Wegberg

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Dieser Artikel behandelt die Stadt. Zum niederländischen Musicaldarsteller siehe Carl van Wegberg.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Wegberg
Wegberg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Wegberg hervorgehoben
51.1430277777786.2787561Koordinaten: 51° 9′ N, 6° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Heinsberg
Höhe: 61 m ü. NHN
Fläche: 84,34 km²
Einwohner: 27.713 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 329 Einwohner je km²
Postleitzahl: 41844
Vorwahlen: 02431, 02432, 02434, 02436, 02161
Kfz-Kennzeichen: HS, ERK, GK
Gemeindeschlüssel: 05 3 70 040
Stadtgliederung: 40 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 25
41844 Wegberg
Webpräsenz: www.wegberg.de
Bürgermeister: Michael Stock (SPD)
Lage der Stadt Wegberg im Kreis Heinsberg
Niederlande Kreis Düren Kreis Viersen Mönchengladbach Rhein-Erft-Kreis Rhein-Neuss-Kreis Städteregion Aachen Erkelenz Gangelt Geilenkirchen Heinsberg Hückelhoven Selfkant Übach-Palenberg Waldfeucht Wassenberg WegbergKarte
Über dieses Bild
Fußgängerzone Hauptstraße

Wegberg ist eine Mittelstadt des Kreises Heinsberg im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Wegberg hat den Status mittlere kreisangehörige Stadt.

Geographie[Bearbeiten]

Lage und Ausdehnung[Bearbeiten]

Die Stadt Wegberg liegt im Norden des Kreises Heinsberg, wenige Kilometer west-südwestlich von Mönchengladbach im Quellgebiet der Schwalm und grenzt direkt an die Niederlande. Die höchste Stelle im Stadtgebiet liegt 88 m ü. NN, die niedrigste bei 49 m ü. NN. Die Gemeinde hat ihre größte Ausdehnung mit 16,7 Kilometern in nordwestlich/südöstlicher Richtung. Fast 85 km² umfasst das heutige Stadtgebiet mit 40 kleineren und größeren Ortschaften.

Landschaft[Bearbeiten]

Wegberg liegt auf der Schwalm-Nette-Platte, einer Teillandschaft des Niederrheinischen Tieflandes. Die Landschaft ist geprägt durch Äcker, Wälder und Bruchgebiete, die hier ständig wechseln. Die Umgebung der südlichen Gemeindegrenze stellt auch eine Landschaftsgrenze dar. Hier beginnt die Erkelenzer-Bördelandschaft der Niederrheinischen Bucht.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Wegberg selbst besteht aus den 40 Ortsteilen Arsbeck, Beeck, Beeckerheide, Berg, Bischofshütte, Bissen bei Beeck, Bissen, Broich, Brunbeck, Busch, Dalheim-Rödgen, Ellinghoven, Felderhof, Flassenberg, Gerichhausen, Gripekoven, Harbeck, Holtmühle, Holtum, Isengraben, Kehrbusch, Kipshoven, Klinkum, Mehlbusch, Merbeck, Moorshoven, Petersholz, Rath-Anhoven, Rickelrath, Schönhausen, Schwaam, Tetelrath, Tüschenbroich, Uevekoven, Venheyde, Venn, Watern, Wegberg und Wildenrath.

Geschichte[Bearbeiten]

Unter dem Namen Berck wurde Wegberg erstmals in einer Urkunde des Kaisers Otto I. aus dem Jahre 966 erwähnt.[2] Der heutige Name Wegberg entstand etwa im 14. Jahrhundert und erklärt sich aus der Lage des Ortes an einer alten Heerstraße, die hier die Schwalm überquerte.

Mitten durch den Ort Wegberg verlief, entlang der Schwalm zwischen Mühlenbach und Beeckbach, jahrhundertelang die Grenze zwischen den Herzogtümern Geldern und Jülich.[2]

Schöffensiegel Wegbergs Anfang des 17. Jahrhunderts mit der Umschrift: Gelrischer Scheffen-Segel zu Wegberck. In der Mitte zeigt das Siegel den Pfarrpatron St. Petrus, ein Kreuz (wohl mit Bezug auf das Kreuzherrenkloster) und anscheinend ein Brot (Weck).[3]

Von 1543 bis 1794 gehörte das ehemalige geldrische Wegberg, das im Oberquartier Roermond lag, zu den Habsburgischen Niederlanden. Seit 1713 lag die Stadt in Österreichisch Geldern.

Der jülichische Teil Wegbergs lag in der Unterherrschaft Tüschenbroich, die seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Freiherren von Spiering war.

1794 eroberten Französische Revolutionstruppen das linke Rheinufer.

1797 verzichtete der habsburgische Kaiser im Frieden von Campo Formio auf seine linksrheinischen Gebiete, die nunmehr völkerrechtlich zu Frankreich gehörten. Das ehemalige geldrische Wegberg lag nun im Kanton Cruchten (heute Niederkrüchten), Département Meuse-Inférieure (Niedermaas).

Nach 1794 wurde das jülichische Wegberg mit Tüschenbroich zu einer Gemeinde zusammengefasst. Diese wurde 1801 durch den Frieden von Lunéville offizieller Bestandteil Frankreichs und lag im Kanton Erkelenz, Département de la Roer.

1815 gelangten beide Ortsteile an Preußen, Kreis Erkelenz. 1820 erfolgte die Vereinigung zur Bürgermeisterei Wegberg.

1937 ließ die Gemeinde Wegberg durch den Architekten Heinrich Bartmann ein neues Rathauses bauen.

Der Gemeinde Wegberg wurde am 5. Juni 1973 die Stadtrechte zuerkannt.[4]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Durch die kommunale Neugliederung wurde das Gemeindegebiet am 1. Januar 1972 erweitert. Die Gemeinden Arsbeck und Wildenrath wurden aufgelöst und Wegberg zugeschlagen, hinzu kam außerdem die Ortschaft Merbeck der Gemeinde Niederkrüchten.[4]

Ausgliederungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde der Ort Geneiken an die Stadt Erkelenz im Kreis Heinsberg abgetreten.[4]

Am 1. Januar 1975 trat Wegberg eine Fläche von elf Hektar mit damals 139 Einwohnern (Ortsteil Buchholz) an die Stadt Mönchengladbach ab.[5]

Einwohner[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung Wegbergs
Zahlen von 1975 bis 2011 jeweils zum 31. Dezember[6]
Jahr Einwohner

1975 24.184
1980 24.645
1985 24.553
1990 26.445
1995 26.989
-
Jahr Einwohner

2000 28.543
2005 29.580
2010 29.100
2011 29.116
2012 27.745
2013 28.085

Religionen[Bearbeiten]

Pfarrkirche St. Peter und Paul mit ehemaligem Kreuzherren-Kloster zur Weihnachtszeit
Ev. Friedenskirche

Die katholische Kirche St. Peter und Paul lag im jülischen Teil von Wegberg. Der Pfarrbezirk erstreckte sich aber auch auf den geldrischen Teil des Ortes. Im 16. Jahrhundert hatten die Freiherren von Spiering das Patronatsrecht an der Kirche. 1639 übertrug Franz von Spiering die Kollatur an den Kreuzherrenorden, der bis 1675 in Wegberg ein Kloster errichtete. 1802 wurde es von den Franzosen aufgehoben und 1956 von niederländischen Ordensleuten des Karmeliterordens wieder besiedelt. Sie übernahmen die Betreuung der Pfarre St. Peter und Paul sowie weiterer Pfarreien in der näheren Umgebung. Nachdem 2004 die letzten beiden Mönche das Kloster verlassen hatten, wurde im Jahre 2011 dessen formelle Aufhebung verfügt.[7] Seit dem 1. Januar 2013 gibt es in Wegberg nur noch eine katholische Pfarrei. Auf Anordnung des Aachener Bischofs Heinrich Mussinghoff haben die bisherigen 10 Gemeinden des Stadtgebietes zur Großpfarrei St. Martin fusioniert. Dies waren: St. Adelgundis Arsbeck, St. Vincentius Beeck, St. Rochus Dalheim, Heilige Familie Klinkum, St. Maternus Merbeck, St. Rochus Rath-Anhoven, St. Mariä Himmelfahrt Rickelrath, Heilig Geist Tüschenbroich, St. Peter und Paul Wegberg und St. Johann Baptist Wildenrath.

Symbol Mühlstein

Der im Juni 2014 eingeweihte Mühlstein vor der Pfarrkirche ist das verbindende Symbol für die neue Großpfarrei: So wie St. Martin seinerzeit den Mantel teilte, um das Leben des Bettlers zu sichern, sichert der Mühlstein, indem er Getreide zu Mehl mahlt, das Überleben der Menschen. Die 20 Sterne rund um das St. Martinssiegel erinnern an die ehemaligen Gemeinden und Kapellengemeinden der Pfarrei. Der Mühlstein und das Symbol für die Pfarre St. Martin Wegberg wurden von Designer Michael Körner gestaltet.

Bis in die Nachkriegszeit hinein gehörten die evangelischen Christen Wegbergs zur evangelischen Kirchengemeinde Schwanenberg. Die evangelische Friedenskirche wurde erst Ende 1953 fertiggestellt, nachdem fast 2000 Menschen, vor allem aus den deutschen Ostgebieten, zugezogen waren.[8]

Wappen und Flagge[Bearbeiten]

Wappen Wegberg bis 1937.png
Flagge Wegberg.svg
Historisches Wappen (bis 1937)
Stadtflagge (seit 1937)
Wappen von Wegberg
Blasonierung:

„Das Wappen der Stadt Wegberg ist geteilt von Blau und Silber, oben ein wachsender, rot gekrönter, bewehrter und gezungter zwiegeschwänzter goldener Löwe, unten drei blaue Wellenbalken.“

Beschreibung:

Der obere Teil zeigt den geldrischen Löwen, das Wappentier des Herzogtums Geldern, im unteren Teil des Schildes sind drei Wellenbalken zu sehen. Diese zeigen den Beeckbach, die Schwalm und den Mühlenbach, drei wesentliche Bachläufe im Gebiet.[9] Das heutige Stadtwappen führt Wegberg seit dem 14. April 1937. Bis 1937 zeigte das Wappen der Stadt, das auf ein Schöffensiegel aus dem 16. Jahrhundert zurückzuführen war, im oberen goldenen Teil den hl. Petrus und im unteren Teil ein schwarzes Kreuz auf silbernem Grund. Auch ist ein Brotlaib links neben dem Kreuz zu sehen.[10] Beschreibung der Flagge: "Die Flagge der Stadt Wegberg zeigt die Farben blau und weiß; sie trägt in ihrer Mitte das Stadtwappen oder die Embleme des Stadtwappens."[11]

Politik[Bearbeiten]

Rathaus der Stadt Wegberg

Gemeinderat[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[12]
Wahlbeteiligung: 55,1 % (2009: 56,3 %)
 %
50
40
30
20
10
0
41,6 %
27,3 %
7,9 %
9,2 %
8,8 %
5,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-1,2 %p
+3,5 %p
-9,6 %p
-0,3 %p
+8,8 %p
+5,2 %p

Sitzverteilung[Bearbeiten]

Skulptur "Der lachende Dritte" von Loni Kreuder vor dem Rathaus in Wegberg

Stand: 25. Mai 2014[13]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Mühlen-Partnerschaft[Bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde von 1815 bis 1945
  • 1812–1820 Johann Gottfried Dillen (für Wegberg und Niederkrüchten)
  • 1813–1817 Joh. Schmitz (für Wegberg und Niederkrüchten)
  • 1817–1819 Silvester Josten (für Wegberg und Erkelenz)
  • 1820–1850 Johann Gottfried Dillen
  • 1850–1854 Alexander Joseph Inderfurth
  • 1854–1855 Hubert Dams (kommissarisch)
  • 1855–1880 Hubert Beckers
  • 1880–1892 Peter Wilhelm Hoeren
  • 1892–1898 Peter Josef Brenig
  • 1898–1904 Hugo Baurmann
  • 1904–1919 Adolf Vollmer
  • 1919–1926 Josef Sittart
  • 1926–1933 Hubert Minartz
  • 1933–1945 Albert Meyer (NSDAP)
Bürgermeister der Gemeinde bzw. Stadt seit 1945
  • 1945–9999 Karl Peters
  • 1946–1949 Wilhelm Jansen
  • 1949–1958 Josef Kohlen
  • 1958–1969 Wilhelm Hermanns
  • 1969–1972 Mathias Seckler (CDU)
  • 1972–1985 Karl H. Fell, Dr. (CDU)
  • 1985–1994 Gottfried Jakobs (CDU)
  • 1994–2009 Hedwig Klein (CDU)
  • 2009–2014 Reinhold Pillich (CDU)
  • 2014––999 Michael Stock (SPD)
Gemeinde- bzw. Stadtdirektoren seit 1945
  • 1946–9999 Karl Peters
  • 1946–1947 Karl Heutz
  • 1947–1949 Karl Peters
  • 1949–9999 Gerhard Evertz (kommissarisch)
  • 1949–1950 Peter Lövenich
  • 1950–1973 Josef Karduck
  • 1973–1985 Bernd-Josef Sieben
  • 1985–1999 Horst Soemers

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Flachsmuseum in Wegberg-Beeck
  • Museum für europäische Volkstrachten in Wegberg-Beeck
  • Schrofmühle bei Rickelrath, einzige funktionstüchtige Getreide- und Ölmühle im Rheinland, Dauerausstellung "Wegberg und das Tal der Mühlen"

Bauwerke[Bearbeiten]

Reetgedecktes Fachwerkhaus in Schwaam

Gedenkstein für die Verfolgten und Opfer des Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Der Gedenkstein

Eine Projektgruppe mit Schülern des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums unter der Leitung des Geschichtslehrers Jürgen Tenbrock befasste sich mit der Zeit des Nationalsozialismus in Wegberg. „Braunes Wegberg? So etwas gab es doch nicht bei uns … Oder doch?“ ist der Titel eines Buches, das die Projektgruppe 2012 herausgab. Zwei Jahre später bildete die Verlegung einer Gedenkplatte für die Verfolgten und Opfer des Nationalsozialismus auf dem Rathausplatz den Abschluss des Projektes. Das Buch und die Gedenkplatte wurden gestaltet vom Wegberger Künstler Michael Körner.[15]

Die Inschrift lautet:

FRAG NICHT WAS DU GETAN HAETTEST
FRAG DICH WAS WERDE ICH TUN
Den Verfolgten und Opfern des Nationalsozialismus gewidmet
Mögen sie niemals vergessen sein
Maximilian-Kolbe-Gymnasium 2014

Zu lesen sind die mahnenden Worte auf der zwei x zwei Meter großen Granitplatte zwischen Rathaus und Pfarrkirche St. Peter und Paul.

Wassermühlen[Bearbeiten]

Schrofmühle, Ansicht vom Mühlenweiher
Tüschenbroicher Mühle

Wegen seiner vielen historischen Wassermühlen wird Wegberg auch „Die Stadt im Tal der Mühlen“ genannt. Die vom Stadtmarketing eingerichtete „Wegberger MühlenTour“ führt an den Mühlen der Schwalm vorbei.[16]

Wassertürme[Bearbeiten]

Wasserturm Uevekoven
  • Wasserturm in Arsbeck
  • Wasserturm auf dem Anton Raky-Gelände in Rödgen-Dalheim
  • Wasserturm am Bahnhof Dalheim (abgerissen)
  • Wasserturm Uevekoven[17]
  • Wasserturm der alten Feinspinnerei in Wegberg

Naturparks[Bearbeiten]

Wegberg liegt im internationalen Naturpark Maas-Schwalm-Nette. In der Nähe der Wegberger Mühle und des Stadtweihers baut der Schwalmverband die Schwalm zu einer Erlebniswelt aus. Ziel ist es, den naturnahen Verlauf des Flusses durch ein breites Flussbett und den flachen Ufern zum neuen Lebensraum für Flora und Fauna werden zu lassen.[18]

Nur wenige Kilometer von der Schwalmquelle entfernt ist der Naturpark „Wassererlebnis Schwalm“ errichtet worden. Die neu entstandene Wasserlandschaft ist im Stadtpark gelegen und schließt sich an die zentralen Einkaufsstraßen sowie die Wegberger Mühle an. Das gemeinsame Projekt wurde nun der Öffentlichkeit vorgestellt.[19][20]

Naturschutzgebiet Meinweg

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

  • Helpensteiner Bachtal (1,76 Quadradkilometer)
  • Schaagbachtal (1,76 Quadradkilometer)
  • Schwalmquellen, Schwalmbruch, Mühlen- und Knippertzbachtal (4,88 Quadradkilometer)
  • Petersholz (2,00 Quadradkilometer)
  • Meinweg (2,67 Quadradkilometer)
  • Tüschenbroicher Mühlensee (1,52 Quadradkilometer)

NABU-Naturschutzstation[Bearbeiten]

NABU-Naturschutzstation Haus Wildenrath

Im Ortsteil Wildenrath liegt mitten im Naturschutzgebiet „Schaagbachtal" die NABU-Naturschutzstation Haus Wildenrath, eine alte Hofanlage, welche seit 2003 Sitz der Biologischen Station im Kreis Heinsberg - der NABU-Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V. - ist. Der ehemals landwirtschaftliche Hof wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Er besteht heute neben dem Wohnhaus, einer alten Scheune und einem Ziegenstall aus einem Seminargebäude und Nebengebäuden.

Hauptanliegen des NABU und seiner Naturschutzstation ist der Erhalt einer artenreichen Landschaft zum Wohle von Menschen, Tieren und Pflanzen. Die NABU-Naturschutzstation beschäftigt derzeit drei hauptamtliche Mitarbeiter, die durch ehrenamtlich aktive Menschen unterstützt werden. Arbeitsschwerpunkte der Station sind das Erfassen gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, die Koordinierung des Artenhilfsprogramms Feldhamster NRW,[21] die Entwicklung von Schutz-, Pflege- und Entwicklungskonzepten für Naturschutzgebiete sowie die Naturschutzbildung durch Vorträge, Wanderungen und Sonderveranstaltungen. Auf den Weiden rund um Haus Wildenrath werde alte Haustierrassen wie Glanrinder und Moorschnucken gehalten. Der Großteil des Waldes rund um Haus Wildenrath wird seit Jahrzehnten nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt, so dass er sich zu einem ursprünglichen Wald zurückentwickelt.

Im Gelände des Naturparks SchwalmNette sind mehrere Wanderwege ausgeschildert. Im Jahr 1968 wurde ein Naturlehrpfad eingerichtet. Die Naturschutzstation des NABU bietet Exkursionen und Vorträge zu verschiedenen Themen im Natur- und Umweltbereich an.[22]

Sport[Bearbeiten]

Wegberg bietet viele Möglichkeiten, Sport auszuüben. Zu nennen ist das Hallenbad das unter anderem von den Wegberger Schulen genutzt wird.[23] Durch den Gewinn des Mittelrheinpokals konnte der Fußballverein FC Wegberg-Beeck im Jahr 2008 am DFB-Pokal teilnehmen. Daneben gibt es in Wegberg mit dem SC Wegberg und Viktoria Wegberg zwei weiteren Fußballvereine. Des weiteren sind in Wegberg der 1900 gegründete Turn- und Sportverein (TuS Wegberg),[24] ein Tischtennisclub (TTC Wegberg e.V.), ein Handballverein (HSV Wegberg), ein Tennisclub (TC Wegberg), zwei Golf-Clubs mit 18-Loch-Plätzen sowie ein Budō-Club (BC Wegberg) und die Wing Tsiun Academy International beheimatet.

Ein angelegter Nordic Walking-Park führt über sieben Routen mit einer Streckenlänge von insgesamt 41 Kilometern über Wald- und Wiesenwege. Die Routenlängen sind dabei auf verschiedene Schwierigkeitsgrade zugeschnitten. Alle Routen besitzen jeweils eine farbliche Markierung und sind beschildert.[25]

Wegberg ist an das Radverkehrsnetz NRW angeschlossen und darüber hinaus mit dem Knotenpunktsystem der benachbarten Niederlanden und Belgien verknüpft.[26]

Mundart[Bearbeiten]

Die in Wegberg – fast nur noch von der älteren Generation – gesprochene Mundart ist Südniederfränkisch. Es handelt sich um ein Sprachgebiet, dass in etwa durch die Städte Düsseldorf, Mönchengladbach und Heinsberg lokalisiert wird.

Die Entstehung der Dialekte geht zurück auf die Zeit der „Fränkischen Landnahme“ vom 5. bis in das 8. Jahrhundert.[27] Im Laufe der Geschichte kam es mehrfach zu Veränderungen der verschiedenen Laute im Sprachgebrauch. So fand eine „erste Lautverschiebung“ zwischen 500 v. Chr. und der Zeitenwende statt. Eine „zweite Lautverschiebung“ folgte zwischen dem 7. und 14. Jahrhundert. Dort, wo diese Entwicklungen zum Stillstand kamen, entstanden Sprachlinien. Im Süden unseres südniederfränkischen Sprachgebietes ist es in Abgrenzung zum ripuarischen / kölnischen Bereich die „Benrather Linie“. Sie wird auch p t k- oder make/machen-Linie genannt. Bei sehr vielen Wörtern war aus p ein f/ff oder pf geworden (Schi’ep > Scheff), t hatte sich zu ss/ß oder z/tz gewandelt (Tiit > Zikk) und k hatte sich zu ch verändert (Buuk > Buuch). Die Begrenzung zum Nordniederfränkischen / Kleverländischen bildet die „Ürdinger Linie“. Dort hat sich z.B. ech > ek und ooch > ok verändert.[28]

Innerhalb dieser Gebiete gibt es wiederum eine große Zahl von Ortsdialekten. Unwirtliche Landstriche zwischen den Siedlungsgebieten hatten eine barrierebildende Wirkung, so dass wenig Austausch stattfand. Auch kirchliche und politische Grenzen haben zu unterschiedlichen Sprachentwicklungen geführt. Eine solch administrative Barriere war in Wegberg die von 1543 bis 1794 mitten durch den Ort verlaufende Grenze zwischen dem geldrischen und jülichschen Teil.

Gebrauch und Kenntnis der heimatlichen Mundart gehen mehr und mehr zurück. Das Kulturgut Platt aufzuwerten und zu pflegen, hat sich der Historische Verein Wegberg mit der „Klängerstu’ef“ zum Ziel gesetzt. Die Bezeichnung erinnert an die „gute alte Zeit", wo sich Nachbarn am Feierabend in der „Guten Stube“ zusammenfanden, um über „Gott und die Welt“ zu reden, eben zu "klängern“. So treffen sich jeden Monat am Erhalt der „Modderschpro’ek“ interessierte Bürger in der Wegberger „Klängerstu’ef“. In gemütlicher Runde werden von einem Leitungsteam und auch von Besuchern plattdeutsche Gedichte vorgetragen und Lieder gesungen.[29]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Stadtfest mit Antoniusmarkt
Wegberger Winterzauber
  • Karnevalsumzug alle zwei Jahre am Rosenmontag
  • Berufs-Informationsbörse „Job-Info-Live“ im pädagogischen Zentrum des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums
  • Frühlingsfest
  • Musikevents am Rathausplatz:
  • Wegberger Musikfrühling[30]
  • Wegberger Kultursommer[31]
  • Konzerte opus512[32]
  • Stadtfest mit Antoniusmarkt
  • Herbstfest
  • Kunstausstellung "Wegberger Kunstoffensive"[33]
  • Adventsmarkt
  • Wegberger Winterzauber[34]
  • Eisbahn
  • Weltmeisterschaft im Bierkastencurling
  • Aktionskreis Wegberger Mühle[35]
  • Schwalmbühne Harbeck, jährliche Theateraufführungen im November/Dezember[36]
  • Klängerstu'ef, monatlicher Mundartabend
  • Wochenmarkt in der Fußgängerzone am Freitag

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Straßenverkehr, Schienenverkehr und ÖPNV[Bearbeiten]

Bahnhof Wegberg

Durch die Bundesstraßen 57 und 221, die im Osten und Westen das Stadtgebiet schneiden, und durch verschiedene Landstraßen ist Wegberg an das überregionale Verkehrsnetz angeschlossen.

Zu den einzelnen Ortsteilen und Nachbarstädten bestehen Busverbindungen.

Wegberg liegt an der Bahnstrecke von Mönchengladbach nach Dalheim und Roermond in den Niederlanden. Der Streckenteil zwischen Dalheim und Roermond wird derzeit nicht von Zügen befahren, soll aber im Rahmen des Eisernen Rheins reaktiviert werden. Eine Reaktivierung ist jedoch umstritten: In den Niederlanden steht der Naturschutz im Vordergrund, in Deutschland wird über neue Trassenführungen und Lärmbelästigung diskutiert.

Die Strecke wird zurzeit mit modernen so genannten RegioSprintern der Rurtalbahn im Stundentakt bedient.

Im Stadtgebiet von Wegberg befinden sich drei Bahnstationen: der Bahnhof Dalheim, der Haltepunkt Arsbeck und der Bahnhof Wegberg. Somit ist Wegberg die Stadt mit den meisten Bahnstationen im Kreis Heinsberg. An der Blockstelle in Klinkum zweigt eine Stichstrecke zum Bahnprüfzentrum in Wegberg-Wildenrath und nach Brüggen ab (Bahnstrecke Klinkum–Prüfcenter Wegberg-Wildenrath).

Für die Stadt Wegberg hat der Schienenverkehr aufgrund des Bahnprüfzentrums in Wegberg-Wildenrath außerdem eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung.

Der Grenzlandring[Bearbeiten]

Hauptartikel: Grenzlandring
Der Grenzlandring ist heute Umgehungsstraße um Wegberg herum

Um die Stadt Wegberg herum führt mit dem Grenzlandring eine neun Kilometer lange, ovalförmige Ringstraße, die noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges mit einem Kostenaufwand von etwa 3,3 Millionen Reichsmark für den Westfeldzug gebaut wurde. Auf diesem damaligen Beton-Ovalkurs mit minimal überhöhten Kurven wurden zwischen 1948 und 1952 vor bis zu 300.000 Zuschauern fünf große Auto- und Motorradrennen ausgetragen, bis es am 31. August 1952 zu einem Unfall mit insgesamt mindestens 13 Toten (manche Quellen sprechen von 14 Toten) und 42 Verletzten kam. Der Berliner Helmut Niedermayr geriet ausgangs der Roermonder Kurve (etwa auf halbem Weg zwischen der Steinbrücke zum Friedhof und der heutigen T-Kreuzung, an der es rechts nach Klinkum geht) mit seinem Formel-2-Rennwagen aus nie geklärten Gründen mit annähernd 200 km/h von der Strecke und mähte die völlig ungeschützten Zuschauer nieder. Unmittelbar darauf sperrte man den Grenzlandring für alle weiteren Rennsport-Aktivitäten. Auch später wurde der Grenzlandring nie wieder für den Motorsport genutzt und seine tragische Sporthistorie geriet weitgehend in Vergessenheit. Heutzutage ist er asphaltiert und präsentiert sich dem Verkehrsteilnehmer, nach verschiedenen Umbauten in den Kurven, nicht mehr als in sich geschlossene Ringstraße. Zum 60. Jahrestag des Unfalls wurde am 31. August 2012 an der Unfallstelle durch den Historischen Verein Wegberg ein Gedenkstein errichtet, der an die 13 Todesopfer erinnert.[37]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • Siemens-Prüfcenter Wegberg-Wildenrath
  • Formzeug GmbH & Co KG, Kunststoffspritzguss und Formenbau
  • Fritz Driescher KG, Spezialfabrik für Elektrizitätswerksbedarf GmbH & Co.
  • Heyer Beton
  • Wolters-Beton
  • Verzinkerei März
  • Lederfabrik Heinen
  • Fruchtsaftkelterei Gebr. Bertrams GmbH & Co. KG
  • Rübenkrautfabrik Bernd Spelten, Holtum
  • Clevercat GmbH

Darüber hinaus sind in Wegberg weitere Firmen ansässig.[38]

Ehemaliger Militärflugplatz RAF Wildenrath[Bearbeiten]

Hauptartikel: RAF Wildenrath

Von 1952 bis 1992 betrieb die Royal Air Force einen Flugplatz bei Wildenrath. Die Bauarbeiten begannen 1950 mit der Rodung von Waldparzellen. Es entstand eine Start- und Landebahn von 1830 Meter Länge, diese wurde später noch einmal um 610 Meter verlängert. Neben dem Flugplatz wurde eine Wohnsiedlung mit 180 Gebäuden gebaut. 1970 wurden Senkrechtstarter Harrier in Wildenrath stationiert, 1976 Phantom-Jagdbomber. Diese stellten bis zur deutschen Wiedervereinigung die sogenannte Quick-Reaction-Alert-Bereitschaft (Alarmrotte) für Nordwestdeutschland.

In den ersten Jahren nach Beendigung des Flugbetriebes wurde das riesige Areal des ehemaligen Flugplatzes als Musikfestivalgelände genutzt. 1993 fand darauf das dreitägige Rockkonzert Rock over Germany statt. In den folgenden zwei Jahren wurde hier Summerjam, ein Reggae-Festival veranstaltet.

Im Prüf- und Validationscenter der SIEMENS AG bei einem Tag der Offenen Tür

Gewerbe- und Industriepark Wegberg-Wildenrath[Bearbeiten]

Heute befindet sich auf dem Gelände des ehemaliger Militärflugplatzes, nach erfolgreicher Konversion, der Gewerbe- und Industriepark Wegberg-Wildenrath, unter anderem mit dem Siemens-Prüfcenter Wegberg-Wildenrath für Schienenfahrzeuge sowie dem Naturparkzentrum Wildenrath mit einer Bionik-Ausstellung im Foyer des Hotelkomplexes Listzentrum.

Touristik[Bearbeiten]

In der Nähe des städtischen Hallenbades und einer Bushaltestelle befindet sich ein Wohnmobilstellplatz mit zehn Stellplätzen. Er verfügt über eine zentrale Ver- und Entsorgungsanlage.

St.-Antonius-Klinik[Bearbeiten]

St. Antonius-Klinik

Die St.-Antonius-Klinik wurde am 26. September 1905 von Franziskanerinnen als „Bewahrschule“ eröffnet. Das Krankenhaus verfügt 2010 über 93 Betten für die Fachbereiche Chirurgie, Innere Medizin, Anästhesie und HNO.

Bildung[Bearbeiten]

  • Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg
  • Edith-Stein-Realschule Wegberg
  • Schule am Grenzlandring (Hauptschule)
  • Gemeinschaftsgrundschule „Am Beeckbach“
  • Kath. Grundschule Arsbeck
  • Erich-Kästner-Grundschule Wegberg
  • DGSG-Jugendbildungsstätte Haus Sankt Georg[39]
  • Power Stage (private Musik- und Tanzschule im Kloster)
  • Zentrum für Gesundheit & Soziales der TÜV NORD College GmbH: Fort- und Weiterbildung für Fachpersonal im Gesundheitswesen

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Der Abschnitt listet die Wegberger Ehrenbürger sowie die in Wegberg geborenen Personen auf. Weiterhin finden sich in der Auflistung die Personen, die wichtig für Wegberg und die Stadtgeschichte sind; also Personen, die entweder vor Ort gewirkt haben, eng mit der Stadt verbunden sind oder deren Name überregional bekannt ist.

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • 1959: Anton Ruppertzhoven (1886–1967), Domkapitular, Ehrendechant und Geistlicher Rat, Pfarrer in Dalheim-Rödgen von 1922 bis 1967, Ehrenbürger der Gemeinde Arsbeck
  • 1970: Wilhelm Hermanns (1909–1991), Bürgermeister der Gemeinde Wegberg von 1958 bis 1969, Ehrenbürger der Gemeinde Wegberg
  • 1973: Josef Karduck (1908–1982), Gemeindedirektor in Wegberg (1950–1973)
  • 1980: Maria Laetsch (1897–1992), „Schwester Leonia“, Ordensschwester im St. Antonius-Krankenhaus Wegberg
  • 1994: Gottfried Jakobs (1924-2013), Bürgermeister von Dezember 1985 bis November 1994, Ehrenbürgermeister
  • 2009: Hedwig Klein (* 1945), Bürgermeisterin von Dezember 1994 bis Oktober 2009, hauptamtliche Bürgermeisterin von Oktober 1999 an, Ehrenbürgermeisterin

In Wegberg geboren[Bearbeiten]

Karl Peters (1894-1977) um 1930
Gedenktafel für Werner Oellers (1904-1947) auf dem alten Friedhof in Wegberg
  • Alexander Josef Inderfurth (1781–1854),Bürgermeister von Beeck 1808–1854, in Personalunion auch von Wegberg (1850-1854), vertrat 1804 mit 15 weiteren Deputierten das Roer-Departement bei der Krönung Napoleons zum Kaiser.
  • Johann Arnold Ellinghoven (1813–1890), genannt „Schur-Nölleske“ - Heiler, Naturheilkundiger, „Heilpraktiker“ aus Moorshoven
  • Matthias Eickels (1887–1942), Eisenbahner aus Beeckerheide, gestorben im KZ Dachau.
  • Karl Peters (1894–1977), Gemeindeobersekretär, Bürgermeister von 1945 bis 1946, Gemeindedirektor 1946 sowie von 1947 bis 1949, Heimat- und Mundartforscher
  • Werner Oellers (1904–1947),Schriftsteller und Journalist.
  • Hubert Plücken (* 1937), Maler
  • Herbert Mai (* 1947), ehemaliger Gewerkschaftsvorsitzender (ÖTV) und Verwaltungsmanager
  • Johannes Donner (* 1952), Maler
  • Gerd Hachen (* 1952), Politiker, Landtagsabgeordneter (CDU)
  • Udo Pastörs (* 1952) Politiker der rechtsextremen NPD, Abgeordneter im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern.[40]
  • Marika Adam (* 1954), österreichische Schauspielerin und Theaterregisseurin
  • Christian Macharski (* 1969), Kabarettist und Autor
  • Marcel Leipert (* 1984), Automobilrennfahrer

Mit Wegberg verbunden[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Adolf Vollmer, Geschichte der Gemeinde Wegberg, Cöln 1912, 160 S.
  • Gerhard Evertz, Die Zeit der französischen Fremdherrschaft (1794-1814) in der Gemeinde Wegberg, Kreis- und Stadtsparkasse Erkelenz, Wegberg 1960, 139 S.
  • Gerhard Evertz, Kirchengeschichte der Pfarre Wegberg, Stadt Wegberg, Wegberg 1976, 351 S.
  • Heinz Cohnen, Heimatbuch der Stadt Wegberg, Verschönerungs- und Verkehrsverein e. V.Wegberg, Wegberg 1983, 310 S.
  • Karl Peters, Nokixeleien von A bis Z – Mundartlexikon, Heimatverein Beeck e.V., 1987, 132 S.
  • Peter Graaf, Wegberg, Wie et ens woar, Stadt Wegberg, Horb am Neckar 1991, 96 S.
  • Heinz Gerichhausen, H. Schlömer, Natur und Kultur rings um Beeck – Wanderführer, Heimatverein Beeck e.V., 1992, 18 S.
  • Walter Klötzer, Wegberger Erinnerungen - Kriegswinter 1945, Historischer Verein Wegberg e.V., Wegberg 1994, 78 S.
  • Rita Mielke, Flachs - Das „Blaue Wunder“ der Region Heinsberg, Heimatverein Beeck e.V., 1994, 28 S.
  • Jochen Pothmann, Wegberg zwischen 1936 und 1946, Historischer Verein Wegberg e.V., Wegberg 1995, 95 S.
  • K. A. Ostendorf, Die Wegberger Fotografin Maria Billmann,Historischer Verein Wegberg e.V., Wegberg 1996, 98 S.
  • Thomas Düren, Sigrid Scheuss, Wegberg im Tal der Mühlen, Stadt Wegberg, Leipzig 2000, 47 S.
  • Hans Joliet, Michael Körner, Der Himmel auf Erden - 100 Jahre St. Maternus Merbeck, Wegberg 2004, 160 S.
  • Volkmar Pietsch, Michael Körner, Ein Jahrhundert gesund werden - Broschüre zum Jubiläum des St. Antonius Krankenhaus Wegberg, Wegberg 2005, 44 S.
  • Dietmar Schmitz, Klaus Bürger, Rita Körner, Wegberg-Bilder erzählen Geschichte, Historischer Verein Wegberg e.V., Erfurt 2006, 127 S.
  • Stadtmarketing-Team, Kulturführer Wegberg, Stadt Wegberg, Wegberg 2006, 191 S.
  • Hans Joliet, Michael Körner, Unsere Feuerwehr wird Hundert - Bildband zum Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Merbeck, Wegberg 2006, 120 S.
  • Dietmar Schmitz, Folkmar Pietsch, Der Grenzlandring - „Die Avus“ des Westens, Historischer Verein Wegberg e.V., Wegberg 2005, 128 S.
  • Rosemarie und Günter Kaiser, Die Molzmühle, Hrsg. Rosemarie und Günter Kaiser, Wegberg 2008, 80 S.
  • Michael Körner, Wegberg im Tal der Mühlen. Historischer Verein Wegberg e.V., Dauerausstellung Schrofmühle, 17 Ausstellungsdisplays zur Geschichte der Mühlen im Wegberger Tal der Mühlen, Wegberg 2009,
  • Adolf Vollmer, Geschichte der Gemeinde Wegberg, Cöln 1912, Reprint mit Register, Design: Michael Körner, Wegberg 2009, 160 S.
  • Stadtmarketing-Team, Entdecke Wegberg im Tal der 25 Mühlen. Stadt Wegberg, Design: Michael Körner, Wegberg 2011, 26 S.
  • Hans Joachim Haude, Vertriebene in Wegberg, Historischer Verein Wegberg e.V., Design: Michael Körner, Wegberg 2011, 137 S.
  • Projektteam Geschichte am Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg, Braunes Wegberg, Design: Michael Körner, Wegberg 2012, 193 S.
  • Heinz Gerichhausen, Das Blaue Wunder der Region Heinsberg, Heimatverein Beeck e.V., 2011, 99 S.
  • Norbert Kostka: Wassertürme in Wegberg, Deutsch Internationale Wasserturm Gesellschaft 2002 e.V., Dorsten 2004
  • Michael Körner, Himmel un Äad, Vom Leben auf dem Lande. Das Wegberger Kartoffelkochbuch, Wegberg 2011, 120 S.
  • Dietmar Schmitz, Marco Kieser, Die Baudenkmäler im Kreis Heinsberg. Stadtgebiet Wegberg 1. Teil. In: Heimatkalender des Kreises Heinsberg. Jahrgang 2014, S. 153–169

Periodika[Bearbeiten]

  • Berker Bote, Beiträge aus der Geschichte der Schwalmstadt, Historischer Verein Wegberg e.V., DIN A5, 1994 bis 2010, Ausgabe 1 bis 29[41]
  • Berker Bote, Vergangenheit und Gegenwart, Historischer Verein Wegberg e.V., DIN A4, ab Ausgabe Nr. 1/2011

Erscheinungsweise: zweimal jährlich

  • Unterwegs in Wegberg, Sehenswertes – Historisches in unserer Stadt, Historischer Verein Wegberg e.V., DIN A5, 1995 bis 2010, Ausgabe 1 bis 16[42]
  • Unterwegs in Wegberg, Wissenswertes, Historisches und Sehenswertes, Historischer Verein Wegberg e.V., DIN A4, ab Ausgabe 1/2011

Erscheinungsweise: zweimal jährlich

  • Pfarrbrief der Pfarrei St. Martin Wegberg, Infos für die Wegberger Gemeinden: St. Adelgundis Arsbeck, St. Vincentius Beeck, St. Rochus Dalheim, Zur Heiligen Familie Klinkum, St. Maternus Merbeck, St. Rochus Rath-Anhoven, St. Mariä Himmelfahrt Rickelrath, Heilig Geist Tüschenbroich, St. Peter und Paul Wegberg, St. Johann Baptist Wildenrath. Konzept/Design: artkonzeptkörner, Michael Körner, Wegberg, St. Martin Wegberg, DIN A4, ab Ausgabe 1/2013. Erscheinungsweise: monatlich

Schriftenreihen[Bearbeiten]

  • Berker Hefte, Ausgabe 1 bis 6[43]
  • Beecker Blätter, Aufsätze zur Geschichte und Gegenwart unserer Heimat, Heimatverein Beeck e.V., 1984 bis 2004, Ausgabe 1 bis 17[44]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wegberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Wegberg – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014. (Hilfe dazu)
  2. a b Gestern und Heute. Stadt Wegberg. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  3. Geschichte der Gemeinde Wegberg
  4. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 307.
  5.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 200.
  6. Bevölkerung im Regierungsbezirk Köln. Abgerufen am 5. September 2012.
  7. E. Klueting/S. Panzer/A. Scholten: Monasticon Carmelitanum. Klöster des Karmeliterordens (O.Carm) in Deutschland von den Anfängen bis zur Gegenwart. Aschendorff Verlag, Münster 2012. Seiten 941-944
  8. 50 Jahre Friedenskirche Wegberg (1953–2003). Abgerufen am 5. September 2012.
  9.  Stadt Wegberg: Das Wappen der Stadt Wegberg. (PDF-Datei; 28 KB, abgerufen am 2. Februar 2013).
  10. Deutsche Wappen (Gemeindewappen/Kreiswappen) – Wegberg. Abgerufen am 5. September 2012.
  11. Hauptsatzung der Stadt Wegberg, § 3 Absatz 3. Abgerufen am 3. Dezember 2012.
  12. Das Innenministerium informiert: Endgültiges Ergebnis für: Wegberg, Stadt. Abgerufen am 17. Juni 2014.
  13. Fraktionen - Rat der Stadt Wegberg. Stadt Wegberg. Abgerufen am 17. Juni 2014.
  14. Michael Heckers: Tourismus-Kooperation. RP Digital GmbH, 1. Februar 2013, abgerufen am 1. Februar 2013.
  15. Wegberg: Ein Gedenkort, der mahnt und erinnert. Abgerufen am 9. Juni 2014.
  16. Die Wegberger MühlenTour. Stadtmarketing Wegberg. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  17. l Wasserturm Uevekoven
  18. Wegberg: Die Schwalm als Erlebniswelt. Abgerufen am 25. September 2012.
  19. Die Schwalm wird zum «Wassererlebnis». Abgerufen am 25. September 2012.
  20. Wegberg: Wasser im Stadtpark erleben. Abgerufen am 25. September 2012.
  21. Artenhilfsprogramm Feldhamster. Naturschutzbund Deutschland (NABU) Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.. Abgerufen am 10. Februar 2013.
  22. Kulturführer Wegberg
  23. Wolfgang Bley: 20 Jahre Schule und Verein - eine schwimmsportliche Erfolgsbilanz. Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg. Abgerufen am 17. Februar 2013.
  24. Die ersten Jahre. Turn- und Spielverein 1900 e.V. Wegberg. Abgerufen am 17. Februar 2013.
  25. Nordic Walking Park Stadt Wegberg. Abgerufen am 13. Februar 2013.
  26. Radeln nach Zahlen. Abgerufen am 16. Februar 2013.
  27. Dialekte im Rheinland. Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, abgerufen am 21. Juli 2014.
  28.  Wilhelm Hastenrath, Wilhelm Hastenrath (Hrsg.): det on dat van osser Platt, Heft Nr. 1, Woher stammt die platte Sprache?. Mönchengladbach 1987, S. 30.
  29. Mundartabend "De Berker Klängerstu'ef". Historischer Verein Wegberg, abgerufen am 21. Juli 2014.
  30. Wegberger Musikfrühling
  31. Wegberger Kultursommer
  32. opus512 – Konzerte
  33. Kunstoffensive. Abgerufen am 27. Februar 2013.
  34. Wegberger Winterzauber
  35. Aktionskreis Wegberger Mühle – Vorträge, Besichtigungen
  36. schwalmbühne. Abgerufen am 13. Februar 2013.
  37. Norbert F. Schuldei: Das vergessene Drama am Grenzlandring. Aachener Zeitung. 31. August 2012. Abgerufen am 24. Februar 2013.
  38. Wegberg: Firmenverzeichnis. Abgerufen am 28. Juli 2014.
  39. DGSG-Jugendbildungsstätte Haus Sankt Georg. Abgerufen am 25. Februar 2013.
  40. Landtag Mecklenburg-Vorpommern: Mitglieder des Landtags: Udo Pastörs, abgerufen am 15. Juni 2011.
  41. Verzeichnis Berker Bote. Abgerufen am 23. Februar 2013.
  42. Verzeichnis Unterwegs_in_Wegberg. Abgerufen am 23. Februar 2013.
  43. Verzeichnis Berker_Hefte. Abgerufen am 25. Februar 2013.
  44. Verzeichnis Beecker_Blaetter. Abgerufen am 25. Februar 2013.