Mac OS X 10.5
| Mac OS X 10.5 | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Entwickler | Apple |
| Aktuelle Version | 10.5.8 (5. August 2009) |
| Abstammung | UNIX ↳ BSD ↳ NeXTStep ↳ Darwin ↳ Mac OS X |
| Architekturen | PPC, x86 |
| Lizenz | gemischte Lizenz: GPL, APSL, Apple-EULA u. a. |
| Sonstiges | Sprache: Multilingual, u. a. Deutsch. Kompatibel zu: FreeBSD, POSIX |
| Website | nicht mehr verfügbar (http://www.apple.com/de/osx/) |
Mac OS X 10.5 (Leopard) ist die sechste Version des Betriebssystems Mac OS X der Firma Apple. Es ist der Nachfolger von Mac OS X 10.4 und wurde seit dem 26. Oktober 2007 ausgeliefert, nachdem es aus Kapazitätsgründen (zur rechtzeitigen Fertigstellung des Mobiltelefons iPhone) um etwa ein halbes Jahr verschoben werden musste.
Zu den größten Neuerungen gehörte, abgesehen von einer modernisierten Oberfläche (transparente Menüleiste, dreidimensionales Dock mit „Stacks“, virtuelle Arbeitsbereiche „Spaces“, einheitliches Layout, neue Icons), unter anderem ein neuer Finder mit neuer Seitenleiste, der „Cover Flow“-Ansicht, der Dateivorschau „Quick Look“ sowie mit der Möglichkeit, auch andere Rechner im Netz zu durchsuchen. Außerdem ist eine Datensicherungssoftware namens Time Machine integriert. Boot Camp ermöglicht auf mit Intel-Prozessoren ausgerüsteten Apple-Computern die Installation von Microsoft Windows ab Windows XP mit Service Pack 2 parallel zu Mac OS X auf einer abgetrennten Partition. Leopard ermöglicht außerdem den 64-Bit-Betrieb bei Applikationen mit grafischer Benutzeroberfläche. Weitere größere Neuerungen finden sich zudem in Safari, Mail, iCal, iChat, Vorschau und der Kindersicherung.
Leopard erfüllt als erstes Derivat der Berkeley Software Distribution die kommerzielle Zertifizierung „Single UNIX Specification 03“ der Open Group und darf daher den Markennamen „UNIX“ tragen.[1]
Die letzte Version 10.5.8 wurde am 5. August 2009 veröffentlicht, das Nachfolge-Betriebssystem heißt Mac OS X 10.6 „Snow Leopard“ und wurde am 28. August 2009 veröffentlicht. Leopard ist die letzte Mac-OS-X-Version, die den PowerPC-Prozessor unterstützt. Alle neueren Versionen laufen nur noch auf Intel-Macs.
Inhaltsverzeichnis |
Features/Neuerungen [Bearbeiten]
Mac OS X 10.5 enthält zahlreiche Programme, die häufig gebrauchte Funktionen erfüllen. Multimedia-Anwendungen fehlen im Lieferumfang des Systems zwar fast vollständig, werden aber mit einem Programmpaket namens iLife zusammen mit der Apple-Hardware ausgeliefert. Für Büroanwendungen enthält Mac OS X lediglich das einfache Textverarbeitungsprogramm TextEdit und den Kalender iCal.
Mac OS X 10.5 bietet laut Apple im Vergleich zu 10.4 über 300 neue Funktionen.[2] Dazu zählen unter anderem:
- Benutzerfunktionen
- Neuer Automator, mit dem sich schneller Arbeitsabläufe erstellen lassen
- verbesserter Finder mit neuen Funktionen
- Boot Camp, Software, mit der sich Microsoft Windows auf einem Intel-Mac installieren lässt
- Animiertes 3D-Dock
- Videoaufnahme in Photo Booth möglich
- Safari 3 als Browser (auch für Tiger verfügbar)
- Spotlight kann nun Computer übers Netzwerk durchsuchen und verfügt über Taschenrechner-Funktionen
- Spaces (multiple virtuelle Arbeitsbereiche)
- Time Machine
- Mail 3
- Entwicklerfunktionen
- Native Unterstützung von vielen Bibliotheken und Frameworks für 64-Bit-Applikationen
- OpenGL wurde auf die neueste Version 2.1 aktualisiert
- Keine Unterstützung für Mac OS-Classic-Applikationen mehr
- Zertifizierung als Unix
- Core Animation
- Dashcode
Systemvoraussetzungen [Bearbeiten]
Apple gibt für Leopard die folgenden Systemvoraussetzungen an:
- Mac-Computer mit Intel-Prozessor, PowerPC G4- (mit 867 MHz oder schneller) oder G5-Prozessor
- Mindestens 512 MB RAM
- FireWire (integriert)
- DVD-Laufwerk zur Installation
- 9 GB freier Speicher auf der Festplatte
Leopard liegt als Universal Binary vor und unterstützt somit die Prozessorarchitekturen vom Typ PPC (Motorola PowerPC G4/IBM PowerPC G5) und x86 (Intel Core Solo/Core Duo/Core 2 Duo/Xeon).
Sicherheit [Bearbeiten]
Zum Thema Sicherheit, siehe den Hauptartikel.
Versionsgeschichte [Bearbeiten]
| Mac OS X Version |
Build | Erscheinungsdatum | Anmerkung | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 10.5.0 | 9A581 | 26. Oktober 2007 | erste Version | ||
| 10.5.1 | 9B18 | 15. November 2007 | erweitert und optimiert die Firewall[3] | ||
| 10.5.2 | 9C31 | 11. Februar 2008 | zahlreiche Änderungen[4] | ||
| 10.5.3 | 9D34 | 28. Mai 2008 | über 220 Änderungen[5] | ||
| 10.5.4 | 9E17 | 30. Juni 2008 | einige Änderungen[6] | ||
| 10.5.5 | 9F33 | 15. September 2008 | einige Änderungen[7] | ||
| 10.5.6 | 9G55 | 16. Dezember 2008 | zahlreiche Änderungen[8] | ||
| 10.5.7 | 9J61 | 12. Mai 2009 | zahlreiche Änderungen[9] | ||
| 10.5.8 | 9L30 | 5. August 2009 | zahlreiche Änderungen[10] | ||
|
Legende:
Alte Version
|
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Weblinks [Bearbeiten]
- John Siracusa: Mac OS X 10.5 Leopard: the Ars Technica review. Ars Technica, 29. Oktober 2007.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Open Brand Certificate an Apple (PDF; 81 kB) Das Zertifikat direkt von der Opengroup Website.
- ↑ Apple: Neue Funktionen in Mac OS X Leopard (im Archiv von archive.org)
- ↑ Infos über 10.5.1 bei Apple
- ↑ Informationen über 10.5.2 bei Apple
- ↑ Informationen über 10.5.3 bei Apple
- ↑ Informationen über 10.5.4 bei Apple
- ↑ Informationen über 10.5.5 bei Apple
- ↑ Informationen über 10.5.6 bei Apple
- ↑ Informationen über 10.5.7 bei Apple
- ↑ Informationen über 10.5.8 bei Apple
| Mac OS Classic | System 1 • System 2 • System 3 • System 4 • System 5 • System 6 • System 7 • Mac OS 8 • Mac OS 9 | |
| Mac OS X | Public Beta • 10.0 „Cheetah“ • 10.1 „Puma“ • 10.2 „Jaguar“ • 10.3 „Panther“ • 10.4 „Tiger“ • 10.5 „Leopard“ • 10.6 „Snow Leopard“ • 10.7 „Lion“ • 10.8 „Mountain Lion“ |