15. Juni in das nähergelegene Miharu,[3] wo auch temporäre Unterkünfte errichtet wurden.[4]

Verkehr[Bearbeiten]

Die wichtigste Fernstraße von Katsurao ist die Nationalstraße 399 nach Iwaki oder Nan’yō. Es besteht keine Verbindung an das Schienennetz.

Bildung[Bearbeiten]

In Katsurao befindet sich die Grundschule Katsurao (葛尾村立葛尾小学校, Katsurao-sonritsu Katsurao shōgakkō) und die Mittelschule Katsurao (葛尾村立葛尾中学校, Katsurao-sonritsu Katsurao chūgakkō).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 東日本大震災 図説集. In: mainichi.jp. Mainichi Shimbun-sha, 20. Mai 2011, archiviert vom Original am 19. Juni 2011, abgerufen am 24. Dezember 2011 (japanisch, Übersicht über gemeldete Tote, Vermisste und Evakuierte).
  2. 福島・双葉町 役場ごとさいたま市へ…1500人が集団避難. In: Sponichi Annex. 19. März 2011, abgerufen am 24. Dezember 2011 (japanisch).
  3. 葛尾村の皆さまへ ひろがる和. Katsurao, 16. Juni 2011, S. 1, abgerufen am 24. Dezember 2011.
  4. 義援金及び支援物資の御礼(葛尾村). Katsurao, 5. August 2011, abgerufen am 24. Dezember 2011 (japanisch).