Fritz Eckhardt
Fritz Eckhardt (* 30. November 1907 in Linz; † 31. Dezember 1995 in Klosterneuburg) war ein österreichischer Schauspieler, Autor und Regisseur.
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Leben [Bearbeiten]
Fritz Eckhardt war der Sohn des jüdischen Theaterdirektors Viktor Eckhardt, der in der NS-Zeit in einem Konzentrationslager ermordet wurde. Er absolvierte die Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien und spielte auf Bühnen in Deutschland und Österreich. In der Kriegszeit ab 1939 schrieb er anonym für das Wiener Werkel, das einzige Wiener Kabarett während des NS-Regimes. Nach 1945 blieb er dem Kabarett (Der Liebe Augustin, Das Kleine Brettl) vorerst treu; später verfasste er zahlreiche Theaterstücke sowie Filmdrehbücher.
Mit dem Durchbruch des Fernsehens feierte er mit Serien wie Hallo – Hotel Sacher … Portier! (mit Elfriede Ott, Josef Hrdlicka, Ossy Kolmann, Marianne Schönauer, Maxi Böhm und vielen anderen), Wenn der Vater mit dem Sohne (mit Peter Weck und Michael Janisch) sowie seinen Tatort-Beiträgen (als Inspektor Viktor Marek) große Erfolge.
Oberinspektor Marek war bereits vor den Tatort-Folgen eine eigenständige Krimi-Reihe des ORF, die erste Folge wurde im Oktober 1963 ausgestrahlt. Eckhardt schrieb ab der Folge "Mädchenmord" von 1967 für diese Reihe auch die Drehbücher. Marek und seine Fälle wurden dann als Beitrag aus Österreich in die Tatort-Reihe aufgenommen. Die erste Tatort-Folge mit Eckhardt wurde am 7. November 1971 ausgestrahlt, 13 weitere folgten bis 1987[1], deren Drehbücher gleichfalls von ihm verfasst wurden. Insgesamt trat Eckhardt in dreißig Fernsehproduktionen als Marek auf, darunter auch in kleinen Gastrollen, wie in der "Kommissar"-Folge "Drei Tote reisen nach Wien" von 1970.
Fritz Eckhardt starb am 31. Dezember 1995 in Klosterneuburg. Seine Grabstelle befindet sich auf dem Stadtfriedhof in Klosterneuburg.[2]
Filmografie (Auswahl) [Bearbeiten]
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Autobiographie [Bearbeiten]
- Mit einem Lächeln durchs Leben : Erinnerungen. Aufgezeichnet von Hademar Bankhofer. Wien 1981, ISBN 3-218-00350-4.
- Ich erinnere mich gern. 1989.
- Ein Schauspieler muss alles können. Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-548-22690-6.
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 1987: Ehrenring der Stadt Wien
- Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse
- 1973: Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien
- 1974: Goldene Kamera
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Fritz Eckhardt im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Fritz Eckhardt in der Internet Movie Database (englisch)
- Fritz Eckhardt bei filmportal.de
- Österreichisches Kabarettarchiv
- Fritz Eckhardt Biografie bei Who's Who
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ http://www.daserste.de/tatort/archiv_ermittler.asp?xermittler=Marek&x=9&y=14
- ↑ knerger.de: Das Grab von Fritz Eckhardt
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Eckhardt, Fritz |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Schauspieler, Autor und Regisseur |
| GEBURTSDATUM | 30. November 1907 |
| GEBURTSORT | Linz |
| STERBEDATUM | 31. Dezember 1995 |
| STERBEORT | Klosterneuburg |
- Schauspieler
- Drehbuchautor
- Kabarettist (Österreich)
- Autor
- Ehrenringträger der Stadt Wien
- Literatur (20. Jahrhundert)
- Literatur (Deutsch)
- Literatur (Österreich)
- Drama
- Kriminalliteratur
- Autobiografie
- Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien
- Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse
- Österreicher
- Geboren 1907
- Gestorben 1995
- Mann