Kemerowo

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Stadt
Kemerowo
Кемерово
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Vorlage:Infobox Ort in Russland/Wartung/AltFöderationskreis Sibirien
Oblast Kemerowo
Innere Gliederung 5 Stadtbezirke
Bürgermeister Wladimir Michailow
Gegründet 1918
Stadt seit 1918
Fläche 282 km²
Höhe des Zentrums 140 m
Bevölkerung 532.884 Einw. (Stand: 2010)
Bevölkerungsdichte 1.890 Ew./km²
Zeitzone UTC+7
Telefonvorwahl (+7)3842
Postleitzahl 6500xx
Kfz-Kennzeichen 42
OKATO 32 401
Website http://www.kemerovo.ru/
Geographische Lage
Koordinaten 55° 20′ N, 86° 4′ O55.33333333333386.066666666667140Koordinaten: 55° 20′ 0″ N, 86° 4′ 0″ O
Kemerowo (Russland)
Red pog.svg
Kemerowo (Oblast Kemerowo)
Red pog.svg
Oblast Kemerowo
Liste der Städte in Russland

Die Stadt Kemerowo (russisch Кемерово) liegt im Westen Sibiriens in Russland an der Tom. Sie hat 532.884 Einwohner (Stand: 2010).[1]

Kemerowo ist die Hauptstadt der 1943 gegründeten Oblast Kemerowo, die die geografische Region des Kusnezker Kohlenbeckens (kurz Kusbass) umfasst. Die Kohlenvorkommnisse des Kusnezker Beckens wurden 1721 von Michailo Wolkow entdeckt. Ihm ist ein Platz mit einem Denkmal im Stadtzentrum von Kemerowo gewidmet.

Kemerowo
Klimadiagramm (Erklärung)
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Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: Roshydromet
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Kemerowo
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) −13,3 −10,7 −2,9 7,1 16,9 23,2 25,4 22,2 16,2 5,7 −4,4 −10,8 Ø 6,2
Min. Temperatur (°C) −22,8 −21,9 −14,2 −3,6 3,5 9,8 12,2 9,8 4,3 −2,6 −12,4 −20,0 Ø -4,8
Niederschlag (mm) 25 20 17 24 44 62 63 66 34 40 34 27 Σ 456
Regentage (d) 8 6 6 7 9 10 9 11 8 11 9 8 Σ 102
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Quelle: Roshydromet

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Stadtparlament

Die Stadt Kemerowo wuchs aus mehreren Dörfern zusammen. 1859 befanden sich auf dem Territorium der heutigen Stadt sieben Dörfer: Schtscheglowo (Щеглово), Kemerowo (bekannt seit 1734), Jewsejewo (Евсеево), Krasny Jar (Красный Яр), Kur-Iskitim (Кур-Искитим), Dawydowo (Давыдово) und Borowaja (Боровая).

Schtscheglowo wurde 1918 in Schtscheglowsk (Щегловск) umbenannt und erhielt die Stadtrechte. Seit 1932 heißt die Stadt Kemerowo.

In Kemerowo bestand das Kriegsgefangenenlager 503 für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.[2]

[Bearbeiten] Verkehr

Kemerowo verfügt über einen Flughafen mit internationaler Anbindung (IATA: KEJ) und eine bereits am 11. April 1940 in Betrieb genommene Straßenbahn. Nach Moskau ist die Stadt über eine Zweigstrecke der Transsibirischen Eisenbahn verbunden. Außerdem liegt Kemerowo an der russischen Fernstraße M 53, die Teil der transkontinentalen Straßenverbindung von Moskau nach Wladiwostok ist.

[Bearbeiten] Sport

In Sibirien ist die Stadt auch bekannt durch den Fußballklub Kusbass Kemerowo, der in der zweiten russischen Division (Zone Ost) spielt. Der Eishockeyklub der Stadt heißt Kuzbass Kemerowo.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Die Wirtschaft stützt sich hauptsächlich auf den Kohleabbau und Schwerindustrie. Es gibt hier aber auch Stahl-, Aluminium-, Maschinenbau- und Chemiebetriebe.

[Bearbeiten] Weiterführende Bildungseinrichtungen

  • Abteilung für Fernausbildung Kemerowo des Omsker Juristischen Instituts des Innenministeriums Russlands
  • Filiale der Militäruniversität für Fernmeldewesen
  • Filiale der Staatlichen Handelsuniversität Moskau
  • Filiale der Nowosibirsker Staatlichen Agraruniversität
  • Filiale des Nowosibirsker Landwirtschaftlichen Instituts
  • Institut für Ökonomie und Recht des Kusbassgebiets
  • Landwirtschaftliches Institut Kemerowo Nowosibirsker Staatlicher Agraruniversität
  • Staatliche Kulturakademie Kemerowo
  • Staatliche Medizinakademie Kemerowo
  • Staatliche Technische Universität des Kusbassgebiets
  • Staatliche Universität Kemerowo
  • Technologisches Institut für Nahrungsindustrie Kemerowo
  • Zentrum für deutsche Sprache, Partner des Goethe-Instituts

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Daten zur Volkszählung 2010
  2. Maschke, Erich (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962-1977.

[Bearbeiten] Weblinks

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