Luis Scola

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Basketballspieler
Luis Scola
Luis Scola & Paulius Jankūnas.jpg
Luis Scola (links) und Paulius Jankūnas
im Viertelfinale der Basketball-WM 2010
Spielerinformationen
Voller Name Luis Alberto Scola Balvoa
Spitzname Luifa; Lord Scola
Geburtstag 30. April 1980
Geburtsort Buenos Aires, Argentinien
Größe 206 cm
Position Power Forward
NBA Draft 2002, 56. Pick, San Antonio Spurs
Vereinsinformationen
Verein Indiana Pacers
Liga NBA
Trikotnummer 4
Vereine als Aktiver
1995–1998 ArgentinienArgentinien Ferro Carril Oeste
1998–2000 SpanienSpanien Cabitel Gijón
2000–2007 SpanienSpanien Tau Cerámica Vitoria
2007–2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Houston Rockets
2012–2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phoenix Suns
Seit 0 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indiana Pacers
Nationalmannschaft1
Seit 0 1999 Argentinien
1Stand: 2. Oktober 2007

Luis Alberto Scola Balvoa (* 30. April 1980 in Buenos Aires, Argentinien) ist ein argentinischer Basketballspieler. Seit 2013 steht der Power Forward bei den Indiana Pacers in der US-amerikanischen Basketball-Profiliga NBA unter Vertrag. Außerdem spielt Scola für die argentinische Nationalmannschaft.

Luis Scola gehörte Anfang 2008 zu einem Kreis von 105 Basketballspielern, die von der Euroleague Basketball und/oder Basketballinteressierten nominiert wurden, um fünfzig bedeutende Persönlichkeiten des Basketballsports in Europa, im Zeitraum 1958 bis 2008 aktiv, bestimmen und in der Folge im Mai 2008 in Madrid (Spanien) ehren zu können. Alle nominierten Spieler haben in den Europapokal-Wettbewerben der FIBA Europe und der Euroleague Basketball eine besonders herausragende Rolle gespielt und gehörten jeweils zu den besonders herausgehobenen 'Stars' ihrer nationalen Ligateams.[1]

Spielerkarriere[Bearbeiten]

Scola begann seine Karriere bei der Jugendmannschaft von Ferro Carril Oeste in Buenos Aires. Sein Profidebüt gab er mit dem Seniorenteam in der Saison 1996/97. 1998 ging er zum spanischen Zweitligisten Cabitel Gijón, dem er zum Aufstieg verhalf. 1999 unterzeichnete er bei Tau Cerámica Vitoria, blieb allerdings für eine weitere Saison bei Cabitel Gijón. In der Saison 2000/01 spielte Scola dann erstmal für Tau Cerámica in der Liga ACB.

In der NBA Draft 2002 wurde Luis Scola in der zweiten Runde an 56. Stelle von den San Antonio Spurs gedraftet. 2005 versuchten die Spurs ihn bei Tau Cerámica freizukaufen. Dies konnte jedoch nicht bewerkstelligt werden. Bis 2007 blieb Scola dann in Spanien.

Am 12. Juli 2007 tauschten die Spurs die Rechte an Scola (zusammen mit Jackie Butler) an die Houston Rockets für Vasilios Spanoulis, einen zukünftigen Zweitrunden-Draftpick und Geldkompensationen ein. Schon drei Tage später unterzeichnete Scola einen Dreijahresvertrag bei den Rockets. Bis zu seinem Wechsel in die NBA war Scola mit 2.054 erzielten Punkten Spitzenreiter der ULEB Euroleague (im November 2007 von Marcus Brown übertroffen) und mit 144 Einsätzen, neben dem Italiener Denis Marconato, Rekordhalter im bedeutendsten europäischen Wettbewerb für Vereinsmannschaften. Sommer 2012 nutzen die Rockets die sogenannte Amnesty Klausel in den NBA-Verträgen, um Scola zu entlassen. Damit wollten die Rockets vor allem das Gehalt von Scola für zukünftige Verpflichtungen einsparen.

In seiner ersten NBA Saison konnte er durchschnittlich 10.3 Punkte und 6.4 Rebounds erreichen, wofür er am Ende der Saison in das NBA All-Rookie First Team berufen wurde.

Am 15.7. gewannen die Phoenix Suns die Bieterschlacht um Scola und konnten ihn somit verpflichten.[2]

Nach einem Jahr bei den Suns, wurde Scola im Sommer 2013 für Gerald Green zu den Indiana Pacers transferiert.

Erfolge[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The All-Time Player Nominees - A bis Z. Website Euroleague Basketball. Abgerufen 21. Oktober 2011.
  2. Suns awarded forward Luis Scola

Weblinks[Bearbeiten]