Montefranco

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Montefranco
Kein Wappen vorhanden.
Montefranco (Italien)
Montefranco
Staat: Italien
Region: Umbrien
Provinz: Terni (TR)
Koordinaten: 42° 36′ N, 12° 46′ O42.612.766666666667375Koordinaten: 42° 36′ 0″ N, 12° 46′ 0″ O
Höhe: 375 m s.l.m.
Fläche: 10,13 km²
Einwohner: 1.292 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 128 Einw./km²
Postleitzahl: 05030
Vorwahl: 0744
ISTAT-Nummer: 055019
Volksbezeichnung: Montefrancani
Schutzpatron: San Pietro (29. April)
Website: Gemeinde Montefranco

Montefranco ist eine Gemeinde mit 1292 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der Provinz Terni in der Region Umbrien in Italien.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde erstreckt sich über ca. 10 km². Sie liegt ca. 70 km südöstlich von Perugia und ca. 10 km nordöstlich von Terni am Fluss Nera an den Bergen Bufone[2] und Monte Moro.

Zu den Ortsteilen gehören Fontechiaruccia, Montemoro, Monzano, Vaccheria und Varcone.

Die Nachbargemeinden sind Arrone, Ferentillo, Spoleto (PG) und Terni.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort entstand zur Zeit der Langobarden in Umbrien. Seit dieser Zeit war der Ort mit den Grafen von Spoleto verbunden. Um das Jahr 1000 entstand die Burg Castello di Bufone, die 1209 von Otto IV. eingenommen wurde[3]. In der Mitte des 13. Jahrhunderts (1228[4] oder 1258[5]) wird der Ort zur freien Kommune, die 1395 von der Abtei San Pietro in Valle in die Confederazione dei dodici castelli (Vereinigung der zwölf Burgen) übernommen wird. 1527 wird die Gemeinde wieder freie Kommune, steht aber weitgehend unter der Kontrolle von Spoleto und dem Kirchenstaat. Dort blieb der Ort bis 1860, als Umbrien im Zuge des Risorgimento Region Italiens wurde. 1927 wurde der Ort in die neugegründete Provinz Terni eingeteilt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Chiesa della Madonna del Carmine, Kirche aus dem 16. Jahrhundert.
  • Chiesa di San Bernardino, Kirche aus dem Jahr 1454. Die Fresken werden Orlando Merlini zugeschrieben, einem Schüler des Benozzo Gozzoli[6].
  • Chiesa di Santa Maria Assunta, auf Weisung von Papst Eugen IV. ausgebaute Kirche (15. Jahrhundert).

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.
  2. Paesi Online, abgerufen am 16. Februar 2011
  3. Umbriaturismo, abgerufen am 16. Februar 2011
  4. Webseite von Umbria e Arte, abgerufen am 16. Februar 2011
  5. Offizielle Webseite der Region Umbrien zu Montefranco, abgerufen am 16. Februar 2011
  6. Umbria in Web, abgerufen am 16. Februar 2011