Kemerowo
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| Stadt
Kemerowo
Кемерово
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Die Stadt Kemerowo (russisch Кемерово) liegt im Westen Sibiriens in Russland an der Tom. Sie hat rund 519.800 Einwohner (Stand: 2007).
Kemerowo ist die Hauptstadt der Oblast Kemerowo und wurde 1943 gegründet. Das Gebiet Kemerowo umfasst die geografische Region des Kusnezker Kohlenbeckens (russisch Кузнецкий угольный бассейн, kurz: Kusbass/ Кузбасс). Die Kohlenvorkommnisse des Kusbass wurden 1721 von Michailo Wolkow entdeckt. Ihm ist ein Platz mit einem Denkmal im Stadtzentrum gewidmet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Stadt Kemerowo wuchs aus mehreren Dörfern zusammen. 1859 befanden sich auf dem Territorium der heutigen Stadt sieben Dörfer: Schtscheglowo (Щеглово), Kemerowo (bekannt seit 1734), Jewsejewo (Евсеево), Krasny Jar (Красный Яр), Kur-Iskitim (Кур-Искитим), Dawydowo (Давыдово) und Borowaja (Боровая).
Schtscheglowo wurde 1918 in Schtscheglowsk (Щегловск) umbenannt und erhielt die Stadtrechte. Seit 1932 heißt die Stadt Kemerowo.
[Bearbeiten] Verkehr
Kemerowo verfügt über einen Flughafen mit internationaler Anbindung (IATA: KEJ) und eine bereits am 11. April 1940 in Betrieb genommene Straßenbahn. Nach Moskau ist die Stadt über eine Zweigstrecke der Transsibirischen Eisenbahn verbunden. Außerdem liegt Kemerowo an der russischen Fernstraße M 53, die Teil der transkontinentalen Straßenverbindung von Moskau nach Wladiwostok ist.
[Bearbeiten] Sport
In Sibirien ist die Stadt auch bekannt durch den Fußballklub Kusbass Kemerowo, der in der zweiten russischen Division (Zone Ost) spielt. Der Eishockeyklub der Stadt heißt Energija Kemerowo.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Die Wirtschaft stützt sich hauptsächlich auf den Kohleabbau und Schwerindustrie. Es gibt aber auch Stahl-, Aluminium-, Maschinenbau- und Chemiebetriebe.
[Bearbeiten] Weiterführende Bildungseinrichtungen
- Abteilung für Fernausbildung Kemerowo des Omsker Juristischen Instituts des Innenministeriums Russlands
- Filiale der Militäruniversität für Fernmeldewesen
- Filiale der Moskauer Staatlichen Handelsuniversität
- Filiale der Nowosibirsker Staatlichen Agraruniversität
- Filiale des Nowosibirsker Landwirtschaftlichen Instituts
- Institut für Ökonomie und Recht des Kusbassgebiets
- Landwirtschaftliches Institut Kemerowo Nowosibirsker Staatlicher Agraruniversität
- Staatliche Kulturakademie Kemerowo
- Staatliche Medizinakademie Kemerowo
- Staatliche Technische Universität des Kusbassgebiets[1]
- Staatliche Universität Kemerowo[2]
- Technologisches Institut für Nahrungsindustrie Kemerowo
- eine Niederlassung des Goethe-Instituts
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Andreas Beck, Fußballprofi der TSG 1899 Hoffenheim
- Jewgeni Walerjewitsch Grischkowez, Erzähler, Theater-Regisseur, Autor und Schauspieler
- Lena Hades, Malerin, Schriftstellerin und Fotografin
- Anton Jewgenjewitsch Kalinitschenko, Skispringer
- Anton Korobow, ukrainischer Schachspieler und internationaler Schachgroßmeister
- Alexei Archipowitsch Leonow, Kosmonaut, erster Mensch, der sein Raumschiff verließ und frei im Weltraum schwebte
- Jelena Wladimirowna Prochorowa, Leichtathletin, Olympiamedaillengewinnerin und Weltmeisterin
- Ludmila Thomas, deutsche Historikerin
- Roman Weilert, deutscher Eishockeyspieler
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Kemerowo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Flughafen von Kemerowo
- Kemerowoer Niederlassung des Goethe-Instituts
Verwaltungszentrum: Kemerowo
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