Klettergebiet Nördlicher Frankenjura
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Das Klettergebiet Nördlicher Frankenjura ist mit über 7000 Routen an 639 Massiven eines der am besten erschlossenen Klettergebiete der Welt. Das Klettergebiet befindet sich in der Fränkischen Schweiz und der Hersbrucker Alb zwischen den Städten Nürnberg, Bamberg, Bayreuth und Amberg. Hier wurde der erste Haken einzementiert und hier hatte das Rotpunkt-Klettern seine Wurzeln. Durch die vielen Lochfelsen und Überhänge ist der Nördliche Frankenjura eines der wichtigsten außeralpinen Klettergebiete. Die Route Action directe, erstbegangen von Wolfgang Güllich, galt lange Zeit als die schwerste Freikletterroute der Welt. Aufgrund des festen, griffigen Gesteins kann man schon in Routen des III. Grades im Senkrechten klettern. Routen, die Kletterer aus aller Welt in die Fränkische pilgern lassen, heißen etwa Sautanz, Magnet, Stonelove, Wallstreet, Action Directe. Alle stehen stellvertretend für eine Epoche der Rotpunkt-Bewegung, die hier entstand und ein wahres Kletterfieber auslöste. Bedeutende Klettergebiete sind das Trubachtal, das Walberla, das Wiesenttal, das Leinleitertal, das Püttlachtal, das Aufseßtal und viele weitere Täler.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Klettergebiete
[Bearbeiten] Nordteil
Dieser Teil umfasst das gesamte Gebiet nördlich der A 70 und südlich der A 70 die Gebiete entlang der B 22 bis Hollfeld. Mit folgenden Teilgebieten:
- Wattendorf mit Kemitzenstein
- Stübig und Burglesau mit dem Großen Stübigen Turm und der Burglesauer Wand
- Würgau mit dem Nürnberger Turm
- Steinfeld mit dem Kemitzenstein
- Paradiestal
- Treunitz mit Treunitzer Klettergarten und Treunitzer Wand
- Hollfeld mit Kuhleutner Wand
- Kleinziegenfelder Tal mit Diebesloch, Klinge und Rolandfels
- Bärental
- Zillertal
[Bearbeiten] Nordwestteil
Die Region umfasst das Gebiet westlich der Linie Heiligenstadt in Oberfranken–Streitberg, südlich begrenzt durch die B 470. Mit folgenden Teilgebieten:
- Burggrub und Oberngrub
- Frankendorfer Klettergarten
- Streitberg und Muggendorf
- Leinleitertal bei Veilbronn
- Tiefenellern
- Pfarrwaldfelsen
[Bearbeiten] Nordostteil
Die Region umfasst das Gebiet östlich der Linie Heiligenstadt–Streitberg, südlich begrenzt durch die B 470. Mit folgenden Teilgebieten:
- Püttlachtal Zwischen Behringersmühle und Waischenfeld
- Oberes Wiesenttal
- Aufseßtal
- Ailsbachtal
- Unteres Püttlachtal
- Gebiet um Pottenstein
- Weihersbachtal
[Bearbeiten] Südwestteil
Die Region umfasst das Gebiet südlich der Linie Ebermannstadt–Pottenstein bis nach Gräfenberg und westlich der A 9. Mit folgenden Teilgebieten:
- Gößweinstein
- Allersdorf und Stadelhofen
- Graisch, Leienfels, Bärnfels und Soranger
- Stierberg, Leupoldstein und Betzenstein
- Spies
- Naifertal und Umgebung
- Hiltpoltstein
- Großenoher Tal
- Todsfelder Tal
- Obertrubach und oberstes Trubachtal
- Zwischen Wolfsberg und Hammerbühl
- Hochfläche bei Sorg, Dörfles und Affalterthal
- Unteres Trubachtal und Mostvieler Tal
- Zaunsbachtal
- Schlehental und Wichsenstein
- Burggaillenreuth
- Röthelfels und Umgebung
- Walberla und Ehrenbachtal
[Bearbeiten] Südostteil
Die Region umfasst das Gebiet östlich der A 9 im Dreieck Pegnitz–Velden–Königstein. Mit den Teilgebieten:
- Pegnitz- und Flembachtal
- Plech
- Krottenseer Forst
- Königstein
- Bärnhof und Engelthal
- Hartenstein
- Zwischen Velden und Enzendorf
- Neuhaus
[Bearbeiten] Südteil
Die Region umfasst das Gebiet östlich der A 9 und südlich von Velden bis hinunter ins Lauterachtal. Mit den Teilgebieten:
- Lauterachtal
- Lichtenegg und Haunritz
- Etzelbachtal (Lehenhammertal)
- Förrenbachtal
- Hirschbachtal
- Schwarzer Brand
- Zwischen Eschenbach und Artelshofen
- Sittenbachtal
- Gotzenberg
- Schnaittach
- Ammerthal
- Neukirchen
- Illschwang
[Bearbeiten] Weblinks
Battert | Donaudurchbruch bei Weltenburg | Eifel | Ith | Königshainer Berge | Morgenbachtal | Müglitztal | Nördlicher Frankenjura | Sächsische Schweiz | Schwäbische Alb | Steinwald | Südpfalz | Zittauer Gebirge

