Niederkrüchten

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Niederkrüchten
Niederkrüchten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Niederkrüchten hervorgehoben
51.1988888888896.219444444444468Koordinaten: 51° 12′ N, 6° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Viersen
Höhe: 68 m ü. NHN
Fläche: 67,07 km²
Einwohner: 14.991 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 224 Einwohner je km²
Postleitzahl: 41372
Vorwahlen: 0 21 63
Kfz-Kennzeichen: VIE
Gemeindeschlüssel: 05 1 66 020
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Laurentiusstraße 19
41372 Niederkrüchten
Webpräsenz: www.niederkruechten.de
Bürgermeister: Herbert Winzen (parteilos)
Lage der Gemeinde Niederkrüchten im Kreis Viersen
Kreis Viersen Nordrhein-Westfalen Kreis Kleve Kreis Wesel Duisburg Krefeld Rhein-Kreis Neuss Mönchengladbach Kreis Heinsberg Niederlande Nettetal Tönisvorst Grefrath Niederkrüchten Brüggen Viersen Willich Kempen SchwalmtalKarte
Über dieses Bild
Kirche in Niederkrüchten

Die Gemeinde Niederkrüchten liegt am linken Niederrhein im Westen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Viersen im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Geschichte[Bearbeiten]

Seit dem 1. Januar 1972 sind die vormals selbstständigen Gemeinden Niederkrüchten und Elmpt per Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Aachen (vom 14. Dezember 1971) zusammengeschlossen. Gehörten beide Kommunen ursprünglich zum ehemaligen Kreis Erkelenz und nach kommunaler Neugliederung zum Kreis Heinsberg, so wurden sie 1975 dem Kreis Viersen zugeordnet, wobei aber die Orte Merbeck, Schwaam, Tetelrath, Venn und Venheyde der Stadt Wegberg zugeordnet wurden und somit weiter zum Kreis Heinsberg gehören.

Ortsteile der Gemeinde[Bearbeiten]

Birth, Blonderath, Boscherhausen, Brempt, Dam, Elmpt, Gützenrath, Heyen, Laar, Niederkrüchten, Oberkrüchten, Overhetfeld, Ryth, Silverbeek, Varbrook, Venekoten.

Wappen und Banner[Bearbeiten]

Blasonierung:„Gespalten; vorne in Gold (Gelb) eine halbe rote Lilie, auf deren Kelchblatt ein linksgekehrter grüner Sittich sitzend; hinten in Silber (Weiß) drei blaue Balken.“ Bedeutung: Das Wappen der Gemeinde Niederkrüchten entstammt dem Wappen der Grundherren von Elmpt. Die drei blauen Balken auf silbernem Grund weisen auf das Emblem der Edelherren von Brempt hin, die im 13. Jahrhundert in Niederkrüchten Grundherrenrechte ausübten.

Beschreibung des Banners: "Unter weißem Bannerhaupt, darin der Wappenschild der Gemeinde, Blau - Gelb im Verhältnis 1:1 längsgestreift."[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Persönlichkeiten in Niederkrüchten geboren:

Persönlichkeiten mit Niederkrüchten verbunden:

Kurioses[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hermann Böken: Niederkrüchten in alten Ansichten. Band II. Niederkrüchten 1990
  • Ulrich Coenen: Zwischen den Grenzen - Eine Lebensgeschichte, Verlag Mainz, Aachen 1993. ISBN 3-925714-94-4
  • Jochen Hild: Das Naturschutzgebiet Elmpter Bruch. In: Heimatbuch des Kreises Viersen, 27. Folge/1976, S. 252–259.
  • Ludwig Hügen: Elmpt und Niederkrüchten. Zwischen Schwalm und Grenzwald. Willich 1993
  • Manfred A. Jülicher: Niederkrüchten 1985. Bildband zur Darstellung des Ortes in 1985. Niederkrüchten 1985
  • Manfred A. Jülicher: Niederkrüchtener Mundart, Léewe en Krööchte, Landwirtschaft und Brauchtum vor 1945. Niederkrüchten 1975
  • Rolf Nagel: Niederkrüchtens Wappen. In: Heimatbuch des Kreises Viersen, 39. Folge/1988, S. 185–189.
  • Matthias Siegers, Klaus Blech: Ein neues Rathaus für die Gemeinde Niederkrüchten. In: Heimatbuch des Kreises Viersen, 38. Folge/1987, S. 244–248.
  • Edmund Weeger: Geschichte der Pfarrei Niederkrüchten im Dekanat Erkelenz. Kempen 1913

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Niederkrüchten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014. (Hilfe dazu)
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Niederkrüchten, § 2. Abgerufen am 3. Dezember 2012 (PDF; 31 kB).