Niederkrüchten
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf | |
| Kreis: | Viersen | |
| Höhe: | 68 m ü. NN | |
| Fläche: | 67,07 km² | |
| Einwohner: |
15.414 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 230 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 41372 | |
| Vorwahlen: | 0 21 63 | |
| Kfz-Kennzeichen: | VIE | |
| Gemeindeschlüssel: | 05 1 66 020 | |
| LOCODE: | DE NRN | |
| NUTS: | DEA1E | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Laurentiusstraße 19 41372 Niederkrüchten |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Herbert Winzen (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Niederkrüchten im Kreis Viersen | ||
Die Gemeinde Niederkrüchten liegt am linken Niederrhein im Westen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Viersen im Regierungsbezirk Düsseldorf.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Seit dem 1. Januar 1972 sind die vormals selbstständigen Gemeinden Niederkrüchten und Elmpt per Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Aachen (vom 14. Dezember 1971) zusammengeschlossen. Gehörten beide Kommunen ursprünglich zum ehemaligen Kreis Erkelenz und nach kommunaler Neugliederung zum Kreis Heinsberg, so wurden sie 1975 dem Kreis Viersen zugeordnet, wobei aber die Orte Merbeck, Schwaam, Tetelrath, Venn und Venheyde der Stadt Wegberg zugeordnet wurden und somit weiter zum Kreis Heinsberg gehören.
Ortsteile der Gemeinde [Bearbeiten]
Birth, Blonderath, Boscherhausen, Brempt, Dam, Elmpt, Gützenrath, Heyen, Laar, Niederkrüchten, Oberkrüchten, Overhetfeld, Ryth, Silverbeek, Varbrook, Venekoten.
Wappen und Banner [Bearbeiten]
Blasonierung:„Gespalten; vorne in Gold (Gelb) eine halbe rote Lilie, auf deren Kelchblatt ein linksgekehrter grüner Sittich sitzend; hinten in Silber (Weiß) drei blaue Balken.“ Bedeutung: Das Wappen der Gemeinde Niederkrüchten entstammt dem Wappen der Grundherren von Elmpt. Die drei blauen Balken auf silbernem Grund weisen auf das Emblem der Edelherren von Brempt hin, die im 13. Jahrhundert in Niederkrüchten Grundherrenrechte ausübten.
Beschreibung des Banners: "Unter weißem Bannerhaupt, darin der Wappenschild der Gemeinde, Blau - Gelb im Verhältnis 1:1 längsgestreift."[2]
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- das Moor- und Wacholder-Heide-Naturschutzgebiet Elmpter Schwalmbruch
- die Auenlandschaft Dilborner Benden zwischen Brüggen und Overhetfeld
- der Hariksee bei Brempt
- der Venekotensee bei Overhetfeld
- das Haus Elmpt der ehemaligen Herren von Elmpt
- die Wassermühle Brempter Mühle an der Schwalm bei Brempt
- die Kirche St. Martin in Oberkrüchten
- die Elmpter Kapelle Maria an der Heiden in Overhetfeld
- die Brempter Kapelle St. Georg
- die spätgotische Hallenkirche St. Bartholomäus in Niederkrüchten
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Persönlichkeiten in Niederkrüchten geboren:
- Wilhelm Lindemann (1828–1879), Pfarrer in Niederkrüchten, Literaturhistoriker und Abgeordneter des Preußischen Landtages
- Michael Wolters (Komponist)
- Karl Otten (1889–1963), Schriftsteller und Pazifist
- Wilhelm Stockums (1877–1956), Weihbischof in Köln
Persönlichkeiten mit Niederkrüchten verbunden:
- Wilhelm Bäumker (1842–1905), katholischer Theologe und Hymnologe
- Waldemar Bonsels (1880–1952), Schriftsteller (u. a. Biene Maja)
- Charlotte Roche (* 1978), Fernseh-Moderatorin
Kurioses [Bearbeiten]
- Austragungsort der Europameisterschaft im Kamellezielwerfen 2007
Literatur [Bearbeiten]
- Hermann Böken: Niederkrüchten in alten Ansichten. Band II. Niederkrüchten 1990
- Ulrich Coenen: Zwischen den Grenzen - Eine Lebensgeschichte, Verlag Mainz, Aachen 1993. ISBN 3-925714-94-4
- Jochen Hild: Das Naturschutzgebiet Elmpter Bruch. In: „Heimatbuch des Kreises Viersen“. Viersen 1976
- Ludwig Hügen: Elmpt und Niederkrüchten. Zwischen Schwalm und Grenzwald. Willich 1993
- Manfred A. Jülicher: Niederkrüchten 1985. Bildband zur Darstellung des Ortes in 1985. Niederkrüchten 1985
- Manfred A. Jülicher: Niederkrüchtener Mundart, Léewe en Krööchte, Landwirtschaft und Brauchtum vor 1945. Niederkrüchten 1975
- Rolf Nagel: Niederkrüchtens Wappen. In: „Heimatbuch des Kreises Viersen“. Viersen 1988
- Matthias Siegers/Klaus Blech: Ein neues Rathaus für die Gemeinde Niederkrüchten. In: „Heimatbuch des Kreises Viersen“. Viersen 1987
- Edmund Weeger: Geschichte der Pfarrei Niederkrüchten im Dekanat Erkelenz. Kempen 1913
Weblinks [Bearbeiten]
- Webseite der Gemeinde Niederkrüchten
- Webseite des Heimat- und Kulturvereins Niederkrüchten 1975 e.V.
- Denkmale in der Gemeinde Niederkrüchten
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 4. Juli 2012. (Hilfe dazu)
- ↑ Hauptsatzung der Gemeinde Niederkrüchten, § 2. Abgerufen am 3. Dezember 2012 (PDF; 31 kB).
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