Nneka

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Nneka (* 24. Dezember 1981 in Warri, Nigeria; vollständiger Name Nneka Egbuna) ist eine in Hamburg lebende nigerianische Hip-Hop/Soul-Sängerin und Songwriterin. Sie singt in ihrer englischen Muttersprache.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Nneka ist die Tochter eines Nigerianers und einer Deutschen. Sie ist in der nigerianischen Stadt Warri aufgewachsen und siedelte im Alter von 18 Jahren nach Deutschland über, wo sie zunächst in einer Wohngruppe eines Kinderheimes in Hamburg-Altona lebte. Ihre ersten Auftritte hatte Nneka mit dem Schul- und Kirchenchor.

Seit 2003 arbeitete sie mit DJ Farhot in Hamburg zusammen. Ihren Durchbruch hatte sie im Juni 2004, als sie ohne eigene Veröffentlichungen im Vorprogramm des Dancehall-Interpreten Sean Paul im Hamburger Stadtpark auftrat.

Nachdem die Produktion ihrer Debüt-EP The Uncomfortable Truth mit dem Musiklabel Yo Mama abgeschlossen war, war Nneka ab Ende April 2005 im Vorprogramm von Patrice Bart-Williams bei 17 Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sehen. Im September desselben Jahres erschien ihr Debütalbum Victim Of Truth, gefolgt von einer ersten eigenen Deutschland-Tour sowie Supportkonzerten für Seeed im Frühjahr 2006 und einer weiteren eigenen Tour.

Das Album wurde auch in Frankreich, den Niederlanden, in Großbritannien und Japan veröffentlicht. Es folgten Shows in Paris (Maroquinerie, New Morning), in Utrecht (Tivoli), Amsterdam (Paradiso) und London (ULU). Weiterhin trat Nneka auf Festivals in Haarlem (BevrijdingsPop), Den Haag (Park Pop), Saint-Brieuc (Art Rock Festival) und dem Chiemsee Reggae Summer auf.

Im Jahr 2006 nannte die Sunday Times das Album „the year’s most criminally overlooked album“.[1]

[Bearbeiten] Musikstil

Obwohl Nneka mehr singt als rappt, bezieht sie musikalische Einflüsse aus dem Hip-Hop mit Anleihen aus Dub, Soul, Reggae und Afrobeat. Sie sagte: „Für meine Musik gibt es keine Schublade. Ich mache, was ich will.“ Ihre Texte handeln von ihrem Leben in Deutschland und ihrer Kindheit in Nigeria. Zu ihren musikalischen Vorbildern zählt sie sowohl die Künstler Fela Kuti und Bob Marley als auch moderne Rapper wie Mos Def, Talib Kweli, Mobb Deep und Lauryn Hill. Inspiriert von der Spiritualität der Reggaemusik behandeln viele ihrer Texte religiöse Wertvorstellungen. Moral und die Bedeutung der Familie sind immer wiederkehrende Themen ihrer Titel.

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] Alben

  • 2005: Victim of Truth
  • 2008: No Longer at Ease
  • 2009: To and Fro (3 CD-Box-Set)

[Bearbeiten] EPs

  • 2005: The Uncomfortable Truth

[Bearbeiten] Singles

  • 2005: The Uncomfortable Truth
  • 2006: Beautiful
  • 2006: God of Mercy
  • 2007: Africans
  • 2008: Heartbeat
  • 2008: Walking
  • 2009: Kangpe

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. The Sunday Times: Records of the year, 10. Dezember 2006
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