Umbrien
| Umbrien | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Hauptstadt: | Perugia |
| Provinzen: | 2 |
| Fläche: | 8.456,04 km² (16.) |
| Einwohner: | 908.926 (31. Dez. 2011)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 107 Einwohner/km² |
| Website: | www.regione.umbria.it |
| ISO 3166-2: | IT-55 |
| Präsident: | Catiuscia Marini (PD) |
| Karte | |
Umbrien (italienisch: Umbria) ist eine Region Italiens mit 908.926 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011), die zwischen der Toskana, Latium und den Marken liegt. Es ist die einzige Region Italiens, die weder eine Meeresküste noch eine Grenze zum Ausland hat. Der Trasimenische See liegt in Umbrien. Hauptstadt ist Perugia. Die Region besteht aus den beiden Provinzen Perugia und Terni.
Inhaltsverzeichnis |
Landschaft [Bearbeiten]
Umbrien wird geprägt von ausgedehnten Bergrücken mit Weidewirtschaft und Ackerbau, Beckenlandschaften und Tälern mit intensiver Landwirtschaft und den ausgedehnten Gebirgszügen des Umbrischen Apennins im Osten, der im Monte Vettore 2478 m s.l.m. erreicht. Umbrien verfügt über mehrere Flusssysteme: den lebhaften Oberlauf des Tiber, den aus dem zerklüfteten Apennin kommenden Topino, der sich mit dem durch weitgehend unbewohnte Flächen ziehenden Chiascio vereinigt und den Nera, dessen Tal (Valnerina) durch hügelige, malerische Landschaften geprägt ist. Nordwestlich der Hauptstadt Perugia, nahe der toskanischen Grenze, liegt der Trasimenische See. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel, überragt von sanften Bergrücken jenseits der 500 m. Die durchschnittliche Höhe Umbriens liegt bei über tausend Meter über dem Meeresspiegel.
Geschichte [Bearbeiten]
Ursprünglich Bezeichnung des Siedlungsgebietes der Umbrer, zwischen Etrurien und Adriaküste. Die Umbrer waren ein Stamm der Italiker und gegen 1200 v. Chr. eingewandert, ab etwa 1000 v. Chr. etruskischer Einfluss. Perugia (damals noch Perusia) war um 400 Mitglied des etruskischen Zwölfstädtebundes. Städte der Umbrer: Ameria (Amelia), Ariminum (Rimini), Tifernum Tiberinum (Città di Castello), Asisium (Assisi), Iguvium (Gubbio, Fundort einer umbrischen Schrifttafel), Interamna (Terni), Perusia (Perugia), Spoletium (Spoleto).
Wirtschaft [Bearbeiten]
Im Jahr 2006 lag das regionale Bruttoinlandsprodukt je Einwohner, ausgedrückt in Kaufkraftstandards, bei 96,6 % des Durchschnitts der EU-27.[2]
Literatur [Bearbeiten]
- Baedeker Umbrien
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2011.
- ↑ Eurostat Pressemitteilung 23/2009: Regionales BIP je Einwohner in der EU27 (PDF-Datei; 360 kB)
Abruzzen | Aostatal | Apulien | Basilikata | Emilia-Romagna | Friaul-Julisch Venetien | Kalabrien | Kampanien | Latium | Ligurien | Lombardei | Marken | Molise | Piemont | Sardinien | Sizilien | Toskana | Trentino-Südtirol | Umbrien | Venetien
42.98333333333312.566666666667Koordinaten: 43° N, 13° O
