Mödlinger Straße

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Landesstraße B11 in Österreich
B11-AT.svg
Karte
Verlauf der B 11
Basisdaten
Gesamtlänge: 50,1 km

Bundesland:

Niederösterreich

Die Mödlinger Straße (B 11) ist eine Landesstraße in Österreich und hat eine Länge von 50,1 km. Sie verläuft im Bundesland Niederösterreich in Ost-West Richtung südlich der Stadt Wien und liegt in den Bezirken Wien-Umgebung, Mödling und Baden.

Sie führt von Schwechat durch das Wiener Becken über Achau nach Mödling an der Thermenlinie. Dort führt sie weiter durch den Wienerwald über Heiligenkreuz, entlang der Via Sacra über Alland bis Nöstach. Über Neuhaus führt sie nach Weissenbach an der Triesting, wo sie mit der Hainfelder Straße B 18 zusammentrifft.

Im Stadtgebiet von Mödling wird sie je nach Fahrtrichtung getrennt geführt. Richtung Westen führt sie vom Autobahnzubringer in Wiener Neudorf gleichlaufend mit der Wiener Neustädterstraße bis zu der in Wiener Neudorf als Hauptstraße bezeichneten Kreuzung wo sie die gemeinsame Trasse wieder verlässt und Richtung Stadtzentrum Mödling zuerst über die Brücke der Südbahn führt und weiter bis zur Badstraße, wo sie kurz Richtung Süden führt und bei der Kreuzung mit der Friedrich-Schiller-Straße wieder auf die ostwärts führende Trasse führt und ab hier wieder gemeinsam ist. Die ostwärts führende Trasse beginnt bei dieser vorher erwähnten Kreuzung und ist entlang der Schiller-Straße die Südbahn mit einem Bahnschranken querend bis zur Wiener Neustädter Straße, wo sie ebenfalls mit der westwärts führenden Trasse wieder zusammentrifft.

Früher führte sie von Nöstach weiter über den Hafnerberg nach Altenmarkt an der Triesting und hatte den Namen Altenmarkter Bundesstraße.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Heiligenkreuzer Straße zwischen Mödling und Alland war ursprünglich eine Privatstraße des kaiserlichen Waldamtes und wurde 1827 vom Staat übernommen. Seit dem 1. November 1827 bestanden in Mödling und Heiligenkreuz zwei Mautstationen, [1] später entstand eine weitere Mautstation in Alland. Die Mautstation in Heiligenkreuz erbrachte dem Staat 1856 einen jährlichen Ertrag von 1.500 Gulden. Wegen ihrer geringen überregionalen Bedeutung wurde diese Straße 1869 dem Land Niederösterreich übergeben und als Landesstraße geführt.

Die Mödling-Altenmarkter Straße gehört seit dem 1. April 1959 zum Netz der Bundesstraßen in Österreich. [2]

Seit dem 1. Jänner 1972 endet die B 11 in Schwechat. [3]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Circulare der k.k. Landesregierung im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns vom 5. May 1827, veröffentlicht in der Wiener Zeitung vom 12. Mai 1827, Amtsblatt S. 631.
  2. Bundesgesetz vom 18. März 1959, mit dem das Bundesstraßengesetz neuerlich abgeändert wird, Verzeichnis H.
  3. Kundmachung des Bundesministers für Bauten und Technik vom 10. Juni 1976 gemäß § 33 Abs. 4 des Bundesstraßengesetzes 1971 hinsichtlich des Landes Niederösterreich, BGBl. Nr. 337/1976.


 B11 
Die Mödlinger Straße befand sich wie die anderen ehemaligen Bundesstraßen in der Bundesverwaltung. Seit 1. April 2002 steht sie unter Landesverwaltung und führt zwar das B in der Nummer weiterhin, nicht aber die Bezeichnung Bundesstraße.