Peter Weck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Peter Weck auf der Berlinale 2009

Peter Weck (* 12. August 1930 in Wien) ist ein österreichischer Regisseur, Theaterintendant, Bühnen- und Filmschauspieler.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

[Bearbeiten] Ausbildung

Weck wurde als zweiter Sohn eines Fabrikanten für Flaschenverschlüsse in Wien geboren. Im Alter von neun Jahren ging er an das Gymnasium der Wiener Sängerknaben, an dem er als Sopransolist sang.

Nach der Matura besuchte er von 1949 bis 1951 die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und studierte Klavier, Klarinette und Fagott. Er brach jedoch dieses Studium ab und studierte stattdessen Maschinenbau. Er brach auch dieses Studium ab und machte eine Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar, die er mit Auszeichnung abschloss.

[Bearbeiten] Karriere

Sein Theaterdebüt hatte er 1953 am Stadttheater Klagenfurt als Truffaldino in Carlo Goldonis Diener zweier Herren. Er spielte an vielen deutschsprachigen Bühnen, vor allem über viele Jahre hinweg am Wiener Burgtheater, aber auch an den Münchner Kammerspielen und am Theater in der Josefstadt. Mehrmals übernahm er auch Regieaufgaben.

Weck begann schon in den 1950er-Jahren eine Karriere als Filmschauspieler mit dem Film Und der Himmel lacht dazu, die er in den 1960er-Jahren nach seinem Abschied von der Bühne intensivierte. In der Sissi-Trilogie spielte er den Erzherzog Karl-Ludwig. Zu seinen Glanzleistungen zählt 1963 sein Auftritt in Der Kardinal von Otto Preminger, wo er einen Wiener Juden spielt, der sich beim Anschluss 1938 vor Verzweiflung aus dem Fenster stürzt. Später hat Weck auch in zahlreichen, künstlerisch leichtgewichtigen Filmen mitgewirkt und dabei mit Regisseuren wie Franz Antel, Franz Josef Gottlieb, Harald Reinl und besonders Harald Vock gearbeitet.

Einem breiten Fernsehpublikum wurde Weck 1971 durch die Mitwirkung in der Fernsehserie Wenn der Vater mit dem Sohne als Partner von Fritz Eckhardt bekannt. Auch die 1983 ausgestrahlte ZDF-Fernsehserie Ich heirate eine Familie, bei der er Regie führte und entgegen ursprünglichen Planungen die Rolle des Familienvaters Werner Schumann übernahm, lief erfolgreich im Fernsehen. Ebenfalls 1983 wurde Weck Leiter des Theaters an der Wien und blieb es neun Jahre. Dort präsentierte er 1982 die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Cats von Andrew Lloyd Webber. Außerdem war er dort auch – beim Musical Freudiana – als Regisseur tätig. Im Jahr 1987 übernahm Peter Weck die Generalintendanz der Vereinigten Bühnen Wien, die neben dem Theater an der Wien aus dem Raimundtheater und dem Varieté Etablissement Ronacher bestehen, und brachte im Dezember 1988 das Musical Das Phantom der Oper von Andrew Lloyd Webber nach Wien.

[Bearbeiten] Privates

Weck ist seit 22. Juni 1967 mit dem ehemaligen Mannequin Ingrid Muttone verheiratet. Er hatte sie Ende 1966 in der Kantine des Burgtheaters kennengelernt. Sie haben zwei Kinder. Das Ehepaar lebt in Wien.

Im Dezember 2010 veröffentlichte Weck seine Biografie War’s das?: Erinnerungen.

[Bearbeiten] Filmografie (Darsteller)

[Bearbeiten] Filmografie (Regisseur)

  • 1995: Diebinnen
  • 1996: Alte Liebe – Neues Glück (Hofrat Geiger) (TV)
  • 1997: Ein Schutzengel auf Reisen (TV)
  • 1999: Die Ehre der Strizzis
  • 1999: Das Mädchen aus der Torte (TV)
  • 2000: Am Ende siegt die Liebe TV)
  • 2001: Zwei unter einem Dach (TV)
  • 2001: Herzensfeinde (TV)
  • 2002: Mann, oh Mann, oh Mann! (TV)
  • 2003: Drei unter einer Decke (TV)
  • 2007: Die Rosenkönigin (TV)

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Peter Weck (Wien 2008)

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Peter Weck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen