Petersberg (Saalekreis)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Petersberg
Petersberg (Saalekreis)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Petersberg hervorgehoben
51.611.966666666667153Koordinaten: 51° 36′ N, 11° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Saalekreis
Höhe: 153 m ü. NHN
Fläche: 102,68 km²
Einwohner: 9945 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06193
Vorwahlen: 034600, 034602, 034603, 034604, 034606
Kfz-Kennzeichen: SK, MER, MQ, QFT
Gemeindeschlüssel: 15 0 88 295
Gemeindegliederung: 21 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Götschetalstr. 15
06193 Petersberg
Webpräsenz: www.gemeinde-petersberg.de
Bürgermeister: Ulli Leipnitz
Lage der Gemeinde Petersberg im Saalekreis
Sachsen Thüringen Burgenlandkreis Halle (Saale) Landkreis Anhalt-Bitterfeld Landkreis Mansfeld-Südharz Salzlandkreis Bad Dürrenberg Bad Lauchstädt Barnstädt Braunsbedra Farnstädt Kabelsketal Landsberg (Saalekreis) Leuna Wettin-Löbejün Merseburg Mücheln (Geiseltal) Nemsdorf-Göhrendorf Obhausen Petersberg (Saalekreis) Querfurt Salzatal Schkopau Schraplau Steigra TeutschenthalKarte
Über dieses Bild
Der Petersberg mit Kirche, Sendeturm, Bismarckturm und Fernsehturm aus südwestlicher Richtung

Petersberg ist eine Einheitsgemeinde im Saalekreis in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Petersberg erstreckt sich von der Saale nördlich von Halle (Saale) über den markanten Petersberg bis zur Fuhneaue.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Einheitsgemeinde Petersberg gehören die Ortschaften:

Ortschaft Einwohner Ortsteile
Brachstedt Gutenberg Krosigk Kütten Mösthinsdorf Morl Nehlitz Ostrau Petersberg (Petersberg) Sennewitz Teicha WallwitzDistricts of the municipality Petersberg (Saalekreis).svg
Über dieses Bild
Die Ortschaften von Petersberg
(anklickbare Karte)
Brachstedt 911 Brachstedt, Hohen und Wurp
Gutenberg 1244 Gutenberg
Krosigk 845 Kaltenmark und Krosigk
Kütten 432 Drobitz und Kütten
Morl 934 Alaune, Beidersee, Morl und Möderau
Nehlitz 402 Nehlitz
Ostrau 1543 Mösthinsdorf, Ostrau und Werderthau
Petersberg 659 Drehlitz, Frößnitz und Petersberg
Sennewitz 1718 Grube Ferdinande und Sennewitz
Teicha 1446 Teicha
Wallwitz 1139 Dachritz, Merkewitz, Sylbitz, Trebitz, Wallwitz und Westewitz

Geschichte[Bearbeiten]

Bis zur Bildung der Einheitsgemeinde Petersberg am 1. Januar 2010 gab es eine kleine Gemeinde Petersberg mit 685 Einwohnern (2008), die Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Götschetal-Petersberg war. Die Verwaltungsgemeinschaft löste sich ebenfalls zum 1. Januar 2010 auf.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Gemeindeverwaltung in Wallwitz

Eingemeindungen auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Petersberg fanden in den Jahren 1950[2] , 2005[3], 2006[4] und 2010[5] statt.

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Beidersee 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Morl
Brachstedt 1. Januar 2010
Drehlitz 1. Juli 1950
Drobitz 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Kütten
Götschetal 1. Januar 2010
Gutenberg 1. Juli 2006 Eingemeindung nach Götschetal
Kaltenmark 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Krosigk
Krosigk 1. Januar 2010
Kütten 1. Januar 2010
Möderau 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Morl
Morl 1. Januar 2010
Mösthinsdorf 1. Januar 2005 Eingemeindung nach Ostrau
Nehlitz 1. Juli 2006 Eingemeindung nach Götschetal
Ostrau 1. Januar 2010
Sennewitz 1. Juli 2006 Eingemeindung nach Götschetal
Teicha 1. Juli 2006 Eingemeindung nach Götschetal
Wallwitz 1. Juli 2006 Eingemeindung nach Götschetal
Werderthau 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Ostrau

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der erste Bürgermeister der Einheitsgemeinde wurde am 25. April 2010 gewählt. Im ersten Wahlgang erreichte Ulli Leipnitz die absolute Mehrheit.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und am 4. März 2011 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „In mit elf silbernen Sternen bestreuten blauem Schild ein golden bedachtes und bekreuztes silbernes Kirchenschiff mit schwarzen Bogenfenstern auf gewölbtem goldenem Schildfuß, dieser belegt mit einem rot bewehrten, dreizehigen, steigenden schwarzen Löwen mit ausgeschlagener Zunge.“[6]

Anknüpfend an den Namen der neuen Gemeinde führt das Wappen als Symbole das Schiff der Stiftskirche St. Petrus auf einem gewölbten Schildfuß (Berg), der belegt ist mit dem Wappenzeichen der Wettiner, dem steigenden schwarzen Löwen. Die 11 Sterne im Schild symbolisieren die sich zusammengeschlossenen Gemeinden.[7]

Die Farben der Gemeinde sind: Weiß-Blau.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge ist blau-weiß-blau (1:4:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Steifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.[6]

Sehenswürdigkeiten und Sport[Bearbeiten]

Stiftskirche St. Petrus
Burg Krosigk um 1860
Barockschloss Ostrau

Kirchen[Bearbeiten]

  • Romanische Chorturmkirche in Sylbitz (Wallwitz)
  • Romanische Kirche im Ortsteil Gutenberg
  • Wehrkirche im Ortsteil Krosigk
  • Kirche (12. Jahrhundert) mit Orgel im Ortsteil Mösthinsdorf
  • Stiftskirche St. Petrus im Ortsteil Petersberg, Station der Straße der Romanik
  • Kirche St. Mauritius (um 1100) im Ortsteil Teicha
  • St. Michael Kirche Brachstedt
  • Kirche St. Georg in Morl, 13. Jahrhundert

Burgen und Schlösser[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Das Museum Petersberg zeigt die Geschichte des Saalkreises und ist bekannt durch zahlreiche Sonderausstellungen.
  • In Krosigk gibt es eine Heimatstube.
  • In Gutenberg befindet sich die Saalkreis-Kunstgalerie.

Tierpark[Bearbeiten]

  • Tierpark Petersberg

Mühle[Bearbeiten]

  • Wind- und Wassermühle im Ortsteil Krosigk

Felsklettern[Bearbeiten]

Der Goethe- und der Krosigker Bruch sind vom Deutschen Alpenverein registrierte Steinbrüche.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Telekommunikation[Bearbeiten]

Auf dem Petersberg befinden sich der Fernmeldeturm Petersberg sowie ein Fernmeldehochhaus.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Otto Tornau (1886–1982), Pflanzenbauwissenschaftler, geboren in Beidersee

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Petersberg (Saalekreis) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2012 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2005
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2006
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  6. a b Amtsblatt des Landkreis Nr. 17/2011 Seite 4
  7. Jörg Mantzsch: Das Wappen der Gemeinde Petersberg, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren, Hinterlegt beim Landkreis Saalekreis 2010 (Gutachten: Landeshauptarchiv Magdeburg)