Roger Bonvin

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Roger Bonvin

Roger Bonvin (* 12. September 1907 in Icogne; † 5. Juni 1982 in Sitten; heimatberechtigt in Icogne, Lens, Chermignon und Nendaz) war ein Schweizer Politiker (CVP).

[Bearbeiten] Berufliche Laufbahn

Bonvin besuchte die Kollegien in Sitten und Einsiedeln und absolvierte ein Studium im Bauingenieurwesen an der ETH Zürich, das er 1932 abschloss. Er war 1932–1934 als Ingenieur am Bau der Staumauer Grande Dixence beteiligt. 1935 arbeitete er bei der Abteilung für Landestopographie und 1936 bis 1943 beim Baudepartement des Kantons Wallis. Von 1943 bis 1949 war Bonvin Leiter des kantonalen Amtes für den Schutz der Arbeitnehmer. Von 1949 bis 1955 war er als Ingenieur am Bau des Staudamms Mauvoisin beteiligt.

Bonvin war Oberst bei der schweizerischen Gebirgsbrigade 10. Er rief im April 1943 zusammen mir Rodolphe Tissières zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit die Patrouille des Glaciers ins Leben.

[Bearbeiten] Politische Ämter

Bonvin gehörte ab 1948 dem Gemeinderat von Sitten an, ab 1955 als Gemeindepräsident. Von 1955 an war er auch Nationalrat, ab 1957 auch Walliser Grossrat.

Er wurde am 27. September 1962 in den Bundesrat gewählt, wobei er sich im fünften Wahlgang gegen Paul Torche durchsetzte. Bonvin stand zunächst dem Finanz- und Zolldepartement und ab 1968 dem Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement vor. In den Jahren 1967 und 1973 war er Bundespräsident. Per 31. Dezember 1973 trat er zurück. Bonvin spielte eine wesentliche Rolle beim Bau des Furka-Basistunnels. Dieser wurde 20 Tage nach seinem Tod eröffnet.

[Bearbeiten] Weblinks


Vorgänger Amt Nachfolger
Jean Bourgknecht Mitglied im Schweizer Bundesrat
19621973
Hans Hürlimann
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