Schkopau
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| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | ||||
| Landkreis: | Saalekreis | ||||
| Höhe: | 98 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 90,66 km² | ||||
| Einwohner: | 11.041 (31. Dez. 2006) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 122 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 06258 | ||||
| Vorwahl: | 03461 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | SK (früher MER, MQ) | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 88 330
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| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schulstraße 18 06258 Schkopau |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Detlef Albrecht | ||||
| Lage der Gemeinde Schkopau im Saalekreis | |||||
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Schkopau ist eine Gemeinde im Saalekreis in Sachsen-Anhalt. Der Ort Schkopau liegt an der B 91 rund 6 km nördlich von Merseburg und 11 km südlich von Halle (Saale).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Zur Gemeinde gehören die Orte Bündorf, Burgliebenau, Döllnitz, Dörstewitz, Ermlitz, Hohenweiden, Knapendorf, Kollenbey, Korbetha, Lochau, Löpitz, Lössen, Neukirchen, Oberthau, Pritschöna, Raßnitz, Rattmannsdorf, Rockendorf, Röglitz, Röpzig, Rübsen, Schkopau, Tragarth, Wesenitz und Weßmar.
[Bearbeiten] Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wird Schkopau im Jahre 1177.
Durch die Gründung der Buna-Werke Ende der 1930er Jahre wurde die Region wirtschaftlich stark beeinflusst. In der DDR waren die Bunawerke Zentrum der Chlorchemie mit Carbidherstellung. Carbid diente zur Herstellung von Ethin (Acetylen), aus dem mittels Reppe-Chemie (als Alternative zur Petrochemie) eine Vielzahl von chemischen Produkten (z. B. PVC) gewonnen wurde. Die Werkseinrichtungen wurden nach der Wiedervereinigung maßgeblich von der Firma Dow Chemical Company übernommen.
[Bearbeiten] Gedenkstätten
- Grabstätten auf dem Friedhof des Ortsteiles Burgliebenau für vier polnische und sowjetische Frauen und Männer, die während des Zweiten Weltkrieges Opfer von Zwangsarbeit wurden
- Grabstätte auf dem Neuen Friedhof für 45 Frauen, Kinder und Männer, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und in den Buna-Werken Opfer von Zwangsarbeit wurden
- Grabstätten auf dem Ortsfriedhof für 29 Opfer von Zwangsarbeit aus verschiedenen Nationen
[Bearbeiten] Eingemeindungen
Am 1. August 2004 wurden die Saalkreisgemeinden Döllnitz, Hohenweiden und Lochau nach Schkopau eingemeindet (und wechselten somit in den Landkreis Merseburg-Querfurt). Am 1. Januar 2005 kamen die Gemeinden Knapendorf und Luppenau in die Gemeinde Schkopau hinzu. Diese besteht nun aus den ehemaligen Gemeinden
- Burgliebenau
- Döllnitz
- Ermlitz
- Hohenweiden
- Knapendorf
- Korbetha
- Lochau
- Luppenau
- Raßnitz
- Röglitz
- Schkopau
Damit hörte am 1. Januar 2005 die bisherige Verwaltungsgemeinschaft Saale-Elster-Aue auf zu bestehen.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Schkopau liegt an der 1846 eröffneten Thüringer Bahn. Der Bahnhof wird von der Regionalbahn Halle–Eisenach bedient.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Christian Friedrich Schmidt (1741-1778), Philosoph und lutherischer Theologe
- Thilo von Trotha (1882-1969), DNVP-Reichstagsabgeordneter, Besitzer des Rittergutes Schkopau
- Kurt Biedenkopf (* 1930), Politiker, verbrachte seine Kindheit (bis 1945) in Schkopau
- Rainhard Lukowitz (* 1950), FDP-Politiker
[Bearbeiten] Sonstiges
Schkopau ist zu Zeiten der DDR vielen Transitreisenden ein Begriff geworden durch den nahe der Elbebrücke der Transitautobahn Berlin-Hof angebrachten Werbespruch Plaste und Elaste aus Schkopau (heute im Deutschen Historischen Museum).
Bekannt ist Schkopau auch durch das Braunkohlekraftwerk (Kraftwerk Schkopau) der E.ON AG.
[Bearbeiten] Weblinks
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